| Erschöpft und ausgebrannt • Angst vor der Weihnachtszeit |
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*lala* neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.11.2009 Beiträge: 3
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Verfasst am: 24.11.2009, 21:46 Titel: *lala* meine geschichte |
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hallo zusammen!
ich bin neu hier, habe mich ein wenig eingelesen und glaube, ich bin hier absolut richtig!
ich bin 25 jahre alt, habe zwei ältere schwestern und unser vater ist alkoholiker. ich weiß es "erst" seit ca. 7 jahren. mein vater hat bereits mit 26 seinen ersten entzug gemacht. danach war er angeblich trocken (ich weiß nicht, ob es stimmt). die ehe meiner eltern war nie sonderlich schön. ich kann mich an viel streit und schreckliche urlaube erinnern. meinen vater habe ich als kind nicht so oft gesehen, da er ein eigenes geschäft hat und viel gearbeitet hat. er war immer mein "sonnenschein". habe mich wahnsinnig gefreut, wenn er abends nach hause gekommen ist. er hat uns viele geschenke gemacht. ich hatte als kind ein sehr gutes verhältnis zu ihm...doch leider hat sich das sehr geändert. erst hat er mehrere jahre meine mutter betrogen, hat mir sogar eine seiner freundinnen vorgestellt (da war ich 12 jahre alt!!!). meiner mutter durfte ich natürlich nichts sagen. die ehe wurde immer schlimmer und er hat auch zugegeben, dass er viel alkohol trinkt (ich war ca. 17 jahre alt). er hat oft nach alkohol gerochen, wenn er aus dem büro nach hause kam. meine mutter ist dann entgültig vor 3 jahren ausgezogen. eine woche später stand die freundin von meinem vater mit gepackten koffern vor der tür. ich hatte zu diesem zeitpunkt noch bei ihm gewohnt und fand es ziemlich sch****, dass er mich darüber nicht mal informiert hatte. nachdem ich mich nicht mit seiner freundin verstanden habe, hat er mich aufgefordert auszuziehen. das habe ich dann auch getan!
ich habe ihn immer seltener gesehen, meistens war er recht gut drauf. ich hatte aber oft das gefühl, dass er getrunken hatte.
vor ca. 6 monaten hat er seinen führerschein verloren. er hatte über 2 promille nachmittags um 5!!!
vor kurzer zeit habe ich für einen monat nochmal bei ihm im nebenhaus gewohnt. da habe ich es richtig mitbekommen. abends roch es in seinem büro meistens nach alkohol. seine freundin ist verheiratet (!!!) und fährt ca. alle zwei wochen zu ihrem mann und bleibt dort das ganze wochenende. sobald sie weg ist, sitzt er in seinem büro oder im wohnzimmer und trinkt. das ganze wochenende! an einem wochenende habe ich mir sorgen gemacht und wollte ihn besuchen. er ist nicht ans telefon gegangen und hat auch nicht die haustür geöffnet. ich bin dann einfach ins haus (habe noch einen schlüssel) und habe gehört, dass er im schlafzimmer rumgelaufen ist. ich habe gerufen, er hat nicht geantwortet. montags habe ich ihn gefragt, was er das wochenende über gemacht hat. da meinte er, er hätte ganz viel gearbeitet und war mit einem freund unterwegs (zu dem zeitpunkt als ich in seinem haus war!). er hat kaum noch freunde...distanziert sich von allem und jedem. meine schwestern und ich haben ihn schon mehrfach auf das thema alkohol angesprochen. da meinte er, er trinkt vielleicht ab und zu mal einen wein...mehr nicht. er gibt es nicht mal zu! wir wissen nicht mehr, was wir machen sollen. ich habe wirklich todesangst um ihn! seine freundin sagt zu diesem thema nur, dass sie angeblich keinen alkohol im haus hätten und er nicht trinken würde.
ich muss aber leider sagen, dass ich es immer wieder hinbekomme, das thema komplett zu verdrängen. dann geht es mir auch gut. telefoniere ich aber mit jemanden, der ihn gesehen hat oder etwas gehört hat, ist es wie ein schlag ins gesicht. mir geht es tagelang schlecht, mache mir vorwürfe, warum ich nicht mehr versuche zu tun. ich bin momentan auch am überlegen, ob ich eine therapie machen soll....ich merke doch, dass mich das problem sehr geprägt hat. irgendwie kann ich nur ganz schlecht nähe zulassen, obwohl ich diese so gerne hätte und auch brauche!
kann mir jemand vielleicht einen tip geben, was ich tun kann?
danke! eure *lala* |
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| *lala* hat zum Thema: *lala* meine geschichte geschrieben
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LaChela neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.07.2009 Beiträge: 234 Alter: 21
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Verfasst am: 26.11.2009, 12:29 Titel: Re: *lala* meine geschichte |
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Hallo Lala =)
Erstmal willkomen hier!
| Zitat: | ich merke doch, dass mich das problem sehr geprägt hat. irgendwie kann ich nur ganz schlecht nähe zulassen, obwohl ich diese so gerne hätte und auch brauche!
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Kenne das Gefühl auch sehr gut und kann es bisher auch noch nicht loswerden. Immer wenn sich mir jemand (emotional) nähert, blocke ich ab. Es gibt nur eine einzige Freundin mit der ich wirklich reden kann und deren Vater ebenfalls (trockener) Alkoholiker ist. Gibt es in deinem Umfeld auch so jemanden?
Und wenn du eine Therapie machen möchtest, was hindert dich daran?
Liebe Grüße
LaChela |
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Lion neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 23.11.2009 Beiträge: 34
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Verfasst am: 26.11.2009, 16:30 Titel: Re: *lala* meine geschichte |
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Hey Lala (:
ich bin so ungefähr in einer ähnlichen Situation
ich bin 18 jahre alt und mache im moment mein abi (12. klasse)
meine eltern sind seit 11 jahren geschieden & meine mutter ist seitdem alkohol-und medikamentenabhängig.
mein vater ist neu verheiratet, wohnt aber bei uns in der nähe, meine mutter hat seit ca 1 jahr einen lebensgefährten.
meine mutter bestreitet ALLES.. gibt nichts zu!! alles reeden hilft wirklich gar nichts!
aber das eigentliche ist, dass ich das mit dem verdrängen sehr gut kenne.. dann geht es einem relativ gut, aber es sprechen einen so viele darauf an und das beschreibst du sehr gut, es ist ein schlag ins gesicht. man weiß nicht, was man sagen soll.. es geht einem wirklich tagelang schlecht und man macht sich lauter vorwürfe, warum man nichts ändern kann.. man steht so zu sagen vor einem loch, so fühle ich mich im moment..!
die hoffnung auf besserung ist weg, aber wenn diese zeitpunkte da sind, in denen man alles vergisst, in denen niemanden einen dran erinnert, dann scheint alles so einfach !?
warum nicht sonst auch? warum ?
ich wünsch dir gaaanz viel kraft vielleicht auch mal eine person näher an dich dranzulassen.. das tut gut, dass weiß ich, aber es ist wirklich schwer!!
lehn dich an, weine dich aus & vor allen dingen sag alles was du denkst.. das hilft, wenn auch nicht deinem vater!!
Lieben Gruß, Lion (: |
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*lala* neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.11.2009 Beiträge: 3
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Verfasst am: 26.11.2009, 18:39 Titel: Re: *lala* meine geschichte |
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danke für eure antworten!
warum ich keine therapie bis jetzt gemacht habe?
ich denke ehrlich gesagt nur darüber nach, wenn ich mal wieder am boden zerstört bin (weil ich etwas über meinen vater gehört habe oder ihn gesehen habe). habe auch zweimal wirklich nach einem therapeuten gesucht, aber es ist schwierig überhaupt einen termin zu bekommen. da ich meistens bis 18 uhr arbeite, bräuchte ich jemanden, der termine danach hat. aber da diese ja sehr beliebt sind, haben mir die therapeuten, an die ich mich gewendet hatte, abgesagt.
habt ihr irgendwelche tipps für die therapeutensuche? brauche ich eigentlich unbedingt eine überweisung vom hausarzt?
ich könnte eigentlich mit vielen leuten über das problem reden. meine schwestern - allerdings habe ich da immer ein schlechtes gewissen, weil sie dann auch damit komplett runterziehe.
dann habe ich noch drei gute freundinnen, die das problem aus ihrer familie kennen....aber bei ihnen habe ich genau das selbe gefühl. ich habe auch schon mal mit ihnen gesprochen, da waren sie auch echt erstaunt, wie sehr ich mich über diese "krankheit" informiert habe und wieviele gedanken ich mir darum mache.
wie geht ihr mit eurem kranken elternteil um? sprecht ihr sie oft auf das problem an?
ich habe mal gelesen, dass man alkoholikern ganz klar sagen soll, was man denkt und fühlt und den kontakt abbrechen soll, solange die person sich nicht selbst eingesteht, dass sie hilfe braucht.
aber ich kann doch nicht zu meinem eigenen vater den kontakt komplett abbrechen, oder?
eure *lala* |
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Lion neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 23.11.2009 Beiträge: 34
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Verfasst am: 26.11.2009, 21:12 Titel: Re: *lala* meine geschichte |
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Hey Lala (:
also mit Freundinnen drüber reden tut auch immer sehr gut, aber 1. hab ich angst, (wie du) sie runterzuziehen und 2. vllt auch zu nerven, weil meine freundinnen das aus ihren familien gar nicht kennen..
aber anderes thema..
wegen dem ansprechen, dass ist GENAU mein problem.
ich hab absolut keine ahnung, was ich noch machen soll, weil ja alles abprallt & ich das gefühl habe, dass es bei ihr in ein ohr rein und aus dem anderem ohr rausgeht.
ich weiß nicht, ob ich einfach ruhig sein soll, aber dass bringt es ja auch nicht, dann denkt sie ja, dass sie damit durchkommt ... iwie muss ich ihr ja klar machen und du deinem vater auch, dass es wieder mal bemerkt wurde.. alles so schwer und kompliziert
ja, das mit dem kontakt abbrechen ist auch ziemlich schwer, weil man sich ja immer sorgen macht & ja auch wissen will, wie es ihm geht und abgesehen davon, dass ich bei ihr wohne, es sehr schwierig ist.
es kann ja genauso auch ins gegenteil umschwingen, sodass er sich dann völlig hängen lässt & den faden verliert, oder?
Lg, Kim (: |
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lavandula Gast
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Verfasst am: 27.11.2009, 10:53 Titel: Re: *lala* meine geschichte |
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Hallo Ihr beiden,
es ist nur schwer und kompliziert, einen Alkoholiker vom Trinken abhalten zu wollen - ja, es ist sogar unmöglich.
Ich hab das Spielchen von Lügen, Runterziehen, Gelaber, Mülleimer spielen und stützen bis zum Umfallen selbst lange genug mitgemacht.
Es bringt nur eines: die eigenen Person wird ruiniert.
Der Alki macht einfach so weiter wie immer, er braucht ja schließlich nur Aufmerksamkeit und Alk, ja vielleicht noch Geld und wenn's dumm läuft verlangt er noch ein Umfeld, dass sich komplett auf ihn ausrichtet, ihn deckt, schützt, für ihn lügt, sich für ihn schämt und sich schuldig fühlt. Dann ist nur noch notwendig, dass die Angehörigen sich Tag und Nacht um ihn sorgen - schließlich kann er das nicht mehr. Und wenn dann alle schön dressiert sind und sein Spielchen mitspielen, fängt er an, sie nieder zu machen und sein Elend zu klagen. Denn er braucht ja eine Politur seines angeschlagenen Selbstwertgefühls und ist eigentlich auch nicht mehr Herr der Lage. Denn Alkohol ist mit Sicherheit ein prima Lösungsmittel - für's Gehirn!
Solange man noch in der Ausbildung oder Schule ist und sein Abi durchstehen möchte, ist das räumliche Lösen von zuhause sicher erstmal nicht sinnvoll.
Dennoch könnt Ihr versuchen, eine Euch zuträglichere innere Haltung zu erlangen. In meiner Abizeit tobte zuhause der Bär, es war Krieg, meine liebe Oma, die immer für mich da gewesen war, war schon seit einigen Jahren verstorben und es herrschte Kälte. Das Konzentrieren auf die Schule war bei mir sehr nützlich und Erfolg bringend. Vielleicht habt ihr ja auch eine Möglichkeit, Euch auf diese schönen Dinge zu konzentrieren.
Dem Alkoholiker hilft man am besten durch Nichthilfe, nur so sieht er, abgestumpft und kaputt wie er ist, dass es 'so' nicht weiter geht.
Meine Alk.Mutter hat sich bis heute nicht für ihre Kinder entschieden, mein Co.Vater im übrigen auch nicht. Sie haben sich immer dort aufgehalten, wo das Leben für sie vermeintlich am bequemsten war. Haben über uns Geschwister hergezogen und Lügen verbreitet - das ist ihre Entscheidung.
Ich bin trotz allem meinen Weg gegangen. Habe Unterstützung von 'wildfremden' Leuten bekommen und von zuhause lediglich höchstens quartalsweise den schwachen Versuch, mich so zu akzeptieren wie ich bin. Was natürlich nicht gelang bisher.
Haben wollen sie immer, die Alk.Kranken. Aber man selbst ist diejenige, die gibt.
Schaut in den Spiegel - auch wenn's weh tut.
Mir tut es auch heute noch weh, obwohl ich vor nunmehr 17 Jahren ausgezogen bin und mein Leben so lebe, wie ich es möchte.
Es lohnt sich, den eigenen Weg zu gehen, ganz egal, wie schwer es zwischendurch mal ist.
Beim Mountainbiken ist mir das auch immer aufgefallen - was ne Quälerei.... Aaaaber ich habe mich freiwillig dazu entschieden und hatte auch riesen Gewinne in Form von schönen Erlebnissen.
Der Alkohol spielt die 1. Geige, solange sich der Alkoholiker nicht anders entscheidet. So einfach ist das. Er wird alles dafür tun, ihn zu bekommen, weil er krank ist, abängig, süchtig. Ein Gefangener seiner Sucht.
IchwünschEuchallesGuteaufEuremWeg
Lavandula |
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| lavandula hat zum Thema: Re: *lala* meine geschichte geschrieben
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LaChela neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.07.2009 Beiträge: 234 Alter: 21
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Verfasst am: 28.11.2009, 19:45 Titel: Re: *lala* meine geschichte |
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Hey Lala =)
| Zitat: | | wie geht ihr mit eurem kranken elternteil um? sprecht ihr sie oft auf das problem an? |
Das habe ich mich auch sooo oft gefragt. Am Anfang habe ich an die Vernunft meines Vater appelliert, was natürlich nicht geklappt hat.Als ich das realisiert habe, habe ich ihn angeschrien, worüber er gelacht hat und nur meinte, ich sollte mal nicht übertreiben. Dann wollte ich ihn "erpressen", indem ich ihm gesagt hab, dass ich wenn er auch nur noch einmal trinkt, die Schule abbrechen würde.
Natürlich hat er weitergetrunken (und ich bin dann zum Glück auch weiter zur Schule gegangen ). Die tagtägliche Konfrontation mit ihm hat mich fast in den Wahnsinn getrieben...
Irgendwann habe ich mich dann dazu entschlossen, mit Hilfe hier aus dem Forum, wo ich mich immer ausheulen konnte, ihn immer zu ignorieren, wenn er getrunken hat. Bin ihm dann so gut es ging aus dem weg gegangen. Habe seitdem viele Tage und vor allem Abende in meinem Zimmer verbracht. Das war aber immer noch besser als den Sch*** unten mitzubekommen.
Ich gehe dem Ganzen aus dem Weg. Man kann es als "wegrennen" bezeichnen, aber für mich ist es die einzige Möglichkeit "gesund" zu bleiben und nicht irgendwie depressiv zu werden...
Lange Rede, kurzer Sinn: Es bringt nichts den Alkoholiker immer auf sein Problem anzusprechen, das schadet dir selber, weil daraus ja meist Streit oder so entsteht. Ich würde deinem Vater vielleicht sagen, dass du ihm zur Seite stehst, sollte er sich für ein trockenes Leben entscheiden. Aber wenn er dies nicht tut, würde ich aus Selbstschutz den Kontakt erstmal gering halten.
Ich weiß noch nicht, wie es bei mir nächstes Jahr wird, wenn ich ausziehe, wie der Kontakt dann aussehen wird, aber ich denke, dass ich ihm es so oder so ähnlich sagen werde.
Liebe Grüße
LaChela |
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| LaChela hat zum Thema: Re: *lala* meine geschichte geschrieben
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Chrissi92 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.12.2009 Beiträge: 10 Alter: 22
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Verfasst am: 02.12.2009, 18:32 Titel: Re: *lala* meine geschichte |
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| Hey, ihr schreibt davon, Abstand zu halten, ja vielleicht sogar den Kontakt abzubrechen, aber ich persönlich finde das sehr schwierig. Ich liebe meine Mutter, wie ein Sohn sie nur lieben kann, irgendwie bin ich auch nicht bereit die Hoffnung aufzugeben. Wenn ich jetzt aber den Kontakt völlig abbreche, dann habe ich Angst, dass sie total zusammenbricht, außerdem hat mein Stiefvater dann jede Möglichkeit sie zu prügeln, wie er möchte, auch davor habe ich Angst. Vielleicht mache ich mir eines Tages Vorwürde, dann muss ich damit leben, dass sie gestroben ist, vielleicht an inneren Blutungen oder so, und ich ihr Sohn, ihr einziger Vertrauter habe sie im Stich gelassen. Auf der anderen Seite ist es sehr schwer für mich, ein eigenes Leben aufzubauen, noch bin ich damit beschäftigt, dass Abi zu machen, aber in naher Zukunft möchte ich Lehrarmt studieren, ob ich das kann weiss ich noch nicht. Außerdem belastet das auch meine Beziehung. Mein Freund(wir sind schwul) weis von den Problemen meiner Eltern, aber auch er kann nicht damit umgehen, vor allem kann er nicht mit mir umgehen, wenn ich dann wieder in so einer depressiven Phase stecke, nachdem ich gesehen habe, dass sie wieder zwei blaue Augen hat etc. Ich sehene mich dann nach jemandem der mir Schutz und Geborgenheit gibt, und obwohl er es wirklich versucht, kann ich das nicht von ihm annehmen, ich bin dann einfach unfähig. Es ist sehr schwierig für uns beide. Ein weiteres Problem ist Silvester, er möchte es so gern mit mir verbringen, aber werde wohl nicht können, weil ich damit beschäftigt sein werde, allein mit meiner Mutter in ihrem riesigen Haus zu sitzen und ihre verlorenen Jahre zu zählen, aber ich kann sie doch auch nicht alleine lassen! |
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| Chrissi92 hat zum Thema: Re: *lala* meine geschichte geschrieben
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