| Definition Alkoholismus? • Warum regt mich das so auf?? |
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Maria sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 5412
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Verfasst am: 18.01.2010, 22:01 Titel: Re: Wechselspiel |
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Hallo Matthias,
das musste ich nun erstmal ´ne Weile wirken lassen und muss sagen, damit hast du ja voll meinen Nerv getroffen.
Denn ich denke, daß es ein wesentlicher Punkt ist - auch oder auch grade (wie du möchtest )- bei der Trockenheitsarbeit, ein rechtes Verhältnis zu bekommen.
Verharre ich zu stur oder ängstlich und mit zu großem Druck, löst es bei mir Suchtdruck aus. Bin ich zu nachlässig, laufe ich Gefahr, mich Situationen auszusetzen. von denen ich vlt. noch nicht weiß ob sie schadhaft für mich sind. Begebe ich mich stattdessen in die Mitte, wo ich um die Gefahren weiß, mich ihnen nicht nachlässig aussetze, aber mich nicht verschüchtert in die Ecke verziehe, bleibe ich offen und verschaffe mir einen Handlungsspielraum.
Mein zentrales Thema für mich war heute, eine dankbare Einstellung zu finden. Ich habe ein bewegtes Wochenende erlebt, wo mir auf einmal
klar wurde, daß ich zu der Zeit als ich noch Alkohol trank, verzichtete. Jeden Tag verzichtete ich auf die Klarheit des Lebens. Und nun wo ich
täglich daran arbeite, meinen äußeren und inneren Abstand zum Alkohol zu vergrößern, ich in den Genuß einer Fülle komme, die mir mit
Alkohol in meiner Nähe niemals erreichbar gewesen wäre.
Ich lese häufiger hier und weiß von mir selbst noch, wie ich anfangs dem Irrglauben erlag, nach dem Weglassen des Suchtmittels - würde
eine Zeit des Verzichts vor mir liegen. Dabei stimmt das gar nicht und zeigt mir im nachhinein, wie tückisch der Alk vor sich geht und
was er mir vorgegaukelt hat. Ich glaubte, die Welt würde mir gehören, wenn ich so täte, als wüsste ich alles. Doch erst als ich mir zugestand,
daß ich niemals alles wissen werde und jeder klare Tag mir die Möglichkeit bietet zu lernen, fange ich an zu verstehen.
Ich bin dankbar dafür, daß es Menschen gibt, die den Mut haben, ehrliche Worte zu sprechen. Denn das ist es was uns weiterbringt. Irgendwo hier habe ich mal gelesen, wahre Worte sind nicht immer schön, jedoch sind schöne Worte nicht immer wahr. Hat mich auch schwer beeindruckt.
Ich bin dankbar für jeden noch so kleinen Zentimeter mehr Abstand zwischen Alkohol und mir. Dafür bin ich losgegangen, um mich von diesem Teufelszeug zu befreien. Und wenn ich aus dem alten jahrelang antrainiertem falschen Verhalten (in meinem Falle zusätzlich noch als EKA anerzogenem) in die falsche Richtung unterwegs sein sollte, bin ich denen dankbar, die den Weg vor mir gegangen sind und mich aufgrund ihrer gelebten Erfahrungen auf meinem Weg zurück bringen.
Ich bin dankbar dafür, meine Entscheidungen heute selbstständig treffen zu können. Mir klare Gedanken darüber machen zu können, setze ich mich Situationen aus, weil ICH das so möchte oder weil ich meine im gesellschaftlichem Strom mitschwimmen zu müssen. Ich erlebe selbst, daß es nicht immer geradeaus geht, teilweise mitunter sogar recht hügelig zugeht. Jedoch weil ich lediglich die EINE Sache - den Alkohol - weggelassen habe, bekomme ich erst den Zugang zu so viel mehr.
Für mich schließt sich somit immer wieder ein Kreis, zuerst steht das Loslassen und dann erst das Finden. Das Loslassen bezieht sich meines Erachtens auf so viele Dinge. Allen voran und an erster Stelle steht der Alkohol und zieht sich ab da weiter von altem falschen Verhalten über falsche Vorstellungen, alte Kompromisse, verbogene Wertvorstellung usw.
| silberkralle hat Folgendes geschrieben: | | ...die nächsten 2 sekunder oder die nächsten 2000 jahre... |
Da liegt ´ne Menge zwischen. Gefällt mir immer besser
Schöne Grüße
Mieken |
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| Maria hat zum Thema: Re: Wechselspiel geschrieben
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Maria sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 5412
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Verfasst am: 18.04.2010, 09:08 Titel: Re: Wechselspiel |
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Meine zentralen Themen in meiner Trockenheit sind: Loslassen und die Dankbarkeit darüber, es heute suchtmittelfrei angehen zu können.
Ein Wechselspiel ist es somit jeden Tag. Zu schauen, wo liegt Handlungsbedarf? was gibt es zu tun? Oder ist Zeit für eine Pause? Zurück zu sehen, wie war das damals und wie gehe ich es heute an? Welche Möglichkeiten bieten sich? Bin ich noch richtig unterwegs oder schaufel ich mich wohlmöglich langsam wieder in die alten Verhaltensweisen ein?
Ein trockenes Leben bedeutet für mich in erster Linie, unterwegs und in Bewegung zu sein. Nicht kopflos und auf der Flucht, sondern möglichst in einem Tempo, was erlaubt nach links und rechts zu schauen, doch dabei in meiner Mitte zu verbleiben.
Was gibt mir Sicherheit? Was gefährdet mich?
Wie kann ich mich in einer Welt bewegen, die darauf ausgelegt ist, Höchstleistungen von mir zu verlangen, obwohl ich jeden Tag eh schon das Beste gebe? Indem ich die Welt verändere und jeden Tag den Kampf aufnehme? In die Schlachten ziehe, vlt. welche gewinne, aber dafür total erschöpft und ausgelaugt zurückbleibe?
Oder anfange stiller zu werden, mich zu verändern, an mir zu arbeiten, mich auf mein Ich zu besinnen. Auf meine eigenen Werte, auf meine Dinge, die mir als Kind so wichtig waren. Die ich verloren habe als Heranwachsende, weil ich mich in dieser Ellbogengesellschaft zu behaupten versuchte. Ich nicht stark genug war, immer kleiner wurde. Alkohol als Schmerzmittel einsetzte und so noch kleiner wurde, fast weg war ich.
Ich bin stiller geworden, in mich gekehrt und finde dort die Fülle, die ich im außen so verzweifelt gesucht habe. Auch heute gefällt mir nicht alles, auch heute tut noch vieles weh. Doch bin ich dankbar, diese Schmerzen fühlen zu dürfen, denn sie weisen mir den Weg.
Mieken |
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| Maria hat zum Thema: Re: Wechselspiel geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4062 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 18.04.2010, 10:11 Titel: Re: Wechselspiel |
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glück auf mieken
liest sich gut - scheinst immer mehr aufm weg zu dir zu sein - klarer strukturierter planmäsiger - zufriedener
bleib in bewegung - is di richtige richtung - fein
schönen sonntag
matthias |
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Maria sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 5412
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Verfasst am: 31.08.2010, 16:19 Titel: Re: Wechselspiel |
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Mit 13 Jahren hatte ich meinen 1. Vollrausch. Von da an habe ich mit Freunden regelmäßig getrunken. Am Wochenende – auch mal in der Woche vor Langeweile. Von Anfang an konnte ich die Menge des Alkohols nicht kontrollieren. Sobald er seine enthemmende Wirkung entfaltet hatte, trank ich bis zum Gedächtnisverlust. Die ersten Parties standen an. Ich erinnere mich, wie ich da schon dachte, entweder du trinkst und bist total betrunken, oder du trinkst nicht, damit es nicht entgleist. Meist habe ich getrunken. Es gab immer nur entweder / oder.
Mit 20 Jahren war ich total ausgebrannt. Es stellten sich Schlafstörungen ein, die erste fette Depression hatte mich voll im Griff. Die Frage meines Therapeuten, ob Alkohol eventuell für mich ein Problem sein, verneinte ich. Wir dröselten so einiges auf, was mich nicht mehr täglich zum Alkohol greifen lies, aber dennoch wenn – war das Resultat wenn ich es tat - stets das Gleiche.
Ein paar Jahre konnte ich den Alkoholkonsum in soweit kontrollieren, dass ich nach außen funktionierte und die Abstürze sich nur auf Feierlichkeiten begrenzten.
Mit Anfang 30 trank ich regelmäßig. Mein normales Pensum lag bei 2 halbe Liter Weizenbier und 1 Flasche Rotwein. Eines Morgens erwachte ich und wollte schon morgens trinken. Das war ein Weckruf für mich. Ich holte mir Hilfe für meine neuerliche Depression. Die Feststellung der Therapeutin lautete nüchtern, es ist der Alkohol, der mich in die Depressionen treibt – konnte ich nicht annehmen. Ich süchtig? Niemals.
Fünf Jahre lang bewies ich ihr, dass ICH doch keine Probleme mit Alkohol habe. Mein Pensum wuchs, von 2-3 ltr. Weizenbier auf 2 Flaschen Rotwein. Ich fing an, Flaschen zu verstecken, leere Flaschen heimlich zu entsorgen. Unter größter Kraftanstrengung baute ich Trinkpausen in mein Leben ein. Es wurde immer schwerer eine Pause zu beginnen, die Pausen dazwischen geringer. Der Kraftaufwand immer größer.
Ich war innerlich leer und wusste keinen Ausweg.
Langsam näherte ich mich den Worten der Therapeutin an… schaute dahinter, hat sie vielleicht doch Recht? Ich googelte und fand diese Seite. Las bis in die tiefe Nacht hinein. Mal nüchtern, mal mit viel Alkohol im Blut.
Die Geschichten hier wiederholten sich. Der Ton war rau. Wenn ich nicht raus wollte aus meinem Loch erschienen mir die Worte hart, verletzend, unangebracht, grenzüberschreitend. Wenn ich einen klaren Moment hatte, konnte ich sie annehmen. Auf mein Leben anwenden und war mir sicher, wenn ich raus will aus diesem Loch, dann geht’s nur mit allergrößter Konsequenz und Vertrauen den Menschen gegenüber, die bereits raus waren.
Kommal’s LZT-Erfahrungen habe ich so viele Male gelesen, sie hat mich ermutigt, wie viele andere Worte ebenso. Schonungslose Worte haben mich wachgerüttelt, dass beim Alkoholismus die Spirale ungestoppt unweigerlich nur nach unten geht.
Ich danke allen, die den Mut aufbrachten und aufbringen, ihre Geschichten zu erzählen und mir geholfen haben, mich wachzurütteln und genau hinzusehen und ich danke mir, dass ich die Chance meinem Leben eine Wendung zu geben, annehmen konnte.
-Maria- |
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| Maria hat zum Thema: Re: Wechselspiel geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4062 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 31.08.2010, 17:34 Titel: Re: Wechselspiel |
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glück auf mieken
toller rückblick (sehr klar)
gratulation zum 2. jahr
matthias |
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Maria sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 5412
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Verfasst am: 01.09.2010, 20:02 Titel: Re: Wechselspiel |
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Danke Matthias,
eins von den Dingen, die ich am allermeisten an meiner Trockenheit mag - ist die Klarheit.
(ich kann mich nicht entscheiden,denn es sind so viele Dinge, die ich am allermeisten am trocken sein mag ).
Anfangs - daran kann ich mich besonders gut erinnern - empfand ich das beginnende Klarzusehen, als ängstigend, bedrohend. Am liebsten hätte ich direkt wieder weg geguckt.
Heute empfinde ich viele Dinge ganz anders. Mir zeigt es, manche Sachen brauchen ihre Zeit, um sich zu entfalten oder zu entwickeln.
Maria |
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| Maria hat zum Thema: Re: Wechselspiel geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4062 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 02.09.2010, 05:29 Titel: Re: Wechselspiel |
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glück auf mieken
| -Maria- hat Folgendes geschrieben: | denn es sind so viele Dinge, die ich am allermeisten am trocken sein mag | das gefällt mir - so gehts mir auch + das is richtig schön
matthias |
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Maria sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 5412
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Verfasst am: 09.12.2010, 17:57 Titel: Re: Wechselspiel |
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Hallo,
diesen Thread habe ich am 01.01.2010 begonnen. Damals angefangen mit den Worten... meine Gedanken zum Jahreswechsel
Heute kam mir in den Sinn meine Gedanken zum ausklingendem Jahr festzuhalten und mich zu überprüfen:
| Zitat: | Wie messe ich das mit den inneren Zielen? Ein gutes Ziel für mich am Jahresende 2010 näher an mir dran zu sein, mich tiefer kennengelernt zu haben. Meinem Weg gefolgt zu sein. In meiner Trockenheit weiter eine Stabilität zu erlangen, ohne überheblich zu werden und die Risiken aus den Augen zu verlieren.
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Wie war das im Jahr 2010 für mich - mein 2. komplett (da greife ich mal vor ) trockenes Jahr?
Anstrengend und bunt war`s. Die ganze Palette hatte ich in meinem Programm. An manchen Tagen war`s sehr schmerzlich, an manchen Tagen hoffnungsfroh, an anderen niederdrückend, an vielen hätte ich die ganze Welt umarmen können, manchmal war ich einsam, manchmal nur allein, manchmal war ich verbunden, manchmal fühlte ich mich verloren, sehr oft berührt aber immer mitten im Leben. Ich habe gelacht und geweint, war fröhlich und unglücklich, hadernd mit mir und unzufrieden aber auch überaus zufrieden mit dem was ich habe und mir selbst ermögliche.
An meine Grenzen bin ich gestossen, manche konnte ich erweitern, andere muß ich vorerst anerkennen, um mich ihnen evtl. behutsam zu nähern... vlt. bleiben sie aber auch.
Ab und zu ertappte ich mich bei dem Gedanken, wie wäre dein Leben mit Alkohol heute? Wäre es an den Tagen, die mir schwer fielen, leichter zu ertragen gewesen? In dieser Frage kam ich allerdings nie sehr weit, weil mein Leben mit Alkohol mich niemals dahin geführt hätte, wo ich in diesem 2. Jahr ohne Alkohol war. Vielleicht wäre ich auch gar nicht mehr da... betrunken gestürzt oder was auch immer.
Dankbar bin ich jeden Tag, dass ich meinen Tiefpunkt als Wende in meinem Leben begreifen durfte.
Wertvolle Erfahrungen durfte ich machen. Ich hatte Begegnungen, die mich tiefgründig und nachhaltig bereichern. Keinen Moment möchte ich missen.
Ja... ich durfte mich besser kennenlernen... näher an mir dran sein. Durfte in diesem Jahr Dinge über mich erfahren, die entweder nie da waren oder wieder aufgetaucht sind und mich selbst überrascht haben.
Ich fühle mich sicherer in meiner Trockenheit, verändere nichts an der Umsetzung der Grundbausteine... Es fällt mir heute leichter, es geschieht von innen heraus und nicht mehr als Pflicht... bin offener geworden in meinem Umfeld. Kann eher drüber reden, Alkoholikerin zu sein und schäme mich nicht mehr. Kläre manchmal auf... manchmal lasse ich es.
Ich mag die Klarheit und Nüchternheit in meinem Leben.
Ja... ich denke ich bin gewachsen. Manchem war ich nicht gewachsem und in anderem habe ich noch reinzuwachsen.
Ein gutes Ziel auch für 2011... weiterhin unterwegs zu sein... den Blick nach vorne.
Maria |
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| Maria hat zum Thema: Re: Wechselspiel geschrieben
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