| Hallo • SHG Betroffene und Angehörige gemeinsam? |
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Lavalle neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 16.12.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 16.12.2005, 13:44 Titel: Hallo |
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ich bin ein Mädel von 27 Jahren und habe leit längerem ein Alokoholproblem.
Viele Versuche es in den Griff zu bekommen scheiterten - leider auch Versuche Hilfe zu bekommen.
Schon als Jungendliche trank ich zu viel. Da ich immer ein Außenseiter war, spülte ich meinen Frust und meine sozialen Probleme damit weg.
Durch die Ausfälle, die ich dann hatte (unmögliches Benehmen, Pöbeleien etc.) wurden die Probleme natürlich immer mehr.
Mit 16 geriet ich in die Party-Drogen-Szene und trank zwei Jahre keinen Alkohol, konsumierte aber reichlich Amphetamine, LSD und Kokain und begann regelmäßig Zigaretten zu rauchen.
Der regelmäßige Alkoholkonsum kam dann nach zwei Jahren auch wieder dazu. Ich trank häufig um müde zu werden, wenn mich aufputschende Drogen am Schlafen hinderten.
Die synthetischen Drogen ließ ich vor drei Jahren ganz sein. Seit einem halben Jahr rauche ich nicht mehr - aber das mit dem Alkohol bekomme ich nicht gebacken.
Es gelang mir, die Sauferei zu reduzieren. Ich trinke fast nur noch abends. An guten Tagen - die sind aber selten - reicht mir ein Glas Wein oder ein Bier. Meistens ist es dann aber mehr. Ich trinke so viel bis ich müde bin, ins Bett fallen kann und gleich einschlafe. Vieles bleibt liegen, Dinge, die ich dringend erledigen sollte. Eigentlich habe ich gar keine Zeit, um vor dem Fernseher zu sitzen und zu trinken - trotzdem finde ich stets trotz aller guter Vorsätze einen Grund warum ich genau das jetzt tun möchte.
Ich lebe mit meiner Mutter zusammen. Sie trinkt auch regelmäßig, liebt unsere Wein-Abende vor der Glotze und sieht in der Sauferei auch gar kein Problem. Gesprächsversuche darüber oder Hilferufe von mir ignoriert sie erfolgreich.
Vor drei Jahren litt ich unter depressiven Stimmungen und ertränkte diese Gefühle mit Alkohol. Damals suchte ich das Gespräch mit meiner Mutter und mit einem Arzt. Meine Mutter konnte sich damit nicht auseinander setzen. Sie war völlig überfordert. Der Arzt nahm mich nicht ernst, weder meine depressiven Stimmungen noch meine Frage nach Hilfe bei der Trinkerei. Das ginge vorbei und sei doch bei jungen Leuten ganz normal, dass die mal zu viel trinken und nicht so gut drauf sind.
Gesprächsversuche mit anderen Menschen enden meist mit einer Verspaßung des Ganzen, weil es niemand ernst nimmt. Es kann sich wohl niemand vorstellen, dass ich da wirklich ein Problem habe.
Andere Menschen saufen ganz andere Mengen Alkohol und finden das normal.
Leider habe ich kein Glück mit Menschen und somit auch keine wirklichén Freunde oder Menschen mit denen ich ganz offen über diese Probleme sprechen kann. Ich glaube, das könnte mir schon helfen diese eine letzte hartnäckige Droge auch noch aus meinem Leben zu verbannen.
Ich hoffe, hier solche Menschen zu treffen, andere Geschichten zu hören, mich austauschen zu können .....
Danke fürs Lesen und freue mich auf nette Kontakte hier im Forum |
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| Lavalle hat zum Thema: Hallo geschrieben
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Leichtigsinn Gast
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Verfasst am: 16.12.2005, 13:55 Titel: Re: Hallo |
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Hallo Lavalle,
Wie es aussieht, hast du einen Internetzugang.
Da stehen Unmengen zu dem Thema drin.
Ein Arzt der dein Problem herunterspielt und deine Mutter die kein krankes Kind warhaben möchte reichen nicht aus, um am Ende der Suche nach Hilfsmöglichkeiten zu sein.
Und denk daran, mit 27 ist man erwachsen.
Also Frau und nicht mehr Mädchen.
Gruß
Thomas
Du bist zu mehr in der Lage als du denkst(smiley mit viel Wohlwollen)!! |
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| Leichtigsinn hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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11Quake Gast
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Verfasst am: 16.12.2005, 14:35 Titel: Re: Hallo |
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Huhu Lavalle,
gib dem Artz noch ne Chance oder such dir einen anderen Doc.
Schwer wird es sicher die TV/Weinabende mit deiner Mutter
drogenfrei zu verbringen. Nina Hagen sang schon: "TV is ne Droge".
Und das stimmt. Das blöde TV-Programm kann man auch nur
benebelt ertragen.
Dein Weg aus der Sucht wird sicher nicht leicht werden. Aber den
ersten Schritt hast du ja schon gemacht - bleib am Ball.
Quake |
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| 11Quake hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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schorni67 Gast
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Verfasst am: 16.12.2005, 14:54 Titel: Re: Hallo |
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hallo lavalle,
erstmal herzlich willkommen im forum. so wie ich die sache sehe ist dein konsum an alk schon arg viel. lies erst einmal ein paar beiträge, vielleicht findest du dich, in einigen wieder.
wenn du fragen hast, stelle sie, hier sind genug die dir gerne weiter helfen.
ich wünsche dir viel glück auf deinem neuen weg.
gruss
schorni |
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| schorni67 hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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chrissyta sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.03.2005 Beiträge: 1053 Wohnort: BW
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Verfasst am: 16.12.2005, 15:44 Titel: Re: Hallo |
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hallo lavalle,
herzlich willkommen hier im forum.
deine trinkgewohnheiten sind nicht mehr normal, das sehe ich auch so. es ist gut, dass du hier her gefunden hast, du hast den willen etwas zu ändern und wir werden versuchen dich so gut es geht zu unterstützen.
deine mutter ignoriert deine gesprächsversuche, vielleicht hat sie angst dann auch auf ihr glas wein verzichten zu müssen, hast du sie darauf schon mal angesprochen? ihr könntet doch gemeinsam aufhören.
der arzt bei dem du warst hat sicher weder von depressionen noch von sucht eine ahnung gehabt sonst hätte er nicht alles runtergespielt, an deiner stelle hätte ich einen anderen arzt konsultiert. dass deine mutter sich damals nicht damit auseinandersetzen konnte würde ich eher als ein nicht auseinandersetzen wollen bezeichnen. ich vermute, dass das auch mit ihrem trinken zusammen hängt. ich habe auch eine tochter, sie ist ungefähr in deinem alter, ich könnte mir nicht vorstellen diese hilferufe nicht ernst zu nehmen. ich denke mal, dass deine mutter selbst ein grosses problem hat.
vielleicht versuchst du doch noch einmal mit ihr in ruhe darüber zu reden, gemeinsam würde es leichter sein, wenn sie nicht einsichtig sein sollte, dann gehe du deinen weg und lass dich davon nicht abhalten.
lg
chrissyta |
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| chrissyta hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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Robert aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 07.03.2005 Beiträge: 557 Wohnort: Dortmund
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Verfasst am: 16.12.2005, 18:14 Titel: Re: Hallo |
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Hallo Lavalle,
willkommen im Forum, alle die wir hier sind, haben irgendwann gemerkt, dass unser Umgang mit Alkohol oder Drogen nicht "normal" ist, insofern hast du schon einen wichtigen Schritt gemacht, dich hier zu "outen"!
Einen Arzt, der so einen "blödsinn" verzapft, würde ich umgehend wechseln und einen anderen suchen, denn normalerweise sollte er sich deiner annehmen, anstatt problematischen Umgang mit Suchtmitteln zu verharmlosen!
Mein Hausarzt hat mir beim ersten mal eine Überweisung in eine Entgiftungsklinik ausgestellt und ich bin sehr froh und dankbar für das Gespräch mit ihm, sonst wäre ich heute nicht da, wo ich bin!
Das geht aber nur mit dem unabdingbarem Willen, dass auch ändern zu wollen...ob mit oder ohne deine Mutter!
Gruß Robert |
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| Robert hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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Teufelchen Gast
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Verfasst am: 16.12.2005, 19:05 Titel: Re: Hallo |
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Herzliches Willkommen auch von mir.
Wirklich erschreckend, was Du über Deinen Arztbesuch schreibst. Ich würde unbedingt zu einem anderen gehen. Eine Möglichkeit wäre vielleicht auch, bei einer Suchtberatungsstelle, die gibt es jeder größeren Stadt, anzurufen und dort einen Termin zu vereinbaren.
Alles Gute! |
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| Teufelchen hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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