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Kann ich meinem Sohn helfen?   •    schuldfrage...  
Autor Nachricht
kossi
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 08.01.2010
Beiträge: 325
Alter: 48
Wohnort: südlich von münchen

BeitragVerfasst am: 22.10.2010, 20:06    Titel: Re: Ich kämpfe nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Rivanna,
tu dir was gutes, schütze dich den du bist wichtig. Auf alle Fälle kannst du nichts für seine Krankheit und bekämpfen kann nur er sie alleine. Wenn du kaputt gehst kannst du deinen Sohn auch nicht mehr helfen.
Ich wünsche dir, dass ihr beide es schafft und für euch beide wieder eine gute Zeit kommt.

Viel viel Glück und Kraft,
Wolfgang
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kossi hat zum Thema: Re: Ich kämpfe nicht mehr geschrieben
gaber
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 20.10.2010
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 25.10.2010, 11:48    Titel: Re: Ich kämpfe nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Eltern können nicht helfen, auch Kinder ihren eltern nicht. Oft braucht man die Hilfe Fremder oder anderer Respektpersonen.
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gaber hat zum Thema: Re: Ich kämpfe nicht mehr geschrieben
Frozen Tears
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.11.2006
Beiträge: 465

BeitragVerfasst am: 22.11.2010, 05:26    Titel: Re: Ich kämpfe nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Vor einigen Jahren habe ich mich mal mit einem nassen Alkoholiker unterhalten. Er gab zu, dass er ein Alkoholproblem hat und meinte, dass er Hilfe bräuchte. Ich habe ihn gefragt, was ihm denn helfen könne von dem Alkohol weg zu kommen. Und er antwortete: Ich brauche jemanden, der mir einen Tritt in den A**** gibt. Für mich drückt das einerseits die eigene Hilflosigkeit aus, aber auch das Abgeben der eigenen verantwortugn auf eine anderen. Jemand von aussen soll das unfeine Geschäft erledigen.
Dann zeigt es aber auch, dass ihm Grenzen fehlen, die ihm ja keiner setzt oder er sich selbst nicht ( mehr?) setzen kann.

Er trinkt heute noch immer, weil keiner da ist, der sich den Fuß verstauchen will. Leider ist es so, dass das Elend, der Leidensdruck für den Süchtigen nicht so schnell so groß wird, denn er kann sich ja immer wieder mit genau diesem suchtmittel betäuben. Das haben die Angehörigen nicht zur Verfügung udn kommen meist wie ich hier im Forum sehe in der Regel als erstes zu ihrem Tiefpunkt, Erst dann löst sich der süchtige vielleicht von seienr Sucht. Also kann die Antwort nur sein: Wie komme ICH SELBER am schnellsten zu meinem Tiefpunkt und höre auf zu helfen.
Was kann ich stattdessen tun?

Aus meiner Geschichte würde ich sagen, dass man nur in die weitere Ferne blicken kann. Ein Süchtiger verbockt erstmal ne Menge Mist, den er so in dem Zustand nicht wirklich wahrnimmt. statt ihm jetzt zu helfen kannst du für dein Kind eine langfristige Vorsorge machen, die er nur erhält , wenn e r trocken ist. Alles was du ihm jetzt geben würdest wie zum beispeil geburtstagsgeschenke usw lege auf ein Konto an udn behalte es.
Damit hast du zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
1. hilfst du jetzt nicht
2, bist du dennoch eine gute Mutter, die für die Zukunft des Kindes sorgt und brauchst dir nichts an Schuldgefühlen oder grausamkeiten vorwerfen lassen, was du eh nicht brauchst. Ich meine aber auch, vor dir selebr kannst du dich dann auch gut fühlen.

Und wenn das nicht klappt mit Entzug machst du dir von dem Geld ne schöne Reise oder so.
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Frozen Tears hat zum Thema: Re: Ich kämpfe nicht mehr geschrieben

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