| Es ist schön trocken zu sein • reingefallen |
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Krista neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 16.04.2009 Beiträge: 25
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Verfasst am: 01.11.2009, 12:12 Titel: Medikament Baclofen |
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edit Karsten - bitte keine Links. edit
Schau mal bitte unter http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic19130.html
hat dieses Medikament hier jemand schon probiert??
Die Zeitungen sind ja voll von diesem Herrn Dr. Oliver Ameisen. |
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| Krista hat zum Thema: Medikament Baclofen geschrieben
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Krista neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 16.04.2009 Beiträge: 25
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Verfasst am: 01.11.2009, 12:31 Titel: Re: Medikament Baclofen |
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Ah, ok. Danke für die Korrektur.
Ich hab den Artikel jetzt aktuell in der edit Karsten - bitte keine Zeitschriften nennen, danke. - edit gelesen. Da schreibt abe rniemand das er die Pille nimmt um weitertrinken zu können sondern weil es den Gedankenfluss um Alkohol unterbricht.
Mein Mann sagt, das es wie Folter ist, er trinkt seit 11 Wochen nicht mehr und es vergehe keine einzige Sekunde wo er nicht ans Trinken denken würde/müsse. Und das es ihn total zermürbt weil es nicht besser wird. Im gegenteil der Druck wird täglich schlimmer statt besser. Trotz Therapie und 3 Selbsthilfegrupen.
Da wäre doch solche eine Tablette ein Segen. Und abhängig soll sie ja eben nicht machen.
Dauertherapien sind ja bei anderen Krankheiten auch die Regel wie Diabetis, chronische Schmerzpatienten etc. Da wird auch nie über Medikamentnschädigungen gesprochen weil die Medikamente einfach lebenserhaltend sind. |
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| Krista hat zum Thema: Re: Medikament Baclofen geschrieben
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hugohabicht Gast
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Verfasst am: 01.11.2009, 12:40 Titel: Re: Medikament Baclofen |
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Hallo Krista!
Ich bekomme ein Medikament gegen Suchtdruck. Das ist erprobt und zugelassen. ABER: Es ist NUR eine Gehhilfe. Es ersetzt NICHT eine Therapie, in der man sich mit den Ursachen des Trinkens auseinandersetzen muss.
Zu dem von Dir genannten Medikament: Es mag sein, dass es dem Manne geholfen hat, es wird erst erprobt. Sicher ist aber schon jetzt, dass es nich jedem hilft und dass es auch keine Therapie ersetzt.
Es wäre schön, wenn man eine Pille einwirft und alles in Ordnung ist. Das wird es aber NIE geben. Denn Alkoholismus ist ein genetisches/medizinisches Problem, sondern ein vielschichtiges soziales. Und psychisches.
LG Micha |
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| hugohabicht hat zum Thema: Re: Medikament Baclofen geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 25493 Alter: 48 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 01.11.2009, 12:52 Titel: Re: Medikament Baclofen |
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Hallo Krista,
sicherlich sind die Zeitungen davon voll.
Eine Schlagzeile bringt Leser, aber was da wirklich hintersteckt, kann niemand wissen.
Wer will denn verantworten, eine Pille, die überhaupt keine Langzeitstudien hat, alkoholkranken Menschen zu empfehlen?
Meiner Meinung nur viel heiße Luft um nichts.
Ich möchte auch mein suchtmittelfreies Leben nicht gegen eine Pille eintauschen und ob dieses Mittel langfristig nicht auch abhängig macht, kann auch niemand heute schon behaupten.
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Medikament Baclofen geschrieben
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Krista neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 16.04.2009 Beiträge: 25
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Verfasst am: 01.11.2009, 12:57 Titel: Re: Medikament Baclofen |
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Das Medikament wurde gegen Epilepsie entwickelt und ist seit 1920 auf dem Markt.
Ich selbst bin Schmerzpatient und habe eine Morphinpume implantiert ohne die ich sicherlich kein lebenswertes Leben führen könnte.
Daher bin ich Medikamenten sicherlich aufgeschlossener als andere Gruppen.
Letzendlich muß mein Mann selbst entscheiden und das wird er mit seinem Psychologen und seinem Suchtpsychologen erst in Ruhe besprechen.
Er verzeifelt am Suchtdruck der nicht besser sondern schlimmer wird und will unbedingt nicht mehr trinken müssen. Von daher ist die Überlegung sicher nicht schlecht vielleicht auch nur zeitweise den Suchtdruck auszutricksen. |
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| Krista hat zum Thema: Re: Medikament Baclofen geschrieben
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hugohabicht Gast
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Verfasst am: 01.11.2009, 13:00 Titel: Re: Medikament Baclofen |
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Hallo Krista!
Ich hatte mich vertippt: Ich wollte sagen: Alkoholismus ist KEIN genetisches/medizinisches Problem.........
LG Micha
Und an Karsten: Jedes Medikament hat Nebenwirkungen. Ich kann mir nicht vorstellen, ein Leben lang das Zeug einzuwerfen, weil z.B. mein Medikament die Nieren extrem schädigt. Zudem Libidoverlust (und zwar vorübergehend total) und man nimmt zu.
Es mag sein, das es dem Arzt geholfen hat, ich denke aber, dass hier auch psychische Gründe mit geholfen haben. Er hat daran geglaubt. Placeboeffekt.
Ich weiß von meinem Ex-Junkiebruder, dass es auch in diesem Bereich Medis gibt, aber die stellen eher Ersatzdrogen da, wie edit Karsten - bitte keine Medikamentennamen, danke - edit und wie der ganze Mist heisst. Und mein Bruder nimmt seit 20 Jahren keine Drogen mehr, muss aber weiterhin diesen Müll einnehmen. Sehr wahrscheinlich ein Leben lang.
Karsten, Du hast recht, das kann es nicht sein.
LG Micha |
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| hugohabicht hat zum Thema: Re: Medikament Baclofen geschrieben
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Mario77 aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 24.06.2009 Beiträge: 168
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Verfasst am: 01.11.2009, 13:49 Titel: Re: Medikament Baclofen |
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Hallo Krista,
prinzipiell denke ich, das alles was einem Hilft nicht zu trinken, gut und richtig ist.
Wenn ich unter andauerdem Suchtdruck leiden würde, der sich überhaupt nicht abstellen lassen würde, würde ich auch ein Medikament dagegen versuchen.
Ich würde nur nicht wollen, das meine Nüchternheit dauerhaft von irgendwas anderem abhänig wäre, als von mir selbst.
Was ist wenn das Mittel von Markt genommen werden wird oder wenn es z.B. Weltweit von x-Millionen Alkoholikern genommen wird und die Pharamfirma dann sagt, gut das Mittel kostet jetzt 300€ pro Monat...
Die Leute wären dann ja abhänig von diesem Medikament und wer dieses Mittel kontrolliert, würde auch die Menschen kontrollieren.
Viele Grüße
Mario |
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| Mario77 hat zum Thema: Re: Medikament Baclofen geschrieben
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FrankyFresh sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.11.2007 Beiträge: 543 Alter: 40 Wohnort: Trocken seit 01.02.2010
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Verfasst am: 01.11.2009, 17:17 Titel: Re: Medikament Baclofen |
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Hallo Krista, ich kann deinen Mann gut verstehen, das er unter seinem Saufdruck leidet und es gern hätte, das es ihm schnell und ohne Nebenwirkungen wieder gut geht. Gut, eben ohne Alkohol. Das ganze hat nur einen H A K E N, ich denke, so einfach mal eben trocken werden, das gibt es nicht. Es muss w e h tun, damit es gut werden kann. Die wichtigste Voraussetzung trocken zu werden, ist die E i n s i c h t das man alkoholabhängig ist und die B e r e i t s c h a f t, sich helfen zu lassen. Das macht dein Mann und das ist gut so. Ich darf dir sagen, es wird besser, ich weiß das aus eigener Erfahrung. Mir ging es am Anfang richtig bescheiden ich hatte einen Saufdruck ohne Ende, ich war mehr wie einmal kurz davor, mich wieder wegzusprengen, aber ich hatte dann immer einen Geistesblitz die schmerzhaften Erinnerungen und den ganzen Mist, den ich in meiner Saufzeit gemacht hatte,kam wieder hoch und d a s hat mich dann abgehalten wieder zu saufen. Ich hatte trotzdem einige kurze Rückfälle im letzten Jahrzent bin aber immer schnell wieder aus dem Teufelskreis rausgekommen, weil mir das trockene Leben, auch wenn es manchmal weh tut, viel besser gefällt Ich darf heute sagen, ich bin ein trockener, dankbarer Alkoholiker Ich wünsche deinem Mann viel Kraft auf seinem weiteren trockenen Weg! Liebe Grüsse schreibt Franky |
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| FrankyFresh hat zum Thema: Re: Medikament Baclofen geschrieben
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