Hilfe bei Alkohol : Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum : Das Alkoholikerforum

Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... - Alkohol: Herzlich Willkommen im Alkoholikerforum.
Du suchst einen Erfahrungsaustausch, der Dir bei Deiner Alkoholabhängigkeit hilft? Das Alkoholiker Forum bietet Dir Hilfe durch die Selbsthilfe in der Alkoholkrankheit, Alkoholismus und Alkoholsucht. Natürlich auch für Angehörige von Alkoholikern.




Alkoholiker

Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich...

Gehe zu Seite 1, 2  Weiter  
   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Erwachsene Kinder von Alkoholikern -> Seite 22
in mir kämpfen zwei seelen   •    verzweifelt  
Autor Nachricht
Arnulf
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 05.03.2009, 17:26    Titel: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo liebe Mitforler
Als neues Mitglied dieses Forums mache ich das was natürlich jeder Neuling in einem Forum immer als erstes tut: Ich mache einen Thread auf.

Ich bin 28, Student der Politikwissenschaft und Philosophie, also quasi ein Vollberuflicher Spinner.

Ich wurde von meiner Mutter allein großgezogen, warum etc denke ich gehört nicht wirklich in dieses Forum.

Als ich vor 10 Jahren ausgezogen bin kam es zu einem ersten Zerwürfnis mit ihr. Meine Mutter hatte schwere Rückenprobleme und diese immer mehr mit Alkohol und Tabletten betäubt. Mein Auszug (ich bin ein Einzelkind) trug ein übriges dazu bei ihre psychischen Probleme (Depression bzw bipolare Störung) zu verschlimmer so dass meine Mutter ein halbes Jahr stationär psychiatrisch behandelt werden musste.
Sie hat dann alles wieder in den Griff bekommen, eine neue Stelle gefunden, mittels Sport ihr Rückenleiden lindern können und war bis vor etwa einem Jahr völlig trocken.

Leider fing sie dann wieder an zu trinken, auch weil sie Probleme in ihrer jetzigen Beziehung hatte und hat. Darüberhinaus habe ich mich verlobt was wohl massive Verlustängste bei ihr ausgelöst hat.
Im Herbst letzten Jahres wurde die Situation schwierig, mit viel gutem zureden und der Hilfe ihres Psychotherapeuten konnte ich sie aber von einer stationären Behandlung ihrer Depression überzeugen.

Leider blieb die positive Wirkung nur von kurzer Dauer, Anfang des Jahres fing sie wieder an schwer zu trinken. Nach drei Notarztfahrten (3 Promille und Tabletten), Wohnungszerstörungen, Platzwunden nach Stürzen etc und einem Monat in dem ich quasi durchgehend bei Ihr auf der Matte stand um die gesamte Bandbreite des Co-Alkoholismus durchzuspielen (leugnen, beschützen, besprechen und Zwang) ging sie Anfang Februar wieder auf eine Station um ihre Depression zu bekämpfen.
Als sie Mitte Februar entlassen wurde hofften sowohl ihr Freund als auch ich, dass sie endlich wieder auf dem Weg in die Normalität zurück sei. Leider erwies sich diese Hoffnung als Irrglaube. Seit einer Woche trinkt sie wieder in einem Ausmaß dass, schliesst man ihre Schwefelallergie mit ein, mit selbstzerstörerisch noch mehr als harmlos umschrieben ist.

Da ich nicht mehr wusste wie ich mit der Situation noch umgehen sollte (und nach einem halben Jahr ständigen Kämpfens gegen die Windmühlen des Alkohols meine Kraft einfach verbraucht ist) habe ich Ihr ein Ultimatum gestellt: entweder sie nimmt endlich professionelle Hilfe wegen ihres Alkoholismus an oder ich breche jeden Kontakt mit ihr ab.

Gestern stand sie nun plötzlich vor meiner Tür mit zwei dick zugeschwollenen Augen (sie ist wohl wieder gestürzt), betrunken und wollte mit mir sprechen. Ich habe ihr gesagt dass sie meine Position kennt und sie als sie darauf nicht eingehen wollte aus meiner Wohnung geworfen. Eine der schwersten Stunden meines Lebens.

Sie war mir immer eine liebevolle und fürsorgliche Mutter und hat mich nie im Stich gelassen. Auch deshalb fällt es mir so schwer mit der jetzigen Situation umzugehen.

Ich weiss einfach nicht ob mein Verhalten richtig ist.
Ich weiss nur dass ich so wie die letzten Monate nicht weitermachen kann. Ich habe seit einem halben Jahr keine Nacht mehr durchgeschlafen und habe jede Sekunde Angst um ihr Leben.

Ich habe mich sowohl bei Ärzten als auch im Internet über die Probleme Alkoholismus als auch Co-Alkoholismus kundig gemacht.
Ihr wisst es aber doch alle selber: Egal wieviel man liest und egal wie sehr man sich damit beschäftigt, schuldig fühlt man sich trotzdem.
Ich weiss nicht mehr wie ich weitermachen soll.

Ist mein Vorgehen mit dem Ultimatum richtig?
Hätte ich auf ihren Besuch anders eingehen sollen?
Sollte ich versuchen sie über ihren Psychotherapeuten bzw juristische Wege zu einem Entzug zu zwingen? Ich war bereits zweimal kurzfristig ihr Betreuer während Delirphasen.

Ich weiss dass kein noch so guter Rat von Euch mir die Schuldgefühle die mich plagen nehmen kann, ebensowenig wie irgendetwas dass Ihr schreiben könntet mir das eine was wir uns alle wünschen (dass alles wieder gut und ungeschehen wird) bescheren kann.
Aber ich hoffe doch dass diejenigen von Euch mit ähnlichen Erfahrungen mir vielleicht Wege zeigen können mit der Situation besser umzugehen.
Oder mich davon abhalten Fehler zu begehen die ich für den Rest meines Lebens bereuen werde.
Danke für Eure Zeit.
BA
Nach oben
Arnulf hat zum Thema: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben
Weitsicht
Gast






BeitragVerfasst am: 05.03.2009, 18:43    Titel: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Arnulf,

herzlich willkommen bei uns EKA`s. Schuld-und Schamgefühle kennen hier alle, wir müssen akzeptieren lernen, dass unsere trinkenden Elternteile nicht von uns gerettet werden können, solange sie nicht den Willen und den ersten Schritt in ein suchtfreies Leben tun.

Hast Du Bücher über die "Familienkrankheit Alkoholismus" gelesen? Das Buch mit dem selbigen Titel sowie "Um die Kindheit betrogen" schenkten mir Erleichterung, da ich mich und meine Verhaltensweisen besser verstehen konnte, sowie der Austausch hier im Forum.

Schreibe und lese hier weiter und Du wirst einen für Dich passenden Umgang mit Deiner Mutter finden. Einen Weg den Du gehen kannst, schmerzfrei wird es nicht abgehen.

Alles Liebe Weitsicht
Nach oben
Weitsicht hat zum Thema: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben
Arnulf
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 05.03.2009, 19:05    Titel: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hey Weitsicht
Danke für Deine Antwort, ich denke ich werde mir die von Dir vorgeschlagenen Bücher mal ansehen.
Das wichtigste was so ein Forum einem geben kann ist ja erstmal das wissen nicht allein zu sein. Und allein dieses Wissen hat mir heute den entspanntesten Nachmittag seit langer langer Zeit geschenkt Winken
Ich habe bereits einiges hier gelesen und fühle mich in vielem was ich getan bzw unterlassen habe bestätigt.
Das machts natürlich nicht leichter, aber trotzdem. Jedes bisschen Unterstützung tut gut.
Das ich ein Spinner bin weiss ich schon lange und habe mich damit philosophisch auch schon intensiv auseinandergesetzt. Aber ein warum zu finden wenn man nach einem wieso sucht, mehr kann man sich doch eigentlich kaum wünschen Winken
Bis bald
BA
Nach oben
Arnulf hat zum Thema: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben
Esme
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 26.02.2009
Beiträge: 82
Alter: 47
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 05.03.2009, 22:04    Titel: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Arnulf,

ich bin auch erst kurz hier und kann dir wohl noch keinen Rat geben, zumindestens keiner der wohl richtig wäre Smilie. Ich hätte es wohl nicht mal geschafft, sie wegzuschicken. Ich hätte sie wohl heimgefahren, so wie bei dem Absturz meiner Mutter vor zwei Wochen und bin dann abgehauen. Nach 5 Tage habe ich dann angerufen...Du bist nicht alleine, hier haben viele ähnliches erlebt.

Ich hatte heute auch wieder ein Gespräch mit meiner nüchternen Mutter, ich möchte liebevoll mit ihr umgehen und sie schönen Tage mit ihr geniessen, wer weiß wie lange das noch geht. Wenn sie betrunken ist, werde ich sie meiden...Ich hoffe, ich kann parallel einiges für mich tun...

Alles Liebe für dich!
Esme
Nach oben
Esme hat zum Thema: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben
Linde66
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 21794
Alter: 51

BeitragVerfasst am: 05.03.2009, 22:35    Titel: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Arnulf, herzlich Willkommen hier.

Einerseits konsequent, andererseits Bauchweh... diese Mischung ist häufig hier im Umgang mit den alkoholkranken Eltern zu sehen. Lies dich durch die einzelnen Threads, dir wird vieles bekannt vorkommen.

Du beschreibst dich als Spinner, hört sich bissel abwertend an, ist es das? Wenn einer ver-rückt ist, mit Bindestrich!, finde ich das gar nicht so schlecht... Ver-rückt im Sinne von: ich geh meinen eigenen Weg, auch wenn der anders ist, als der Norm-Weg. Schreib ruhig bissel mehr über dich.

Bei deiner Vorstellung hast du immer wieder deine Lebensentscheidungen und Entwicklungsschritte in Bezug gesetzt zu deiner Mutter, und immer wieder so formuliert, daß sie das als Anlaß genommen hat, für ihre Erkrankung, Sucht usw. Das mag so sein, aber auch nicht. Andere Kinder ziehen auch aus, und die Eltern müssen nicht in die Psychiatrie. Es ist ihr Weg. Es ist ihre Entscheidung mit allerlei Lebensumständen so umzugehen, wie sie es eben tut. Das hat nichts mit dir zu tun, und du brauchst dir diese Schuhe nicht anzuziehen.

Wenn sie nicht einsichtig ist in ihren Alkoholismus und von sich aus einen Entzug machen möchte, ist jeglicher Zwang von außen völlig sinnlos. Der Rückfall wäre vorprogrammiert.

Du kannst hier nur für DICH etwas tun. Nicht für sie. Hier kannst du öfter mal lesen: die beste Hilfe für einen Alkoholiker ist Nicht-Hilfe. Das hört sich erst mal egoistisch und unmenschlich an. Aber andererseits ist es so, daß wenn sie ihren persönlichen Tiefpunkt erreicht, daß sie dann evtl. aus sich selber heraus etwas verändern möchte, für sich. Also ist Nicht-Eingreifen und Rückzug deinerseits vielleicht eine Chance für sie...

Wie auch immer, du bist gerade mal 28, du studierst, dein Leben liegt vor dir. Merkst du was? Wo sind deine Prioritäten?

Grüße, Linde


P.S. was heißt denn bei dir untendrunter immer 'BA', interessiert mich...
Nach oben
Linde66 hat zum Thema: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben
Arnulf
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 06.03.2009, 16:36    Titel: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Linde, danke für Deine Antwort.
Zuerst mal zum Spinner. Dies verstehe ich tatsächlich in dem Sinne den Du interpretierst, also als den Versuch einen Weg zu gehen der sich abseits von den Zwängen des normal sein müssens befindet. Meinen Weg.

Durch mein Studium der Philosophie und meinen persönlichen Lebensweg habe ich mich intensiv mit dem Thema persönliche Verantwortung, Freiheit und Identität beschäftigt. Neben den abstrakten Erkenntnissen aus diesen Gedanken bin ich aber auch zu der oben beschriebenen Einstellung zu mir selbst gelangt.

Die Lektüre einiger anderer Threads (unter anderem die Selbstdefinition des EKA *schauder kommt mir das bekannt vor*) hat mir tatsächlich schon sehr gutgetan.
Die meisten von Euch kennen das Gefühl des Helfen wollens und der gleichzeitigen Hilflosigkeit. Ich war immer ein Kämpfer und habe mich gegen alle Widrigkeiten durchgeboxt. Deshalb trifft mich diese Situation wohl auch so schwer, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben nicht mehr weiter weiß.

Aber hierbei hat mir Euer Forum, die Erfahrungsberichte anderer Betroffener und die warme Art des Umgangs in diesem und den anderen Threads wirklich sehr geholfen. Das Gefühl nicht allein zu sein, das Wissen dass es trotzdem weitergeht und dass die Schuldgefühle die meine letzten Entscheidungen natürlich mit sich gebracht haben falsch sind. Ihr habt mir wirklich schon sehr geholfen.

Meine Mutter war grad hier weil sie sich ausgeschlossen hat. Auch dank dieses Forums konnte ich meine Gefühle zum ersten mal konstruktiv äußern und mich dabei nicht in die Rolle des Sündenbocks drängen lassen. Insofern schulde ich Euch allen jetzt schon einen alkoholfreien Longdrink Winken

Und BA hab ich mir als Kürzel angewöhnt, steht für Basti/Bacchus/Basstard, also meinen Namen, meinen Lieblingsgott (hängt ne sehr schöne Maske von in meiner Wohnung) und mein Lieblingsinstrument bzw meine Unfähigkeit dieses richtig zu bedienen Winken

Insofern, bis bald
BA
Nach oben
Arnulf hat zum Thema: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben
Weitsicht
Gast






BeitragVerfasst am: 06.03.2009, 19:34    Titel: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Zitat:


Aber hierbei hat mir Euer Forum, die Erfahrungsberichte anderer Betroffener und die warme Art des Umgangs in diesem und den anderen Threads wirklich sehr geholfen. Das Gefühl nicht allein zu sein, das Wissen dass es trotzdem weitergeht und dass die Schuldgefühle die meine letzten Entscheidungen natürlich mit sich gebracht haben falsch sind. Ihr habt mir wirklich schon sehr geholfen.

Meine Mutter war grad hier weil sie sich ausgeschlossen hat. Auch dank dieses Forums konnte ich meine Gefühle zum ersten mal konstruktiv äußern und mich dabei nicht in die Rolle des Sündenbocks drängen lassen.



Hallo Arnulf,

das hört sich doch klasse an was Du hier schreibst, freut mich, dass Du Dich hier aufgehoben und verstanden fühlst.

Wie hat denn Deine Mutter auf Euer Gespräch reagiert, konnte sie Deine Sichtweisen verstehen? Gut finde ich, dass Du Dich nicht mehr in die Rolle des Sündenbocks drängen hast lassen. Nur so hat Deine Mutter eine Chance selbst an sich zu arbeiten und ihre Verhaltensmuster zu ändern.

Irgendetwas zwingt sie ja zum Alkohol zu greifen, aber das ist ihre Aufgabe damit bewusster umzugehen und sich Hilfe von aussen zu holen, nicht Deine.



Alles Liebe Weitsicht
Nach oben
Weitsicht hat zum Thema: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben
Arnulf
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 05.03.2009
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 07.03.2009, 17:31    Titel: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Weitsicht
Sie hat überraschend besser reagiert als ich es erwartet hätte. Also ohne Vorwürfe, ein Satz blieb mir im Gedächtnis: "Ich kann es wohl nicht mehr verstecken..."
Nein Mama, kannst Du nicht.
Ja, dieses Forum, Eure Antworten und besonders das Lesen anderer Threads hat mir wirklich sehr gut getan. Ich habe fast mal wieder ne Nacht durchgeschlafen und konnte mir eine große Angst nehmen. Ich konnte ihr sagen dass ich sie liebe und mich von ihr in gewisser Weise "verabschieden".
Wenn sie es nicht schafft die Sucht zu bekämpfen und sie sich selbst mit Hilfe von Freund Rotwein hinrichtet werde ich zumindest nicht für den Rest meines Lebens Schuldgefühle haben weil das letzte was ich zu ihr gesagt habe war dass sie verschwinden soll.
Dank Euch bin ich mit mir selbst viel mehr im reinen als mir dies in den vergangenen Monaten je gelungen ist.
Für einen bärbeißigen Grunzmusikhörer wie mich ist es doch eine Überraschung welch weicher Kern da scheints auf moralische Unterstützung gehofft hat. Schön mal wieder eine neue Seite an mir zu entdecken Winken
Und ich beginne glaube ich langsam wirklich zu begreifen dass nicht ich es bin der sie retten muss oder auch nur kann.
Ist alles noch ein langer Weg, aber jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Bring me that horizon! Winken
Nach oben
Arnulf hat zum Thema: Re: Meine Mutter, der Alkohol, die Schuldgefühle und ich... geschrieben

   Selbsthilfe-Alkoholiker-Forum Foren-Übersicht -> Erwachsene Kinder von Alkoholikern Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Seite 1 von 2


Ähnliche Beiträge
Thema Forum
Keine neuen Beiträge Wie bekomme ich meine alkoholkranke M... Alkoholsucht bzw. Alkoholabhängigkeit im Alkoholiker Forum
Keine neuen Beiträge 77 Tage keinen Tropfen Alkohol... Alkoholsucht bzw. Alkoholabhängigkeit im Alkoholiker Forum
Keine neuen Beiträge Die schlimmsten Erlebnisse mit Alkohol Alkoholsucht bzw. Alkoholabhängigkeit im Alkoholiker Forum
Keine neuen Beiträge Wie viel Alkohol verträgt der Mensch?... aktuelle Nachrichten zu interessanten Themen

Informative Bücher für Alkoholiker und Angehörige bei amazon.de:
.
Depression
Depression
Soziale Phobie
Soziale Phobie
Alkoholkonsum - Jugend
Alkoholkonsum - Jugend
Endlich Schluss
Endlich Schluss
Essstörungen
Essstörungen


Werben im Alkoholikerforum - Spenden





Impressum : Datenschutz : Sitemap