| Stressbewältigung • Ab wann ist man trocken? |
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32802 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 22.05.2009, 21:28 Titel: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Guten Abend,
in den letzten Wochen haben wir leider einige Rückfälle erleben müssen.
Das es nur wenige Betroffene wirklich schaffen, sich ein Leben ohne Alkohol aufzubauen, ist ja bekannt und auch hier im Forum nichts Neues.
Da ich mir dann auch die "Gründe" durchlese, warum ein Rückfall passiert ist, sehe ich an den Antworten ( nicht die des Rückfälligen ) mancher anderer Forenteilnehmer, dass so ein Rückfall als normal angesehen wird oder einfach aus den Stimmungsschwankungen resultiert..
Er ist eben passiert und das nächste Mal passe ich mehr auf.
Bei solchen Beiträgen frage ich mich oft, was diesen Forenteilnehmern dazu bewegt, so leichtfertig mit einem Rückfall umzugehen?
Sind sie selbst noch nicht soweit, dass sie die Gefahr für ihr Leben erkannt haben?
Waren sie noch nicht tief genug unten, so das ein Rückfall eben nicht so schlimm ist?
Suchen sie Bestätigung für einen eventuellen eigenen geplanten Rückfall, das sie dann eben auch wieder aufstehen könnten?
Wenn ich mir den Thread http://www.forum-alkoholiker.de/ftopic17272.html anschaue, wundere ich mich, warum dort bisher nur Forenteilnehmer geschrieben haben, die ihren Weg schon lange gehen. Eigentlich wäre so eine Diskussion gerade für die Menschen, die noch am Anfang stehen bzw. 1 oder zwei Jahre nüchtern sind.
Vielleicht können sich ja in diesem Thread mal ein paar am Anfang stehende Forenteilnehmer äußern ohne es gleich wieder als Angriff zu sehen, denn ich kann es oft nicht verstehen, wie leichtfertig ein Rückfall behandelt wird und das auch noch anderen Forenteilnehmern geschrieben wird.
Nachdenkliche Grüße
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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liv sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 16.05.2007 Beiträge: 4042 Alter: 38 Wohnort: CH
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Verfasst am: 22.05.2009, 21:58 Titel: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Hi Karsten,
da ich ja kürzlich einen Rückfall hatte, schreib ich dazu kurz meine Meinung. Ich denke, ein Teil des Problems liegt daran, dass hier viele nicht schonungslos ehrlich ihre Gedanken schreiben und daher ein Rückfall erst erkannt wird, wenn er auch physisch passiert ist (bei mir war es diesbezüglich anders). Und wenn ein Rückfall passiert ist, egal nach wie langer Zeit, ist ja das allerwichtigste, dass diejenige Person so schnell wie möglich wieder aufsteht. Da kann ich gut verstehen, dass man den Rückfälligen aufmuntern und ihn motivieren will. Und ich weiss auch nicht, ob ganz, ganz kurz nach einem Rückfall, die Person schon bereit ist, sich das ganze genau anzugucken. Gut, ich denke, es ist auch immer eine Frage, wo die Person in der Trockenarbeit gesteckt hat, als es begann "rückwärts" zu gehen. Aber ich weiss jetzt auch nur von meinem Fall ... die anderen Rückfälle habe ich nicht realisiert. Daher kann ich nur aus meiner Sicht schreiben.
Was mir in meiner Situation schon etwas fehlt, ist der Austausch über meinen Rückfall. Ich hätte das gerne genauer auseinandergenommen, hatte aber manchmal das Gefühl, die Leute hier im Forum damit zu nerven; viele äussern sich ja auch nicht gross dazu, weil sie selber nie einen Rückfall hatten. Es ist mir einfach aufgefallen, dass ich Hemmungen habe, das Thema wieder und wieder anzusprechen. Ich habe manchmal das Gefühl, es entsteht dann so ein betretenes Schweigen. Und doch hätte ich manchmal schon das Bedürnis da in einen Dialog zu kommen. Mein Rückfall ist an mir alles andere als spurlos vorbeigegangen. Mir hat er viele Erkenntnisse gebracht. Aber weniger der physische Rückfall, als die Zeit davor und danach.
Bin mal gespannt, was hier noch zusammenkommt. Werde interessiert mitlesen. Danke Karsten für diesen Thread.
gruss simi |
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| liv hat zum Thema: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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Backmaus Gast
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Verfasst am: 22.05.2009, 22:13 Titel: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Hallo Karsten
Ich höre(in meiner realen SHG) oder lese hier oft:
"Ein Rückfall ist nicht so schlimm,gehört zum Krankheitsbild!"
So nach dem Motto "mach' Dir nichts d'raus,fängst Du halt nochmal von vorne an!"
Ich kenne einige ,die sich so durch ihr Leben "leben".
Ich möchte aber auf der anderen Seite einem Menschen,der rückfällig geworden ist,hier im Forum keine Vorwürfe machen ,sondern Mut
zusprechen,den trockenen Weg wieder aufzunehmen.
Es gehört auch eine grosse Portion Offenheit dazu,sich hier im Forum zu outen:"Ich hatte einen Rückfall!"
Denn die meisten,die rückfällig wurden,verschwinden hier einfach so!
Meiner Ansicht nach wird es nach jedem Rückfall schwieriger auf den trockenen Weg zurückzukehren.
Die Enttäuschung ist gross.
Nach jedem Rückfall verringert sich zudem das Vertrauen des Partners/Familie .
Es sollte kein Rückfall verharmlost werden.
Die "Schwere" eines Rückfalls kann nicht an der Trinkmenge ,der Trinkdauer,demPromillewert oder sonstigen Kriterien festgemacht werden.
Natürlich muss hinterfragt werden,warum der Rückfall passiert ist.Gab es Versäumnisse in der Vergangenheit,Unaufmerksamkeiten,Gefühlsschwankungen in die eine oder andere Richtung....
Was kann ich in Zukunft besser machen,damit "es" nicht wieder passiert?
Gab es Vorzeichen,die ich nicht (genügend) beachtet habe?
Mit diesen Fragen sollte die Aufarbeitung des Rückfallgeschehens "in Angriff" genommen werden.
....
das sind so meine Gedanken dazu...
L.G.
Backmaus |
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| Backmaus hat zum Thema: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32802 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 22.05.2009, 22:24 Titel: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Hallo,
um hier kein Misverständnis aufkommen zu lassen, natürlich sollte der oder die Rückfällige wieder aufgebaut werden und Vorwürfe helfen da ganz sicher nicht.
Mir geht es darum, wie die Beiträge der anderen Forenteilnehmer geschrieben werden.
Ich kann jemanden aufbauen und zu einem Neuanfang bringen, ohne zu schreiben, na macht nicht, vielleicht haste den Rückfall gebraucht oder na ja, kann jeden passieren.
Ich rede speziell davon, warum solche Beiträge den Charakter der Rückfallverharmlosung haben müssen. Was geht in den Schreiber vor, das er oder sie so verharmlosend schreibt?
Ich frage, weil ich es nicht weiß und nicht verstehen kann und deshalb Antworten möchte.
Gruß
Karsten
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weitere Beiträge:
Trinkmenge
Feierabendbier |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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Micha sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.07.2006 Beiträge: 4416
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Verfasst am: 22.05.2009, 23:01 Titel: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Hallo Karsten,
ich denke, dass dabei eine Portion Ratlosigkeit und eigene Verunsicherung eine Rolle spielen könnte, wenn ich erlebe wie jemand rückfällig wird, dessen Konzept ich über weite Strecken teile und von dessen Abdriften ich nichts bemerkt habe, obwohl ich mich in seiner unmittelbaren Nähe aufhielt. Stellt sich dabei doch auch die Frage nach der Tragfähigkeit meiner eigenen Trockenheit und der Fähigkeit Veränderungen umzusetzen.
.Micha |
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| Micha hat zum Thema: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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Hartmut Moderator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2007 Beiträge: 10675 Alter: 49
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Verfasst am: 23.05.2009, 04:55 Titel: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Hallo Karsten,
ich hoffe das sich auch noch Forenmitglieder dazu melden, die es betrifft ,um mal Licht ins Dunkeln zu bringen , damit dieser Thread nicht in die Versenkung verschwindet.
Vielleicht besteht auch eine andere Einstellung zu der Krankheit, weil ein Tiefpunkt anders erlebt wurde oder noch keiner da war. Oder die Krankheit wurde noch nicht zu 100% für sich akzeptiert, das sie tödlich endet und lassen sich durch ein solches Posten, selbst noch ein Hintertürchen auf. Oder es ist noch nicht ganz klar , das es nicht jeder schafft , nach einem Rückfall wieder aufzustehen und mit seiner Trockenheitsarbeit weiter machen kann. Es fehlt vielleicht auch der eigene Rückfall um sich darüber im Klaren zu sein.
Die Ratlosigkeit und Verunsicherungen die Micha anspricht , kann ich mir gut bei "Neulingen" vorstellen, die gerade selbst dabei sind sich zu orientieren.Wenn ich an meinen Anfänge zurück denke war es jedenfalls bei mir so.
Leider sind es nur Mutmaßungen von mir und die Liste lässt sich endlos weiter führen.
Helfen würden uns nur die Bewegründe die zu so einer Post motiviert hat.
Ich hoffe mal das hier noch viele Sichtweisen und Erfahrungen niedergeschrieben werden damit wir alle was davon haben.
Gruß Hartmut |
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| Hartmut hat zum Thema: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32802 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 23.05.2009, 09:26 Titel: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Hallo Caroline,
wie ich oben schon geschrieben habe, geht es mir in diesem Thread nicht um den Rückfälligen selbst.
Diesem helfen keine Vorwürfe oder "haben wir dir doch gesagt, das es so nichts wird"
Wer rückfällig geworden ist, hat es sicher nicht mit Absicht gemacht und brauch unser aller Unterstützung, wenn er oder sie wieder neu beginnen möchte.
Mir geht es in diesem Thread um die Antworten, die dann kommen.
Aussagen wie "ist halt passiert", "hast den Rückfall vielleicht noch mal gebraucht" oder "viele werden rückfälig - gehört eben dazu " bescheren mir eine Gänsehaut, denn hier geht es um unser Leben und nicht um eine schlechte Angewohnheit, die jeder immer wieder ablegen kann.
Manche Menschen, ich gehöre sicherlich auch dazu, haben keine neue Chance und können nach einem Rückfall einfach wieder von vorne anfangen.
Ich hatte bei meinen letzten Saufattacken Vorkammerflimmern und mußte öfter auf die Intensivstation und zuletzt sogar in die Geschlossene, weil ich durch das Saufen eine Gefahr für mich selbst darstellte.
Daher verstehe ich manche Beiträge eben nicht und frage mich, was diese Forenteilnehmer dazu bringt, einen Rückfall eines anderen Forenteilnehmer mit solchen Beiträgen zu antworten.
Haben sie keine Erfahrung mit einem Rückfall und können daher eh nicht mitreden?
Suchen sie sich für selbst schon mal eine Entschuldigung, falls sie selbst rückfällig werden sollten?
Wissen sie, das sie zuviele Kompromisse eingehen und verharmlosen deshalb einen Rückfall, um sich selbst zu sagen, na ja, dann kann ich ja auch wieder neu beginnen?
Bedenkt immer, ein rückfall beginnt in den Gedanken und den Verhaltensweisen, wie ich mit meiner Alkoholkrankheit umgehe. Ich habe jedenfalls Respekt vor meiner Krankheit.
Da es hier um Leben und Tod geht, sollten wir auch keine Mimosen sein, wenn man klar gesagt wird, das man aus der Erfahrung eines anderen heraus, vieles falsch gemacht wird.
Ich halte eben solche verharmlosenden Beiträge für den Schreiber selbst, als sehr gefährlich, weil es auf mich den Eidruck macht, jemand bereitet vielleicht seinen eigenen Rückfall vor.
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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Susanne Gast
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Verfasst am: 23.05.2009, 09:55 Titel: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? |
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Hallo,
sicher ist ein Rückfall für die anderen Teilnehmer immer etwas Schockierendes, Angstmachendes oder einfach etwas Wachrüttelndes.
Was ich mich hier gerade frage, warum einige von *Vorwürfen*sprechen, wenn dem Rückfälligen durch Hinterfragen Anregungen gegeben werden, mal nach den Ursachen zu schauen?
Wie Liv es schon beschrieben hat, ist es nach einem Rückfall sicher sehr mutig, sich hier den anderen Schreibern zu stellen, sich selbst einzugestehen, daß ich an einer/mehreren Stelle/-n nicht achtsam genug war.
Aber ist die Mühe, die sich Forenteilnehmer machen, die a) vielleicht ein paar Schritte weiter sind und b), die sich die Mühe machen, den Rückfälligen durch Anregungen zur Aufarbeitung des Rückfalls zu bringen, immer gleich ein Vorwurf?
Es hilft keinem, der rückfällig geworden ist, diesen auch noch mit Worten:*Ist doch nicht so schlimm......etc*, zu verharmlosen.
Auch, wenn die Worte manchmal etwas hart sind, sind es aber die Worte, die verdeutlichen, daß es sich nunmal um eine todbringende Krankheit handelt.
Weiter sind es genau die Worte, die mir weh tun, gerade auch in der Rückfall-Situation, aber warum bin ich hier? Bin ich hier, um mir weiter etwas vorzumachen, oder habe ich mich hier angemeldet, um *hart* an mir zu arbeiten, um die Rückfallgefahr zu minimieren?
Aus meinen eigenen Erfahrungen als Co-Abhängige, bin ich für die deutlichen Worte mancher hier sehr dankbar gewesen, denn meine Rückfälle im letzten Jahr führten fast zum Suizid. Es waren keine Vorwürfe, sondern lebensrettende Worte!
Ich möchte niemanden unterstellen, dass *liebgemeinte* Worte nicht angebracht sind, verharmlost werden wenn jemand in der Rückfall-Enttäuschung sitzt, aber so manchmal kann ich nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich gerade unter den neueren Teilnehmern lese, wie sich schon fast beweihräuchert wird, Formulierungen genutzt werden, die bei mir einfach auch die Annahme schüren, es ist tatsächlich nicht schlimm , wenn der Rückfall da ist.
Wenn bei einem Krebskranken ein Rückfall der kranken Zellen auftritt, sagt ja auch niemand:*Ach, mach Dir nicht so viele Sorgen, dies wird schon wieder..*. Da wird umgehends gehandelt, da wird auch nicht mit verschönigenden Worten hantiert!!!!
So, dies meine Gedanken dazu.
Lieben Gruß
S.Käferchen |
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| Susanne hat zum Thema: Re: Was bedeutet für mich ein Rückfall? geschrieben
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