| Neujahrskater ! • Es geht immer weiter... |
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kathleen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 10.08.2010 Beiträge: 26
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Verfasst am: 02.09.2010, 19:39 Titel: Re |
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@Petter
mit großer Faszination habe ich deinen Faden gelesen - Gratulation zu deinem Erreichten und auch zu deiner tollen Schreibweise; an dir scheint ein Autor verloren gegangen zu sein.
Zu deiner Überlegung mit der Auswanderung: Norwegen ist unbestreitbar ein landschaftlich wunderschönes Land - aber es hat auch unbestreitbar ein allgemeines Alkoholproblem aufgrund seiner Weite und der daraus resultierenden Einsamkeit. Und auch aufgrund der Mitternachtssonne - da sind Depris vorgrogrammiert, das ist erwiesen. Je kleiner und einsamer natürlich der Ort ist.....Bergen und Stavanger zählen zwar schon zu den größeren Orten in Norwegen - doch in keinster Weise auch nur annähernd vergleichbar mit den Städten, in denen du bisher gelebt hast. Bitte bedenke dies bei deiner Entscheidung .
Österreich oder Schweiz halte ich da für geeigneter - aber auch da abhängig vom Ort.
Bitte überlege dir das mit Norwegen noch einmal....du warst ja schon einmal dort; wie sind deine Erinnerungen daran?
Gruß
kathleen |
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Petter neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.07.2006 Beiträge: 327 Wohnort: Zwischen Hamburg und Hannover
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Verfasst am: 03.09.2010, 07:35 Titel: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" |
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Hallo zusammen, hallo Kathleen!
Du hast vollkommen recht, Kathleen. Das sind Überlegungen, die mir auch schon ansatzweise durch den Kopf gegangen sind.
Ich bin mir zwar nicht sicher, ob die Norweger oder allgemein die Skandinavier ein größeres Alkoholproblem haben, als die Europäer. Es wird oft so dargestellt. Der Umgang mit Alkohol in Norwegen allerdings ist deutlich zurückhaltender und allgemein erheblich stigmatisierter als in Deutschland. Man findet in Norwegen kaum einen Menschen, der mit einer offenen Flasche herumläuft. Das ist absolut verpönt und würde kaum einer wagen.
Am Wochenende allerdings kann man sehr gut beobachten, wie die Jugend sich hemmungslos betrinkt. Das geschieht zuerst "im stillen Kämmerlein" und danach in der Öffentlichkeit. Dies aus dem Grund, weil Alkohol sehr hoch besteuert ist und für die Jugendlichen nicht bezahlbar. Erst seit ein paar Jahren ist es möglich, Alkohol auch im Supermarkt zu kaufen - allerdings ausschliesslich Bier und kein Wein oder Schnaps. Nach 17 Uhr wird dann ein Vorhang vor die Flaschen gezogen, weil der Verkauf ab dann verboten ist. An Tankstellen oder Kiosken wird man zu jeder Zeit vergeblich nach Alkohol suchen - den gibt es nur im "Monopol-Laden" - das sind staatliche Alkohol-Verkaufsgeschäfte, die am Wochenende selbstverständlich geschlossen sind. Auch in Deutschland trinken die Jugendlichen am Wochenende heftig und ich muss sagen, daß mir die deutschen Jugendlichen weit mehr auffallen in ihrem bisweilen hemmungslosen und manchmal leider tödlichem Alkoholkonsum.
Sie brennen den Alkohol dort häufig selber, die Norweger. Ich persönlich habe bei meinen Besuchen in Norwegen aber (noch) nicht bemerkt, daß das Alkoholproblem größer ist, als in Deutschland. Es gibt immer wieder diese überlieferten Meinungen über Alkoholprobleme in Skandinavien. Das betrifft vielleicht eher die Bereiche nördlich des Polarkreises.
Trotzdem tendiere ich mittlerweile bei meiner Arbeitssuche in Richtung Österreich oder der Schweiz - aber aus Gründen der Faulheit wegen der deutschen Sprache, die ich einfach besser beherrsche. Wegen der Dunkelheit würde ich jedenfalls nicht trinken, die mag ich nämlich eher als zuviel Sonne. In die Gegenden, in die ich ziehen würde, ist es allerdings nicht wirklich dunkel, denn sie liegen in West - und Südnorwegen.
Heute vormittag habe ich begonnen, alle Sprüche meiner Chefin niederzuschreiben. Der ein oder andere vergessene Spruch wird mir auch noch wieder einfallen. Wenn ich gehe, werde ich ohne weiteren Kommentar ein "Memo" an die Kündigung heften. Allein das Aufschreiben und der Gedanke, es abschicken zu können, haben meine Stimmung an diesem Tag deutlich gehoben
Ab heute habe ich drei Tage frei. Ich bekomme Besuch und werde es mir gut gehen lassen.
Allen ein schönes Wochenende und eine schöne und trockene Zeit!
Peter |
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| Petter hat zum Thema: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" geschrieben
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kathleen neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 10.08.2010 Beiträge: 26
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Verfasst am: 03.09.2010, 10:05 Titel: Re |
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@Petter
Ich sehe, dass du dich mit der Thematik beschäftigt hast und das finde ich toll - jedoch ist ein kleiner Denkfehler drin: die Mitternachtssonne sorgt dafür, das es NICHT dunkel wird....d.h., du hast ständig Tageslicht und das geht aufs Gemüt. Doch wenn es eh eine Region ist, die davon nicht so betroffen ist, macht das ja nichts - denn du hast Recht, das Alkoholproblem liegt meines Wissens in den Regionen, die von der Mitternachtssonne stark betroffen sind.
Und was die Jugendlichen heutzutage allgemein mit Alkohol veranstalten, kann ich auch absolut nicht nachvollziehen - aus meiner Zeit kenne ich so etwas nicht und ich finde diese Entwicklung sehr schlimm.
Liebe Grüße
kathleen |
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Petter neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.07.2006 Beiträge: 327 Wohnort: Zwischen Hamburg und Hannover
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Verfasst am: 07.09.2010, 08:23 Titel: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" |
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Guten Morgen zusammen,
heute nun ist der entscheidende Tag. Meine gruselige Chefin hat mich zum Gespräch gebeten um über den Arbeitsvetrag bzw. meine "Beurteilung" zu sprechen, die der Festeinstellung voraus geht. Gestern musste ich bereits zum Betriebsarzt, der nichts gegen eine Festanstellung hat, trotz der Leukämie.
Egal, wie dieses Gespräch ausgeht: meine innere Kündgung habe ich längst hinter mir. Aber natürlich ist meine Position erheblich besser, wenn ich mich aus einer Festanstellung heraus bei anderen Betrieben bewerbe.
Am Freitag mittag bimmelte mein Mobiltelefon mit einer mir völlig unbekannten Nummer. Es war eine Firma aus Basel, die mich am 22.9. zu einem Vorstellungsgespräch in die Schweiz eingeladen hat. Das hat mir natürlich eine Menge Aufwind gegeben, auch für das heutige Gespräch.
Ein guter Freund berichtete mir heute früh einen ähnlichen Fall wie den, den ich mit meiner Chefin derzeit erlebe. Es grenzt nicht nur an Mobbing, es ist Mobbing. Denn wenn ich einem Mitarbeiter etwas unterschiebe, ihm Verdächtigungen und unbewiesene Dinge vorhalte - ihn danach aber gleich ohne weitere Aussprache zur Arbeit schicke! Dann ist vorprogrammiert, wann man den nächsten Fehler macht. Dieses System hat Programm und es steckt die Absicht dahinter, Fehler zu machen. Das ist ausgesprochen widerlich und unfair. Es treibt Mitarbeiter in Fallen, aus denen manche nur sehr schwer wieder herausfinden.
Ich werde wahrscheinlich nicht mehr in diese Fallen meiner Chefin tapsen, aber ich werde auf jeden Fall vorsichtig sein. |
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| Petter hat zum Thema: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" geschrieben
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 13700 Alter: 46
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Verfasst am: 07.09.2010, 08:31 Titel: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" |
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Hallo Peter,
ich drücke dir erst mal für heute die Daumen. Bleib gut bei dir, laß dich nicht provozieren. Erst mal zuhören und sich selber bedeckt halten.
Aber das weißt du alles!
Bis dann, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4064 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 07.09.2010, 09:02 Titel: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" |
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glück auf peter
für heute wünsch ich dir den festvertrag + fürn 22. drück ich n daumen
matthias |
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| silberkralle hat zum Thema: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" geschrieben
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Petter neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.07.2006 Beiträge: 327 Wohnort: Zwischen Hamburg und Hannover
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Verfasst am: 07.09.2010, 12:04 Titel: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" |
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Hallo zusammen,
ich bin´s wieder
Es hat nicht so geklappt, wie ich mir das gewünscht habe. Die Chefin hat die Akte aufgeklappt und mir vorgehalten, was ich mir "geleistet" habe... Sie hatte alles auf Tag und Stunde protokolliert und bis auf einen Vorfall nur Negatives aufgeführt. Die positiven Dinge, die ich in dieser Zeit in der Firma erlebt und getan habe, sie sind in keiner Weise protokolliert. Ich habe mir gedacht, daß es so oder ähnlich laufen würde. Sicherlich habe ich Dinge nicht immer richtig gemacht - aber ein vollkommener Schwachkopf war ich nun die letzten zwei Jahre auch nicht. Die Art und Weise, wie sie mir diese Dinge vorgehalten hat, war typisch für sie. Ich werde diese Frau sicher nicht vermissen.
Nächte Woche soll ich mein Zwischenzeugnis bekommen und damit werde ich mich weiter bewerben und dieses Zeugnis auch mit zum Vorstellungsgespräch in die Schweiz mitnehmen.
Am ersten Tag in dieser Abteilung der Firma dachte ich: "Hier wirst Du nicht zurechtkommen." Genauso ist es gekommen. Ich habe es von der ersten Minute an gespürt und mein Gefühl hat mich nicht im Stich gelassen. Diese Frau passt in irgendwelche Vorabendsendungen um Privatfernsehen... hinterhältig und zerstörerisch in ihrem Tun und ihrem Wesen. Ich finde es absolut erniedrigend, wenn ich mit solchen Menschen beruflich zu tun habe und mich aufgrund des Dienstranges in irgendeiner Art und Weise ducken muss. Diese Zeit habe ich nun hinter mir und kann aufatmen, weil mir nun sowohl eine Last abgenommen wie auch die Entscheidung erleichtert wurde: ich hätte keine große Freude weiter in diesem Unternehmen mit dieser Chefin gehabt und werde hoffentlich woanders besser zurechtkommen.
Trocken und nüchtern im Kopf werde ich auch durch diese Zeit kommen. Es ist Zeit für etwas Neues - und darauf freue ich mich.
Liebe Grüße
Peter |
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| Petter hat zum Thema: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" geschrieben
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silberkralle sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.12.2009 Beiträge: 4064 Alter: 60 Wohnort: Wilkau-Haßlau
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Verfasst am: 07.09.2010, 12:28 Titel: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" |
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glück auf nochmal
erwartungsgemäß - wenn auch nich wunschgemäß - aber n ergebnis
jetzt kannste dich voll auf den 22. konzentriern
matthias |
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| silberkralle hat zum Thema: Re: Der "Drei-Jahres-Faden" geschrieben
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