realprincess Gast
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Verfasst am: 16.10.2009, 15:20 Titel: unsere familie zerbricht, brauche hilfe |
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Hallo,
da mein vater seit längerer zeit trinkt und meine familie und ich nicht mehr weiter wissen, habe ich mich hier mal angemeldet.
vorgeschichte:
meine eltern haben sich getrennt als ich ca.3 jahre alt war(bin jetzt 25), mein vater hat eine neue frau kennengelernt und wollte mit dieser zusammen sein.
meine mutter hat später auch einen neuen mann gefunden.
ich blieb selbstverständlich bei meiner mutti.
mein vati hat dann mit seiner neuen frau auch nochmal ein kind bekommen und wir hatten nur immer sporadischen kontakt, also alle paar wochen mal und meine eltern haben sich noch einigermaßen freundschaftlich verstanden.
daher, dass ich eben nicht immer da war, hab ich auch nicht mitbekommen, dass er schon lange trinkt.
2003 verstarb meine mutti an krebs und da ich noch zur schule ging, musste ich bei meinem vati einziehen.
da bekam ich dann mit, dass er- so wie ich es gesehen habe- ab u zu mal was trinkt, man kann das ja immer schlecht einschätzen.
doch zu diesem zeitpunkt war er schon da angekommen, dass er heimlich trank, flaschen versteckte und man die dann irgendwann mal fand...das war echt erschreckend.
als ihn seine frau drauf ansprach, wurde er laut, aggressiv aber dann doch einsichtig.
ein paar tage/wochen ging es gut, er trank mal alkoholfreie sachen o alkoholfreies bier und wollte damit beweisen, dass er sich bessern würde.
seine frau ist aufgrund familiärer ereignisse depressiv und muss deswegen auch behandelt werden, ich denke, dass er deswegen auch einen grund gesehen hat zu trinken, viell.hat ihn das so sehr beschäftigt, aber das ist ja keine lösung.
nach der schule bin ich weggezogen und hab von alledem nichts mehr mitbekommen und dachte alles wäre unter kontrolle.
nun hat ihn seine frau dieses jahr verlassen, von heut auf morgen, hat sich einen neuen mann gesucht und hat auch viel ärger gemacht.
da meine oma schon seit ein paar wochen den verdacht hegte, er würde wieder trinken, sprach sie mich an.
als ich dann mal genauer drauf achtete, bemerkte ich es auch.
sofort hab ich meine schwester angesprochen.
auch sie, die weitaus öfter bei ihm ist, bekam es mit.
als er wieder mal getrunken hatte und gemeine sachen über ihre mutter sagte, hat sie ihn drauf angesprochen, er erwiederte, er lasse sich das nicht auch noch verbieten.
er kauft sich jede woche snaps, trinkt 3 bier am tag.
wird aggressiv, wenn er getrunken hat.
mir ist es immer öfter aufgefallen, anscheinend scheints ihn jetzt auch nicht mehr zu stören, dass es andere mitkriegen.
wenn er sich 2 flaschen kräuter oder obstler kauft und dann genüßlich aus der flasche trinkt während wir daneben stehn, ist doch heftig oder???
ich weiß/ wir wissen beim besten willen nicht was wir machen sollen.
einerseits kann ich ja verstehn, dass er sich allein fühlt, aber das war ja vorher nicht so, da hatte er alle um sich gehabt und trotzdem getrunken.
könnt ihr mir helfen???
lg realprincess |
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Insulaner neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.02.2008 Beiträge: 226 Alter: 42 Wohnort: Falkensee
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Verfasst am: 17.10.2009, 12:00 Titel: Re: unsere familie zerbricht, brauche hilfe |
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Hallo realprincess,
erstmal sei ganz herzlich willkommen hier bei uns "Kindern".
| Zitat: | | könnt ihr mir helfen??? |
Ja, natürlich jederzeit gern, nur nicht auf die Art, die Du Dir vielleicht ausgemalt hast, denn wir können hier nur DIR helfen. Deinem Vater werden wir wir nicht helfen können. Deinem Vater kann nur er selbst helfen, wenn er denn will.
Das einzige, was Ihr tun könnt ist dafür zu sorgen, dass Ihr Euch "in Sicherheit" bringt, damit Ihr nicht mit untergeht, denn das wird wohl die (nahezu) unweigerliche Folge sein.
Ach, bevor ich's vergesse: Es gibt keinen Grund zum Saufen ausser dem Saufen selbst.
Erzähl doch mal ein bisschen von Dir, wie Du die ganze Sache siehst, was für Dich ggf als Lösung in Frage käme, wie Deine Wohnsituation ist (Du wohnst nicht mehr bei Deinem Vater, richtig?). Und frag alles, was Dir auf der Seele brennt. Irgendwer ist hier immer unterwegs, der Dir "zuhört".
Wie gesagt, Deinem Vater können wir nicht helfen, niemand kann das, höchstens er selbst. Wir können aber DIR helfen, denn DU bist hier.
Ich schick Dir schonmal ein bißchen Kraft..!!
Alles Liebe und bis bald
Der Insulaner  |
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