| Saufpausen • Nach zwei Jahren Trockenheit wirds kritisch |
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HansHa neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.06.2009 Beiträge: 476 Alter: 50 Wohnort: Berlin - Trocken seit 2005
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Verfasst am: 21.10.2009, 13:09 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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Hallo,
alle Leute, die ich kenne und die auch so lange trocken sind, sagen übereinstimmend, dass es ihnen auf den Keks geht, an einer Feier teilzunehmen, bei der gesoffen wird. Da wird auch keiner "lustiger", wenn die anderen saufen, sondern solche Feiern werden gemieden. Ich kann nach 4 1/2 Jahren Trockenheit so etwas überhaupt nicht nachvollziehen. Mir geht es bei solchen Gelegenheiten nicht gut und entziehe mich dann. Normalerweise achte ich vorher darauf, wo ich hingehe.
Schönen Tag noch
PS: Immer schön aufpassen, was das Suchtgedächtnis versucht uns einzublasen. |
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| HansHa hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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Nicole Gast
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Verfasst am: 21.10.2009, 13:17 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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Hallo,
ich bin nicht alkoholabhängig und meide trotzdem Veranstaltungen wo übermäßig getrunken wird.
Meine Verwandten trinken in einem "normalen" Maß und auch dort gibt es Feiern wo dieses auch mal überschritten wird, und daran nehme ich auch nicht teil.
Meinen Geburtstag oder andere Feiern die ich selber ausrichte sind auch ohne Alkohol. Es ist kein Verzicht sondern eine Bereicherung.
Meine Kinder waren sehr erstaunt wie schön feiern ohne Alkohol sein kann.
Ich habe schon soviel Alkohol fließen sehen, so viele Betrunkene und das Verhalten was daraus resultiert.
Brauch ich nicht mehr.
Lieben Gruß
Nicole |
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| Nicole hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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dorothea Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2006 Beiträge: 7472 Alter: 48 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 21.10.2009, 15:50 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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hallo
ich kann hier dem hans nur recht geben. ich ergreife zwar nicht sofort die flucht wenn mein alter onkel nach fettem essen einen magenbitter trinkt. aber wenn eine gesellschaft das bechern anfängt, und den dazugehörigen stuß zu reden, dann hinterlass ich nur nen kondesstreifen. ich finde das ständige wiederholen und immer lauter werdende geschwätz einfach nur noch unerträglich. das ist weder lustig noch kommunikativ.
mein lebensgefährte und ich sind dieses jahr per bahn nach münchen und der einzige sitzplatz der noch frei war, war hinter einer horde fußballfans. die natürlich schon, als wir gegen 9 umstiegen, ordentlich gebechert hatte. die alternative wäre gewesen 3 stunden im gang zu stehen. ständig flogen volle gläser um, nach einer weile konnte man seine gedanken nicht mal mehr hören so haben die gegröhlt. geschweige denn das ein gespräch möglich gewesen wäre. ich spürte einfach nur wut in mir hochsteigen ob deren rücksichtslosigkeit. ich darf nicht rauchen, aber die dürfen mich mit dem gestank, nassen sitzen und gängen sowie dummen gelaber belästigen. hätte die fahrt noch lange gedauert.... ich hätte mich wahrscheinlich vergessen. ich fand das einfach nur schlimm. und das dann freiwillig.... gaaaaanz sicher nicht.
doro |
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| dorothea hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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Fräulein B. neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.10.2009 Beiträge: 36
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Verfasst am: 23.10.2009, 15:52 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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Meiner Familie habe ich bisher - obwohl das Verhältnis sehr eng und gut ist - nichts erzählt (ich trinke erst seit einem knappen Monat nicht mehr und sie wissen weder von meiner Krankheitseinsicht, noch von der Suchtberatung oder der SHG). Sie wissen nur, dass ich "grade" nichts trinke. Mein Bruder fragte mich kürzlich, wie lange ich "Pause" machen würde und ich sagte: "Für immer."
Da meinte er etwas von wegen "Kurzschlussreaktion" und das würde sich schon wieder geben ... Was mir jetzt nicht unbedingt Mut macht, mit der Sprache rauszurücken, obwohl ich genau weiß, dass das sein muss. Ich bringe "es" einfach momentan noch nicht über die Lippen *seufz*
Mein Freund, mit dem ich seit 2 Jahren zusammenwohne, weiß es natürlich. Er trink ganz gerne abends mal ein Bierchen oder zwei, wenn wir Essen gehen und fragt mich jetzt auch immer brav, ob das okay für mich ist (was etwas peinlich ist, wenn der Kellner direkt am Tisch steht). Ich sage zwar: "Ja klar, kein Thema." Lüge mir damit aber in die eigene Tasche, denn es macht mir was aus. Und zwar ziemlich. Aber irgendwie ist das ja mein persönlicher Schlamassel, in den ich mich höchst selbst gebracht habe und da möchte ich von niemandem verlangen, Rücksicht zu nehmen und meinetwegen auf das Genuß-Bierchen zu verzichten, auch wenn hier schon geschrieben wurde, dass es für einen Nichtabhängigen kein Verzicht ist. Ich empfinde es jedenfalls so. Nun hoffe ich, dass es etwas leichter für mich wird, sobald ich meiner Familie reinen Wein eingeschenkt habe ... |
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| Fräulein B. hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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Mario77 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 24.06.2009 Beiträge: 173
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Verfasst am: 23.10.2009, 16:33 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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Hallo Fräulein,
ich bin sicher das es für dich leichter wird, wenn Du Deiner Familie die ganze Wahrheit erzählst.
Wie wäre es denn, wenn Du damit beginnst Deinem Freund zu sagen, das es eben für Dich ein Problem ist wenn in er Deiner Gegenwart etwas trinkt.
Ich verlange auch von keinem das er Rücksicht auf mich nimmt aber ich finde es natürlich schön wenn Rücksicht auf mich genommen wird. Zumindest wenn es ehrlich gemeint ist und von Leuten kommt die mir was bedeuten.
Dein Freund weis warscheinlich garnicht, wie Dich das belastet. Viele nicht Süchtige denken, das es damit getan ist, das der Süchtige einfach den Konsum einstellt. Da ist man als Suchtkranker selber gefragt seine Mitmenschen darüber aufzuklären.
Nur Mut
Viele Grüße
Mario |
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| Mario77 hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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Fräulein B. neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.10.2009 Beiträge: 36
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Verfasst am: 23.10.2009, 16:46 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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Hallo Mario,
es wäre sicher besser, mit meinem Freund darüber zu reden. Im Moment schaffe ich das nur nicht. Ich habe irgendwie Angst, dass er sich dann aus Rücksicht einschränken und das unsere Beziehung zusätzlich belasten würde ...
Ich werde ihm aber zumindest sagen, dass ich in Zukunft keinen Tropfen mehr im Haus haben will, vielleicht ergibt sich daraus ja dann der Rest.
Danke Dir jedenfalls für Deine Rückmeldung! |
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| Fräulein B. hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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Martin Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.01.2007 Beiträge: 10044 Alter: 47 Wohnort: Frankfurt a. M.
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Verfasst am: 23.10.2009, 17:12 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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Hallo Fräulein B.,
| Zitat: | | Ich werde ihm aber zumindest sagen, dass ich in Zukunft keinen Tropfen mehr im Haus haben will, vielleicht ergibt sich daraus ja dann der Rest. |
das ist schon mal eine gute Idee.
Kennst du eigentlich schon die Grundbausteine ? klick mal Hier drauf.
LG Martin |
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| Martin hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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Fräulein B. neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.10.2009 Beiträge: 36
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Verfasst am: 23.10.2009, 17:17 Titel: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? |
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Hallo kwiep,
nicht zurückhaltend, eher ein bisschen überfordert mit der neuen Situation und mit dem Rattenschwanz, der da dran hängt.
Das mit dem eigenen Thread werd ich in Angriff nehmen, sobald ich mich hier akklimatisiert habe. Solange sortiere ich mal meine Gedanken
Lg Frl. B. |
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| Fräulein B. hat zum Thema: Re: Wie verhalten sich eure Angehörigen? geschrieben
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