| Alkoholkranke Eltern | wegziehen • Wie habt ihr den nicht trinkenden Elternteil wahrgenommen? |
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SchlafloserStern neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.05.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 10.05.2009, 20:44 Titel: Ich fühl mich hilflos |
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Hallo ihr Lieben,
ich bin neu hier und habe die Seite über google entdeckt.
Kurz zu meiner Person: Ich bin 22 Jahre jung und weder Berufstätig noch habe ich eine abgeschlossene Ausbildung,geschweige denn je eine angefangen,dabei bin ich schon seit 5Jahren aus der Schule.
Der Grund:
Ich lebe nun (wieder) mit meiner Familie (Vater+Mutter) unter einem Dach. Meine Mutter ist seit vielen Jahren Alkoholabhänig. Mein Vater hat sie deswegen,als ich noch Kind war, schon einmal verlassen und sich scheiden lassen. Damals kehrte er zurück, weil ich noch klein war und das alles nicht begreifen konnte, er mich zudem mit ihr nicht allein lassen wollte.
Im Alter von 6Jahren war mein erstes einschlägiges Erlebnis mit ihrem Alkoholkonsum. Mein Vater, ganztätig arbeiten, ließ mich mit ihr allein zu Hause und sie hatte Halluzinationen. Sie sah Einbrecher in unserer Wohnung und versteckte mich unter dem Tisch, denn sie hatten Pulver in der Hand, was sie mir in die Augen schütten wollten, so sagte sie.
Schließlich landeten wir auf dem Balkon und sie rief Passanten zu, dass wir Einbrecher hier hätten. Die Soko stand vor der Tür,brach diese auf und die Feuerwehr holte uns von dem Balkon runter. - Damals begriff ich noch nicht was passierte.
Sie schickte mich regelmäßig ans Kiosk nebenan und stiftete mich zum Lügen an. Ich verstand das damals alles noch nicht und so spielte ich mit.
Immer wieder hatte sie trockene Phasen, wo sie wirklich lieb und nett war. Mein Vater heiratete sie sogar wieder.
Da sie immer wieder anfing zu trinken, fühlte ich mich mehr und mehr für die Wohnung, den Haushalt, für meinen Vater,der ja nun den ganzen Tag arbeitete und uns ernährte, und sie verantwortlich.
Ich vernachlässigte nach meiner Schule die Ausbildungsplatzsuche,nahm innerhalb kürzester Zeit 40kg zu und soziale Kontakte hatte (und habe) ich schon garnicht. Schließlich konnte ich nie jemanden nach Hause nehmen,geschweige denn jemand davon erzählen.
Ich kümmerte mich von nun an um den Haushalt, schaute das hier nichts verwahrloste und kochte für meinen Dad.
Nun sind 5 Jahre vergangen, ich habe immer noch keine Ausbildungsstelle,habe immer mal so gesucht aber nicht intensiv. Mein Fehler,ich weiss. Aber ich hab einfach angst,dass wenn niemand da ist, sie wieder soetwas tut,wie als ich n Kind war oder sogar schlimmeres (Bude abfackelt).
Ich habe dann vor 2Jahren meinen (Ex)Partner kennengelernt, durch den ich die letzten 2Jahre auch hier aus der Wohnung rauskam. Dort fühlte ich mich wohl und bekam nicht mehr so viel von ihren Alkoholausflüchten mit. Habe Abstand gewonnen und mich auf die Ausbildungsplatzsuche - leider erfolglos- begeben.
Kurz vor letztjähriges Weihnachten fing sie wieder stark an zutrinken. Mein Vater unterband das indem er ihr einfach kein Geld mehr gab. Schaffte es auch so,sie bis Weihnachten fit zu kriegen. Dies hielt aber nur ein paar Wochen an. Mittlerweile hat sie seit Dezember fast durchgängig, bis auf 1 oder 2Wochen Pause zwischndrin immer wieder getrunken.
Mein Partner wusste von dem Problem und hat sich nun vor zwei Wochen von mir getrennt mit der Begründung,dass er keine Gefühle mehr habe.
Seit zwei Wochen bin ich also wieder "zu Hause" und schaue mir das Elend mit an. Ich bin nun wieder für alles verantwortlich. Bekomme das Geld von meinem Vater um einkaufen zu gehen und zu kochen.
Sie ist mittlerweile kaum noch nüchtern. Morgens, wohl besser gesagt Mittags, wenn sie aufsteht ist sie vielleicht 10min ansprechbar, dann aber bereits aggressiv und trinkt ihr Köstritzer Schwarzbier.
Den gesamen Tag über schläft sie oder sitzt halt betrunken da. Ansprechbar ist sie jedenfalls nicht mehr und in ihrer Trunkenheit rede ich nicht mit ihr.
Das ganze macht mich selbst aggressiv. Als mein Partner sich vor 2Wochen von mir trennte kam sie abends in mein Zimmer und meinte "Ich habe dir einen Piccolo gekauft,ganz für dich allein,damit du dir einen trinken kannst" - Angeschnautzt habe ich sie,dass ich bestimmt nichts trinken will sondern eher eine Mutter gebraucht hätte,die mich mal in den Arm nimmt.
2Tage danach hat sie sich zusammen gerissen und erst Abends getrunken, zumindest habe ich erst abends gemerkt,dass sie angetrunken war.
Sie kann im Kaufhaus keine Rolltreppe mehr runter fahren,sie sagt dass sie dann Schwindelanfälle bekommt und angst hat umzukippen bzw runter zu fallen.Sie meint das wären die Streifen auf der Rolltreppe...
Doch seit einer Woche durchgängig habe ich das Gefühl sie ist in einem Dauerrausch. Sie schielt,kann kaum noch gerade gehen,geschweige denn sich artikulieren. Sie wird aggressiv und schnauzt einen an. Gibt mir die Schuld für alles,seit ich wieder da bin läuft alles schief.
Sie hat heute einen halben Backofenfisch gegessen,aber ansonsten verzichtet sie auf alles was nicht flüssig ist.
Schnapps dürfte sie keinen mehr haben, denn Geld hat sie nicht.
Ich verstecke meins immer bzw trage es am Körper,genau wie mein Dad auch.
Ich kann mir nur nicht erklären,wie sie dann die ganze Zeit im Dauerrauschzustand sein kann!? Doch nicht nur vom Bier oder?
Die Ärzte sagten ihr letztes Jahr im Krankenhaus,dass die Leber stark angegriffen ist und wenn sie so weiter macht,das der sichere Tod für sie sein wird.
Mein Vater fragt sie immer wieder bzw sagt es ihr auch,dass sie in eine Klinik muss..doch dann schüttelt sie nur den Kopf.
Wenn sie nicht grade schläft und mich anmotzt, dann heult sie..bemitleidet sich selber oder sagt zu allem ja ich weiss.
Meine Oma - also ihre Mutter- meinte,da heute Muttertag ist solle ich ihr etwas kaufen,vielleicht würde sie sich zusammen reißen.
Habe ihr ein Parfüm und Pralinen hingelegt. An ihrer leiherhaften Stimme merkte ich,dass sie wieder getrunken hatte,als sie sich bedankte. Ich konnte es mir nicht mit ansehen und habe sie allein gelassen,fuhr zu meiner Tante.
Ich weiss einfach nicht mehr weiter. Mein Partner,der mir so viel Kraft die letzten zwei Jahre gab und mich ermutigte an mich zu denken,hat mich verlassen. Allein schaffe ich es nicht aus dieser Gewohnheit raus, mich für sie verantwortlich zu fühlen.
Ich habe nichtmals Freunde oder Bekannte mit denen ich weggehen könnte und bei meiner familie ist sie immer das Gesprächsthema.
Ich weiss einfach nicht mehr weiter....
Mein Vater denkt ich bin stark und er ist froh,dass ich das Geschehene von damals so gut verkraftet habe...aber so ist das eben nicht. Äußerlich ja,innerlich weniger. Ich traue mich nichtmals mit Menschen in Kontakt zu treten und bin lieber allein und jetzt wo ich wieder Single bin,verschlimmert sich meine Situation auch noch.
SchlafloserStern
PS: Es tut mir leid,wenn ich einfach alles nieder geschrieben habe,aber ich kann einfach nicht mehr und kann das aber auch alles nicht so links liegen lassen. |
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14423 Alter: 46
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Verfasst am: 10.05.2009, 21:50 Titel: Re: Ich fühl mich hilflos |
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Hallo Schlafloser Stern,
herzlich Willkommen bei uns Erwachsen Kindern!
Komme erst mal in Ruhe hier an, lies dich ein. Und was immer du schreiben mag, schreib es dir einfach von der Seele.
Es braucht dir nicht leid zu tun, das alles aufgeschrieben zu haben.
Viele EK-Biographien beginnen wie deine. Meine war auch mehr als krass. Aber Biographien kann man SELBER weiterschreiben!
Ich wünsche dir einen guten Gedankenaustausch hier.
Liebe Grüße, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Ich fühl mich hilflos geschrieben
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Sonnenstrahl neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.04.2009 Beiträge: 260 Alter: 42
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Verfasst am: 10.05.2009, 22:00 Titel: Re: Ich fühl mich hilflos |
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Hallo Schlafloser Stern,
auch ich heisse dich hier bei uns Kindern herzlich willkommen.
Ich bin auch erst seit kurzem hier und habe am Anfang auch gedacht, ich langweile die anderen vielleicht mit meinen Geschichten. Du wirst aber merken, dass Du hier ernst genommen wirst und Dir alles von der Seele schreiben kannst. Das tut gut.
Liebe Grüße,
Sonnenstrahl |
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| Sonnenstrahl hat zum Thema: Re: Ich fühl mich hilflos geschrieben
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Wärme neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.07.2008 Beiträge: 453
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Verfasst am: 10.05.2009, 23:41 Titel: Re: Ich fühl mich hilflos |
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Hallo SchlafloserStern,
Herzlich Willkommen bei den Erwachsenen Kindern von Alkoholikern! Ich wünsche Dir hier einen guten Informationsaustausch!
Schreibe alles nieder was Dich bedrückt, wir sind für Dich da! Du wirst sehen, Stück für Stück in dem Du das alles nieder schreibst, wirst Du Stück für Stück zu Dir finden! Und es gibt viele Möglichkeiten die Dir weiterhelfen. Du bist nur für einen Menschen verantwortlich und das bist Du selbst!
liebe Grüße
Wärme |
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| Wärme hat zum Thema: Re: Ich fühl mich hilflos geschrieben
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SchlafloserStern neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.05.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 11.05.2009, 09:59 Titel: Re: Ich fühl mich hilflos |
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Hallo ihr Lieben
vielen lieben Dank für die herzliche Begrüßung. Nun habe ich gestern alles niedergeschrieben, was mich bedrückt und weiss nun garnicht wie es weitergeht.
Hat denn jemand ein paar Tipps,wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll?
Weiss jemand,ob es sich um einen Dauerrausch bei ihr handelt? - Ich weiss,nur ich bin in ihrer Nähe,aber kann sie denn ohne Schnaps so aussehen,als würde sie welchen trinken (nuscheln,schwierigkeiten zu gehen,ständiges einschlafen,schielen) und kann man nichts tun um sie zwangseinzuweisen? Sie ist Raucherin und neulich hab ich sie erwischt,wie sie auf der Couch mit der Kippe in der Hand saß und ihre Augen zugefallen sind... das kann doch gefährlich werden,oder nicht?
Liebe Grüße |
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Linde66 Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.10.2008 Beiträge: 14423 Alter: 46
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Verfasst am: 11.05.2009, 14:26 Titel: Re: Ich fühl mich hilflos |
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Hallo Schlafloser Stern,
solche medizinischen Fragen klärst du am besten mit dem behandelnden Hausarzt, wir sind ja keine Ärzte hier.
| Zitat: | | Seit zwei Wochen bin ich also wieder "zu Hause" und schaue mir das Elend mit an. Ich bin nun wieder für alles verantwortlich. |
Du bist eben NICHT verantwortlich, du bist das Kind!
In Suchtstrukturfamilien werden unmerklich die Zuständigkeiten umgedreht und das Kind fühlt sich verantwortlich. Ist es aber nicht.
Du bist nur für DICH verantwortlich.
Wie möchtest du denn weiter verfahren? Weiter im Elternhaus bleiben? Dir eine Stelle suchen? In eine WG ziehen?
Wenn du nicht aktiv wirst für DICH, dann sitzt du in 5 Jahren immer noch in der selben Situation...
Alkoholiker können ihre Erkrankung zum Stoppen bringen, aber nur aus innerer eigener Einsicht, zwangseinweisen bringt da gar nichts. Der Rückfall wäre vorprogrammiert.
Ich hab mich irgendwann auch auf mich konzentriert, auch wenn es sich erst mal komisch anfühlte. Jetzt leb ich außerhalb, hab eine gute Stelle.
Lieber Gruß, Linde |
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| Linde66 hat zum Thema: Re: Ich fühl mich hilflos geschrieben
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Sonnenstrahl neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.04.2009 Beiträge: 260 Alter: 42
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Verfasst am: 11.05.2009, 20:37 Titel: Re: Ich fühl mich hilflos |
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Hallo Schlafloser Stern,
das ist ja gerade, was Co-Alkoholismus in der Familie ausmacht, dass die Familie alles tut, um den Alkoholiker/die Alkoholikerin zu unterstützen.
Solange Dein Vater und Du sie unterstützen, ihr alles abnimmt, wird sie keine Notwendigkeit sehen, irgendetwas zu ängern.
Du bist vor allem für Dich verantwortlich, dass Dein Leben glücklich und zufrieden wird. Hat es Dir gefallen, die zwei Jahre, in denen Du mit Deinem Ex-Freund zusammen warst, weg von zuhause zu leben?
Ich lebe schon ziemlich lange ziemlich weit weg von meiner Familie, habe mein Leben organisiert und kann selbst bestimmten, wieviel Kontakt ich zu ihr möchte. Abstand hilft, die eigenen Lebensziele zu erkennen. Ich wäre nie so weit gekommen, wenn ich zuhause wohnen geblieben wäre.
Es gibt viele Möglichkeiten für Dich, wieder mit Dir in Kontakt zu kommen und für Dich zu sorgen. Du bist wichtig!!!
Liebe Grüße,
Sonnenstrahl |
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| Sonnenstrahl hat zum Thema: Re: Ich fühl mich hilflos geschrieben
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SchlafloserStern neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.05.2009 Beiträge: 4
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Verfasst am: 12.05.2009, 10:02 Titel: Re: Ich fühl mich hilflos |
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@Sonnenstrahl.
Ja das war eine schöne Zeit,wenn auch gleich es sich nicht um meine Wohnung handelte,im bezahlten Sinne,ich aber für den Haushalt dort zuständig war. Es war schön eine Aufgabe zu übernehmen und "wichtig" zu sein. Jetzt,wo wir getrennt sind,meldet mein Exfreund sich auch nicht mehr,vielleicht ist es nach 2Wochen noch zu frisch. Aber nichts desto trotz,vermisse ich ihn.
Es war irgendwie auch meine Wohnung und mein Zu Hause. Ich hab Abstand von dem zu Hause hier gewonnen und konnte selbst bestimmen, wann ich mit meiner Mutter spreche und wann ich sie links liegen lasse. Manchmal glaube ich, so viele Bewerbungen,wie ich damals schon geschrieben hab, dass einige positive Nachrichten wohl möglich darunter waren,sie diese aber weggeworfen hat.
Gestern zB habe ich extra einen Zettel an den Briefkasten gemacht,dass Sendungen die nicht rein passen,bitte nicht i den Flur gelegt werden sollen,sondern geklingelt. Als ich nachmittags runter ging lag der Zettel zusammengeknüdelt auf dem Boden und ich weiss,dass sie am Briefkastn war. Vielleicht versucht sie mir so auch ein wenig meine Selbstständigkeit zu nehmen,um mich nicht zu verlieren? - Wenn ich nicht zu Hause war, sagte sie, sie vermisse mich wann ich mal wieder kommen würde...wenn ich hier war,dann wollte sie mich am liebsten wieder weg haben und meinte, ich ürde alles durcheinander bringen. |
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