| Alkoholiker Light? • Neuanfang |
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8589 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 21.03.2009, 10:34 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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Guten morgen angstlos!
auch von mir herzlich willkommen im Forum!
Was mir auch noch geholfen hat:
Zu denken,wie lange ich getrunken habe im Verhältnis zur Dauer meiner jetzigen Abstinenz
Mir eine Tagesstruktur erstellen,vor allem am Anfang.
Da ich auch abeds am meisten getrunken habe,allein zu Hause,lese ich in dieser Tageszeit viel im Forum.Das wird für mich immer spannender!
Den festen Vorsatz trocken zu bleiben habe ich mir zum Schild gemacht um mich gegen die Suchtattacken zu wehren.
Ich wünsche Dir viele positive inputs aus unserem Forum!
Herzliche Grüsse
Yvonne |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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angstlos neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 10
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Verfasst am: 21.03.2009, 14:51 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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hallo ihr lieben,
heute gehts mir wieder gut, naja, bis jetzt jedenfalls...
der arzt von der sb hat auch gemeint man soll von tag zu tag leben u. planen u. das mach ich jetzt auch, hab heute mal paar kräutertees gekauft u. bin schon ganz gespannt drauf.
sagt mal, ich habe durch den alkoholkonsum echte konzentrationsstörungen bekommen u. diese immer noch zum teil, manchmal vergesse ich sogar ein wort zu schreiben u. denke es nur, ging euch das auch so u. normalisiert sich sowas wieder?
ich habe gelesen bei einem alkoholkonsum sterben eine menge gehirnzellen ab.
lg |
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| angstlos hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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Maria sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.10.2007 Beiträge: 5582
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Verfasst am: 21.03.2009, 22:02 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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Hallo angstlos,
ich habe anfangs auch immer in 24 Stunden gedacht, manchmal sogar auch nur im Stunden-Takt. Wenn ich es gar nicht haben konnte, hab ich mich auch schonmal um 21.00 h schon ins Bett verkrochen - halt alles besser als zur Flasche zur greifen.
Konzentrationsschwächen hatte ich so große nicht, allerdings sind mir häufiger die Namen von den Personen mit denen ich mit unterhalten wollte nicht mehr eingefallen. Das ist nun besser geworden.
Irgendwo hab ich mal gelesen, dass es sich mit der Zeit geben soll und die Konzentration wieder eine bessere wird. Vlt. kommt ja noch jemand hier vorbei, der sich damit auskennt .
Ich hoffe, dir schmeckt dein Tee und du kannst den Abend ruhiger angehen.
Trockene 24 h wünscht,
Mieken |
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| Maria hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8589 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 21.03.2009, 22:41 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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Hallo angstlos!
Von wegen Hirnzellen: Früher,als ich noch Kind/junge Erwachsene war waren alle überzeugt,dass die Hirnzellen mit jedem Vollrausch für immer absterben.Mein Vater,der Alkoholiker war hat das sehr oft von seinem HA gehört.
Unterdessen haben die Ärzte und Proffessoren heraus gefunden,dass dem nicht so ist.
Ich hatte eine sehr schwere Depression.Während mindestens zwei Jahren (!) war der grösste Teil meines Hirns am schlafen,ausgeschaltet,da ich ja das Meiste nicht mehr wahr nahm.
Ich war dumpf,den Blick zum Boden gerichtet.
Zum Glück habe ich,als es besser ging,mit meinem Psy.darüber gesprochen,denn ich war genz schön vergesslich!!!
So lernte ich,dass die Gehirnzellen bei stetem Training regeneriert werden. Das Erste was ich also machte,ich holte mir ein Buch hervor.Anna Karenina von Tolstoj.Da hat es viele Personen drin.
Immer bevor ich das Buch öffnete fragte ich mich was ich denn gelesen habe bevor ich das Buch das letzte Mal schloss.
Wenn ich es nicht mehr wusste oder feststellen musste,dass ich daneben war,ging ich zurück,bis ich wieder Anschluss an das Geschehen hatte.
Wenn ich nicht mehr wusste wer die plötzlich in der Geschichte erscheinende Person war dasselbe.Ich ging nicht weiter bevor ich wieder alles wusste!
Das war so eine Idee von mir die ich vderwirklicht habe.Der Psy fand das sehr gut.
Aber ich bin sicher jeder findet was für ihn am besten ist.
Hab ich Dich zugetextet?
Hoffentlich nicht zu sehr.
Herzliche Grüsse
Yvonne
PS.es waren mehrere Bücher,die ich auf diese Art gelesen habe. |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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Spanijoggel Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.02.2008 Beiträge: 8589 Alter: 70 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 21.03.2009, 22:42 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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Huch,da hätte ich besser erst die Vorschau angesehen,ich wollte gar nicht so viel fett gedrucktes
Yvonne |
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| Spanijoggel hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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angstlos neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.03.2009 Beiträge: 10
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Verfasst am: 22.03.2009, 10:36 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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huhu,
danke für die info, die mich ja gleich beflügelt ein weiteres thema anzusprechen was ich nicht so ganz verstehe u. zwar...
wenn ein alkoholiker trocken ist -ich meine es ist egal ob 1 jahr oder 10 jahre- und einen rückfall hat, warum fällt dieser dann -fast schon- automatisch -jedenfalls nachdem was ICH bislang gelesen habe- wieder in alte verhaltensmuster zurück u. warum ist die alkoholtoleranz noch genau so hoch wie bei der aktiven saufphase, ich meine, nach jahren müsste sich der körper noch regeneriert haben oder nicht?
beruflich bedingt muss ich öfters arbeitsmaterial mit reinem alkohol desinfizieren u.a. auch meine hände -mit sterilium- ich hab das so verstanden dass die äusserliche anwendung von alkohol kein problem darstellt wenn man den geruch nicht mit dem eigenen trinken in verbindung bring, da ich "nur" wein getruken habe überkommt mich bei dem geruch von reinem alkohol eigentl. gar kein gefühl, hab ich das richtig verstanden?
lg |
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| angstlos hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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Schiene neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.12.2007 Beiträge: 21 Alter: 28 Wohnort: Ostsachsen
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Verfasst am: 22.03.2009, 11:47 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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Hallo angstlos,
Warum das so ist, kann ich nicht beantworten und ich weiß auch nicht, ob das irgendwer kann. Fakt ist, dass der Alkoholismus eine tödlich verlaufende Krankheit ist, die nur gestoppt werden kann, aber nicht geheilt. Es gilt also, zu akzeptieren, dass Du zumindest für einen längeren Zeitraum nichts mehr trinken wirst. Für immer ist für mich zu hart; ich sage mir, so lange wie möglich, lasse es aber offen.
Zumindest kann ich Dir einen Vergleich liefern. Es geht mir immer wieder so, dass bei mir z.B. beim Hören eines bestimmten Liedes im Radio, das ich längere Zeit oder sogar Jahre nicht mehr gehört habe, Erinnerungen an vergangene meist als schön empfundene Momente wieder hoch kommen. Manchmal erinnere ich mich durch irgendwelche äußeren Einflüsse auch wieder an frühe Gefühle oder Erlebnisse aus der Kindheit. Dazu ist das Gehirn einfach da. Nur macht es wohl bei Alkohol (und Drogen im allgemeinen) keinen Unterschied.
Beim Umgang mit Alkohol solltest Du in jedem Falle vorsichtig sein, auch wenn Du in dem Moment nichts spürst. Es KANN zu einem Rückfall führen. Meinen letzten Rückfall hatte ich mit xxx. Zunächst hatte ich nichts gespürt, aber irgendwann verspürte ich wieder Verlangen nach mehr, obwohl da so wenig Alkohol enthalten ist, dass daraus kein Rausch entstehen kann - womöglich noch nicht einmal der Führerschein in Gefahr geraten kann.
Und noch ein kleiner Rat zum Schluss: Man kann sich auch vorsorglich zur Entgiftung einweisen lassen, wenn der Saufdruck zu akut wird. Mein damaliger Therapeut meinte mal, es waren ihm die Patienten am liebsten, die zur Entgiftung gingen, bevor sie wieder rückfällig wurden.
Dann wünsch ich Dir viel Erfolg weiterhin
Gruß Stephan
edit Maddin:keine Markennamen ,danke |
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| Schiene hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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Paolo sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 31.12.2006 Beiträge: 2849
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Verfasst am: 22.03.2009, 13:00 Titel: Re: saufdruck, was tun? |
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Hallo angstlos,
was ich letzte Woch im Spiegel-Online gelesen
habe ist, das das Sprachzentrum durch zuviel
Alkohol geschädigt wird/werden soll.
Zur Konzentration kann ich nur soviel sagen,
das ich mich, -seit ich trocken bin-, wieder
beser konzentrieren kann. Ich stelle das immer
an Kleinigkeiten fest. Z.B. Telefonnummern,
oder Passwörter vom Zettel ablesen und in
die Tastatur eingeben. Da habe ich heute
keine Probleme mehr. Auch kann ich mich
wieder mehr auf eine einzige Aufgabe konzentrieren.
Da hat natürlich eine Weil gedauert, war ein
schleichender Fortschritt. Alles in allem:
Ohne Alk. wird sehr vieles im Leben besser.
LG
Paolo |
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| Paolo hat zum Thema: Re: saufdruck, was tun? geschrieben
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