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will nicht mehr alleine kämpfen!

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Der Spirituelle anteil an der trockenheit!!??   •    Tag 1 ......  
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murmeltier
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2010
Beiträge: 167
Alter: 41

BeitragVerfasst am: 13.02.2010, 13:04    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Halloo Ihr,
ich habe heute frei und ein Berg von Hausarbeit wartet! Mit den Augen rollen Ich schaff es nicht mich aufzuraffen, ich habe das Gefühl ich ersticke!
Bitte kann mich wer in den Allerwertesten treten, irgendwann muß ich mich "zusammenreissen", immerhin will ich zurück in ein normales Leben, und da gehört Ordnung und Verantwortung dazu! Geschockt
Ich saufe zwar nicht mehr alles in den "Mir-egal-Modus", aber meine innere Einstellung ist noch immer "Lasst mich bitte in Ruhe"
Versteht Ihr was ich meine?
Nach 1 Jahr Therapie würde ich mir mehr Stärke und Belastbarkeit wünschen, aber leider hab ich das Gefühl es eben nicht auszuhalten, ich will nur noch weg, schlafen, ausruhen, mich der Verantwortung und Arbeit entziehen... Böse
Ich habe keine Kraft.
Wünsche Euch aber viel Kraft und Zuversicht,
LG, murmeltier
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murmeltier hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben
maria44
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 2106
Alter: 48

BeitragVerfasst am: 13.02.2010, 13:25    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Murmeltier,

Zitat:
aber leider hab ich das Gefühl es eben nicht auszuhalten


was meinst damit?

Gruß
Maria
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maria44 hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben
murmeltier
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2010
Beiträge: 167
Alter: 41

BeitragVerfasst am: 13.02.2010, 14:06    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Maria,
ich hatte irgendwie die Illusion zu Beginn meiner Trockenheit daß es genüge einfach nicht mehr zu trinken und dan wieder ein "normaler" Mensch zu werden der funktioniert.
Tatsache ist, dass ich normal bin aber meine Lebensituation nicht mit mir selbst vereinbar ist. Sicher es gibt Frauen (Menschen) die damit klarkommen, ich muß lernen mir einzugestehen, daß ich halt nicht so "belastbar" bin wie Heidi Klum (hähä - kleiner Scherz).
Ich habe mich in der Vergangenheit oft überlastet gefühlt, und Alkohol war mein Mittel zum "Runterholen", jetzt trinke ich zwar nicht aber die Belastung ist die selbe,
Mit Aushalten zeige ich dass ich immer noch nass denke, nur eben keinen Alkohol trinke.
Klingt jetzt total wirr, oder?
Ich denke dass ich zwar die "Medikamention - Alkohol" abgesetzt habe, die Symptome und die Ursache aber immer noch nicht in Angriff genommen habe.
Wenn Euch das jetzt zu verdreht vorkommt verstehe ich das, es sind nur so Gedanken die mir im Kopf durchrasen!
LG, murmeltier
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murmeltier hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben
maria44
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.03.2006
Beiträge: 2106
Alter: 48

BeitragVerfasst am: 13.02.2010, 15:01    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Murmeltier,

ich versuche es jetzt einfach das zu schreiben was ich drunter verstehe, ohne psychologischen Hintergrund weil ich mich damit sowieso nicht auskenne.

Es geht im Grunde genommen nicht um die Hausarbeit, weil die kannst du schlichtweg liegen lassen, klar das die ja erledigt werden muss aber dieses muss macht dich eventuell schon krank sozusagen.

Unter Belastung verstehe ich aber auch deine Lebenssituation die du in vorherigen Beiträgen beschrieben hast.

Zitat:
Mein Therapeut hat mir angeraten Urlaub zu machen, oder zumindest einige Dinge aufzuschieben, bis ich wieder mit mir im Reinen bin. Vielleicht will ich in kurzer Zeit zuviel auf einmal erreichen, ich sollte mich erstmal auf meine Trockenheit, meinen Sohn und meine Zukunft kümmern - was meiner Meinung nach eh schon ein großer Brocken ist.


Der größte Brocken meiner Meinung nach, und was du aber immer noch nicht in Angriff genommen hast, wenn ich das richtig verstehe.

Ich würde jetzt sagen erstmal meine Trockenheit und mein Sohn, ich will so stabil werden das mich nicht jede Situation oder besser gesagt keine Situation aus der Bahn wirft(anfangen wieder zu saufen), ob das Arbeit ist, Stress, Streit, das Finanzielle oder eben Flaschen in dem Regal.
Bin ich stabil genug kümmere ich mich um die Zukunft, na ja so war es bei mir zumindest, ein Schritt nach dem anderen und nicht alles auf einmal.

Ich weiß aber auch nicht ob ich das was du geschrieben hast richtig verstanden habe.

LG
Maria
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maria44 hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben
Teetrinkerin
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 10.12.2009
Beiträge: 25

BeitragVerfasst am: 13.02.2010, 21:10    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo murmeltier,
ich versteh, glaube ich, was du meinst. Jeder sagt einem, wenn man erst mal trocken ist, dann fängt das Leben "neu" an. (man hätte wieder Kraft und Energie)
Stimmt aber nicht. Auch ich habe im Moment nicht die Kraft mich um die Dinge zu kümmern, die ich mir vorgenommen habe.
Ich lasse einfach alles liegen, kümmere mich nur um Unaufschiebbares.
Immer in der Hoffnung, das die Energie ganz langsam wieder kommt.
Hätten wir beide ein typisches burn out gehabt, würde uns jeder diese Zeit lassen oder anderst formuliert:
wäre eine "normale"psychische Erkrankung, wie z. B. eine Depression die Folge der permanenten Überlastung gewesen, würde dir jeder raten, dir Zeit mit dem "Funktionieren" zu lassen.
Wir beide haben aber den Weg des Alks gewählt. Sind jetzt erst seit kurzer Zeit trocken und sollten uns genau soviel Zeit lassen, wie wenn es uns mit einer anderen Erkrankung erwischt hätte.
Zu uns selber finden, Ruhe in uns selber finden, zu verarbeiten was gewesen ist und wie wir unseren neuen trockenen Weg finden, das kostet Kraft. Diese Kraft sollten wir nicht verschleudern in dem wir wieder einfach nur "funktionieren".
Lege selber für dich fest, für wen, für was, und wieso du funktionieren willst.
Ich für mich, ich werde erst mal nicht funktionieren, sondern meine Seele "baumeln" lassen um mit mir ins Reine zu kommen.
Fühl dich gedrückt und umarmt.
Teetrinkerin
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Teetrinkerin hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben
murmeltier
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2010
Beiträge: 167
Alter: 41

BeitragVerfasst am: 15.02.2010, 08:55    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo maria, hallo teetrinkerin, hallo an alle! Sehr glücklich
Konnte mich übers Wochenende doch noch aufraffen und habe vieles erledigt. *stolzbin*
Manchmal sehe ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr, deshalb hab ich mir einfach gesagt - was du schafftst das schaffst du, derr Rest kann warten Auf den Arm nehmen . Damit hab ich einfach den Druck von mir nehmen können, und es ging mir alles ganz leicht von der Hand!
Vielleicht muß man sich manchmal nur ein bisserl aufraffen, dann gehts wie von Zauberhand.
Zeit zum Ausspannen habe ich mir trotzdem gegönnt, mit intensiver Schönheitspflege und gesundem Essen.
Letzers ist mir immer mehr wichtig, gesundes Essen, regelmäßige Bewegung - fehlt nur noch, dass ich mit dem Rauchen aufhören könnte Verlegen
Wünsche Euch allen eine schöne Woche
LG, murmeltier
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murmeltier hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben
FrankyFresh
Gast






BeitragVerfasst am: 15.02.2010, 12:08    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Murmeltier Smilie


Zitat:
Ich habe mich in der Vergangenheit oft überlastet gefühlt, und Alkohol war mein Mittel zum "Runterholen", jetzt trinke ich zwar nicht aber die Belastung ist die selbe,
Mit Aushalten zeige ich dass ich immer noch nass denke, nur eben keinen Alkohol trinke.


Ich kann dich sehr gut verstehen. Bei mir war es genauso Winken
Mit Alkohol wollte ich mich runterfahren, beruhigen und entspannen,
endlich mal durchatmen können.
Dieses Zellgift war mein Ventil...
Das Arbeitsleben geht genauso weiter, das nimmt keine Rücksicht, das
wir aufgehört haben zu trinken. Wir stehen genauso weiter unter Stress,
müssen uns jetzt allerdings ein neues ''Ventil'' suchen.
Ich werde jetzt so bald es hoffentlich Frühling wird, wieder Nordic Walking
machen, evtl. auch mich in dem Fitnesscenter meines besten Freundes
anmelden Smilie
Aushalten nicht zu trinken, ist am Anfang sicher okay und lebenswichtig,
später will ich nich nur aushalten, sondern aktiv gegensteuern, einen Ausgleich haben, um zufrieden trocken zu bleiben.

Murmeltier, ich bin auch noch nicht lange trocken, denke bestimmt auch noch teilweise nass, ich weiß aber, ich muss mich ändern, mein Denken und mein Verhalten, nur nicht zu trinken, reicht einfach nicht!

Ich hatte auch die Illusion in meinen Trinkpausen, nur nicht trinken, reicht
aus, das ist doch schon toll und dann dieses Verzichtsgefühl, denn ich hatte das Glas nur vor mir hergeschoben...

Ich war sowas von nass im Kopp Verrückt

Heute freue ich mich über meine Trockenheit und endlich ein neues
Leben beginnen zu dürfen. Mit meinem aktiven Zutun, denn einfach
so, werde ich niemals trocken werden und bleiben.

LG Frank
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FrankyFresh hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben
murmeltier
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.01.2010
Beiträge: 167
Alter: 41

BeitragVerfasst am: 15.02.2010, 14:36    Titel: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

@ franky
Tja, mein Therapeut mahnt mich oft mein Leben zu "entschleunigen", - nur das ist praktisch mit einer selbstständigen Tätigkeit, Haushalt, Kind und Hund nicht möglich.
Mein letzter Urlaub war vor 3 Jahren (meine beiden Klinikaufenthalte zähle ich da ja nicht dazu Geschockt ), ich denke wie teetrinkerin das geschrieben hat, hätte ich die Diagnose "burn-out" hätte man mich auf Kur geschickt.
Ich weiß es gibt auch Kuraufenthalte für Alkoholiker, ich kann aber meine Firma nicht 3-4 Wochen zusperren, wie soll ich mich da entspannen wenn ich weiß da kommt keine Kohle rein?
Du siehst, Theorie und Praxis scheiden sich im realen Leben oft, umso stolzer bin ich es trotzdem schaffen zu wollen und zu können!

Übrigens NordicWalking ist auch im Winter superschön!

LG, murmeltier
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murmeltier hat zum Thema: Re: will nicht mehr alleine kämpfen! geschrieben

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