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Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um?

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Hanabi
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Anmeldungsdatum: 25.08.2009
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 10.01.2010, 17:16    Titel: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

heute ist wieder so ein tag an dem ich kotzen könnte ....

Seit heute mittag streiten die 2 und jeder schiebt dem anderen für alles die Schuld in die Schuhe. Inzwischen wissen die garnicht mehr warum sie streiten und holen Sachen von vor 20 jahren raus, nur damit man dem anderen was anhängen kann.

Das die 2 zu feige sind ernsthaft was zu ändern, egal ob nun Paartherapie etc. oder Scheidung regt mich am meisten auf.

Nur am saufen und anbrüllen aber kein will ernsthaft was ändern.

Sollte mein Leben mal so enden erschieße ich mich.
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Hanabi hat zum Thema: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? geschrieben
LaChela
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 12.07.2009
Beiträge: 234
Alter: 21

BeitragVerfasst am: 12.01.2010, 22:10    Titel: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hey Hanabi =)

Wie ist die Lage heute?
Bei dir muss es doch gar nicht so weit kommen, du hast doch die Möglichkeit es anders zu machen als deine Eltern, nimm sie doch als Beispiel wie man es NICHT tun sollte... (Dann brauchst du dich nicht erschießen, denn das wäre doch echt zu schade Winken )

Liebe Grüße
LaChela
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LaChela hat zum Thema: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? geschrieben
Hanabi
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 25.08.2009
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 18.01.2010, 21:30    Titel: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo ihr Smilie

Heute möchte ich mal ein bisschen ausschweifen. Auch wenn es nicht um das Thema Alkohol geht. Ich hoffe das ist ok.

Zuerst noch kurz zu meinem Vater. Nachdem hier am Freitag mal wieder die Lage wg einer kleinigkeit explodierte hat mein Vater sich anscheint am SA bei meiner Mutter entschuldigt und Besserung geschworen usw.

Meine Mutter freut es und sie hat wieder Hoffnung. Das es in ein paar Tagen / Wochen wieder wohl alles beim alten ist wollte ich ihr nun nicht sagen bzw ihr ihre Hoffnung lassen.

Nun zu mir ....

Eigentlich sollte ich im Moment einer der glücklichsten Menschen der Welt sein. In naher Zukunft stehen wichtige neue Schritte an und der Weg in das eigene Leben mit eigener Wohnung, gesichertem Job usw usw.

Jedoch hab ich seit 1-2 Tagen wieder verstärkt den Drang alles über den Haufen zu schmeißen...
Ich musste vor kurzem eine Entscheidung treffen für meine Zukunft. Um es mal grob zu umschreiben, es ging um die Entscheidung "Sichere Zukunft" oder "Abenteuer und dann mal gucken was kommt"

Nach langem hin und her habe ich mich für sichere Zukunft entschieden. Mittlerweile bereue ich es aber nun kann ich es nicht mehr ändern.

Was meinen Beruf angeht, so mache ich ihn eigentlich sehr gerne. Verbringe aber die nächsten Monate wohl täglich in einer Abteilung die mir absolut nicht liegt. Das liegt zum einen an 1-2 Arbeitskollegen dort als sowohl auch an einem Teil der Arbeit die ich dort zu erledigen habe.
Es wird einem dort von besagten personen ständig eingeredet man hat alles so zu machen wie sie es gerne hätten bzw sie behandeln einen so als sei man vollkommen bescheuert.

Meine Persönliche Meinung dazu ist, dass sie angst haben ihre Stellung zu verlieren da sie schon im 50+ alter sind und ich meine Arbeit sehr gut mache. Nicht das ich an ihrem Posten kratzen könnte (und wollte...gott bewahre mich davor), aber die anderen kollegen könnten einen ja zu sehr loben und das gefällt diesen Leuten anscheint nicht (keine Ahnung warum)
Die Abteilungen die mir Spaß machen sind im Moment und bis auf weiteres wohl auch, sogut besetzt dass ich dort wenig / keine Chance habe einen Arbeitsplatz zu finden.

Alternative müsste ich die Firma wechseln aber ich habe gerade erst bei meiner aktuellen Firma den Vertrag unterschrieben. Direkt wieder zu kündigen wäre Finanziell und auch privat schlecht. sowas macht sich nicht gut im lebenslauf.

Als ich meine Ausbildung damals für meinen jetztigen Beruf angefangen hatte war mir klar, dass meine Karrierechancen nicht berauschend sind um es mal nett auszudrücken. Es ist eher so ein Job bei dem man seine Arbeit macht oder man ist der Chef. Dazwischen gibt es nichts nennenswertes.

Das Geld als "normalo" ist für heutige Verhältnisse ganz ok, da hätte es schlimmer kommen können. Ich habe eigentlich auch keine großen Ansprüche an meinen Lebensstandard. Ich brauche weder super hightech in der Wohnung, noch markenklamotten oder große luxusautos.

jedoch verspüre ich in letzter Zeit immer mehr den Drang "Karriere zu machen" oder mein Leben komplett zu ändern bzw neu zu beginnen in einem anderen Land oderso, weit weg von hier, dem langweiligen Alltag.

Mir geht es irgendwie auch darum, genau diesen Leuten die einen für Blöd halten zu zeigen was in einem steckt.
Dieter Bohlen hat einmal gesagt, dass man entweder sein Lebenlang die *** machen muss die andere einem sagen, weil man von ihnen finanziell abhängig ist. Jedoch kann man diesen Leuten sagen wie *** sie eigetnlich sind, wenn man finanziell unabhängig ist (sinngemäß so war die äußerung) genau so geht es mir auch. ich würde gerne vielen leuten einmal sagen wie dumm, naiv und sch**** sie sind. Wäre dann aber meinen Arbeitsplatz los Smilie

Jedoch kommt ein Studium oder eine erneute Ausbildung für mich nicht in Frage. Der Grund dafür ist einfach das Finanzielle. Ich kann es mir nicht leisten und meine Eltern auch nicht. Ich müsste also als Quereinsteiger irgendwo anfangen, was das ganze nicht gerade leichter macht.

Zur Zeit bin ich am Überlegen in welchen Bereichen man sich nebenbei einarbeiten kann. z.B im Finanzmarkt an der Börse o.ä.


Kennt ihr sowas auch? Eigentlich sollte man glücklich sein mit seinem "normalen" Leben wenn alles halbwegs gut läuft. Aber irgendwie ist man es nicht weil man weiß man kann mehr.
Zu mir sagen seit Jahren alle "warum studierst du nicht?" "Du kannst viel mehr aus dir machen" usw usw.

Wenn ich könnte würde ich aber ich kann nicht aus dem o.g. Grund.

Irgendwie muss ich für diesen Konflikt eine Lösung finden.
Ich muss ja noch gute 40 Jahre arbeiten, wenn es bis dahin überhaupt noch sowas wie Rente gibt. Das kann ich mit meinem aktuellen Job (den ich auch erst wenige Jahre erlernt und ausgeführt habe) definitiv nicht machen.


Es tut mir leid wenn ich heute mal ein komplett anderes Thema angesprochen habe (und dann auch noch soviel Text) aber es belastet mich im Moment und ich wusste nicht wem ich es sonst erzählen könnte.

Vielleicht hat ja einer von euch nen guten Ratschlag für mich.

Gruß, Hanabi
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Hanabi hat zum Thema: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? geschrieben
LaChela
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 12.07.2009
Beiträge: 234
Alter: 21

BeitragVerfasst am: 18.01.2010, 23:51    Titel: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hey Hanabi =)
Habe mir gerade deinen ganzen Beitrag durchgelesen und kann absolut verstehen, was du meinst!
Wenn du nicht glücklich bist in deinem Job und es sowohl an der Arbeit als auch an den Kollegen liegt, dann ändere was!!!
Das klingt jetzt vielleicht so, als würde ich denken, dass es total einfach wäre, aber das tue ich nicht. Trotzdem ist es MÖGLICH.
Dazu kann ich dir erzählen wie es bei mir im Moment aussieht. Habe lange überlegt, ob ich wirklich studieren soll. Dagegen sprechen auf jeden Fall die finanzielle Seite und die damit weitere Abhängigkeit von den Eltern. Dafür spricht für mich aber eindeutig, dass der Lehrer-Beruf mein Wunsch ist und dass ich einfach noch ganz ganz viel lernen möchte. Aus diesem Grund habe ich mich für Letzteres entschieden.
Gut, die finanzielle Frage war dadurch noch nicht geklärt, aber das habe ich jetzt geschafft Smilie . Zum Glück gibt es BafögWinken. Bei mir sieht es so aus, dass ich mit ca. 300-350 Euro Bafög im Monat rechnen kann. Hinzu kommen 150 (?) Euro Kindergeld und 100 Euro Unterstützung (Kredit) von meinen Eltern. Das macht also insgesamt 550 Euro. Wenn ich zusätzlich noch ca. 150 Euro durch Jobs verdiene, komme ich auf 700 Euro. Die sollten dann wohl reichen Winken . Habe mich übrigens schon beim Studentenwerk für ein Wohnheimzimmer beworben. Die kosten meist ca. 200 Euro und sind somit die günstigste Wohnvariante. Natürlich nicht sehr komfortabel, aber es ist ja nur vorübergehend und wenn man erstmal studiert hat, wird man ja auch ganz schnell reich Auf den Arm nehmen Winken .
Na ja, was ich dir gerade mit meiner ganzen Rechnung sagen will? Will dir eigentlich nur Mut machen, vielleicht auch den Schritt ins Abenteuer zu wagen. Wenn du es im Moment noch nicht möchtest, dann vielleicht in ein paar Jahren!!
Ich muss immer an den Spruch denken: Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren!!

Ich denke nach einem Studium wirst du auch viel interessantere Arbeiten erledigen könne und du kannst "Chef" werden Auf den Arm nehmen .

Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen weiterhelfen, auch wenn mir eigentlich die Lebenserfahrung für solche Ratschläge fehlt Smilie

Liebe Grüße
LaChela
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LaChela hat zum Thema: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? geschrieben
sonnenblume1a
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 18.10.2009
Beiträge: 94

BeitragVerfasst am: 19.01.2010, 21:41    Titel: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Hanabi,

aus meiner Erfahrung kann ich dir nur sagen, versuche beruflich deine Träume zu erfüllen, solange du noch jung bist und keine eigene Familie zu versorgen hast. Ich habe den Zug damals verpasst, weil ich in der Abendschule das Abitur nicht nachholen wollte. Ich habe den ganzen Tag gearbeitet und das wäre stressig geworden, aber ich habe es nicht einmal versucht. Irgendwann habe ich das bereut, aber da hatte ich dann meine Kinder und jetzt habe ich eine Arbeit, die mir zwar gefällt, mich aber auch nicht ganz ausfüllt. Nur heißt es jetzt nur noch, den Lebensunterhalt für mich und die Kinder zu verdienen, für irgendwelche Träume ist es zu spät.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt, würde ich sagen.

LG Sonnenblume
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sonnenblume1a hat zum Thema: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? geschrieben
Hanabi
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 25.08.2009
Beiträge: 72

BeitragVerfasst am: 31.01.2010, 11:02    Titel: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

seit langem nun mal wieder was von mir. Hab im Moment viel um die Ohren.

Mir geht es soweit sehr gut. Ich bin mittlerweile zuhause ausgezogen und lebe mein eigenes Leben. Noch nicht lange aber ich merke wie es mir gut tut.

Meine Eltern waren auch schonmal zu besuch und ich bin froh das ich alleine wohne Smilie Länger als 30 Minuten oderso ertrage ich das nicht mehr. Diese ganzen Ratschläge und ständigen Widerworte. Irgendwann hab ich dann gesagt "es ist mir egal was da nun die beste lösung will. es ist hier meine wohnung und wenn ich das so machen will dann mach ich das sol. und ich will dann da auch nix anderes hören."

und dann war ruhe Smilie

Im Moment gehts wieder alles berg auf. Mal schaun wie lange.

Mit meiner Arbeit muss ich mal schauen wie sich das entwickelt. Eigentlich ist es nur eine Person die mich da nervt in der Abteilung und ich muss da auch nur 2-3 Monate aushalten wenn ich Glück habe.

Ich hab mir nun vorgenommen mich von dieser Person nicht aus der Bahn bringen zu lassen (was das berufliche angeht) und einfach meine Zeit da abzusitzen.
Wenn ich das Jahrelang zuhause geschafft habe, wird es ja wohl bei der Arbeit über einen kurzen Zeitraum auch klappen Smilie

Ich hab übrigens keine Ahnung wie es zuhause zwischen meinen Eltern läuft. Als sie hier waren war alles beim alten. Leicht gereizte Stimmung weil beide ständig unterschiedlicher meinung sind und meinen sie wüssten alles besser.

Alle paar Tage melde ich mich mal telefonisch und frag nach wie es so geht usw. aber sonst versuch ich mich soweit es geht abzukapseln. ich möchte den kontakt nicht abbrechen oderso aber erst einmal auf ein Minimum zu reduzieren damit ich mein Leben sortieren kann.

Mal schauen wie sich das so alles entwickelt. Im Moment könnte es schlimmer sein Smilie
Wäre diese eine Person auf der Arbeit nicht würds mir super gehen. So gehts mir super mit leichten Einschränkungen Smilie

Gruß, Hanabi
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Hanabi hat zum Thema: Re: Ist mein Vater Alkoholiker, und wie geh ich damit um? geschrieben

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