| Bewegungstherapie • Erfahrungen mit Reha |
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stoffel78 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.10.2009 Beiträge: 9 Alter: 33 Wohnort: Baden - Württemberg, Bodensee
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Verfasst am: 11.11.2009, 00:39 Titel: wieso so lange wartezeiten? |
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Halllo zusammen,
habe mich heute Abend stundenlang hier durchgelesen und sehr viele und auch wichtige infos für mich rausfiltern können.
Vielen Dank an alle die hier so offen schreiben!
Warum dauert es so lange den ersten Termin bei der Suchtberatung zu bekommen? Musste fast 4 Wochen darauf warten. Dann ist dieser Termin für mich auch nicht gerade sehr positiv verlaufen. Vielleicht habe ich zu viel erhofft fürs erste?
Stehe wöchentlich mit meinem Hausarzt in Verbindung. Das gibt mir im Moment etwas Kraft diese ganze Wartezeit auszuhalten. Heute morgen war ich beim Blutabnehmen wo mal alles durchgecheckt werden soll. Am Donnerstag weiss ich mehr
Laut meiner Suchtberaterin muss ich mindestens 3 Sitzungen bei ihr absolvieren bevor weitere Schritte ( Therapie ) eingeleitet werden können. Dauert das wirklich alles so lange? Und dann dauert es wohl auch zwischen 2 wochen bis 3 Monate bis irgendwo ein Platz frei ist.
Aber einen stationären Entzug kann ich ja trotzdem schon machen???
Ich bin höchst abhängig u lebe jeden Tag mit entzugserscheinungen, je nachdem wieviel ich wieder gesoffen habe!
Bin mehr als gewillt mein Leben zu ändern und wieder in Griff zu bekommen. Warum lässt man mich jetzt so lange warten?
Kann ich mich selbst einweisen in eine Entzugsklinik?
Vielen Dank schon mal,
stoffel |
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| stoffel78 hat zum Thema: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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kommal sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.06.2007 Beiträge: 6319 Alter: 53 Wohnort: Niederrhein
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Verfasst am: 11.11.2009, 06:21 Titel: Re: wieso so lange wartezeiten? |
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Hallo Stoffel.
Zumindest die Entgiftung sollte zeitnah erfolgen können. Hast Du Deinen Hausarzt danach gefragt? Von ihm bekommst Du immerhin die Überweisung in die Klinik. Dort habe ich dann auch Möglichkeiten gefunden, die Wartezeit bis zur LZT zu überbrücken und meinen Kontakt zur Beratungsstelle "auszubauen".
LG kommal |
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| kommal hat zum Thema: Re: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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dorothea Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2006 Beiträge: 7382 Alter: 48 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 11.11.2009, 07:53 Titel: Re: wieso so lange wartezeiten? |
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hallo stoffel
vielleicht kann ich dich etwas entwirren, mit dem stationären entzug den du gleich machen kannst, ist sehr wahrscheinlich die entgiftung deines körpers gemeint. das ganze dauert in der regel um die 10 tage und dient lediglich dazu, wie schon gesagt deinen körper zu entgiften. das hat nichts mit der therapie zu tun, das verwechseln viele. die therapie dient dazu die psyche "aufzuräumen". das sind also 2 paar schuhe. diese therapien sind aber so gut wie immer randvoll, so das man warten muß. auch dauert es bis die anträge bei den kostenträgern durch sind. das manche suchtberatungen erst eine weile abwarten bevor sie tätig werden liegt in unserer krankheit begründet. da kommen täglich leute an die heute hilfe wollen, morgen aber schon wieder keinen bock mehr haben und sich nicht mehr sehen lassen. die wollen einfach sehen das es dir ernst ist, du nicht eine von den vielen bist die heute hü und morgen hot sagen.
das dir dadurch druck entsteht ist klar, nur hast du sicher wie die meisten hier über viele jahre gesoffen, da sind dann doch 3-4 wochen nicht wirklich viel. habe etwas geduld, du bekommst hilfe, manches dauert einfach etwas. rede mit deinem arzt und geh schon mal zur entgiftung, danach dürfte es dir auf jeden fall schon besser gehen und die suchtberatung wird dann auch schneller arbeiten weil du damit ja noch mal deinen entschluß unterstreichst.
doro |
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| dorothea hat zum Thema: Re: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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stoffel78 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.10.2009 Beiträge: 9 Alter: 33 Wohnort: Baden - Württemberg, Bodensee
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Verfasst am: 11.11.2009, 14:32 Titel: Re: wieso so lange wartezeiten? |
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Hallo Kommal,
Hallo Dorothea,
Klar sind 4 Wochen nicht viel im Vergleich zu den letzten 6 Jahren, trotzdem denke ich mir halt - jetzt will ich endlich was ändern, man fasst den ganzen mut zusammen, geht zum arzt, zur suchtberatung, outet sich bei freunden und dann bleibt man einfach in der luft hängen........... dann kommt der nächste suff... wie schnell können da wieder alle guten vorsätze vergessen sein / verdrängt werden, weil man mal wieder enttäuscht wurde und sich irgendwie im stich gelassen fühlt ??? Das meine ich.
Jetzt hab ich alle 2 wochen ein Gespräch bei der suchtberatung - 2 wochen sind verdammt lang - Erst nach dem mind. 3. Gespräch trifft sie eine entscheidung wo dann mal viell endlich was beantragt wird wegen Therapie und dann wieder warten bis dann mal ein Therapieplatz frei wird - dann ist ja locker schon nächstes jahr bis irgendwo was losgeht!
Deswegen auch die Frage ob ich mich selbst einweisen kann bei einer Klinik oder ob das über den Hausarzt passieren MUSS.
Laut Hausarzt u Suchtberaterin kann ich erst einen stationären Entzug ( entgiftung ) machen wenn ich anschließend auch einen Therapieplatz habe.
Das ist es was ich nicht verstehe.
Ich kann doch trotzdem schon mal eine Entgiftung machen?
Habe morgen wieder einen Termin bei meinem Hausarzt, da sind dann die Ergebnisse vom Bluttest da. Leberwerte etc.......
Vielen Dank für die Antworten
gruss stoffel |
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| stoffel78 hat zum Thema: Re: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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leben sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.06.2008 Beiträge: 1329 Alter: 50 Wohnort: Rheinland-Pfalz
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Verfasst am: 11.11.2009, 15:10 Titel: Re: wieso so lange wartezeiten? |
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Hallo Stoffel,
ich bin damals zum Hausarzt und wir haben die Entgiftung gemeinsam gemacht. Gleichzeitig hatte ich bei der Suchtberatung angerufen und dort einen Termin vereinbart. Der dauerte auch 3 Wochen, musste warten, bis jemand anderer in die LZT ging. Dann hatte ich alle 2 Wochen Gespräche und mein Suchtberater sagte mir am Anfang wir entscheiden gemeinsam, ob und welche Therapie notwendig ist. Bei mir wars so, dass ich ca. 8 Monate bei dem Suchtberater war und er mir geholfen hat. Eine Therapie haben wir dann nicht mehr beantragt. Am Anfang bin ich auch alle 2 Tage zu meinem Hausarzt und wir haben geredet. Ansonsten war meine Therapie hier im Forum und 24 Stunden Gedanken an Alkohol.
Die Entgiftung kannst du also schon direkt machen und der Rest zeigt sich dann. Sei nicht so ungeduldig sonst kommt vielleicht bei dir die Denke auf: Jetz will ich auch nicht mehr, wenn die schon so lange nicht wollten!!!????
LG
Leben |
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| leben hat zum Thema: Re: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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stoffel78 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.10.2009 Beiträge: 9 Alter: 33 Wohnort: Baden - Württemberg, Bodensee
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Verfasst am: 11.11.2009, 15:30 Titel: Re: wieso so lange wartezeiten? |
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Hallo Leben,
vielen Dank für deine Antwort.
Eine Entgiftung gemeinsam mit dem Hausarzt? Super das es bei dir geklappt hat! Freut mich für dich!
Allein wegen Entzugserscheinungen wird das bei mir nicht möglich sein. Ich brauche und möchte definitiv einen sationären Entzug.
Alle 2 wochen einen Termin bei meiner suchtberaterin und einmal in der woche bei meinem Hausarzt wäre mir persönlich zu wenig.
Die letzten jahre haben mich zu einem absoluten pessimistischen menschen werden lasssen.
Ich für mich weiss das ich nicht stark genug bin es so zu schaffen wie es bei dir geklappt hat.
Ob jetzt eine LZT oder KZT weiss ich noch nicht sicher.
Am Montag habe ich meinen 2. Termin bei der Suchtberatung.
LG stoffel |
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| stoffel78 hat zum Thema: Re: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10069 Alter: 49
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Verfasst am: 11.11.2009, 15:39 Titel: Re: wieso so lange wartezeiten? |
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Hallo stoffel,
| Zitat: | | Allein wegen Entzugserscheinungen wird das bei mir nicht möglich sein. Ich brauche und möchte definitiv einen sationären Entzug. |
heißt das nun das du noch trinkst?
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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stoffel78 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 06.10.2009 Beiträge: 9 Alter: 33 Wohnort: Baden - Württemberg, Bodensee
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Verfasst am: 11.11.2009, 15:58 Titel: Re: wieso so lange wartezeiten? |
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Hallo Hartmut,
natürlich trinke ich noch - ich kann doch nicht alleine ohne ärztlich Hilfe zu hause aufhören........... tagsüber geht es so einigermassen u wenns zu schlimm wird ich es nciht mehr aushalte trinke ich weiter....................
Deswegen wollt ich das doch wissen ob ich mich z.b auch selbst einweisen kann ?
gruss stoffel |
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| stoffel78 hat zum Thema: Re: wieso so lange wartezeiten? geschrieben
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