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negative Gedanken

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Karsten
Administrator
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Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 31607
Alter: 49
Wohnort: Eberswalde

BeitragVerfasst am: 13.06.2009, 12:05    Titel: negative Gedanken Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

ich versuche ja selbst immer nach vorne zu schauen, was natürlich nicht immer gelinkt.
Manchmal kommen aber auch negative Gedanken auf, die einen fast den ganzen Tag verderben. Positive Gedanken sind natürlich viel erfreulicher, aber immer kann es einen das sicherlich nicht gelingen.
Wie geht ihr damit um?

Gruß
Karsten
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Karsten hat zum Thema: negative Gedanken geschrieben
Maria
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 21.10.2007
Beiträge: 5412

BeitragVerfasst am: 13.06.2009, 12:43    Titel: Re: negative Gedanken Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten,

manchmal sogar so, daß ich sie einfach zulasse.

Es kann nicht jeder Tag eitel Sonnenschein herrschen. Ich versuche trotzdem das Beste draus zu machen, was mir am besten gelingt, wenn ich mich zurück ziehe.

Wenn es mir nicht gut geht und meine Stimmung Richtung IAS geht, bin ich empfindlich und bin nicht sehr umgänglich. Will ich dann auch gar nicht sein!

Dann hake ich den Tag gedanklich ab und versuche nachsichtig mit mir zu sein. Irgendwann freu mich auf den nächsten, der in fast allen Fällen schon wieder ein kleines bisschen besser beginnt.

Lg Mieken
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Maria hat zum Thema: Re: negative Gedanken geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2894

BeitragVerfasst am: 14.06.2009, 07:16    Titel: Re: negative Gedanken Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

auch ich als co handhabe es wie Caroline. Wenn mal ein negatives Gefühl da ist - und länger bleiben will - dann erlaube ich das, versuche aber zu hinterfragen was genau der Auslöser ist.

Meistens stelle ich dann fest, dass Erwartungen oder Wünsche von mir enttäuscht wurden und ich mich somit selber getäuscht habe. Somit also wieder runterkommen.

Es gibt auch Tage, an denen ich überlastet bin und somit einfach angeschlagener, die akzeptiere ich dann eben als nicht "mein Tag" und weiß es wird besser.

Im Regelfall hilft es mir immer einfach den Weg zu mir zurück zu finden. Wenn ich mich über Menschen ärgere, die mich nerven, weil ich mit ihnen nichts zu tun haben will, sie aber ständig vor der Türe stehen, so ärgere ich mich ebenso über mich selber weil ich wohl nicht in der Lage bin so deutlich zu sagen was ich denke.
Klar, mittlerweile müsste ich die gute Erziehung verlassen und diese Menschen brutalst darauf hinweisen dass sie mich langweilen, mir lästig sind und ich mich in ihrer Gegenwart unwohl fühle. Vielleicht aber muss auch das einmal der Fall sein.

Negativ und Positiv gerhört auch für mich zusammen und ergibt ein ganzes.

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Re: negative Gedanken geschrieben
Frozen Tears
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.11.2006
Beiträge: 453

BeitragVerfasst am: 16.06.2009, 18:02    Titel: Re: negative Gedanken Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,
ich - als erwachsenen Kind eines Alkoholikers- trage komischerweise beide Seiten in mir. Es gibt Situationen, wo ich es abstoßend finde, dass Menschen Alkohol trinken oder aber auch abhängig sind. In anderen Situationen fühle ich mich 'heimisch'. Insgesamt überwiegt aber eher die ablehnende Einstellung gegenüber Alkohol. Trockenen Alkoholikern gegenüber würde ich es eher als Skeptisch bezeichnen. Es ist da kein wirkliches vertauen da, was den Alkoholkonsum angeht. Dazu habe ich schon zu viel erlebt und es liegt ja auch nciht in meiner Verantwortung.
Ich weiß nciht, ob ich in Gegenwart eines trockenen Alkoholikers alkohol konsumieren würde. Was wäre zum Beispiel, wenn ich in einem Eiskaffee gerade ein Eis mit einem Eierlikör bestelle und der sitzt daneben.
Ich weiß, wie gefährlich es für den Alkoholiker ist, wenn er sowas essen würde. Ich würde keinen trockenen Alkoholiker so als Menschen einfach gablehnen, aber natürlich müßte gerade ich mich irgendwie distanzieren, w as vielleicht als Ablehnung aufgefaßt werden könnte.
Coabhängigen wird ja auchenpfohlen sich von Abhängien fern zu halten, also müssen wir ja schon zumindest engeren Kontakt 'ablehnen'. Aber das sit sicher nicht die Art der Ablehnung, die hier gemeint ist.
Wir müssen da etwas ablehnen, um uns selbst zu schützen, sowas bräuchte ein behandelnder Arzt oder ein Arbeitskollege ja nicht.
Ich denke aber auch, dass kaum ein Mensch sich intensiv mit der Krankheit andere Menschen auseinander gesetzt hat, dass er da allen gerecht wird. Wieviele Raucher haben auch bis vor kurzem nciht darauf verzichtet in der Öffentlichkeit zu rauchen. wieviele Menschen haben Allergien auf die keiner Rücksicht immt. In erster Linie liegt es immer in der Verantwortung des Betroffenen , dass er sich dem Alkohol fern hält.
Es gibt auch genügend menschen, die garkeine Alkohol mögen und das macht man doch auch niemandem zum Vorwurf.
Viele Menschen sind doch auch garnicht über Alkoholabhängigkeit und dem drum und dran aufgeklärt. Das sieht man doch schon allein hier im Forum, wie wenig Menschen drüber wissen, wenn sie um Rat suchen. auch ich wußte als Kind nicht dass Alkoholabhängigkeit eine Krankheit ist. Ich dachte immer, dass mein vater es doch jederzeit lassen konnte, wenn er es doch nur wolle. Also eher eine Willensschwäche. Und da entsteht natürlich die Ablehnung, noch dazu dann dieses frevelhafte Verhalten, was ja bei anderen schlimmen Krankheiten nicht dazu kommt.
Selbst wenn man um die Sucht weiß ist es imme rnoch schwer nachzuempfinden, dass es keine Willensschwäche ist , dass der betroffenen nicht aufhört , sondern sich zerstört.
Schwieriges Thema.
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Frozen Tears hat zum Thema: Re: negative Gedanken geschrieben
tulpenfee
Gast






BeitragVerfasst am: 01.10.2009, 19:14    Titel: Tagebuch und Yoga Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten,
ich versuche herauszufinden, was diese schlechten Gefühle auslöst und dabei hilft mir ein Tagebuch. Hier kann ich auch meine Wut formulieren oder die Tränen laufen lassen. Ich versuche ein " Beobachter " und nicht die Beteiligte zu sein. Dies erfordert viel Übung und es klappt nicht immer.
Je nach Art der Gefühle mache ich auch Yoga. Keine Meditation, sondern Köperarbeit Asanas. Hier muss ich mich sehr konzentrieren.. ich lenke meine Gedanken ab und bündele sie bei etwas anderen, was mir Spass macht, wo ich Raum und Zeit vergesse... und manchmal hilft nur Pasta Winken ....
Ich habe auch gehört, das Ausdauertraining helfen soll, z. B joggen
LG tulpenfee
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tulpenfee hat zum Thema: Tagebuch und Yoga geschrieben
Kanuthomas
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 18.07.2009
Beiträge: 15
Alter: 49
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16.12.2009, 08:05    Titel: Arbeit oder Sport Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten
Ja, das mit den schlechten Gefühlen kenne ich zu gut. Auch meine Stimmungen sind sehr unterschiedlich und ich falle da auch ab und an in ein Tief. Meist gehe ich dann joggen oder mach auf Arbeit eine Sonderschicht. Damit verdränge ich meist das Tema was mir diese schlechten Gefühle gibt.
Nur nicht Zuhause sitzen und nichts tun, da kommen nur blöde Gedanken auf.
Oft muss ich mich nur zur Ruhe zwingen dann geht es mir auch wieder Gut.
Auch diese Tage muß es geben, man muss sie nur für sich annehmen!
Schönen Gruß Kanuthomas
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Kanuthomas hat zum Thema: Arbeit oder Sport geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.12.2009
Beiträge: 4055
Alter: 60
Wohnort: Wilkau-Haßlau

BeitragVerfasst am: 16.12.2009, 09:13    Titel: was nützt es Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf alle

klar kommen immer mal wieder negative gedanken.
sobald ichs merke - frag ich mich nützen sie mir? ändern sie was an der situation? dann denk ich an was schönes (was heute alles schon geklappt hat)
wenns ganz schlimm kommt Pfeil lass ich alles stehn und liegen und fahr zu leuten aus der gruppe (irgendwen erwisch ich immer) die negativen gedanken verschwinden meist schon während der fahrt.
heute genügt es oft, das ich weis zu wem ich fahren könnte.

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: was nützt es geschrieben
Gänger
Gast






BeitragVerfasst am: 16.12.2009, 10:28    Titel: Re: negative Gedanken Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

zu wissen das die negativen Gedanken auch wieder vergehen, hilft mir in den Momenten, in denen es mir nicht gut geht. Oft reicht schon eine Nacht darüber zu schlafen, um alles aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.
Wenn mal wieder ein Tag des "großen Grübelns" über negativen Gedanken gekommen ist, erlaube ich sie mir nur bis zu einem gewissen Punkt. Wenn ich dann merke das ich mich im Kreis drehe und zu keine Ende oder Ergebnis damit komme, breche ich mit aller gewalt ab. Das kann sogar manchmal in einem Selbstgespräch enden. Lachen
Ich gehe dann zum Training, oder mache einen (sehr) langen Spaziergang mit guter Musik im Kopfhörer, egal wie das Wetter draußen ist. Manchmal habe ich sogar das Gefühl, dass mich der Regen erst so richtig wachrüttelt und ich kann ihn genießen. Wichtig ist das ich nicht in meiner Bude sitze.

Gruß
Oliver
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Gänger hat zum Thema: Re: negative Gedanken geschrieben

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