| Fasching ja oder nein? • Alkoholfreies Musik Kaffee in Berlin! |
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lilly sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.06.2008 Beiträge: 9550 Alter: 55 Wohnort: Oberbayern
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Verfasst am: 17.02.2009, 09:51 Titel: Re: negative "begleiterscheinungen" |
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Hallo Caro,
zum einen habe ich mich "gefreut" (bitte nicht falsch verstehen), dass ich nicht allein bin, mit dieser Wahrnehmung .... "Begleiterscheinungen" ...
fast alle Punkte Deiner Aufzählung kann/muß ich, was mich betrifft, übernehmen ....
Da muß ich wohl noch viel an mir arbeiten!
Meinst Du mit "Krankheit" Alkoholkrankheit oder Depressionen ...? Bei mir wurde Depression und Persönlichkeitsstörung diagnostiziert (... obwohl Alkoholkrankheit und Depression .... sich ja nicht ausschließen....).
Für (und nicht nur) heute liegt einige Denkarbeit und Arbeit an mir an ...
Ganz liebe Grüße
Monika |
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| lilly hat zum Thema: Re: negative "begleiterscheinungen" geschrieben
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caro1969 sehr aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 01.09.2007 Beiträge: 5934
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Verfasst am: 17.02.2009, 18:22 Titel: Re: negative "begleiterscheinungen" |
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hallo lilly!
dann hat sich dieser thread doch schon "gelohnt"
du konntest für DICH erkennen das DU NICHT ALLEIN diese "begleiterscheinungen"empfindest...
üben üben üben...irgendwann verinnerlichen wir es und es fällt garnicht mehr schwer
ich selber bin keine alkoholikerin(meine eltern sind/waren es)
ich habe mit hilfe meiner therapeutin monatelang den umgang mit menschen geübt...hier virtuell...dann irgendwann hab ich mich wieder an das(mein)reales leben getraut...sie sagte:machen sie ihre eigene kleine menschen studie!egal wo...ob privat,im neuen job,mit fremden...mit MEINER eigenen kleinen familie.ich bin dabei DAS LEBEN ZU LERNEN.und das mit fast 40....
ich empfinde es auch nun NICHT mehr als "arbeit"..sondern als "belohnung" für MICH...
ich darf alles lernen und es macht mir spass
ich LEBE zum ERSTEN mal...
liebe grüsse caro  |
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| caro1969 hat zum Thema: Re: negative "begleiterscheinungen" geschrieben
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Samsara sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 28.07.2008 Beiträge: 12823 Alter: 51 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 18.02.2009, 21:36 Titel: negative "begleiterscheinungen" |
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Hallo caro,
| Zitat: | 7.ich dachte das ALLE anderen viel mehr "ahnung"haben wie ICH
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Ich denke, dass hier sehr viele Menschen schreiben, die ihre Erfahrungen weitergeben - das finde ich positiv, weil sich jeder, der möchte, etwas davon mitnehmen kann. Viel "Ahnung haben" muss aber nicht bedeuten, dass derjenige es auch für sich anwenden kann. Ich habe vieles über Alkoholismus gelesen und viel gewusst, aber vieles wird mir erst jetzt bewußt
| Zitat: | | 3.ich glaubte das das was ich schreibe sowieso KEINER wissen will |
Als ich neu in meiner Selbsthilfegruppe war, dachte ich -als ich die Geschichten der anderen hörte - dass das, was mich so bewegt im Moment, doch gar nicht wichtig sei. Das Gegenteil ist der Fall: auch wenn "Dein Kanarienvogel Husten hat" und Dich das im Augenblick bewegt, ist es wichtig und sollte auch ausgesprochen werden.
| Zitat: | | .ich nahm es persönlich wenn mir niemand schrieb |
Ich schreibe hier noch nicht so lange, habe aber vorher monatelang sehr viel gelesen. Auch ich habe festgestellt, dass ich nur sehr wenige Antworten bekomme, aber die sind dann sehr dezidiert und helfen mir weiter. An den Aufrufen sehe ich, dass viele meine Beiträge lesen - vielleicht nehmen sie daraus im Stillen etwas für sich mit, wie ich es während meiner Lesephase auch getan habe. Das ist ok so.Ich schreibe in erster Linie für mich, freue mich über Besucher und Kurskorrekturen, wenn ich mal auf "Abwegen" sein sollte, aber ich nehme es nicht persönlich, wenn sich niemand zu Wort meldet.
Dies waren ein paar Gedanken von
RoteLampe |
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| Samsara hat zum Thema: negative "begleiterscheinungen" geschrieben
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Karsten Administrator

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.11.2004 Beiträge: 32801 Alter: 49 Wohnort: Eberswalde
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Verfasst am: 18.02.2009, 21:50 Titel: Re: negative "begleiterscheinungen" |
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Hallo,
ich habe nun einige Male gelesen, dass etwas Sorge besteht, wenn wenige Antworten kommen.
Ich kann nur sagen, es kann daran liegen, sich nicht genug bekannt gemacht zu haben, was am Anfang sicherlich schwierig ist, weil man sich nicht traut, in anderen Threads zu schreiben.
Ich vergleiche das mal mit einer realen Menschengruppe. Wenn ich dort immer Absatz stehe (= nur in meinem Thread schreibe ) oder mich zu intensiv mit nur einen oder zwei anderen Gruppenmitgliedern unterhalte ( Zwiegespräche hier im Forum ), dann kann ich nicht in der Gemeinschaft ankommen.
Hier ist es sejr wichtig, sich einzubringen, sich bekant zu machen, vielleicht öfter due Woche den Chat zu nutzen, um anderen Forenteilnehmer auch außerhalb der Themengespräche kennenzulernen und auch in den anderen Threads zu schreiben.
Ich kann nur so viele Aufmerksamkeit erwarten, wie ich bereit bin, Aufmerksamkeit anderen Forenteilnehmern gegenüber zu geben.
Manche schreiben hier einmal die Woche und wundern sich, das kaum jemand näher auf sie eingeht.
Ich möchte jetzt nicht euch beide damit ansprechen, sondern allgemein meine Gedanken zum Thema "wenige Antworten" schreiben
Gruß
Karsten |
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| Karsten hat zum Thema: Re: negative "begleiterscheinungen" geschrieben
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espoir sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.11.2008 Beiträge: 1150 Alter: 44
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Verfasst am: 18.02.2009, 22:15 Titel: Re: negative "begleiterscheinungen" |
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Hallo Karsten,
dein Beitrag hat mich sehr angesprochen, besonders dein Vergleich mit der Menschengruppe, dass es darauf ankommt, wie ich mich ihr nähere, also das finde ich eben sehr treffend!
Ich persönlich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt und schätze es sehr an deinem Forum, dass ich es selbst in der Hand habe, wie sehr ich mich einbringe. Da gibt es nun einmal Tage, an denen lese ich mehr, und dann gibt es wiederum andere Tage, da fliegen die Finger nur so über die Tastatur.
Aber es hat in der Tat mit meiner Bereitschaft zu tun, etwas von mir zu erzählen. Ich persönlich finde es oftmals sehr lähmend, wenn andere sich richtig Mühe geben mit ihren Beiträgen, mitdenken, mitüberlegen, Tipps geben oder einfach nochmal nachfragen, und dann kriegen sie knappe Ein-, bestenfalls Zweizeiler als Feedback. Das finde ich dann immer sehr schade und es demotiviert mich auch oft.
Aber wie du ja schon oft geschrieben hast - wer es ernst meint mit deinem Forum und sich hier wirklich was mitnehmen möchte, der bleibt ja auch bei der Stange und legt die von Caro geschilderten Anfangsprobleme irgendwann einmal ab.
In diesem Sinne nochmals lieben Dank dir und einen schönen Abend (den wünsche ich natürlich auch allen anderen! )
LG
espoir |
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| espoir hat zum Thema: Re: negative "begleiterscheinungen" geschrieben
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caro1969 sehr aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 01.09.2007 Beiträge: 5934
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Verfasst am: 19.02.2009, 00:09 Titel: Re: negative "begleiterscheinungen" |
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hallo zusammen!
ich finde das karsten es nochmal auf den punkt gebracht hat
GENAU DAS war es doch was ich nicht mehr konnte
ich nahm nicht mehr am leben teil in meiner co-abhängigkeit
ich lebte zwar in meiner familie doch hatte ich mich in jahrelanger kleinstarbeit vom realen leben isoliert(freiwillig und niemand hat mich gezwungen )
ein teil meiner krankheit
was ich im realen leben nicht wollte/pflegte gelang mir hier selbstverständlich AUCH NICHT!
tagtäglich kam ich wieder
heut frag ich mich warum!?
nein ich frag mich doch nicht
ich hatte MEINEN persönlichen tiefpunkt erreicht
und aus diesem wollt ich raus
das der weg lang und steinig wird das hatte ich oft von therapeut und ärztin gehört
doch gerade das tägliche hier zeigte mir "wie es sich tatsächlich"anfühlt
irgendwann sah ich ein das mein leben von nichts meiner aufgezählten "negativen begleiterscheinungen"abhing
ich schrieb für mich
alles andere kam dann HIER von ganz allein
und darüber bin ich sehr sehr glücklich
liebe grüsse caro  |
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| caro1969 hat zum Thema: Re: negative "begleiterscheinungen" geschrieben
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