Harry_54 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 22.10.2008 Beiträge: 217 Alter: 57
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Verfasst am: 02.10.2009, 23:14 Titel: Re: Ein schwerer Weg zur Trokenheit |
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hallo uwe,
welche sicherheit fehlt dir um dich u öffnen ? Was suchst du ? warum bist du noch nicht soweit ? ist es angst ooder ist es dein gewissen das dich in deinen inneren nicht zu ruhe kommen läßt ? du hast einen wichtigen satz geschrieben - ich will leben. leben bedeutet aber auch ich muss aus meinen schneckenhaus heraus denn ich will mein leben leben und zwar trocken, denn das bin ich mir wert. leben heist aber auch von anderen menschen akzepiert zu werden mit all meinen problemen und fehlern. mein alkoholsucht einzugestehen und dagegen anzugehen ist der erste wichtige schritt was du getan hast aber es ist erst ein kleiner schritt eines langen steinigen weges. es sind sehr viele andere menschen auf diesem weg die mit dir in die gleiche richtung gehen. manche gehen vor dir und manche sind noch hinter dir. ohne eigene kommunikation zu den anderen auf dieser strecke läuft wenig, zu schell fällt man dabei auf die nase.
also nur mut was sollte denn passieren
m.f.G.
Harry |
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Lebenslust-1 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.02.2009 Beiträge: 148
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Verfasst am: 03.10.2009, 09:44 Titel: Ein schwerer Weg zur Trockenheit |
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Lieber Uwe,
mit der Sicherheit und dem Verstehen ist das so eine Sache. Selbstsicherheit und Selbstverständnis waren für mich nach und nach die Baustellen, an die mich einfach heranwagen musste. Dafür gibt es leider keine Patentrezepte, die ich hier aus dem Forum erlesen oder aus Büchern erlesen kann. Selbst Therapeuten haben keine Patentrezepte und Medikamente sind in den meisten Fällen auch kein Patentrezept. Demut und Geduld vielleicht. Ich wollte das lange nicht glauben und musste einsehen, dass ich mich ein Stück klein machen musste, um wieder zu wachsen, denn eins ist doch klar: Wer ständig in die verkehrte Richtung gelaufen ist, der kann nach dem Richtungswechsel nicht hoch auftrumpfen. Gott, ist mir das schwer gefallen! Diese Euphorie nach einigen Wochen Abstinenz wird leider gesellschaftlich sehr wenig anerkannt. Lediglich die Menschen, die hier kommunizieren und andere gleichermaßen Erkrankte können nachvollziehen, welche Kraft der Richtungswechsel erfordert und wie erbärmlich man sich fühlt, wenn sich Veränderungen in dieser schnellen Welt nicht sofort einstellen.
Ob Dir ein Wechsel in den geschlossenen Bereich hilft, kann ich nicht nachvollziehen. Mir hilft es zunächst, hier zu lesen und manchmal zu antworten, denn ich habe gelernt, dass ich nach etlichen Fehlversuchen zunächst kein eigenes Thema stellen möchte oder kann. Ich denke jedoch darüber nach, wenn ich mich stabil fühle.
Liebe Grüße
Susanne |
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