| Als Co bedeutet Trennung auch Entzug-Was bedeutet das? • bin wieder total durcheinander. |
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Löwenherz Gast
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Verfasst am: 05.03.2009, 10:53 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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Guten Morgen,
habe mich heute morgen durch das Forum geklickt und bin von einem Beitrag wirklich sehr berührt gewesen. Leider weiss ich nicht mehr wo ich es gelesen habe...
Es geht darum den Alkoholismus und auch die Co-Abhängikeit über die Generationen zu betrachten.
Eltern geben das Verhalten an ihre Kinder weiter, werden von Opfern (gegenüber ihren Eltern) zu Tätern gegenüber ihren Kindern.
Darüber habe ich, was meine Familie angeht auch schon so oft nachgedacht!
Meine Großeltern von der einen Seite waren auch Suchtkrank. Von der anderen Seite gab es eine Stiefgroßmutter, die Suchtkrank war und vor meinen Großeltern gab es auch schon Suchtkrankheiten in der Familie soweit ich das weiss.
Der interessante Ansatz ist für mich, dass es dann erst recht wichtig ist, diesen Kreislauf endlich zu durchbrechen und die eigene Rolle in dieser Familie nicht mehr als "unfügsames Kind" zu sehen sondern als diejenige, die endlich den Schlussstrich zieht und die "Erbfolge" dieses Themas stoppt!!!
Was denkt Ihr darüber und wie ist es in Eurer Familie??
Ganz liebe Frühlingsgrüße,
Liza Löwenherz. |
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| Löwenherz hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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Löwenherz Gast
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Verfasst am: 05.03.2009, 10:57 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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| ...soll heißen, es macht es mir noch mal einfacher, bei meiner Entscheidung zu bleiben, mein eigenes Leben zu führen! |
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| Löwenherz hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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Löwenherz Gast
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Verfasst am: 05.03.2009, 14:42 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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...das Ganze habe ich von Linde gelesen, im Thread "Stabilisierung". Jetzt hab ich's wiedergefunden.
Danke Linde für diese Ausführungen.
Ganz liebe Grüße,
Löwenherz  |
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| Löwenherz hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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Morgenröte neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.12.2008 Beiträge: 149 Alter: 30 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 05.03.2009, 15:00 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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Hallo Löwenherz,
ich sehe es auch so wie du, mütterlicherseits gibt es bei uns auch einige Alkoholkranke, teilweise sind sie schon daran gestorben. Jeder weiß es und jeder schweigt, man tuschelt dann lieber hinter dem Rücken weiter.
Ich selbst habe vor einiger Zeit einen Bericht gesehen, wo es auch erwähnt wurde, dass sich die Verhaltensweise der Eltern auf die Kinder übertragen. Da ich auf jeden Fall Kinder möchte, möchte ich es anders machen und möchte nicht meine Verhaltensweise auf sie übertragen. Sie sollen mal gefestigt im Leben stehen. Ich mache es also einerseits für mich und andererseits für die Generationen nach mir (wenn man das so sagen mag). |
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| Morgenröte hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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Löwenherz Gast
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Verfasst am: 05.03.2009, 15:23 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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Hallo Morgenröte,
genau das ist der Punkt, meine Kinder werden keinen Kontakt zu den Großeltern mütterlicherseits haben, da ich möchte, dass sie in einem Umfeld aufwachsen, das ihnen gut tut.
Klar, wenn Du auch Kinder haben möchtest, ist es doppelt so wichtig, sein eigenes Verhalten aus diesem Muster heraus zu dividieren.
Was ich wohl nie verstehen werde ist, dass jeder über seine gesundheitlichen Beschwerden und Krankheiten redet und ausgerechnet der Alkoholismus so ein tabu darstellt...
Ich freue mich schon jetzt auf meine Kinder. Wir haben gerade angefangen zu planen und ich bin schon völlig überwältigt, wenn ich daran denke.
Das Leben mit Kindern wird ein ganz anderes sein als jetzt und ich arbeite hart daran, bis dahin noch einige Punkte für mich zu klären. Ich bin froh, dass ich die Unterstützung meines Mannes habe, obwohl das eher eine zurückhaltende Unterstützung und ein "machen lassen" ist.. |
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| Löwenherz hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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Morgenröte neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.12.2008 Beiträge: 149 Alter: 30 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 06.03.2009, 08:04 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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Danke fürs Trennen
Was mich auch beschäftigt, ob wir tatsächlich die Suchtgene erben oder ob unsere Prägung/Erziehung u. z. B. daraus resultierender Stress (kann viele Formen haben) uns zu Süchten führt?
Meine Schwester ist nämlich das Gegenteil von mir, weder trinke noch rauche ich, meine Schwester raucht sehr viel und trinkt auch Alkohol, mal mehr mal weniger. Da sie noch zuhause wohnt, hat sie letztens zu mir gemeint, dass sie aufpassen muss und nicht auch anfängt sich mit Alkohl wegzukippen, weil man das zuhause ja nicht aushalten würde. |
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| Morgenröte hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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Löwenherz Gast
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Verfasst am: 06.03.2009, 09:30 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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Hallo Morgenröte,
alles was ich bisher an Informationen gelesen habe deutet darauf hin, dass beides eine Rolle spielt: sowohl das Erbgut als auch die Erziehung. Jedoch denke ich, dass beides "bearbeitet" werden kann, indem man sich Dinge sucht, die in schwierigen Situationen helfen.
Wie alt ist denn Deine Schwester? Kann sie noch nicht ausziehen?
Für mich sind das Rituale. Ich habe mir ein paar Aktionen überlegt, die ich mache, wenn es mir seelisch schlecht geht. Mir hilft zum Beispiel Sport sehr gut, wenn ich mit einer Frage nicht weiter komme um den Kopf frei zu bekommen oder auch um Wut abzubauen und wieder zu mir zu kommen.
Schreiben ist für mich auch ein ganz wichtiger Aspekt. Ich nehme mir einen Block und schreibe alles auf. Anschließend zerreisse ich es und entsorge es oder wenn ich später weiter schreiben möchte, hebe ich es auf. Gut finde ich auch, alles am Computer zu schreiben und dann die Datei nicht zu speichern.
Musik spielt bei mir auch eine große Rolle wenn ich antriebslos bin. Ich suche mir etwas raus, dass mich in Aktion bringt und lege los..
Früher habe ich viel geraucht und auch diverese Drogen konsumiert um "abzuschalten". Das wäre genau der Weg gewesen in eine Abhängigkeit...
Ganz liebe Grüße,
Löwenherz. |
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| Löwenherz hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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Morgenröte neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 11.12.2008 Beiträge: 149 Alter: 30 Wohnort: Stuttgart
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Verfasst am: 06.03.2009, 12:09 Titel: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? |
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Hallo liebe Löwenherz,
meine Schwester ist 23, zum Ausziehen reicht ihr Geld wohl nicht (sie macht eine Ausbildung), daher verbringt sie die meiste Zeit im Moment bei ihrem Freund. Ihr Freund hatte früher wohl ein Alkoholproblem, raucht auch trotz seiner Krankheit übermäßig viel und ich persönlich würde sagen, das bei ihr die Theorie, dass man sich auch einen suchtkranken Partner aussucht, zutrifft.
Wobei ich schon denke, dass es Möglichkeiten gibt um auszuziehen, sei es ne WG oder so, keine Ahnung warum sie das nicht macht. Vielleicht ist ihr das auch zuviel Verantwortung für sich selber. Aber ich mische mich da nicht ein. Ansich schade, weil sie mir den Anstoss gegeben hat, es selbst aber wohl nicht hinbekommt.
Für mich ist das noch ein sehr schweres Thema, muss mich damit noch intensiver beschäftigen, ich weiß noch einiges nicht, aber deshalb bin ich ja hier. Schreiben ist für mich auch wichtig und wenn ich mit jemanden darüber gesprochen habe, bin ich wie ausgewechselt, das ist richtig befreiend. |
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| Morgenröte hat zum Thema: Re: Co-Abhängigkeit generationsübergreifend? geschrieben
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