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Alkoholiker

Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ?

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LaTanguera
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.01.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 23.01.2010, 10:48    Titel: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo an alle,

ich habe ein wenig im Net gesucht über Alkoholismus – dann dieses Forum gefunden – dann den Entschluß gefasst, meine Nöte hier einmal zu be-schreiben.
Denn ich bin sicher Co-abhängig – auch wenn ich das jetzt erst erkenne…
Kurzer (?) Abriss :

Ich bin 52, geschieden, ein Kind, eine Katze
Nach einer zuletzt völlig lieblosen Ehe von 23 Jahren ( kein Alkoholiker !) trennte ich mich endlich in 2004 – weil ich nicht länger ohne Liebe und Zärtlichkeit existieren wollte.
Ich dachte immer öfter: Das muss es doch geben, das kann doch nicht nur für „Romane“ oder „TV“ erfunden sein… vielleicht DOCH für mich ??
Es war schwer, es tat auch weh nach so langer Zeit. Aber ich bekam „Aufwind“ für mich und für mein Leben, meine Ziele. Ich fühlte mich erstmalig wieder als Frau, und attraktiv.
Auch meine Tochter war froh, dass „er“ auszog ! Das muss man erst mal verdauen, der eigene Vater !

Es folgte eine Phase der Suche nach einem anderen Menschen. Was schwierig war, da ich eben nicht für Abenteuerchen zu haben war und die meisten Männer nur solche suchten….
Dann fand ich übers Internet meinen jetzigen Partner.
Beim ersten Treffen schlug der Blitz ein – ich fand ihn attraktiv und interessant, liebevoll und besonderes und umgekehrt 
Wir haben uns verliebt – wie schön, so was noch in fortgeschrittenem Alter zu erleben – für mich war alles neu. Wie gesagt, meine Ehe war besch***

Nach kurzer Zeit zog er bei mir ein, ich hatte endlich einmal ein partnerschaftliches, liebevolles Miteinander. Wir redeten miteinander, saßen nicht nur doof auf dem Sofa rum ( Ehe..) wir gingen raus in die Natur, fuhren in kurze Urläubchen und so weiter.
Ich lernte auch seine Familie kennen, wurde gerne aufgenommen. Es war ein ganz neues Umfeld aus Freundlichkeit und Fürsorge für den anderen.
Dann „gestand“ er mir seine Alkoholkrankeit – er ist Spiegeltrinker. Für mich brach eine naive Welt zusammen . Plötzlich konnte ich 2 und 2 zusammenzählen.
Da ich noch nie mit einem Alkoholiker zu tun hatte, konnte ich mir noch gar nicht vorstellen, was da alles zusammenkam: Trinken, jeden Abend Bier in kleinen Schlucken, dann Persönlichkeitsveränderungen ( schnell ärgerlich werden, keine Argumente gelten lassen), Schlafen am helllichten Tag, „Rumhängen“ – nicht-Arbeiten, alles liegenlassen, sich gegenüber Kunden verleugnen ( bin gerade aus dem Krankenhaus zurück…)

Mein Partner ist ein ganz lieber Mann, der mir jeden Tag seine Liebe und „Bewunderung“ versichert. DAS ist so neu für mich, diese Zuwendung, dass ich darauf nicht verzichten mag.

MEINE Liebe zu ihm bröckelt aber langsam davon. Weil ich MICH verliere – durch die ständige Angst, dass er wieder anfängt. ER ist immer noch attraktiv, begehrenswert und teilweise liebens-würdig für mich.Aber ich greife vor.

Von Zeit zu Zeit , wenn es allzu schlimm wird, wenn der Cognacflaschen in den Schränken versteckt und unter faulen Ausreden in die Garage „muss“, und dann mit frischer Fahne retour kommt, dann also irgendwann reicht es ihm und er macht einen kalten Entzug.
Diese Tage sind dann für ihn – aber auch für mich – entsetzlich. Obwohl mein Bedauern über sein Entzugs-Elend sich inzwischen in Grenzen hält.
Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass er es schafft, ganz davon wegzukommen. Rückfällig wird er manchmal schon nach wenigen Wochen – dann steigert sich der Konsum nach und nach bis zum Exzess, dann wieder totaler Verzicht. Trocken sein, Sprudel trinken, dann wieder….. Bier, Cognac.

Wenn er nüchtern ist, ist er das buchstäblich. Nüchtern in seiner Beziehung zu mir, kühl, zwar nett und lieb, aber nicht unbedingt zugewendet zu dem Partner (mir). Mit Distanz.
Der S*x ist zum Abgewöhnen – für mich bleibt kaum etwas an Zeit….
Dann ist er allerdings arbeits-besessen, schafft viel.

Dann setzt wieder eine Phase des Trinkens ein – mit all’ dem, was ich inzwischen hasse:
Weinerlichkeit („habe immer nur auf Schnauze gekriegt“) , Gesellschaftskritik über alle Maßen mit Ausländerfeindlichkeit und Verachtung all derer, die „anders“ sind. Null Toleranz.
Er ignoriert zu 100% Dinge, die anstehen : Rechnungen, Mahnungen, Knöllchen und anderen unangenehme (!!) Dinge.

Aber: er sagt mir oft, er liebe mich etc. Der S*x ist leidenschaftlich, manchmal wild. Er ist anhänglich, meist mehr, als mir lieb ist ( Wenn ich wegfahre, SMS mit „ich liebe Dich“ , Anrufe, Panik , wenn ich länger wegbleibe etc., viel Zärtlichkeit,Streicheleinheiten, Fürsorge und kleine liebe Einfälle)
Andererseits ist er dann aber auch sehr „ego-zentriert“ – im nüchternen wie auch im betrunkenen Zustand. Da kracht es oft hier, denn ich habe auch Vorstellungen, Meinungen, Wünsche oder Abneigungen ( zu laute Musik, z.B.)Ich kann mich nur nicht gut zanken, ich bin eher Harmoniesüchtig… Friede, Ruhe, Einverständnis, das ist was ich brauche.

Mir wird gerade klar, dass ich das Gebrauchtwerden liebe. Das Gefühl, einem Anderen viel zu bedeuten. Ich liebe es, geliebt zu werden. Endlich einmal ! DAS ist es.
Ich liebe nicht so sehr den Menschen, als das, was er mir sagt, gibt, was ich für ihn bin.
Ich vermute , das ist es. Dafür „akzeptiere“ ich dann all das Ungute, Unangenehme, damit ich wenigstens ab und an das fühle, bekomme, spüre, was ich so dringend brauche.

Wenn ich den Frust habe, weil er wieder betrunken ist, stelle ich mir vor, ohne ihn zu leben.
Wieder alleine zu sein, einsam. Dann kann ich mich nicht trennen aus schierer Angst, nicht alleine sein zu können.
Ich habe keine Freunde hier in der Nähe, die sind alle mindestens 500 km weg.

Denke mir auch : Wenn ich ihn wegschicke, was wird dann aus ihm ? Er droht manchmal mit „sich umbringen“ – dann bin ich es schuld ! ER braucht mich. Und für mich ist offensichtlich „Gebraucht-werden“ das, was ich suche.
Ich bin halt so die Betüddlerin, koche lecker, kümmere mich…

Was mach’ ich bloß ? Ich bin so traurig, weil ich ihn von der Tiefe meiner Seele aus liebe, aber auch „hasse“ wegen seines erneuten und wiederholten Trinkens. Ich muss oft und viel weinen und „glücklich“ bin ich fast nie mehr.

Aber : bin ich ohne ihn glücklicher?

Vor Kummer bin ich manchmal ganz niedergedrückt, und das wortwörtlich: Ich habe Verspannungen im Nacken und Rücken, die nicht mehr weggehen. Der Arzt meinte, weil ich zu viel er-TRAGE….

Ich habe mich hier jetzt seelisch „nackig gemacht“ – und Dinge geschrieben, die sonst keiner weiß. Weil ich vermute, dass ähnliche Gefühle und Erfahrungen bei manchen bekannt sind.

Ich freue mich auf Eure Kommentare und Hilfe – und erhoffe mir Einsichten und Erkenntnisse, die mich weiterbringen.
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LaTanguera hat zum Thema: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? geschrieben
Lunchen
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 20.01.2010
Beiträge: 35
Alter: 34

BeitragVerfasst am: 23.01.2010, 19:16    Titel: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo LaTanguera,

Du fragst, ob Du ohne ihn glücklich wärest.... hmmmm. Diese Frage wird Dir sicher keiner beantworten können.

Fakt ist doch aber, dass Du es auch MIT ihm nicht bist!!!

So wie Du schreibst, hört es sich an, als sei er nur dann lieb und zärtlich, wenn er was getrunken hat. Ansonsten weitestgehend kühl und unnahbar...
Das kann doch aber nicht das sein, was Dich glücklich macht, oder?

Ich bin auch neu hier und stelle mir dieselbe Frage, die Du mit Deiner Überschrift stellst.

Mein Freund und ich sind seit einem Jahr zusammen. Bei mir ist es allerdings so, dass er ohne wie mit Alk lieb ist und zärtlich und ich glücklich bin. Ich werde nicht beleidigt oder runtergeputzt, wie leider ganz viele hier!
Ich habe Angst vor der Zukunft, weil ich nicht weiß, wie die Sucht weitergehen wird.

Wenn Du schreibst, Du hättest Angst, alleine zu sein, dann schau doch mal zurück.... Du warst doch schonmal allein (nach der Trennung von Deinem Mann) und Du hast wieder jemanden gefunden, den Du in Dein Herz gelassen hast. Warum sollte das nicht nochmal passieren???
Ausserdem,
was hast Du davon nicht allein zu sein und trotzdem einsam??

Ich wünsche Dir alles Gute!
Lieben Gruß Lunchen
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Lunchen hat zum Thema: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? geschrieben
Mandy1234
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.12.2009
Beiträge: 88
Alter: 47

BeitragVerfasst am: 23.01.2010, 20:56    Titel: Re: Wie ist Liebe,Co-Abhängigkeit und Alkoholismus verinbar Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo LaTanguera,

schön, daß Du hier bist - herzlich willkommen.

Zu Deinem Satz:
itat:Wenn ich den Frust habe, weil er wieder betrunken ist, stelle ich mir vor, ohne ihn zu leben.
Wieder alleine zu sein, einsam. Dann kann ich mich nicht trennen aus schierer Angst, nicht alleine sein zu können.
Ich habe keine Freunde hier in der Nähe, die sind alle mindestens 500 km weg.
Denke mir auch : Wenn ich ihn wegschicke, was wird dann aus ihm ? Er droht manchmal mit „sich umbringen“ – dann bin ich es schuld !"


Das kenne ich. Ich habe mir schon sehr sehr oft vorgestellt, wie es ist, alleine zu leben. Und sehr viel Zeit ist vorbei gegangen.

Ich kann mich Lunchen nur anschließen.

Bei Dir ist es auch so, daß Du "eigentlich" einen ganz lieben umgänglichen Mann trotz Alkoholproblem. Da wägt man schon sehr ab, wenn es "eigentlich" der Traummann ist, aber er "nur" dieses Problem nicht hätte.
Bei mir ist es so, daß ich lange Zeit gedacht habe, mit dem abendlichen Konsum könnte ich leben aber es nimmt Ausmaße an, die ich nicht mehr ertrage. Mir wäre anderen Tag grottenschlecht, wenn ich soviel in mich schütten würde. Das ist ja kein Genuß. Das ist wirklich zuschütten.
Er sagt zwar, ihm geht es nicht so gut am anderen Morgen, ist aber sehr pflichtbewußt, kommt aus dem Bett heraus, geht seiner Arbeit nach etc.; hat noch nie deswegen blau gemacht oder so. Das einzige, er hat sich, als feststand, daß die LZT beginnt, 3 Wochen vorher krankschreiben lassen und getrunken bis zum abwinken.

Wenn er doch nur aufhören könnte, würde ..... - wie oft frage ich mich das. Und warum ..... ich suche immer nach einem Grund, natürlich vergeblich. Beziehe es oft auf mich, fühle mich angegriffen, was aber
ja blödsinn ist.

So fühle ich mich in den vergangenen Wochen: zweisam und dennoch einsam.

Dieses "seelisch nackig machen" kenne ich auch erst seit diesem Forum und ich bin sehr froh darüber. Es tut ungemein gut, sich alles von der Seele zu schreiben.
Ich habe noch nie mit irgendjemanden darüber gesprochen. So im groben weiß die Familie natürlich, daß er auf Geburtstagen etc immer gerne einen trinkt. Auswärts ist aber alles im Rahmen. Nur hier zu Hause verliert er die Kontrolle. Auch, wenn Besuch da ist. Aufgrund dessen vermeide ich dies schon, um nur ja nicht diese Peinlichkeit erleben zu müssen. Dachte auch immer, das versteht ja sowieso keiner und bei uns ist weit und breit niemand, der ein Alkoholproblem hat.
Hatte dann vor Ort nach Al-Anon geschaut, habe mich aber noch? nicht hingetraut. Werde ich wohl auch nicht, weil ich ja jetzt hier bin.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

Liebe Grüße
Sandy
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Mandy1234 hat zum Thema: Re: Wie ist Liebe,Co-Abhängigkeit und Alkoholismus verinbar geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2894

BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 07:05    Titel: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Ihr Lieben,
alle drei Postings von Euch stellen das dar, was ich am Anfang meiner Beziehung zu einem Alkoholkranken gesehen, gedacht und gefühlt habe. "Er ist ja ein Lieber, wäre da nicht...."

"Wäre er nur trocken"

Nun, bei mir wurde aus dem "lieben Kerl" innerhalb von Jahren ein sehr gewaltätiges, depressives Wesen, welches auch kriminell wurde (war früher nicht denkbar).

Mittlerweile glaube ich nicht mehr dass "würde er nur nicht trinken" die Lösung gewesen wäre. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass er sich im Falle von Abstinenz verändert hätte - wie auch ich - sehr fraglich wäre, ob es dann noch einen Konsenz gegeben hätte.

Auch weiß ich dass er keinesfalls so "lieb" war wie ich es glauben wollte. Viel mehr waren diese Wut und kriminelles Handeln Dinge die tief in ihm saßen. Er wollte etwas und wollte es sich holen - der Alk enthemmte. Ohne - oder mit weniger - Alk setzte sich die Erziehung durch und das was man/frau tut oder nicht tut....

Alles das aber war ein aufgesetztes Bild, welches das Umfeld sehen sollte - weil er ja doch "ein ganz lieber wäre, würder er nicht trinken".

Der Alkoholkonsum verändert Menschen - nicht alle wollen oder können aufhören - und nicht alle sind in der Lage Grundsatzprobleme zu lösen.

Rechnungen liegen lassen, Haftbefehle ect. ja - schön - habe ich erlebt: mit dem Resultat, dass ich irgendwann auf meine Möbel meine Rechnungen klebte damit ich dem Gerichtsvollzieher nachweisen kann was meins ist.... Nee, das möchte ich nie mehr!

Ich lebe alleine, nach einem Jahrzehnt, und jeden !!! Abend bin ich glücklich über das Leben welche meine Tiere und ich führen dürfen. Alleine - nein, das war ich früher .... alleingelassen nämlich ....

Heute weiß ich ich habe Freunde an die ich mich wenden kann, auch Arbeitskollegen - wenn sie etwas sagen, dann kann ich mich darauf verlassen und stehe nicht alleine da.

Ja, das Gefühl geliebt und gebraucht zu werden. Tagtäglich bekam ich ein "ich liebe dich" - eigentlich viel zu oft um wahr zu sein - einfach wie ein Gebrauchsgut, weil es dazu gehört. Liebe heisst für mich auch Verantwortung - die jedoch habe ich persönlich vermisst.

Was wird aus ihm???

Wichtiger ist "was wird aus Dir/Euch" ? ? ?

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? geschrieben
LaTanguera
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.01.2010
Beiträge: 3
Wohnort: Duisburg

BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 07:33    Titel: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke erst einmal an alle, die mir hier geantwortet haben ! Da ist Einiges, über das ich nachdenken möchte. Vor allem, dass die "Liebesbeteuerungen", nach denen ich mich mein Leben lang gesehnt habe, und die ich von ihm bekomme, so häufig kommen, eben "wie ein Gebrauchsgut" - und ich mich dann schon manchmal frage, ob das nicht einfach seine Methode ist, ob bewusst oder unbewusst - mich fest zu binden.
Zuckerbrot ( Liebe Worte sagen) und Peitsche ( Alk Abhängigkeit).. ???
Eines weiss ich inzwischen mit Sicherheit - NIE wird er vom Alk lassen können/wollen.

Und das mit dem Liegenlassen von wichtigen Dingen, Strafmandate, Rechnungen, Mahnungen - das nervt enorm. Das widerspricht so völlig meiner eigenen Einstellung - meiner Erziehung.
Inzwischen "decke" ich ihn nicht mehr, was ich anfangs gemacht habe. Ausreden erfunden etc.
Das ist seit dem Herbst vorbei. Soll er mal ruhig mehr Probleme haben, vielleicht hilft das ja, zu erkennen WO er steht in seinem Leben.
Frommer Wunsch meinerseits...
Erst mal liebe Grüße an alle,
LaTanguera
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LaTanguera hat zum Thema: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2009
Beiträge: 4056
Alter: 60
Wohnort: Wilkau-Haßlau

BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 07:43    Titel: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf dagmar

dagmar007 hat Folgendes geschrieben:
Was wird aus ihm???

Wichtiger ist "was wird aus Dir/Euch" ? ? ?


Pfeil am wichtigsten is Pfeil was wird aus dir selbst Idee

schönen sonntag

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2894

BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 10:00    Titel: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Oh, das kann ich Dir sagen, liebe Silberkralle Smilie nicht was aus mir wird - sonder was aus mir geworden ist: ein glücklicher und zufriedener Mensch....

Ich habe als arbeitsloser, mittelloser Wurm mein Zeug und und meine Katzen gepackt - alles Gottvertrauen der Welt gesucht und gefunden.

Mir geht es gut, wenn auch ärmlich. Ich lebe gut alleine auch wenn manches ein Kampf ist - zumal das finanzielle weil nur befristeter Job Smilie aber alles, alles ist besser als in einer Pseudobeziehung zu hängen, wo einer sich vom anderen abhängig macht und beide sich gegenseitig manipulieren ohne es zu wissen.

Nein, was Leben ist und sein kann scheine ich erst jetzt, nach der Trennung und dem Horror erfahren zu haben.

Alles war zerstört und ich habe alles neu erbaut - viel schöner und glücklicher als je zuvor.

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2009
Beiträge: 4056
Alter: 60
Wohnort: Wilkau-Haßlau

BeitragVerfasst am: 24.01.2010, 10:15    Titel: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf nochmal

ich freu mich für dich
hab grade bei oxalis geschrieben Winken
Pfeil du darfst tun was für dich das beste is Sehr glücklich
Pfeil du weist was für dich das beste is Sehr glücklich

schick auch dir kraft Winken

wünsch dir einen entspannten sonntag Winken


Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Wie ist Liebe, Co-Abhängigkeit und Alkoholismus vereinbar ? geschrieben

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