| Wie verhalten? • Wie kann man in Ruhe sein leben leben? |
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caro1969 sehr aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 01.09.2007 Beiträge: 5934
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Verfasst am: 17.06.2009, 18:21 Titel: Re: Quartalstrinker |
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liebe kata!
wir kinder vergessen sehr gern das wir DIE KINDER sind..
deine mutter ist erwachsen!
für sie gillt das selbe wie für deinen vater...
wenn SIE hilfe WILL wird sie sich diese auch nehmen.
vielleicht hilft dir ja der gedanke das DU sie tatsächlich ABHÄLST vom "sich selbst hilfe nehmen"indem DU ihr nicht klipp und klar sagst,wo DEINE grenzen sind
ja es ist schwer
doch das leben MIT DER FAMILIENKRANKHEIT ALKOHOLISMUS so fortzuführen,wird von tag zu tag NOCH SCHWERER...
sammle kraft,endecke überhaupt erstmal wieder DEINE kraft..
NUR FÜR DICH!
du hast es verdient
deine eigene fürsorge...
deine eltern sorgen NICHT für DICH!
so fang an DICH SELBST ZU UMSORGEN
liebe grüsse caro  |
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| caro1969 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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kata 2012 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.06.2009 Beiträge: 76 Alter: 31
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Verfasst am: 18.06.2009, 07:54 Titel: Re: Quartalstrinker |
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guten morgen,
so, den brief habe ich abgeschickt. bin ganz stolz, nicht doch noch nen rückzieher gemacht zu haben.
Ich habe schon darüber nachgedacht, dass wir noch zu hilfsbereit sind und sie auch einen tiefpunkt braucht, um aktiv zu werden, aber darum habe ich ja den brief geschrieben
Da steht schon sehr deutlich, dass es mir reicht und ich nicht mehr reingezogen werden will
Ich hoffe wirklich so sehr, dass er ihr die augen öffnet
die schuldgefühle abzustellen kann nicht von heute auf morgen geschehn, aber ich arbeite dran, mich nicht mehr für jeden und alles verantwortlich zu fühlen. du hast ganz recht, ich muss zusehen, dass es in erster linie mir gut geht, auch wenn es manchmal egoistisch ist. aber wahrscheinlich bin ich es bisher zu wenig gewesen. ich kann mich sehr gut für andere aufopfern und bin dann wahnsinnig enttäuscht, wenn mir nicht dieselbe fürsorge entgegen gebracht wird und denke dann wieder, ich bin denen egal oder nicht wichtig genug und die anderen sind alle Egoisten. |
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| kata 2012 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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caro1969 sehr aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 01.09.2007 Beiträge: 5934
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Verfasst am: 18.06.2009, 09:19 Titel: Re: Quartalstrinker |
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guten morgen kata!
das hast DU gut gemacht!
kannst auch wirklich stolz auf DICH sein!
einen fuß vor den anderen setzen.....im "gänsefüßchenmarsch"deinem leben entgegen
übrigens,wirst DU dich NICHT zum egoisten entwickeln...sondern ENDLICH zu einem normalen menschenkind welches das tut,was jeder mensch tun sollte..
auf SICH acht geben und für SICH sorge tragen
ich wünsch es DIR von herzen!
das der brief nun unterwegs ist,ist die eine sache..
die andere ist,das DU daran arbeiten solltest,sofern es dir zum heutigen zeitpunkt möglich ist.....NICHTS ZU ERWARTEN
schwer zu akzeptieren,nicht wahr?jedoch steht im vordergrund das DU es für DICH und DEIN wohlbefinden getan hast.du hast etwas aus DIR rausgelassen,was DICH quält...
egal wie die reaktion oder nichtreaktion nun von seiten deiner mutter aussehen mag...geh DU weiter DEINEN weg...
liebe grüsse caro  |
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| caro1969 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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kata 2012 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.06.2009 Beiträge: 76 Alter: 31
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Verfasst am: 18.06.2009, 10:51 Titel: Re: Quartalstrinker |
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nichts zu erwarten ist wohl noch schwieriger als das schlimmste zu erwarten, glaube ich
jedoch werde ich damit dann auseinandersetzen wenn es soweit ist
ich mache mir immer schon total unnötig vorher nen kopf, um aus alles gefasst zu sein, schrecklich
nun ja, ich werde abwarten und mir leiber gedanken machen, was ich tun kann, um selber besser klar zu kommen, vllt ist ein therapie doch gar nicht so abwegig |
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| kata 2012 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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kata 2012 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.06.2009 Beiträge: 76 Alter: 31
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Verfasst am: 20.06.2009, 09:26 Titel: Re: Quartalstrinker |
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guten morgen ihr lieben,
ich habe mich entschlossen, nicht zu warten, wie meine mutter auf den brief reagiert, sondern werde unabhängig von anderen versuchen, meinen weg zu gehen
ich habe für montag einen termin in einer beratungsstelle bekommen, erst war ich doch überrascht, wie schnell ich nen termin bekomme
das ist ein angebot von meinem arbeitgeber, wenn man sorgen hat, nicht nur im job, sich an ein institut zu wenden. dort sind psychologen, coaches usw, ist völlig kostenlos und ich habe den termin mit einer psycholgin, nun ja bin schon sehr aufgeregt und schon wieder am planen und überlegen, was ich sagen werde.
ich habe mich fleißig durch das forum gelesen und so manche geschichte und bin nun wieder unsicher, ob es wirklich so schlimm bei mir ist, dass ich zur therapie sollte.
werde ich ja am montag erfahren, ob ich wirklich ne störung habe
einerseits bin ich froh, dass es doch schnell geht, da kann mich wenigstens nicht der mut verlassen, aber andererseits hab ich doch ein wenig schiss, nicht ernst genommen zu werden oder so
wenn ich meinen freundinnen erzählt habe, dass mein vater gerade wieder trinkt, kam meist ein betroffener gesichtsausdruck und weiter gings im thema, nach dem motto "oje, wie blöd, möchtest du noch kaffee?"
gestern habe ich mal in meinem alten tagebuch geblättert aus teeniezeiten und war erschrocken, wie einsam ich die ganze zeit war und teilweise noch bin
es war ein enttäuschung nach der anderen aufgelistet in der liebe und freundschaft, über meinen vater und mutter
ich habe mich regelrecht an leute geklebt, die mich teilweise nur gemobbt haben und wurde nie als individuum akzeptiert sondern nur als anhängsel von anderen und habe jeden triumph in der gruppe über diese person genossen
ich konnte es nicht ertragen, wenn sie sich alleine mit den leuten getroffen hat oder was ohne mich gemacht hat
am ende kam es zum bruch zu dieser person und sie hat mir bitter vorgeführt, das ich ein schlechter mensch bin und alleine und ohne richtige freunde bin
ich habe sie regelrecht erstickt mit dieser freundschaft, dabei hatte ich nur angst, alleine zu sein und wollte akzeptiert werden
angst alleine zu sein, habe ich immer noch vor allem, dass mein freund mal die nase voll haben könnte
wenn er sich mal nicht meldet oder schlecht drauf ist, beziehe ich es sofort auf mich und fühle mich nicht liebenswert oder unwichtig
manchmal frage ich mich, womit ich es verdient habe, dass er immer so ruhig bleibt, wenn ich austicke und soviel geduld mit mir und meinen launen, wie er es nennt, hat
nun ja, soviel erstmal für den Samstag morgen, ich werde euch berichten wie es am Montag gelaufen ist
euch ein schönes we |
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| kata 2012 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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kata 2012 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.06.2009 Beiträge: 76 Alter: 31
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Verfasst am: 26.06.2009, 07:24 Titel: Re: Quartalstrinker |
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guten morgen,
mein termin wurde leider verschoben auf nächste woche.
meine mutter hat mich angerufen, aber nicht wirklich mit mir gesprochen. meine schwester hat auch mit ihr gesprochen und mit ihr konnte sie über meinen brief sprechen, sehr ausführlich sogar, nur mit mir net?? sie hat sich zeit erbeten, was ich auch gut verstehen kann, aber wieso spricht sie mit meiner schwester statt mit mir, die den brief doch geschrieben hat. ich weiß es einfach nicht. ich werde ihr zeit lassen und auch wenn sie nie mit mir drüber spricht, muss ich es wohl akzeptieren, aber es verletzt mich dennoch. |
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| kata 2012 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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kata 2012 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.06.2009 Beiträge: 76 Alter: 31
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Verfasst am: 02.07.2009, 07:51 Titel: Re: Quartalstrinker |
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guten morgen,
gestern war mein gespräch und ich habe nur geweint, die psychologin war sehr nett, nur leider kann ich bei ihr keine therapie machen. sie hat mir 2 möglichkeiten gegeben. ich kann mich krank schreiben lassen und in eine ambulante klinik gehen und anschließend shg oder therapie machen oder ich mache direkt therapie. nun ja klinik kann ich net, da ich ja meinem arbeitgeber iwie erklären muss, wieso ich krank bin. ich weiß, muss ich nicht, aber das verhältnis ist recht gut und es wäre doch seltsam, ohne angabe von einem grund krank zu sein. sie hat mir mehrere adressen von therapeuten gegeben und einer fachärztin, da sie meinte ich sollte leichte antidepressiva nehmen, da ich momentan doch sehr aufgewühlt bin und im umbruch. sie wird mich bis zu meiner ersten "richtigen" therapiesitzung begleiten, damit ich nicht den mut verliere, da es auf jeden fall eine wartezeit gibt.
eine shg möchte ich momentan noch nicht, da ich erst mal meinen ballast loswerden will und mich um mich sorgen will
Ich war richtig erstaunt von mir selber, dass ich so frei vor einer fremden person sprechen konnte über meine probleme, aber es tat gut, auch ratschläge zu bekommen von einer fachkraft
Mit freunden kann ich nur bedingt darüber sprechen und sie können „nur“ zuhören, was auch hilft aber nicht meine probleme löst
Ein entscheidender satz lässt mich wirklich grübeln, dass ich mir immer vor augen halten soll, ob ich das jetzt gerade will oder nur tue aus rücksicht auf andere
Mein vater wird im august 65 jahre und natürlich wird dies gefeiert, ich bin wirklich am überlegen, ob ich überhaupt fahren soll
Einerseits möchte ich wirklich, da meine schwester da sein wird, sie wohnt in der schweiz, wir sehen uns also nicht oft, aber andererseits soll meine mutter und mein vater merken, dass es mir sehr ernst ist und mit gut zureden kann ich weder bei meinem vater noch bei meiner mutter etwas erreichen
Vielleicht ist so ein schritt notwendig, um meinen standpunkt zu verdeutlichen und ihnen einen hilfreichen schock zu versetzen, was zu unternehmen
Naja, ich weiß es noch nicht
Ich bin sehr froh, auf dieses forum gestoßen zu sein, da das lesen hier mir sehr viel mut und kraft gegeben hat, mich mehr mit mir zu beschäftigen und zu erkennen, dass ich so nicht weitermachen will und endlich was dagegen unternehme, um glücklich zu sein
danke  |
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| kata 2012 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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kata 2012 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.06.2009 Beiträge: 76 Alter: 31
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Verfasst am: 09.07.2009, 13:28 Titel: Re: Quartalstrinker |
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hallo zusammen,
heute habe ich wieder einen termin bei der beratung und nächste woche bei der psychiaterin.
am we habe ich das buch "familienkrankheit alkoholismus" gelesen und auch mit meiner mutter tel. und ich fühle mich einfach nur noch unendlich erschöpft.
das buch hat mich stellenweise so traurig gemacht, es ist immer noch schwer das ausmaß zu erfassen, was die krankheit mit uns anrichtet. das telefonat mit meiner mutter war sehr hart, teilweise hat sie meinen vater verteidigt, dass er sich schon geändert hat und nicht mehr so harte sachen trinkt und er ja auch anders sein kann und doch nicht alles in meiner kindheit schlecht gewesen sein kann. ich habe ihr gesagt, dass ich wohl nicht im august nach hause kommen werde und sie hat nur weinend gesagt, dass es nun doch so sei und sie uns, die kinder, dadurch verlieren würde. all das belastet mich schwer, wie gesagt ich bin so erschöpft zu diskutieren oder überhaupt darüber nachzudenken, da es keinen punkt von einsicht oder verstehen gibt. schließlich hat sie das gespräch mitten drin abgebrochen. gut, muss ich akzeptieren.
Ich kann momentan nicht richtig beschreiben, wie es mir geht, nur jedenfalls nicht gut |
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| kata 2012 hat zum Thema: Re: Quartalstrinker geschrieben
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