| Meine beste Freundin säuft sich noch zu Tode • Wie sehr schränke ICH mich mit meinem Alkoholkonsum ein? |
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 19.04.2009, 10:50 Titel: Re: Unterschätzen des Suchtgedächtnisses bei Co-Abhängigkeit |
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Lieber Sonnenstrahl,
wenn ich Deine Zeilen so lese, dann frage ich mich, was passiert wenn Du akzeptierst, dass Dein Körper so reagiert und nicht versuchst Dich dagegen aufzulehnen? Unser Körper reagiert 'eh wie er will und lässt sich nicht - in erster Linie - durch den Kopf steuern.
Ich für mich habe es gelernt Gefühl, egal, wie sie sich anfühlen erst mal zu spüren um dann für mich zu reflektieren, warum es weh tut, warum das Herz rast oder oder oder . Mein nächster Schritt ist dann genau den Gedanken mit dem Gefühl "zuzulassen" erstmal zu erspüren um dann (jetzt darf er) den Kopf ins Spiel zu bringen.
Oft dauert es lange bis dann irgendwelche Dinge bearbeitet oder geändert werden können, aber im Regelfall klappt es.
Es ist doch nur zu verständlich wie Dein Körper reagiert, "eigentlich" sollten wir es ihm erlauben um ihn dann "gesund zu pflegen".
Ja, viele Dinge erinnern mich an etwas, was mit der Zeit der Suchtbeziehung zusammen hängt. Aber ... mittlerweile kommen so viele neue Impulse ausserhalb der Suchtbeziehung. Beispielsweise ein Song den ich letzte Woche hörte, ich war im Freien sah im blauen Himmel eine Mäusebussard oder ähnliches. Jetzt ist diese Erinnerung meine letzte und stärkste. Nämlich die der Musik, des freien Vogels, des blauen Himmels, den Geruch von frischem Gebäck und zu wissen, da drin sind liebenswerte Menschen.
Zurückgezogenes Basteln habe ich erlebt mit verstecktem Alkoholkonsum. Vor meiner Nase erlebe ich nun genau das Gegenteil. Seit Monaten und wenn es jetzt schöner wird werde ich es einige Male in der Woche sehen dürfen. Auch hier ist nun der "Hobbywerker" für mich ganz anders bestrahlt.
Sprich die eingeimpften Automatismen bedürfen bei mir einer Auffrischung durch andere Merkmale.
Lieben Gruß von Dagmar |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: Unterschätzen des Suchtgedächtnisses bei Co-Abhängigkeit geschrieben
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Melinak sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 10.12.2008 Beiträge: 5012 Alter: 40
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Verfasst am: 19.04.2009, 14:39 Titel: Re: Unterschätzen des Suchtgedächtnisses bei Co-Abhängigkeit |
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hallo zusammen,
hier hat dagmar etwas für mich entscheidendes geschrieben:
| dagmar007 hat Folgendes geschrieben: |
Ja, viele Dinge erinnern mich an etwas, was mit der Zeit der Suchtbeziehung zusammen hängt. Aber ... mittlerweile kommen so viele neue Impulse ausserhalb der Suchtbeziehung. Beispielsweise ein Song den ich letzte Woche hörte, ich war im Freien sah im blauen Himmel eine Mäusebussard oder ähnliches. Jetzt ist diese Erinnerung meine letzte und stärkste. Nämlich die der Musik, des freien Vogels, des blauen Himmels, den Geruch von frischem Gebäck und zu wissen, da drin sind liebenswerte Menschen.
Zurückgezogenes Basteln habe ich erlebt mit verstecktem Alkoholkonsum. Vor meiner Nase erlebe ich nun genau das Gegenteil. Seit Monaten und wenn es jetzt schöner wird werde ich es einige Male in der Woche sehen dürfen. Auch hier ist nun der "Hobbywerker" für mich ganz anders bestrahlt.
Sprich die eingeimpften Automatismen bedürfen bei mir einer Auffrischung durch andere Merkmale.
Lieben Gruß von Dagmar |
genau das ist es was ich meinte, umpolen, nicht einfach versuchen zu vermeiden!super beschrieben!dank dir dagmar.das erlebte neu erleben, im anderen licht, mit anderen gefühlen und daran festhalten. damit wird das negative erfahren zum positiven erfahren was zur folge hat, das ich das wieder machen kann ohne angst zu haben ins alte suchtgedächtnis zu rutschen. schwer aber sicher gangbar!
gruß melanie |
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| Melinak hat zum Thema: Re: Unterschätzen des Suchtgedächtnisses bei Co-Abhängigkeit geschrieben
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