Hilfe bei Alkohol : Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum : Das Alkoholikerforum

mia-lena Kind einer Alkoholikerin - Alkohol: Herzlich Willkommen im Alkoholikerforum.
Du suchst einen Erfahrungsaustausch, der Dir bei Deiner Alkoholabhängigkeit hilft? Das Alkoholiker Forum bietet Dir Hilfe durch die Selbsthilfe in der Alkoholkrankheit, Alkoholismus und Alkoholsucht. Natürlich auch für Angehörige von Alkoholikern.




Alkoholiker

mia-lena Kind einer Alkoholikerin

Gehe zu Seite    :   1, 2, 3 ... 10, 11, 12  Weiter  
   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Erwachsene Kinder von Alkoholikern -> Seite 7
Panikattacken bekommen und alle Therapeuten   •    Meine Suche...  
Autor Nachricht
Mia-lena
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 55
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 21:52    Titel: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen!

Ab wann ist man süchtig nach Alkohol?? Bei meiner Mutter ist es so dass sie ja eigentlich nur abends ihr Bier trinkt bzw. trank, aber dazu komme ich noch. Seit einigen Jahren wurde immer deutlicher dass sie jeden Abend ihre 5 bis 6 Flaschen Bier braucht, bevor sie schlafen gehen kann. Am Anfang waren es sicher weniger, aber das ist mal der Stand bis Anfang dieses Jahres.
Bisher hatte sie auch immer abgestritten das es da ein Problem gibt. Seit ich so weit weg wohne (ca. 600km) habe ich manchmal mir spitze Bemerkungen geleistet um ihr deutlich zu machen dass wir es merken. Ein richtiges Gespräch kam aber nie zustande. Die Kommunikation in der Familie is auch etwas schwierig.

Nun hat sie Anfang des Jahres uns 3 erwachsenen Kindern eine Mail geschrieben in der sie sich zu ihrer Sucht bekennt und um Hilfe von denen die helfen wollen bittet.
Aber was bietet man da an? Ich hab ihr geschrieben das sie mich immer anrufen kann oder schreiben, aber irgendwie kommt da nix.

Von meinem Vater weiß ich das sie wieder den einen oder anderen Einbruch hatte, aber versucht mit 2 oder 3 Bier am Abend auszukommen.

Wir wissen auch alle noch nicht wo sie sich Hilfe holen könnte. Es gibt zwar auch in ihrer Nähe die Anonymenalkoholiker, aber da sie in der Kirchgemeinde und anderen öffentlichen Sachen sehr engagiert ist hat sie Angst sich so weit zu outen... Nach einem Psychologen hat sie auch schon mal gesucht, aber da auf dem Dorf meint sie gibt es niemand. Sie war mal bei einer in mind. 50km Entfernung, aber mit ihr ist sie auch nicht zurechtgekommen.

Ich werd ihr mal den Link zu eurer Seite schicken und hoffe sie nimmt dieses Angebot an.

Und zu mir.... Ich wohne wohl so weit weg weil ich ihre Probleme und auch die Eheprobleme meiner Eltern nicht ertragen kann. Ich bin der geborenen "Emotionalemülleimer" (soll heißen viele Leute erzählen mir gern ihre Probleme), aber ich kann nicht alle Probleme aufnehmen, geschweige denn sie aus der Welt schaffen!

Es gab Zeiten wo ich fast schon verzweifelt einen Mann gesucht habe um meine eigene Familie zu gründen und alles besser zu machen.... Natürlich bin ich nicht an den richtigen gekommen. Nun habe ich eine Verhaltenstherapie hinter mir, die mich ein bisschen auf einen besseren Weg gebracht hat, aber trotzdem habe ich ein schlechtes Gewissen besonders weil ich meine 11 jährige Schwester allein lasse!

MfG mia-lena
Nach oben
Mia-lena hat zum Thema: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben
-Smilla-
Gast






BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 23:16    Titel: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Mia-Lena,

Deine sachliche Schreibweise kommt mir so bekannt vor. Es ist aber gar nicht so sachlich und so übersichtlich, wie Du berichtest. Es ist ganz viel in Dir drin in Unordnung, aufgewühlt und emotional... Schreib einfach noch ein bisschen wie es Dir geht, welche Empfindungen Du hast, welche Sorgen Dich beschäftigen. Das ist wichtig. Hier kannst Du alles loswerden.

Alles Liebe,
Smilla
Nach oben
-Smilla- hat zum Thema: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben
Mia-lena
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 55
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 07.02.2010, 23:31    Titel: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke Smilla!

Im Moment war es das was ich erst mal los werden musste. Nun bin ich fleißig dran hier zu lesen und finde mich in vielen Sachen wieder. Das muss ich nun erst mal in meinem Kopf sortieren, aber werde sicher dieser Tage hier noch weiter schreiben!

Das was mich heute wieder etwas beunruhigt hatte war das ich mit meiner Mutter telefoniert habe, sie nichts zu ihrem Befinden diesbezüglich erzählte und ich aber auch keine Frage formuliert bekam. Ich hab dann gar nicht nachgefragt und kam mir damit schlecht vor, aber nachdem ich nun hier ein wenig gelesen habe sage ich mir "Ich bin nicht verantwortlich! Ich habe ihr angeboten dass sie mit mir sprechen kann, wenn sie es nicht tut ist es ihre Sache!"

Das verbuche ich jetzt mal als meinen heutigen Erfolg! Smilie

LG Maria
Nach oben
Mia-lena hat zum Thema: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben
Mia-lena
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 55
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 09.02.2010, 20:09    Titel: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo ihr lieben!
Nun möchte ich noch mal versuchen etwas mehr über mich zu schreiben. Wie ihr euch vorstellen könnt fällt mir das gar nicht so leicht. Am liebste rede ich nicht viel über mich, ganz besonders seit meiner Therapie in der mir gesagt wurde das wenn ich mich zu kleinmache ich Menschen anziehe die mich ausnutzen. Das stimmt ja auch soweit, aber dann muss ich ja wieder alles in mich rein fressen was auch wieder nicht gut ist. Die Therapie hat mir zwar sicher einiges gebracht, aber grad in solchen Sachen bin ich nur umso mehr verunsichert. Ich hoffe hier eine Plattform gefunden zu haben wo ich mich ein wenig mehr verstanden fühle und gleichgesinnte finde die mir bei meinen Problemen ein wenig helfen können.

Im Moment stelle ich mir ständig die Frage wie lange sie wohl schon diese Probleme hat. Es klingt sicher bei einigen wesentlich krasser, aber das was ich an Auswirkungen an mir sehe geht schon so lange zurück... Ich dachte immer es wäre erst seit sie aus dem Job, eine Kindereinrichtung die hauptsächlich sie ins Leben gerufen und aufgebaut hat, raus gemoppt wurde losgegangen. Das ist jedoch erst ca. 8 Jahre her.

Während meiner Therapie sind wir, glaube ich, gar nicht so auf das Alkoholproblem eingegangen. Ich habe sie immer eher als liebevolle, aber etwas überforderte Mutter gesehen. Sie hat selbst zugegeben das als meine 1. Schwester geboren wurde (ich war damals 7) sie meinte ich hätte sie als Mutter für die kleine frei gegeben. Doch welche 7jährige kann schon so eine Entscheidung treffen. Seit dem musste ich mehr oder weniger auf eigenen Beinen stehen.

Allgemein kann ich mich an nicht viel von meiner Kindheit erinnern. Ich kenne einige Geschichten aber eben von ihr, nicht das ich mich selbst daran erinnern könnte. Bei den ersten bruchstückhaften Erinnerungen die ich habe war ich sicher schon 5 oder 6 und das sind auch nur sehr kleine Teile. Ich hör immer von Leuten die sich so genau an ihre Kindheit erinnern, da frag ich mich manchmal warum ich mich nicht erinnern kann.


Jetzt will ich aber mal versuchen die Defizite die ich bei mir sehe zu beschreiben. Ich nehme mir dazu mal die Zusammenfassung von Roa aus dem Beitrag Merkmale für einen EKA. Der kleine Perfektionist will ja nichts vergessen...

Fühlen
Ein hohes Maß an Empathie? Ich weiß nicht ob man das so beschreiben kann. Wenn einer in einer Gruppe von den anderen ständig nieder gemacht wird zwingt es mich schon dazu auf dessen Seite zu stehen. Aber ich weiß nicht ob das so damit gemeint ist. In viele Menschen kann ich mich auch bei bestem Willen nicht hineinversetzen.

Selbstwert
Ja an Selbstbewusstsein fehlt es mir gewaltig, auch wenn das ein Punkt ist der seit meiner Therapie besser geworden ist. Meine Mutter hat mir oft gesagt das sie mich liebt, besonders wenn ich mal wieder ohne richtigen Grund am heulen war (besonders in der Pubertät), doch ich konnte es ihr nicht glauben. Auch wenn ich nicht mal sagen kann warum ich es ihr nicht glauben konnte. Vielleicht weil ich mich selbst schon als so absolut nicht liebenswert empfand.
Manchmal habe ich auch das Gefühl sie braucht es das ich wegen meiner Probleme ihr die Ohren voll heule. Irgendwie scheint ihr das gut zutun, sie fühlt sich dann wohl gebraucht. Sie hat ein stank ausgeprägtes Helfersyndrom, das sie besonders in ehrenamtlichen Tätigkeiten auslebt, für die sie dann aber immer wieder nur Ar...tritte erntet.
Heut erzähl ich ihr kaum noch wenn es mir schlecht geht und tu gegebenen Falls lieber so als ob es mir super ging. Wenn ich eine Schulter zum anlehnen brauch dann tu ich das lieber bei meinem besten Freund, obwohl der auch nicht der bester Zuhörer ist und erst wenn ich völlig am Boden bin und entweder total ruhig werde oder auf einmal das heulen anfange bereit ist das aufzunehmen was mich bedrückt.
Ich habe allgemein das Gefühl das alle ihre Probleme gern bei mir abladen (wie ich schon geschrieben habe), aber wenn ich was sagen will hört keiner zu und wenn ich 3 Mal angefangen habe zu reden und mir wird einfach reingeredet dann hab ich auch keinen Bock mehr.

Nähe
Ja das kenne ich auch so dass man fast süchtig danach ist, es dann aber nicht erträgt. Ich kann die Begrüßungsumarmungen unter Freunden oder der Familie bis heute nur halbwegs ertragen und bin froh wenn mein Gegenüber das nicht gar so ausdehnt. Es meldet sich bei mir schon der Fluchtreflex wenn jemand ein paar Sekunden zu lange meinen Unterarm festhält um mir zu zeigen wie kalt seine Hände sind. Kommt mir jemand unerwartet zu nahe ist es schon passieren das ich rückwärts über irgendetwas gestolpert und fast gefallen bin bevor ich überhaupt merkte was geht. Solche Situationen sind etwas peinlich, aber es hat zum Glück noch nie jemand nachgefragt. Ich könnt da ja auch keine richtige Erklärung dafür abgeben, geschweige denn das ich es bisher damit in Zusammenhang gebracht hätte.

Autoaggression
Dass das sich selbst Schmerzen zufügen etwas damit zutun hat das man sich selbst fühlen will habe ich bisher noch nicht so gesehen. Ich hatte lange das Problem dass ich es nicht geschafft habe um Hilfe zu bitten wenn ich ein Problem nicht selbst gelöst bekam, z.B. auf Arbeit im Lager etwas suchen, wo mir eigentlich gesagt wurde wo es liegen soll. Das schlug dann sehr schnell in Aggression und Selbsthass über. Ich habe dann oft auf Türrahmen oder meine Oberschenkel mit Fäusten eingeschlagen. Hauptsache ich konnte mir weh tun, nix ging kaputt und es konnte keiner was sehen.
Und das rauchen muss ich noch definitiv als Autoaggression aufzählen. Ich versuche es seit einigen Jahren wieder aufzuhören...

Angst
Angst vorm Tod kenne ich eigentlich nicht.
Aber das oft beschriebene Gefühl das wenn jemand stirbt das man nicht trauern kann das kenne ich gut. Nur um meine Tiere habe ich immer geweint, das waren ja auch immer meine engsten Freunde, auch wenn ich manchmal dachte "Wenn sie es sich aussuchen könnten wären sie sicher nicht bei mir!". Trotzdem habe ich mich aufopfernd um sie gekümmert. Sie waren auch immer meine Versicherung gegen Suizidgedanken. Ich habe mindestens 2 Abschiedsbriefe im Alter zw. 16 und 22 geschrieben, aber was sollte dann aus den 2 Hunden, 3 Katzen, 2 Hasen und 4 Mäusen werden? Die konnte ich halt nicht in dieser Familie lassen. Es hätte sich doch keiner so gekümmert. (Für manche klingt das lächerlich, aber so ist das bei mir und ob es mich noch ohne sie gäbe kann ich nicht sagen.)

Kontrolle
Das kenne ich auch. Am liebsten alles selber machen, die anderen machen es eh nicht richtig, nicht so schön und nicht so ordentlich. Auf Arbeit darf ich manchmal bissel Chef spielen, wie ich gern sage, hab also die Leitung eines Discountmarktes für eine Schicht. Es geht immer besser, aber es fällt mir schwer da Aufgaben an andere weiter zu geben.

Vorsicht
Besonders in zwischenmenschlichen Beziehungen. Das kenn ich auch. Freundschaften erledigen sich meist schon nach ein paar Wochen, weil ich Angst habe ausgenutzt zu werden, dass man mich nicht wirklich mag und weil ich Nähe und Forderungen nicht ertrage.

Was mir noch einfällt aber nirgends so recht reinzupassen scheint ist mein Problem mit Kritik. Kritisiert man mich balle ich das Gesicht zur Faust und wirke sehr abwesend, aber innerlich nehme ich es mir zu sehr zu Hezen und habe lange daran zu knaubeln.

Das soll´s erst mal gewesen sein. Meinen Respekt an jeden der den Roman bis zu Ende gelesen hat.
LG Maria
Nach oben
Mia-lena hat zum Thema: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben
Mia-lena
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 55
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 20:21    Titel: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallöle!
Es ist interessant wie anders man manche Dinge sieht wenn man sich doch mal etwas mehr mit seinen Defiziten auseinandersetzt. Zumindest erkenne ich schon mal einige meiner fehlerhaften Gedanken.

Am Mittwoch z.B. ist einiges auf Arbeit schief gelaufen. Eine Palette mit Ware die wir unbedingt brauchten war nicht auffindbar und erst nachdem ich im Zentrallager Unruhe gestiftet hatte fand ich sie doch bei uns, eine halbe Stunde vor Feierabend. So wurde es dann recht stressig, wir schafften nicht alles, ich schlief richtig schlecht und musste am nächsten Morgen den Rest machen. Doch die Schuld an der Misere sah ich nur bei mir, dass meine Kollegin die Palette auch nicht gefunden hatte entfiel mir. Erst als am nächsten Tag meine Chefin mich grinsend mit: "Du blindes Huhn!" begrüßte, bzw. noch eine Stunde später, fiel mir auf das meine Kollegin ja genauso blind war. Da musste ich schon bissel über mich schmunzeln.

Ja und heut hatte ich ein furchtbar schlechtes Gewissen weil ich meine Kollegin mit Lehrling allein gelassen habe. Für zwei Stunden waren sie unterbesetzt und in einem Discountmarkt ist das freitags von 14 bis 16 Uhr nicht grad die beste Zeit dafür. Ich wusste dass die Kollegin den Fehler im Plan schon letzten Freitag gesehen hatte und sich wohl nicht drum gekümmert hatte und ich hatte am Mittwoch auch noch die Chefin drauf hingewiesen. Also hatte ich nun wirklich einiges getan und warum sollte ich dann meinen Hund länger als gut ist allein zuhause lassen um die Lücke zu füllen? Hätten sie mich vorher gefragt ob ich heut länger bleiben könnte hätt ich eine Hundebetreuung organisiert. Haben sie aber nicht!
Das schlechte Gewissen hatte ich trotzdem, aber ich fand schon gut das ich wenigstens theoretisch wusste das sie selber schuld sind und ich das Richtige tut in dem ich sie mal auflaufen lasse und nicht wie sonst rette.

Erste Erkenntnisse in der Praxis, relativ zeitnah... Sehr glücklich

Gruß Maria
Nach oben
Mia-lena hat zum Thema: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben
Mia-lena
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2010
Beiträge: 55
Alter: 30

BeitragVerfasst am: 12.02.2010, 23:52    Titel: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich nochmal.
Nun hab ich schon wieder 3 Stunden hier gelesen (mit Unterbrechung und nebenbei fernsehen).
Bei vielen kommt mir die Situation krasser vor und so erlaube ich mir kaum mich zu beschweren das ich hier kein Feedback bekomme, aber das Forum sollte mich ja nich runterziehen, so dass ich mich allein und unwichtig fühle...

Nun grüble ich ob es daran liegt das ich mich so schwer tue mich zu öffnen oder woran sonst?

Es fällt mir schwer mich so hilflos darzustellen. Is "darzustellen" überhaupt das richtige Wort? Oder versuche ich mir schon wieder ein Hintertürchen offen zu halten um zu sagen "Ach nee so schlimm ist dann doch nicht..."

Jetzt geh ich erst noch mal mit dem Hund raus, sonst fangen meine Gedanken wieder das kreisen an.

Danke für jeden Leser und ich möcht ja auch niemand zum Schreiben zwingen, aber.... *übermichselbstdenkopfschüttel*
Nach oben
Mia-lena hat zum Thema: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben
Linde66
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 13698
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 13.02.2010, 00:31    Titel: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Mia,

ich schreibe manchmal tagelang gedankenversunken vor mich hin. Da bin ich so in Fluß, da löst sich so viel in mir. Ich weiß, daß die anderen da sind und das trägt mich durch die Untiefen.

Du wirst hier gelesen, du bist nicht allein. Schreib einfach weiter.

In den 16 Seiten, da hab ich mich auch wiedergefunden, es hat mich entlastet zu spüren: Ich bin ein gaaanz normales EK! Sehr glücklich

Vielleicht schreib ich die Tage da mal paar POSITIVE Merkmale rein. Denn die haben wir ja auch. Wir sind Überlebenskünstler. Nun geht es darum, lebendig zu werden.


Bis denne, Linde
Nach oben
Linde66 hat zum Thema: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben
summerdream
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6642
Alter: 28

BeitragVerfasst am: 13.02.2010, 00:50    Titel: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hi maria

schreib, schreib, schreib, das die tasten glühen, wenn dir danach ist, auch wenn net immer gleich ne antwort kommt.

Zitat:
Bei vielen kommt mir die Situation krasser vor

kenn ich zu gut den gedanken. es kommt aber nicht drauf an ob ein anderer hier mehr oder weniger erlebt hat, evtl geschlagen wurde oder sonst was - ganz allein darauf wie's uns mit unserem leben geht.

Zitat:
Also hatte ich nun wirklich einiges getan und warum sollte ich dann meinen Hund länger als gut ist allein zuhause lassen um die Lücke zu füllen?

weise entscheidung wie ich finde Lachen

lg Dani
Nach oben
summerdream hat zum Thema: Re: mia-lena Kind einer Alkoholikerin geschrieben

   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Erwachsene Kinder von Alkoholikern Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite    :   1, 2, 3 ... 10, 11, 12  Weiter
Seite 1 von 12


Ähnliche Beiträge
Thema Forum
Keine neuen Beiträge Mein Kind will keinen Alkohol aktuelle Nachrichten vom Alkoholismus und der Alkoholkrankheit

Informative Bücher für Alkoholiker und Angehörige bei amazon.de:
.
Alkoholmissbrauch
Alkoholmissbrauch
Folgekrankheiten Alkohol
Folgekrankheiten Alkohol
Angst, Panik und Phobien
Angst, Panik und Phobien
Frei von Angst
Frei von Angst
Alkoholkonsum - Jugend
Alkoholkonsum - Jugend


Werben im Alkoholikerforum - Spenden





Impressum : Sitemap
1 2 3 4 5 6 7 8 9 Weihnachtsgeschenke

Powered by phpBB © 2001, 2005 phpBB Group
Deutsche Übersetzung von phpBB.de