Schnecke75 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.09.2009 Beiträge: 3
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Verfasst am: 10.09.2009, 18:58 Titel: Hallo, ich bin neu hier und bin froh über jeden Tip |
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hallo, ich habe mich heute neu registriert und poste mal einfach hier rein was ich im Vorstellungsbereich geschrieben hatte, das ist eigentlich das wesentliche.
also:
hallo, ich erzähl einfach mal drauf los warum ich mich hier registriert habe. ich bin durch google auf diese seite gestoßen und hoffe ihr könnt mir ratschläge geben und tips wie ich mich verhalten soll.
und zwar hat sich heute meine schwägerin mir anvertraut das sie trinkt. melissengeist xxx 80% eine große flasche am tag.
sie war nun gute 10jahre trocken/clean. war schwerst heroin süchtig damals. nun durch depressionen und schlafstörungen und kompletter frustation hat sie damit angefangen. sie hat mir noch nicht gesagt wie lange sie das schon macht, aber sie sagt das sie schon morgens entzug verspürt wenn sie aufsteht. sie muss alle 4 std was davon trinken. keiner weiss etwas davon, auch ihr mann nicht. und ich musste ihr versprechen das ich es für mich behalte. ich habe ihr gesagt ich helfe ihr und das ich ihr zur seite stehe. ich mache mir nun große sorgen, da sie auch schon über jahre starke medikamente gegen z.b restless leg syndrom und depressionen einnimmt und auch eine geschädigte leber durch ihre vergangenheit hat. und dann 80% Alkohol....
Was mach ich nun mit ihr? ich wollte mit ihr zu ihrer psychologin bei der sie schon jahre in behandlung ist. ihrem mann müssen wir es früher oder später eh sagen da sie ein schulpflichtiges kind haben. ich denke mal das sie um einen stationären aufenthalt nicht rumkommen wird, und dann müsste ihr mann sich urlaub nehmen.
ich bin ganz aufgewühlt, ich will auch nichts falsch machen und ihr nun wo sie aus sich rauskommt auch so gut ich kann zur seite stehen und unterstüzen bei ihrem entschluss das problem anzugehen.
habt ihr ratschläge für mich? ich bin komplett ratlos und auch etwas überfordert. gibt es vielleicht unterstützung von der krankenkasse bzgl der kindesbetreuung? woran kann man sich wenden?
kennt ihr anlaufstellen im raum bochum/herne?
ich danke euch für eure hilfe,
Schnecke
| Zitat: | Hallo Schnecke,
herzlich Willkommen in unserem Forum.
Deiner Schwägerin kannst du nur helfen wenn sie Hilfe möchte.
Zuerst sollte sie mit ihrem Arzt offen und ehrlich darüber sprechen, so kann auch der Entzug geplant werden.
Du könntest ihr anbieten sie zum Arzt zu begleiten.
Eine Hilfe wäre z.B. auch wenn du dich während des Klinikaufenthaltes um das Kind kümmern könntest.
Wenn du möchtest kannst du dich, nach der Freischaltung, auch mit anderen Angehörigen austauschen.
LG Martin
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Danke Martin für Deine schnelle Antwort.
Ja, sie möchte gerne Hilfe haben und weiß auch das es höchste Eisenbahn ist. Sie macht sich selbs große Vorwürfe das sie nach all der Zeit doch wieder einer Sucht nachgegeben hat.
Ich habe ihr gesagt das ich für sie da bin und überall hin begleite und sie unterstütze wo ich nur kann.
Ihr Arzt vertröstet uns bis zum 14.10 mit einem Termin, ich finde das ist definitiv zu lang.
Auf meine Nichte würde ich gern aufpassen, aber ich habe selbst ein Schulpflichtiges Kind und wir wohnen 30km voneinander weg. Daher muss da ein anderer Weg gefunden werden um die Versorgung des Kindes sicher zu stellen.
Ich bin ganz schön ratlos und auch so besorgt. Ich überlege einfach mit ihr in eine Notaufnahme zu gehen, da sie auch starke körperliche Beschwerden hat und ich glaube das ihre Leber oder Herz schon stark in Mitleidenschaft gezogen sind. Aber da widerum hat sie Angst das sie gleich stationär bleiben soll ohne das wir was wegen ihrem Kind etc planen und klären konnten.
Ich möchte sie ja auch gern vorsichtig dazu bewegen das sie es ihrem Mann erzählt. Ich weiss das er schon einen Verdacht hat. Ich würde auch dabei sein um das ganze etwas zu entschärfen und ihm auch gleich zu sagen das er sie nun keinesfalls mit Vorwürfen überschütten darf sondern verständnisvoll zu ihr stehen muss, sonst hat das ganze keinen Sinn.
Bis mitte oktober zu warten geht einfach nicht.... ich habe auch Angst das sie in der zwischenzeit wieder in ihr schneckenhaus flüchtet und dann nicht mehr will. nun wo sie aus sich raus kommt und sich mir anvertraut hat muss doch eigentlich schnell zur tat geschritten werden, oder sehe ich das falsch?
hach herje....
Gruß von der ganz verwirrten
Schnecke
xxx Edit:Bitte keine Markennamen nennen Susanne |
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