| Meine Mutter ist warhscheinlich seit über 30 Jahren abhängig • Therapeuten-Suche |
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kimmik neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.02.2010 Beiträge: 28 Alter: 35 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 09.02.2010, 22:29 Titel: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage |
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Hey, vielen Dank für Eure Antworten...
Mein Gott, ich hätte schon vor Jahren hier herkommen sollen oder in eine SHG gehen, denn nun bin ich bereits 33 Jahre alt und emotional ein völliges Wrack!
Ich habe diese Strukturen in mir und natürlich wirkt sich soetwas auch auf die eigene Beziehungsfähigkeit aus...mein letzte Freund war dann Spielsüchtig...ich kann euch sagen, das ist der absolute emotionale Tod!
Eine Sucht, die schwer zu greifen ist, eine Sucht, die den jenigen zu einem menschlichen A... werden läßt, ein riesiger Strudel an Lügen mit sich bringt, eine Sucht die finanziell so vernichtend ist, manipuliert und und und...Heute nach über einem Jahr der Trennung, und aktivem Teilnehmen an einem Spielsuchtforum ist es mir gelungen zu verstehen, loszulassen und zu rennen, sollte mir jemals wieder sojemand begegnen, der dieses Krankheitsbild hat.
Doch mich regelmäßig mit der Sucht meiner Mutter auseinander zu setzen, dass habe ich nicht für nötig gehalten!
Skye, Deine Geschichte könnte auch die meine sein...zumindest anfänglich...aber mich irritieren immer wieder die Aussagen von Menschen, Therapeuten etc, die sagen: Ihre Mutter ist Erwachsen und sie muss wissen ob sie trinken will oder nicht"!Aber wenn es sich doch nun mal um eine anerkannte Krankheit handelt, wie kann sie denn da entscheiden? Bzw bis wohin kann diese Entscheidungsfähigkeit denn überhaupt gehen?
Sie hat für sich, wie auch Deine Mutter doch überhaupt keine andere Handlungskompetenz gelernt oder verlernt anders zu Handeln im Laufe der Suchtentwicklung...Und genau an dieser Stelle drehe ich mich ständig nur im Kreis...Du hast Recht, es ist nicht die mangelde Liebe zu uns Kindern, sonder der Mangel an Selbstliebe...Doch was bleibt sind meine Schuldgefühle, ob angemessen oder nicht!
Manchmal, wenn ich es in mir gar nicht mehr aushalte und sie wieder extrem am Boden liegt, da kommen mir sogar Gedanken wie: Bitte Gott, nimm sie doch einfach zu Dir..."! Ist das nicht erschütternd? Ich meine wie kann man seiner eigenen Mutter bitte den Tod wünschen? Abartig...und doch fühle ich mich manchmal der gesamten Situation völlig ausgeliefert!
Klar, ich kann mich zurückziehen, doch es ändert nix an meinen Sorgen die ich mir mache...Immer wenn sie während einer längeren Therapie nüchtern war, dannn war sie wieder meine Mama, sah unglaublich gut aus und wirkte stark, sie sagt auch, dass sie sich da immer sehr wohl gefühlt hat, aber es bleibt einfach nichts aus dieser Therapie übrig, außer das sich ihr Körper mal kurz etwas ausruhen konnte...Ich glaube es ihr jedesmal wenn sie mir versprach ab jetzt bleibe ich clean, versprochen...immer wieder und immer wieder!
Aber die Enttäuschung hat nie lange auf sich warten gelassen!
Seit ihrem Suizidversuch vor etwas über einem Jahr, habe ich wahrnsinnige Verlustangst, hinzu kam dann auch noch die Trennung von meinem damaligen spielsüchtigen Freund und das ich meine Katze einschläfern musste alles innerhalb von 6 Wochen! Ich bin damals fast draufgegangen, hatte schon einen konkreten Suizidplan und wünschte mir nichts anderes, als das mein Kopf endlich aufhört zu kreiseln...ich wog gerade noch 45KG und konnte nicht mehr essen, nicht mehr schlafen, nicht mehr arbeiten...nix mehr!Was blieb war eine schwere Depression.
Bin dann freiwillig in eine Klinik gegangen und war dort auch 14 Wochen in Behandlung meine Lebensversicherung!
Heute geht es mir überwiegend wieder gut, aber ich habe mich sehr verändert!
Die Situation kreist wie ein Schwert über mir und es läßt mich nicht los!
Sicherlich könnte man nun sagen: Hey Kim, damals hast Du doch auch für Dich selber gehandelt und hast Dir Hilfe gesucht!" ABER: Ich wurde von meiner besten Freundin besucht, sie brachte meine Hausärztin mit und es hieß entweder gehst du freiwillig in die Klinik oder aber wir lassen dich einweisen...Von alleine hätte ich diese Kraft nicht aufgebracht! Woher sollte ein Alkoholiker, ein Mensch der täglich einen gewissen Spiegel im Blut benötigt um überhaupt ausm Bett heraus zu kommen diese Kraft denn aufbringen?
Also fühle ich mich wieder und wieder in die Verantwortung genommen und das, obwohl ich weiß das ich im Grunde nur selber immer weiter kaputt gehen werde...
Grrrr...???????????????????????? |
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| kimmik hat zum Thema: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage geschrieben
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MrHardcore neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 15.12.2009 Beiträge: 149 Wohnort: Nähe München
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Verfasst am: 10.02.2010, 09:36 Titel: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage |
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hi kimmik,
jeder säufer den ich kenne (mich eingeschlossen) ist sich seines saufens bewusst.
er weiss auch, dass es einen ausweg aus dem saufen gibt.
und jeder weiss/wusste, wo er hilfe zum ausstieg bekommen kann.
also lass dich bitte nicht "einwickeln"...
cu,
MrHardcore |
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| MrHardcore hat zum Thema: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage geschrieben
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Skye neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2009 Beiträge: 293 Alter: 42
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Verfasst am: 10.02.2010, 21:12 Titel: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage |
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Hallo Kim,
| Zitat: | | Mein Gott, ich hätte schon vor Jahren hier herkommen sollen oder in eine SHG gehen, |
.. na jetzt bist Du ja hier . Es ist nie zu spät anzufangen..
| Zitat: | | Doch mich regelmäßig mit der Sucht meiner Mutter auseinander zu setzen, dass habe ich nicht für nötig gehalten! |
..dto...
| Zitat: | | Aber wenn es sich doch nun mal um eine anerkannte Krankheit handelt, wie kann sie denn da entscheiden? Bzw bis wohin kann diese Entscheidungsfähigkeit denn überhaupt gehen? |
Wie bei jeder Krankheit, tue ich alles was notwendig ist um zu gesunden bzw. zu überleben oder tue ich es nicht. Nur darum geht es.
| Zitat: | | Sie hat für sich, wie auch Deine Mutter doch überhaupt keine andere Handlungskompetenz gelernt oder verlernt anders zu Handeln im Laufe der Suchtentwicklung... |
Ob nun nie gelernt oder verlernt, ist egal. Es kann (wieder) gelernt werden, es gibt Hilfen. Unsere Mütter sind beide in den Genuss gekommen, haben sie aber nicht angenommen. Beginnend mit der körperlichen Entgiftung, da wird der Geist schon klar genug um Entscheidungen treffen zu können, um urteilen zu können. Hier bekommt man schon aufgezeigt wo es Hilfe gibt, was man tun kann. Ein Alkoholiker wird nicht allein gelassen. Nimmt er die Angebote nicht an, lehnt sie ab, heißt das nicht, dass sie nicht nach wie vor da sind. Niemand kann und wird ihn zwingen sie anzunehmen, dass muss er ganz allein tun.
Weiterführend mit der Langzeittherapie, da werden Wege aufgezeigt, wie man sein Leben ohne Alkohol gestalten kann, was man für sich tun kann. Es werden einem Werkzeuge an die Hand gegeben um sich zu helfen. Das ganze ist quasi ein Intensivkurs „Wie kann ich trocken leben“. Allerdings auch nur für die, die annehmen können und bereit sind umzusetzten.
Beide haben das nicht angenommen und sich stattdessen weiter für den Alkohol entschieden. Nur weil sie sich ihrem Leben nicht stellen wollen und lieber die Flucht wählen, heißt das nicht, dass sie nicht handlungsfähig oder nicht handlungskompetent sind. Deine Mutter kann, wenn sie will, sie ist kein kleines Kind. Jeder Alkoholiker hat seine hellen Momente.
| Zitat: | | Woher sollte ein Alkoholiker, ein Mensch der täglich einen gewissen Spiegel im Blut benötigt um überhaupt ausm Bett heraus zu kommen diese Kraft denn aufbringen? |
Du wolltest leben, Du hast die Hilfe angenommen und bist deshalb noch hier, bist deshalb in diesem Forum. Du sagst Du allein hättest die Kraft nicht gehabt, aber Du hast die Hilfe angenommen die Dir geboten wurde. Das reicht für's erste. Die einzige Kraft die Deine Mutter aufbringen muss, ist ebenfalls die Hilfe anzunehmen, die ihr angeboten wird, Entgiftung und Therapie. Das ist zu schaffen. Ich kann mich auch hier nur Mr. Hardcore anschließen, lass Dich nicht einwickeln. Deine Mutter ist nicht hilflos, sie kann, wenn sie will.
Vielleicht tauschst Du Dich mal mit trockenen Alkoholikern aus, entweder im Forum oder auch in einer realen SHG, es gibt da auch gemischte. Mir Gespräche mit ihnen sehr geholfen zu begreifen und Dinge ins richtige Licht zu rücken.
Deine Mutter weiß wie es geht, aber sie zieht es vor ihre Gefühle und ihre Wahrnehmung zu betäuben und auszublenden. Glaub mir mal, sie hat ein ganz anderes Selbstbild, als das was Du schilderst, was Du siehst wenn sie nüchtern ist. Aber auch da kann nur sie etwas dran ändern.
Gruß
Skye |
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| Skye hat zum Thema: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage geschrieben
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kimmik neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.02.2010 Beiträge: 28 Alter: 35 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 10.02.2010, 23:28 Titel: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage |
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Hey...
es ist unglaublich, um so mehr ich all diese Gefühle hier aufschreibe, um so mehr gerate ich ins trudeln...da ist keine Wut, nur Angst und Ohnmacht.
Ich differenziere sogar zwischen süchtigen Frauen und süchtigen Männern...lese mir hier Geschichten durch und denke immer...JA ABER...warum bekomme ich es denn bloß nicht gebacken all das Wissen über Sucht 1 zu 1 auf meine Mutter zu übertragen?
Gestern rief mich ihr Vermieter an...am 28.2. zieht die ehemalige Lebensgefährtin meiner Mutter aus dem Haus aus und meine Mutters Mietvertrag läuft zum 31.3. aus, nun wollte der Herr, dass ich die Schlüsselübergabe mache, da er meine Mutter nicht erreichen kann....und außerdem müsste sich ja auch noch darum gekümmert werden, dass das Haus renoviert übergeben wird...ich habe hier nur noch gezittert...aber es ist doch nicht meine Angelegenheit...warum kann ich mich nicht abgrenzen? ich rief meine Mutter daraufhin an und sie als auch ihr Bekannter bei dem sie zur Zeit untergekommen ist waren latten Stramm...anstatt wütend zu werden und Erwachsen und angemessen zu reagieren, schrie ich nur noch in den Hörer...:Sauft euch doch beide tot und leckt mich am A......ich will euch nie wieder sehen...!
Anschließend hing ich kotzend überm Klo....Heute hatte ich meine ambulanten Termine in der Klinik und darüber war ich auch heil froh, wollte nicht alleine sein, fühlt sich dennoch nicht gut an!
Meine Mutter rief mich ständig an, 12 Anrufe in Abwesenheit...doch ich habe sie nicht zurückgerufen! Nun schnürt mir diese verfluchte Verlustangst mal wieder die Kehle zu!
Zu dem was Mr Hardcore geschrieben hat: Dein kurzer Text klingt sehr nüchtern, und ich war erfreut darüber...auch weil ich gelesen habe, dass Du selber süchtig bist!
Ihr habt Recht, einwickeln ist vermutlich sehr treffend ausgedrückt! Denn meine Mutter weiß ihre Umgebung schon sehr genau zu manipulieren, wenn die Lebensgefährtin gerade funktionierte, waren wir Kinder scheiß egal, funktionierte sie nicht oder es gab Streitigkeiten innerhalb der Beziehung, dann kingelten unsere Telefone heiß, funktionieren wir als Kinder dann aber auch nicht so wie sie es gerne hätte, dann ist dieser Bekannte an der Reihe, bei dem sie jetzt ist! Und alle machen mit!!!!!Zum kotzen! Nach ihrer Entlassung aus der LT Anfang Dezember, wo klar war, sie kann nicht mehr zurück in die gemeinsame Wohnung zu ihrer Ex, da hatte ich ihr noch angeboten, dass sie erstmal zu mir kommen kann...doch das wollte sie nicht, heute weiß ich auch warum, HIER KONNTE SIE NICHT SAUFEN! Bei ihrem beknackten Bekannten schon, denn er säuft ebenfalls!
UND JETZT WERDE ICH GERADE RICHTIG RICHTIG SAUER:::
Ich muss das jetzt durchziehen, keinen Kontakt mehr, sonst überlebt sie mich...die Schlüsselübergabe werde ich wohl noch machen, da ist sie ja nicht dabei..oder soll ich das auch sein lassen? Wäre vermutlich konsequenter und stressfreier für mich oder?
Renovieren? Warum ich? Bin ich denn völlig blöd? Ich habe mein Zuhause, meine Tiere, meinen Job und vor allem meine eigenen Probleme...!
Und die Gedanken kreiseln und kreiseln...
SHG...war ich mit 16-17 schon mal, doch das habe ich nicht gebacken bekommen, anschießend ging es mir erst richtig schlecht...ich hörte da die Geschichten von Angehörigen, die schilderten die grausamsten Dinge, brachen regelmäßig in Tränen aus und ich, ich dachte immer nur: Um Gotteswillen, soweit darfst du das alles nicht erst kommen lassen! Die Alkoholiker die dort in der Gruppe saßen waren eigentlich nur Männer, und sie hatten ihren Weg für sich geschafft, doch ihre Geschichten waren irgendwie anders... besser gesagt dachte ich vermutlich eher, meine Geschichte ist eine andere...keine Ahnung sie wirkten irgendwie stärker...
Heute müsste ich mir vermutlich selber eingestehen, es ist doch so grausam gekommen und ich hatte keine Chance es aufzuhalten oder zu verhindern...Ich weiß nicht ob ich das momentan packe...hier zu schreiben übersteigt schon meine Fähigkeiten...das, sich auseinanderzusetzen...doch es hilft mir anderer Seits auch dabei loszulassen...auch wenn es nur die schlechten Gedanken sind die ich hier ins orbit schieße, sie sind raus!Bin wirklich froh darüber diesen Schritt gegangen zu sein! VIELEN DANK DAS IHR DA SEIT!!! |
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| kimmik hat zum Thema: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage geschrieben
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Insulaner neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.02.2008 Beiträge: 224 Alter: 41 Wohnort: Falkensee
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Verfasst am: 11.02.2010, 09:49 Titel: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage |
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Hey Kim,
Ich würd das mit der Schlüsselübergabe auch lassen. Bedeutet nur Stress, weil Du ja sicher die Schlüssel vor Ort übergeben müsstest. Nur, was geht es Dich an? Hast Du die Wohnung gemietet? Der Vermieter kann Dir gar nichts, Du hast (denk ich jedenfalls) keinen Vertrag mit ihm, oder?? Folglich ergeben sich daraus auch keine Pflichten für Dich. Solltest Du einen Schlüssel für die Wohnung haben, schick sie ihm mit der Post (Einschreiben mit Rückschein natürlich), fertig.
Könnte es sein, das Du "damals" mit einer anderen Einstellung zur SHG gegangen bist? Ich tippe mal,Du bist dorthin gegangen, weil Du Hilfe für Deine Mutter gesucht hast, stimmt's?
Wut ist gut, ist schliesslich eine starke kraftvolle Gefühlsregung, aber nun versuche mal, diese Wut in Kraft für Dich umzusetzen. Das geht.
Und such Dir was, was Dich entspannt, das ist gaaanz wichtig. Ich hab's in der "heissen Phase" versucht so zu handhaben, dass ich wenn mir der Gedanke kam " Du kannst doch in dieser Situation oder unter diesen Umständen nicht (z.B.) in die Sauna gehen", dann hab ich's erst Recht gemacht. Und es hat wirklich was geholfen, man dreht sich nicht mehr im Kreis und stellt fest, dass es auch ein Leben ausserhalb des Alki Dunstkreises gibt. Man sieht wieder, warum es sich lohnt, sich aus dem Teufelskreis herauszuziehen.
Ich schick Dir viel Kraft
Alles Liebe und bis bald
Der Insulaner |
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| Insulaner hat zum Thema: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage geschrieben
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kimmik neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.02.2010 Beiträge: 28 Alter: 35 Wohnort: Niedersachsen
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Verfasst am: 11.02.2010, 20:27 Titel: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage |
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Hallo Insulaner...
Nein, ich habe mit dem Vermieter meiner Mutter keinen Vertrag...Aber diesbezüglich muss ich noch mal in mich gehen und dann mal schaun ob ich es machen werde oder nicht...
Zum Thema SHG: ich war damals vermutlich noch etwas zu jung, außerdem war ich auch nur 2 X dort.
Deine Vermutung ist richtig, ich wollte meiner Mutter helfen, dachte ich habe es in der Hand etc. heute weiß ich, dass ich eben nix in den Händen habe...hatte! Aber das macht die Sache eben auch nicht gerade einfacher!
Momentan stehe ich der Entscheidung eine SHG zu besuchen etwas skeptisch gegenüber...nicht weil ich grundsätzlich nichts von solchen Gruppen halte, sondern viel mehr desshalb, weil ich selber mein Leben führe, sprich ich gehe arbeiten, habe einen Tag in der Woche, an dem ich meine eigenen Therariegespräche führe und so weiter! Dieses Forum bietet mir z.ZT. allerdings auch schon eine enorme Hilfestellung, ich setze mich mit diesem Thema auseinander, ich bekomme Antworten und Ratschläge aber das alles bleibt weit genug weg...Verstehst Du wie ich das meine? Ich muss nicht an einem bestimmten Tag zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort sein, sondern ich kann es mir selber aussuchen ob und wann ich mich auf diese Auseinandersetzung einlassen möchte.
Manchmal dreht sich mein Kopf so sehr, dass ich mich auch dagegen entscheide hier zu lesen oder zu schreiben, das ist dann völlig in Ordnung und ich fühle mich nicht überfordert!
Wenn diese Übergabe gelaufen ist und meine Mutter offiziell einen Betreuer hat, dann möchte ich für mich einen cut machen, mich aus dieser ganzen Angelegenheit herausziehen und es meinen Mutter auch spüren lassen, dafür werde ich eure Unterstützung mit Sicherheit dringend brauchen...Ich möchte nicht mehr abrufbar für meine Mutter sein, ich möchte mich nicht wieder und wieder emotional verpflichtet fühlen und von ihr einwickeln lassen...kann ich mein Gefühlschaos dann hier rauslassen, wird es mir vermutlich etwas besser gehen!
Abwarten! Okay, erstmal alles Gute euch da draußen...KIM |
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| kimmik hat zum Thema: Re: Hallo bin neu hier und habe eine Frage geschrieben
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