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Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers

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MaMeJo
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 23.08.2009
Beiträge: 13
Alter: 34
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 04.11.2009, 13:02    Titel: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Huhu
Das hört sich alles nicht besonders gut an. Zwangseinweisung kann ich mir nicht vorstellen. letztlich- - selbst wenn es möglich WÄRE-wie gesagt, hart gesagt, was soll das bringen? Süchtigen ist nur zu helfen, wenn sie EINSEHEN das sie Hilfe brauchen. Unsere Kliniken wären voll von zwangseingewiesenen Alkoholikern... aber leider sehen die wenigsten ein, das sie ein problem haben.
Ich kann dir wirklich nur raten AUSZUZIEHEN: es ist hart einzusehen, das man NICHTS machen kann, das man seine Verantwortung loslassen muss, weil sie sowieso fehl am platz ist. DEIN Vater sollte sich um DICH sorgen und nicht andersherum. Glaub mir, heute wo ich selber Mutter bin, sehe ich das umso klarer. ich kann heute noch weniger als damals verstehen, das man seiner Familie so rücksichtslos schadet. Ich würde alles tun, damit es meiner Tochter gut geht und nicht so schadet und sie belastet.

erzähl es ruhig deinem Arzt, aber lass die Finger von Medikamenten. Schulmedidziner sind "schnell" damit dir "was aufzuschreiben".
Wenn du merkst, das du nicht zurecht kommst, lass dir eine Überweisung zu einem Therapeuten geben. das ist keine schande.

Ich würde wirklich zusehen, das du aus dem Haus wieder herauskommst. Eine WG ist nicht teuer, auch zur Untermiete gibt es oft nette Zimmer und dann hast du deine Ruhe. Du wirst sehen, das es dir damit besser gehen wird.
Dann kannst du Regeln aufstellen, für dich und für deinen Vater, sofern dir noch was an dem Kontakt liegt- ohne das du Verantwortung übernimmst.

Sieh es so: wenn du dich konsequent lossagst, Regeln für den Umgang aufstellst (Sei nüchtern)- dann hast du genug Verantwortung getragen. Damit tust du genau das, was du tun kannst! Und du tust dir gut!!!

Halt uns auf dem laufenden! und streichel dein pferd von mir: es ist wundervoll, das es dir hilft!

LG
M.
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MaMeJo hat zum Thema: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers geschrieben
Sindri
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 02.11.2009
Beiträge: 7
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Wohnort: Schifferstadt

BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 13:57    Titel: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hey.

Also beim Arzt war ich....der kann nichts tun.....

Am Mittwoch kam mein Vater betrunken heim, würgemale am hals......und brabbelte was von wegen "den bring ich um, ich mach jetz ne anzeige, dann nehm ich meine pistole und bring den um"......

Naja, wen und warum wusst ich nich.,...ich hab ihn dann zur polizei gefahren, da er anzeige machen wollte....
er musste blasen...2,7 %o .......schon heftig....

ich habe den polizist darum gebeten, meinen dad bitte über nacht zu behalten, da ich echt dachte der wird den typ der ihn gewürgt hat, abknallen

das is echt ein *** gefühl, wenn man seinen eigenen vater bei der polizei anschwärzt.......
richtig mies......
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Sindri hat zum Thema: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers geschrieben
Bicaje
neuer Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 05.11.2009
Beiträge: 19
Alter: 34
Wohnort: Allgäu

BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 14:46    Titel: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Sindri.

Ich erkenne mich fast wieder in Deiner Geschichte, wir sind uns sehr ähnlich. Ich wünsche Dir ganz viel Kraft und vor allem Mut zur Einsicht, daß Dein eigenes Leben die Zukunft ist, und das Leben mit Deinen Eltern (Vater) die Vergangenheit. Rette also nicht Vergangenes, sondern das, was Deine Zukunft ausmacht. Fühl Dich gedrückt unbekannterweise.
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Bicaje hat zum Thema: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers geschrieben
LaChela
neuer Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 12.07.2009
Beiträge: 234
Alter: 21

BeitragVerfasst am: 06.11.2009, 19:27    Titel: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Sindri =)

ich kann den anderen da nur recht geben: kümmere dich um dich selbst! Ich habe nach langer Zeit auch eingesehen, dass ich für meinen Vater nichts tun kann. Den Schritt zu tun, für sich selbst zu sorgen und sich selbst an den Haaren aus der Sche*** zu ziehen (sorry, für den Ausdruck!!) kostet ganz ganz ganz viel Kraft. Ich bin auch dabei dies zu tun und das Forum hilft da wirklich! Man kann sich hier immer ausheulen Winken

Deine Gechichte hat mich wirklich berührt. Es klingt so heftig, was da bei dir geschieht. Ich möchte dir einfach nur ganz viel Mut und Kraft wünschen die richtigen Entscheidungen für DEIN EIGENES Leben zu treffen. Versuche dein Leben wieder zu genießen, auch wenn es am Anfang schwer fällt.
Ich leben auch (noch) bei meinen Eltern und werde so tagtäglich mit der Krankheit konfrontiert. Aber ich bin in letzter Zeit einfach ganz viel unterwegs, oder male oder komponiere. Danach geht es mir besser. Und wenn es hier kracht gehe ich auch mit dem Hund.
Ich denke auch für dich gibt es eine Möglichkeit dem Mist zu entkommen!
Liebe Grüße!
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LaChela hat zum Thema: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers geschrieben
SchmittSchlumpf
neuer Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 21.01.2008
Beiträge: 15
Alter: 27
Wohnort: Bahlingen

BeitragVerfasst am: 15.12.2010, 05:07    Titel: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Sindri!
anfang diesen jahres waren mein dad und ich auch soweit meine mam zwangseinweisen zu lassen. Leider ging das nicht ohne ihr einverständnis
-.- wir haben dann lange geredet mit ihr, druck gemacht und dann hat sie ihr einverständnis gegeben und kam in die geschlossene psychiatrie bis sie überm berg war..... Sie hat lange gebraucht dort um sich an die regeln zu halten, aber sie hat es geschafft. wir hatten jetzt ein halbes jahr eine schöne zeit, aber nun ist sie wieder voll dabei..
also was ich dir sagen möchte, ich find die idee nicht schlecht, es hat ja auch am anfang gefruchtet, aber mach dir bitte nicht die hoffnung das er es sofort kapiert und dann auch nie wieder trinkt. das wird nicht funktionieren, so hart es klingt...
mache das alles auch schon 16jahre mit....

lg sam
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SchmittSchlumpf hat zum Thema: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers geschrieben
Mikesch
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 19.04.2010
Beiträge: 90
Alter: 44

BeitragVerfasst am: 15.12.2010, 07:53    Titel: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

... man muss ja nicht mitmachen.

Jeder kann letztlich nur sein eigenes Leben retten Idee
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Mikesch hat zum Thema: Re: Verzweiflung und Ratlosigkeit als Tochter eines Alkoholikers geschrieben

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