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Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund

 
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Verdammte Selbstzweifel   •    Ich muss das einfach mal loswerden  
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Lucy1212
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.09.2009
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BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 15:07    Titel: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

hoffe auf Eure Hilfe. Bin zum ersten Mal hier und zum ersten Mal mit einem Alkoholiker konfrontiert.

Zu mir: bin 50, weiblich, habe selbst kein Alkoholproblem. Der, um den es geht, ist 54, alkoholkrank, seit 8 Jahren mit einer Alkoholikerin verheiratet. Seit 4 Monaten lieben wir uns (wir kennen uns aber schon länger). Bis 2006 waren wir Arbeitskollegen, dann haben wir uns aus den Augen verloren. Im April 2009 hat er mir geschrieben, nachdem er erfahren hatte, dass meine langjährige Beziehung beendet war. Er schrieb: „Meine Frau ruiniert mich, zerstört meine Existenz“. Da habe ich erst die Wahrheit erfahren. Als wir Kollegen waren, wusste ich nichts von seinem Alkoholproblem, obwohl er da getrunken hatte. Seine Frau hatte angeblich Krebs, in der Klinik, er fehlte öfter, weil er sie angeblich besucht hatte oder selbst „krank“ war.

So, als wir uns im Mai getroffen hatten und unsere Liebesbeziehung begann, waren sie und er 6 Wochen „trocken“. Bis vorgestern. Sie weiß von uns, aber keine Einzelheiten. Hat er mir zumindest erzählt. Ich erzähle jetzt das, was er mir gesagt. Angeblich trinkt er, wenn sie trinkt. Sie hatten dann eine Vereinbarung (schriftlich), auch auf Empfehlung der SHG, dass er sie verlässt und zu mir kommt, wenn sie wieder anfängt. Einen Tag dürfte sie trinken. Er hat sie am Freitag volltrunken vorgefunden. Mit hatte er nichts erzählt, weil wir eigentlich am Vortag Funkstille zwischen uns vereinbart hatten, weil ich nicht wollte, dass sie meinetwegen wieder anfängt. Einmal treffen wollten wir uns noch. Also hatte ich per Mail angefragt, ob er sich wieder gefangen habe (nach unserer „Trennung“) und wann wir uns treffen sollen. Am Samstag kam dann die Mail, dass er am Freitag dann auch getrunken habe. Er fahre am Samstag zu seiner Mutter, bleibt bei ihr, wenn er am Telefon merkt, dass sie am Samstag wieder getrunken hat (das wäre ja der 2. Tag und somit Trennung). Sie wollte nicht mitfahren. Natürlich hat sie getrunken. Er wusste es (mir hat er gesagt, er hat eine Vermutung), als er von seiner Mutter zurückgefahren ist. Er ist trotzdem zurückgefahren! Mich hat er von unterwegs angerufen und mir versprochen, dass er mich umgehend (spätestens ½ Stunde nach Ankunft) anruft. Nachdem ich fast 1 ½ Stunden gewartet hatte, hatte ich angerufen. Er war wie ein anderer Mensch. Es war schockierend. Er wollte nichts vor mir wissen. Als ich sagte, ich würde zu ihm fahren und ihn da abholen, sagte er, er macht nicht auf, ich soll mich nicht einmischen; dass ich ihn liebe, wäre jetzt nicht wichtig usw. Ich bin hingefahren, er hat mich nicht rein gelassen, sein Handy ausgemacht, vor dem Haus standen leere Flaschen. Das ist alles nicht das, was wir uns versprochen hatten. Er wollte, als wir darüber im nüchternen Zustand gesprochen haben, dass ich helfe. Jetzt lässt er es aber nicht zu. Heute haben wir einige Male gemailt, er weist mich ab, weil er alleine klar kommen will.

Erschwerend kommt, dass die beiden ein Haus gebaut hatten. Eine Trennung der Beiden würde finanzielle Probleme nach sich ziehen. Wie gesagt, sie sind 8 Jahre verheiratet (es war keine Liebesheirat), haben sich eine finanzielle Belastung aufgebürdet, aus der sie ohne Verluste nicht so einfach rauskommen. Das Haus ist ohne Eigenkapital finanziert. Seine Frau hat mittlerweile ihren guten Job verloren, jobbt hier und da für wenig Geld. Er müsste sie finanziell bis ans Lebensende unterstützen. Klar, das sind Dinge, die es nicht so einfach machen zu sagen, ich trenne mich.

Was soll ich tun? Kann ich was tun, wenn er es ablehnt? Das schreibt er mir jetzt z. B. „Trotzdem zählt für mich zunächst, dass sowohl meine Frau als auch ich heute keinen Alkohol trinken. Ich habe selber Probleme damit, sie noch mehr. Und falls sie trinkt, muss ich zumindest nüchtern sein. Daher möchte ich keine Belastungen. Noch so ein Tag und ich breche zusammen“. Oder „Ich muss mich entscheiden: Eine Alkoholikerin, aber auch meine ganze Altersvorsorge zu verlassen oder die Liebe meines Lebens zu verlieren und bei Null anzufangen. Solange ich das nicht tue, musst DU AN DICH UND NICHT AN MICH DENKEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Könnt Ihr bei diesem Durcheinander durchblicken und mir helfen, irgendetwas oder gar nichts zu tun? Bis ich EURE Millionen von Seiten durchgelesen habe, brauche ich Tage, ich brauch Eure Hilfe jetzt.

Lucy
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Lucy1212 hat zum Thema: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund geschrieben
Doro
sehr aktiver Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 17:27    Titel: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Lucy,

ich hab mir das erstmal ausdrucken und in Ruhe durchlesen müssen, es ist in der Tat etwas verwirrend.

Also, wenn ich es richtig verstanden hatte:
Dein Freund (oder Ex-Freund? - das ist schon mal sehr unklar) hatte einen Rückfall, sozusagen gemeinsam mit seiner Frau.
Wenn das so ist und er deine Hilfe nicht will, dann ist es für dich wahrscheinlich wirklich besser, dich nicht aufzudrängen. Für dich und für ihn. Er muss jetzt sehen, wie er damit klar kommt, alles andere ist für ihn wahrscheinlich jetzt nicht dran. DAs ist auch verständlich, er weiß wahrscheinlich, wie folgenschwer diese Krankheit für ihn ist und was ein Rückfall bedeutet. Und wenn er es nicht will, kannst du sowieso nicht helfen.
Wer weiß, vielleicht findet er da sowieso vorläufig nicht raus und dann ist Abstand sowieso besser. Für dich selbst.

Wenn er trinkt, dann trinkt ER, nicht er mit seiner Frau. DAs find ich irgendwie ne komische Abwälzung von Verantwortung. Ich kann zwar verstehen, dass er als trockener Alkoholiker nicht mit einer trinkenden Frau leben will und sollte, aber gleich mittrinken...?

So, mein Sohn schreit,
das waren erstmal meine Gedanken

Doro
co-abhängig
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Doro hat zum Thema: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund geschrieben
Lucy1212
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.09.2009
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BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 18:29    Titel: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Doro,

danke vielmals.

Freund oder Ex-Freund, weiß ich jetzt selbst nicht. Donnerstag letzte Woche wollten wir uns (zumindest vorübergehend) trennen, aufgrund der vielen Probleme, die im Raum standen (Belastung für seine Frau, das Haus, der finanzielle Ruin, meine Vermutung, dass er es eh nicht schafft, sich von ihr zu trennen, weil sie doch so labil und "schwach" ist und er so gutmütig, dass es ihm weh tun würde).

Warum ist er so inkonsequent? Er hätte gestern nicht nach Hause fahren dürfen, nachdem er wusste, dass sie wieder getrunken hatte. WARUM hat er es getan? Ich bekomme von ihm keine Antwort darauf. War es für ihn willkommener Anlass, selbst wieder zur Flasche zu greifen?

Auf meine Mail von eben "ich glaube, ich weiß, warum Du so handelst. Bei mir gäbe es keinen Grund, keine Möglichkeit zu trinken, keine Ausflüchte, sich hinter S. (seine Frau) zu verstecken.." kam die Antwort "Völliger Blödsinn".

Was kann ich weiter mit solcher Aussage von ihm anfangen "...solange ich nicht zu einer Entscheidung gezwungen werde, gehe ich ihr aus dem Weg." Heißt wohl, er will/wird bei ihr bleiben, weiter trinken und warten, bis er seinen Job verliert und/oder das Haus unters Messer kommt, oder?

Ja, ich glaube mittlerweile auch, dass ich mich nicht aufdrängen darf. Es muss von ihm kommen, an seiner Situation was ändern zu wollen. Wir hatten, als er trocken war, darüber gesprochen, hatten aber nie eine Lösung gefunden. Wie kann praktisch deren Trennung verlaufen? Wo soll sie (S.) hin? Was ist mit dem Haus, bei dessen Verkauf man draufzahlen würde? Wie soll das finanziert werden? Gibt es jemanden, der diesen Weg gegangen ist? Mit welcher Wahrscheinlichkeit würde er trocken bleiben, wenn wir zusammenkommen würden? Ich glaube, die Antwort weiß ich selbst. Mit keiner großen.

LG, Lucy
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Lucy1212 hat zum Thema: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund geschrieben
Doro
sehr aktiver Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 19:39    Titel: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Lucy,

nur noch ein paar Gedanken - deine ganze Situation auflösen kann ich nicht.

Also:

- Wenn er wieder trinkt, dann musst du damit rechnen, dass er auch Dinge erzählt, die nicht der Wahrheit entsprechen. DAss er sagt "Blödsinn'", selbst wenn es kein Blödsinn ist. Das ist sozusagen ein Symptom. Wenn man hier durchs Forum liest, merkt man: Trinkende Alkoholiker leugnen, streiten ab, versprechen, was sie nicht halten können, spielen runter. usw. Es ist Teil der Krankheit.

- Mir kommt es so vor, als ob er die Verantwortung für sein Leben einfach abgibt. An dich, an seine Frau. Was soll denn dieser ganze Unsinn. Erst unterschreibt er feierlich, dass er sich bei einem Rückfall trennen würde, jetzt plötzlich alles wieder nicht wahr gewesen? Entweder will er selbst trinken (richtig: willkommener Anlass) oder er will einfach nicht konsequent sein. Aber was ist eigentlich deine Rolle? Musst du die Trennung der beiden organisieren, damit die Bahn frei ist oder wie? ES vermischt sich da alles so merkwürdig.
ERstmal müssen die beiden jede/r für sich mit ihrem Rückfall klar kommen, denn ER hatte auch einen Rückfall, nicht nur sie!!!!
Dann müssen sie ihre Trennung auf die Reihe bekommen oder aber sich dagegen entscheiden.
Und du - was bleibt denn für dich übrig? Was kannst du überhaupt beeinflussen? Und willst du da überhaupt noch ne Rolle spielen?

- Diese ganzen Sachgründe, weshalb ne Trennung nicht möglich sein soll...
na ja. Hier im Co-Bereich (vor allem im geschlossenen Bereich) sitzen ein Haufen Frauen, die sich notgedrunkgen von ihren Männern trennen mussten und klar gab es finanzielle Folgeschäden. Aber es geht, es muss irgendwie gehen. Erstmal ist es mit großer Angst besetzt, ich kann das sehr gut verstehen. Aber Leben ist wichtiger als Besitz.
Und wieder: Was hast du damit zu tun?

Mein Rat: Lass die ihr Kuddelmuddel erstmal selbst ein bisschen klären.

Kannst du das?

Liebe Grüße
Doro
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Doro hat zum Thema: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund geschrieben
Lucy1212
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.09.2009
Beiträge: 4
Alter: 53
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 20:26    Titel: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Doro,

meine Rolle? Dazu gleich.

Er hatte seiner Frau, ja feierlich, per Vertrag versprochen, bei ihr zu bleiben, so lange sie nicht trinkt. Ich wollte nicht, dass er das Versprechen meinetwegen bricht; daher unsere Trennung, um ihr eine faire Chance zu geben. Er hat mich gebeten, sollte sie wieder trinken und er sich dann konsequenterweise von ihr trennen müsste, zu helfen, da er das alleine nicht durchstehen könnte (so ging das in den bisherigen 8 Ehejahren). Er habe den Absprung alleine nicht geschafft.

Was das bedeuten sollte: Er wollte erstmal zu mir ziehen und mit mir gemeinsam die schwere Zeit der Trennung (mit allem, was dazugehört) durchstehen. Klar habe ich ihm jegliche Hilfe versprochen.

Jetzt ist der Fall eingetreten, dass er hätte zu mir kommen sollen. Was macht er: er hat seiner Frau verziehen. Hat er mir gerade gebeichtet.

Ich will ihm helfen, von seiner trinkenden und ihn in Abgrund ziehenden Frau wegzukommen. Alle sagen (ich hatte gestern z. B. mit seiner Mutter telefoniert, sie ist über alles im Bilde), dass diese Frau ihn ruiniert. Das ist meine Rolle. Weil ich ihn liebe, weil er ein lieber, zärtlicher, gutmütiger Mensch ist. Zumindest habe ich ihn so bis gestern erlebt. Weil wir von gemeinsamer Zukunft geträumt hatten. Dies hat sich, glaube ich, erledigt. Er will ja wohl nicht ernsthaft aus seiner Situation raus. Ich weiß es nicht. Ich will ihn zu nichts drängen. Dass er aber absolut nicht entscheidungsfreudig ist, wusste ich.

Liebe Grüße von Lucy
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Lucy1212 hat zum Thema: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund geschrieben
Jettejule
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 03.09.2009
Beiträge: 25
Alter: 52

BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 20:43    Titel: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo lucy,

da ich selbst noch n frischling hier bin, kann ich dir nur recht wenig raten.

dennoch kurz meine gedanken.
versuche nicht zu retten, was sich nicht retten läßt.
dein freund ist nicht nur alkoholiker sondern auch Co., ansonsten kann ich mir sein verhalten nicht erklären. ja und ER muß alles lösen- nicht DU.
schau, daß du noch die kurfe kriegst, sonst wird es viel zu schmerzhaft für dich. du opferst dich in jeglicher hinsicht und er bleibt doch bei seiner frau. und dann???

ich wünsche dir viel kraft für diese kommende zeit

lg jette
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Jettejule hat zum Thema: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund geschrieben
Doro
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 25.01.2009
Beiträge: 2522
Alter: 41
Wohnort: Niedersachsen

BeitragVerfasst am: 13.09.2009, 21:04    Titel: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Lucy,

jetzt verstehe ich es ein bisschen besser. Deine Rolle vor allem.
Ich kann das nachvollziehen, was da passiert ist und dass du helfen wolltest. Du hast versucht, alles richtig zu machen und jetzt verstehst du nicht, warum es nicht so läuft wie verabredet. Das ist bestimmt verletztend.

Trotzdem finde ich, dass seine Alkoholkrankheit dabei irgendwie nicht ernst genug genommen wird.
Sie hatte einen Rückfall.
Schlimm genug.
Aber jetzt hat ER auch noch einen Rückfall.
Da steht für ihn jetzt erstmal nur eins an: SEINEN Rückfall bearbeiten. Entzug, Arztbesuch, Selbsthilfegruppe, was weiß ich.
Alles andere ist zweitrangig.
Oder war es nur eine einzige Trinkaktion?
Wie willst du ihm helfen, wenn er jetzt selbst wieder trinkt?
Eure Abmachung galt doch wohl, wenn er trocken ist und sie wieder trinkt. Dann finde ich es auch logisch, dass du ihn unterstützt, aber so...

Was ich auch nicht ganz verstehe:
Wieso zieht sie ihn ins Unglück? Er sitzt doch selbst schon drin mit seiner Alkoholabhängigkeit und seinen zwei Frauen.
Hat sie ihn vom Alkohol abhängig gemacht?

Ich hoffe, meine Fragen sind jetzt nicht zu viel für dich.
Meine Sicht von außen ist natürlich eine andere als deine. Du liebst ihn, du willst ihm helfen, du siehst in ihm das Opfer seiner Frau.
Das ist alles nachvollziehbar, aber denk dran: Auch er ist krank, nicht nur sie.
Und pass auf dich auf.

´Viel Kraft wünscht dir
Doro
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Doro hat zum Thema: Re: Ich bin nicht abhängig, aber mein Freund geschrieben

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