| Hallo! • Phönix grüßt alle |
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nani neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 30.12.2005 Beiträge: 13 Wohnort: wien
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Verfasst am: 31.12.2005, 08:55 Titel: ich, nani |
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hallo!
ich bin neu hier und möchte mich mal vosrstellen!
ich bin 34 jahre und habe im mai eine tochter zur welt gebracht!
als ich 16 oder 17 war, wurde meine mutter nach einem sturz ins spital eingeliefert und es wurde festgestellt, dass sie sich im dellirium befindet!
davor wäre ich NIE auf die idee gekommen, dass sie alkoholikerin ist-ehrlich habe ich mich mit diesem thema auch nie auseinandergesetzt. na, sie ist/war spiegeltrinkerin und ihren konsum nahm sie wohl zu sich, als ich in der schule war!
es folgt entziehung, nach einem jahr rückfall-entziehung usw...
aber die abstände wurden imer kürzer, die trinkphasen gingen schon über JAHRE hinweg.
im jahr 2002 erlitt sie einen schwerden sturz mit schädel-hirn-trauma! ich war eigentlich der hoffnung, dass es ihr die augen öffnete, aber bei 2,5 promille beim sturz ist doch nicht der alkohol schuld*QUAAA*!!!
also, seitdem trinkt sie wieder und denkt nicht mal nach über entzug!
mein vater ist viel zu gutmütig mit ihr und lässt es alles durchgehen! wobei er sicherlich in einer gewissen weise selber alkoholiker ist, allerdenkgs vom typ her sicherlich ganz anders. denn er trinkt halt sein gläschen(oder vielleicht auch mehrere) wein am abend und dann ab+zu einen schnaps! aber ich glaube von dieser gewohnheit wegzukommen, würde ihm auch schwer fallen.
mein mann war vom typ her nie so wie meine mutter. er trank beim weggehen, oder manchmal in/nach arbeit und dann aber recht exzessiv. dafür war dann aber auch wieder lange zeit eine ruhe, er sah es auch ein, ihm tat es leid usw.ich habe ihn scon immer gesagt, wenn er wie meine mutter alkoholiker wird, und auch nixx dagegen macht, gehe ich!
als im april unsere tochter zur welt kam, passierte es immer öfter, dass er sich über arbeit/kollegen usw. beschwerte und betrunken heimkam. es gab jedesmal streit. er sah es ja auch ein, aber es nutzte nicht wirklich was! dann versprach er mir im juni 6 monate lang nichts zu trinken(oder fast nichts), wenn er das nicht schaffe, dann weiss er hat er ein roblem und geht zum arzt. 3 monate hat er es geschafft-na, und dann kam auf einmal wieder die sucht durch! er ging zur beratung in eine entziehungsanstalt, blieb aber nicht stationär, sondern nimmt an einem abendptorgramm teil. bei phase 1 gab es an 2 abenden etwa 3 stunden gruppentherapie. anfangs waren ich/wir skeptisch, aber nach dem 2. mal konnte ich schon erkennen, dass diese therapie wider erwarten doch viel bringt! er bekam auch pulver, die er nehmen soll, wenn er lust auf alk verspürt
nach 5 wochen musste er dann das erste mal zu den pulvern greifen. aber er hat der versuchung widerstanden(mit hilfe von dem entziehungsheim).
mittlerweile ist er 13,5 wochen trocken und in phase 2, das heisst einmal die woche für 1,5 stunden grupentherapie und ausserdem wird er noch zusätzlich von ärzten in regelmässigen abständen therapiert.
ich habe oft angst vor rückfällen. wobei mein hirn sagt, es KANN ja passieren, sofern man diese rückfälle sofort erkennt und auch was dagegen macht...
sooo...sorry, dass das ganze jetzt etwas lang und vielleicht auch etwas wirr geworden ist...und hut ab vor denjenigen, die bishierher gelesen haben*G*
wer sonst noch fragen hat: nur zu! |
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| nani hat zum Thema: ich, nani geschrieben
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nani neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 30.12.2005 Beiträge: 13 Wohnort: wien
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Verfasst am: 31.12.2005, 10:23 Titel: Re: ich, nani |
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ahja, was ich noch vergessen habe: sein vater war übrigens auch alkoholiker(er ist bereits gestorben).
ich selber gehe in eine gruppe für anghörige von alkoholikern(findet 2 mal im monat statt) im gleichen instititut, wo mein mann seine therapie macht! |
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| nani hat zum Thema: Re: ich, nani geschrieben
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schorni67 Gast
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Verfasst am: 31.12.2005, 10:29 Titel: Re: ich, nani |
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hallo nani,
herzlich willkommen im forum.
bei deinen eltern ist schwer etwas zu erreichen, besonders bei deiner mutter sie scheint nicht die kraft zu haben etwas gegen den alkohol zu tun.
bei älteren menschen ist das oft schwierig, ich kenne das von meiner schwiegermutter.
dein mann ist genau wie ich, phasentrinker oder quartalstrinker.
da ist die einsicht oft schwierig," ich kann ja aufhören", aber leider nur bis zum nächsten mal. ich habe auch viele anläufe gebraucht.
ich habe es geschafft mein leben neu zu ordnen und ohne alkohol glücklich zu sein. dein mann ist schon auf einem guten weg, achtet darauf das er ihn weiter geht.
liebe grüsse
schorni |
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| schorni67 hat zum Thema: Re: ich, nani geschrieben
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nani neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 30.12.2005 Beiträge: 13 Wohnort: wien
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Verfasst am: 31.12.2005, 13:04 Titel: Re: ich, nani |
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danke für deine begrüssung schorni!
bei meiner mutter hab ich es aufgegeben, solange SIE es nicht wirklich selber mag...der einzige, der sie vielleicht etwas mehr unter druck setzen könnte, wäre mein vater...aber wie gesagt...nutzt nichts!
bei meinen mann war es dann schojn so, dass am schluss die phasen immer kürzer und kürzer geworden sind...
mein mann hat mir erzählt, dass sie ei ihm im kurs gelernt haben, dass es dann im endeffekt nur 2 arten von alkoholikern gibt: die pegeltrinker und sie rauschtrinker-und wie bei einer schere nähern sich diese beiden gruppen immer näher!
der rauschtrinker braucht immer öfter einen gewissen pegel und der pegeltrinker immer mehr...
die einsicht hat ihm etwas geschockt, aber an seinem eigeverhalten(abstände wurden kürzer, alkoholmengen immer mehr) erkannte er, dass es so ist! ich glaube dieser schock hat ihm auch gut getan. |
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| nani hat zum Thema: Re: ich, nani geschrieben
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