thomas73 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.05.2007 Beiträge: 24 Wohnort: Erfurt
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Verfasst am: 28.03.2009, 23:47 Titel: Re: Übergriffe unter Alkohol |
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Sicher ist es richtig, dass es vor allem an der Grundpersönlichkeit hängt oder liegt, wie sich jemand im Suff verhält. Dennoch enthemmt Alk auch und gewisse aggressive Tendenzen gibt es bei jedem!
Wenn ich von mir ausgehe, kann ich sagen, dass ich auch im Suff meiner Freundin gegenüber nicht körperlich aggressiv wurde. Verbal und psychisch sieht es da allerdings schon anders aus. Da konnte ich dann richtig vom Leder ziehen! Und ich bin im nüchternen Zustand nicht unbedingt jemand, der Streit sucht und andere zu beleidigen versucht. Erst recht nicht meine Freundin. Besoffen hab ich`s dennoch gemacht. Der Schritt in Richtung körperlicher Aggression ist dann nicht mehr weit. Zum Glück bin ich zumindest davor verschont geblieben, mich für Schläge oder dergleichen entschuldigen zu müssen.... |
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 29.03.2009, 00:15 Titel: Re: Übergriffe unter Alkohol |
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Das ist nachvollziehbar, Thomas. Wobei ich schon Unterschiede sehe in Worten oder Taten. Auch Worte verletzen, dass soll nicht in Frage gestellt werden, dennoch, sagen und tun ist zweierlei.
Sowie mein Hausarz mir erzählte, lange als die Beziehung beendet war, sprach ich mit ihm über die Suchtbeziehung ist ein Großteil der Alkoholiker nicht so, dass S** oder körperverletzende Aktionen von statten gehen.
Schön, dass Du den Weg in ein anderes Leben geschafft hast, bevor solche Punkte gekommen wären, mit denen man/frau dann später Probleme haben sollte klar zu kommen.
Ich denke auch, je mehr passiert ist an extremen Vorfällen, desto schwere ist eine wirkliche Bearbeitung im nüchternen Zustand. Auch mit Hilfe von Therapie ect. Ich weiß nun nicht, was im Gedächtnis bleibt von solchen Vorfällen bzw. was bei 20 Jahren oder mehr Alkoholmissbrauch überhaupt noch vom Hirn erfasst werden kann, aber ich denke, je mehr es ist, desto schwerer einen neuen Weg einzuschlagen.
Das mit der Agression ist schon gewaltig und für mich als Nichttrinker schwer nach zu vollziehen. Ich denke, da wird ganz viel an Emotionen in die Wut gepackt und an "irgendjemandem" ausgelassen. Vielleicht auch die Wut auf sich selber. Der Partner ist eben im Regelfall derjenige, der am häufigsten in der Nähe des Suchtkranken ist.
Lieben Gruß von Dagmar |
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