| Will mich mal kurz vorstellen • der richtige zeitpunkt! |
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luminic1 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 28.11.2005, 20:30 Titel: Familie der Alkohol und die Probleme |
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Hallo,
ich habe mich eben hier angemelded, weil ich echt ein riesen Problem habe. Ich habe zwei kleine Kinder und eine suppersüsse Freundinn für die ich alles tun würde was nur möglich ist. Jedoch habe ich, als ich das erstemal Arbeitslos wurde meine Probleme versucht im Alkohol zu ertränken. Erst war es das Bier zum Abend jedoch wurde es immer mehr. Dann habe ich o.g. Frau kennengelernt, da war sie schon schwanger. Ich bin von Hamburg nach Berlin gezogen um immer für sie und den kleinen dazusein. Da ging es auch mit dem trinken, was jedoch schlimmer wurde, wo der kleine dann auf die welt gekommen ist. Es kam der Familienaltag, ich war immernoch arbeitslos und trank, weil ich das problem hatte meine familie finanziell nicht unterstützen zu können, wie ich es mir vorstellte. Später musste ich dann zur Bundeswehr. Die entfernung war riesig und meine Freundinn und den Kleinen habe ich nur am Wochenende gesehen. Um die Schmerzen zu verdrängen habe ich getrunken bis ich nichtmehr konnte und so ging es die ganze zeit beim bund. An einem Wochenende hatte ich mit meiner Freundinn S** gehabt. Sie wurde Schwanger. Ich muss dazu sagen, das Sie da schon das Erstemal aus unserer Wohnung ausgezogen war. Unsere Beziehung wurde wärend der Schwangerschaft immer Inniger.. dann kam der zweite zur welt, wieder hatte ich keine arbeit, wieder habe ich getrunken... ich habe meiner freundinn keien aufmerksamkeit mehr geschenkt..
im oktober habe ich mir einen job gesucht der knapp 800km von zu hause weg ist. am letzten tag wo ich noch zu hause war, wollte ich mit meiner freundinn was romantisches machen, jedoch kam ich besoffen nach hause. ich hatte sogar den grossen dabei.
nun bin ich von zu hause weg und habe über meine probleme nachgedacht. ich muss aufhören zu trinken, denn meine familie liebe und vermisse ich echt sehr sehr doll. sie ist mir natürlich wichtiger als die flasche und ich trinke auch nichtmehr bis zum vollrausch. jedoch will ich gar nichtmehr trinken. habt ihr tipps für mich, was ich da alles machen kann? auch wäre eine beratung gut, jedoch müsste die in berlin sowie hier sein.. da ich versuche oft bei meiner familie zu sein. meine freundinn hat sich aus diesem grund von mir vorerst getrennt, aber sie und die kleinen sind ein und alles für mich. darum bin ich für jeden rat dankbar |
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| luminic1 hat zum Thema: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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schorni67 Gast
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Verfasst am: 28.11.2005, 21:05 Titel: Re: Familie der Alkohol und die Probleme |
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hallo luminic1,
so wie ich die sache sehe hast du nur ein problem und das ist der alkohol.
aber du hast die seite hier gefunden, also denke ich du willst viel dafür tun, dein problem zu lösen.
als erstes zum arzt und drogenberatung.
wichtig ist aber das du den alkohol für dich, nicht mehr trinkst, dass du für dich, trocken wirst. das schöne dabei ist das sich die probleme mit der familie, nach und nach von alleine lösen.
schön ist es natürlich das du an deine familie denkst, welche frau möchte schon einen unzuverlässigen und betrunkenen mann.
ganz zu schweigen von den kindern.
aber damit ist ja jetzt schluss, lies dich hier erst mal durch und frage wenn du etwas nicht verstehst.
hier sind genug die dir gerne helfen.
ich wünsche dir alles gute auf deinem neuen weg
schorni67 |
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| schorni67 hat zum Thema: Re: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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henri sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1618
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Verfasst am: 28.11.2005, 21:43 Titel: Re: Familie der Alkohol und die Probleme |
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Hallo luminic und willkommen im Forum
Deine Probleme hast du beschrieben, wobei die Probleme mit der Familie erst durch dein Trinken entstanden sind. Es scheint mir, dass du jetzt nur wegen deiner Familie trocken werden willst. Das mag zwar anfangs Anreiz genug sein, den Alkohol zu meiden, aber was ist dann, wenn du wieder bei deiner Familie bist? Deshalb musst du für dich trocken werden, dir geht es dadurch besser und du fühlst dich wohler dabei.Es geht also einzig und allein um dich. Schorni hat es bereits erwähnt, und ich kann ihm nur Recht geben.
Als erstes solltest du mit der Suchtberatung reden, die es in jede Stadt gibt. Diese Aufgabe hat entweder Caritas oder die Diakonie übernommen. Dort kannst du dich kostenlos beraten lassen und man wird dir auch sagen können, wie du das örtlich arrangieren kannst.
Ein anderer Weg wäre, zuerst zum Hausarzt zu gehen. Auch da kann man dir sagen, was du weiterhin unternehmen kannst. Wenn du alleine den Entzug machen willst, ist es auf jeden Fall ratsam, zuerst mit deinem Hausarzt zu reden, da beim Entzug auch gefährliche Entzugserscheinungen auftreten können, schlimmstenfalls ein Delir. Aber auch für andere Symptome kann der Hausarzt dir Medikamente geben, die die Entzugserscheinungen dämpfen.
Wünsche dir viel Erfolg
VG Henri |
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| henri hat zum Thema: Re: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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luminic1 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 28.11.2005, 22:38 Titel: Re: Familie der Alkohol und die Probleme |
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| was ist denn ein delier? ich finde es voll nett, das ihr mir hilft. ich habe nicht geschrieben, das sich meine freundinn von mir getrennt hat und mir nur die chance gibt, mich zu ändern. in der zeit wo ich soweit von zu hause weg bin ist mir das alles erst richtig bewusst geworden. es war wie mit dem rauchen, wo man sagt, wenn ich will höre ich morgen auf. aber so ist es nicht. hier nen bier, da mal eines... ich habe viele fehler gemacht |
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| luminic1 hat zum Thema: Re: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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henri sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 08.03.2005 Beiträge: 1618
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Verfasst am: 29.11.2005, 00:26 Titel: Re: Familie der Alkohol und die Probleme |
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Hallo Luminic
Folgendes zum Delir:
Wird der Alkoholspiegel nach dem Abbau nicht wieder aufgefüllt, kann der Körper sich nicht so schnell umstellen. Entzugserscheinungen sind die Folge: Zittern, Brechreiz, starkes Schwitzen, Schlafstörungen, Angst, Unruhe. Diese Erscheinungen können fast unmerklich mit Schwächegefühlen und Verdauungsstörungen beginnen und sich bis zu einer schweren und lebensgefährlichen Krankheit, dem Delirium steigern.
Das Delirium tremens (Delir) beginnt mit Angstzuständen und Sinnestäuschungen, (das Sehen von weißen Mäusen, hören von Stimmen etc.), dann Verwirrtheit bis hin zum Koma. Das Risiko, während eines Alkoholentzugs ein Delirium tremens zu entwickeln, ist zwar sehr gering, aber es ist nicht auszuschließen. Unbehandelt kann es auch zum Tode führen. Das Delir tritt meistens 2 – 3 Tage nach dem plötzlichen Entzug von Alkohol auf.
Ich will dir keine Angst machen, nur erwähnen will ich es, weil es nicht ganz auszuschließen ist. Wenn du also einen kalten Entzug durchziehen willst, dann sorge dafür, dass immer jemand in deiner Nähe ist. Selbst bist du nicht mehr in der Lage, dir dabei zu helfen, da es sich im Bereich von Minuten abspielt. Wenn es eintritt, hilft nur noch ein Notruf und/oder so paradox es sich anhört, Alkohol trinken, so es denn noch möglich ist.
VG Henri |
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| henri hat zum Thema: Re: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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luminic1 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 29.11.2005, 22:54 Titel: Re: Familie der Alkohol und die Probleme |
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Delier hin oder her, da muss ich durch, für mich und wichtiger, meine familie eben. Am Samstag habe ich das letzte mal ein Bier getrunken und ich will jetzt kein Mitleid oder so, aber:
Mir geht es sehr dreckig. Habe enorm abgenommen und kaum Appetit. Der Magen sagt zwar ich soll was essen, jedoch bekomm ich kaum ein bissen runter. wenn jemand tipps hat, wie ich mich etwas besser fühlen kann, dann immer her damit. Vorhin habe ich richtig locker mit meiner (ex)freundinn (hoffe echt das ex kommt wieder weg) telefonieren können. Hoffentlich kommt das mit dem Delier nicht.. ich habe da echt angst vor, da ich hier niemanden kenne.
Heute auf der Arbeit war es so, das mir öfter mal das Werkzeug aus den Händen gefallen ist. Ich hoffe das ist doch wärend des Entzuges normal, oder?? Auch ist mir meine Hand mehrmals Verkrampft.
Ich hoffe ich nerve mit meinen Fragen nicht. Arbeit, trennung von der Familie und der Enzug sind sehr hart für mich.. Ich habe Angst zu versagen, denn es ist meine Letzte Chance
| Zitat: | so paradox es sich anhört, Alkohol trinken, so es denn noch möglich ist.
| vorher sterbe ich...klingt zwar doof, aber das zeug hat mich und meine familie zusehr kaputt gemacht. dabei bin ich erst 24. Niewieder will ich den Alkohol. Klingt jetzt total optimistisch. Hoffentlich finde ich bei meiner Family rückhalt. |
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| luminic1 hat zum Thema: Re: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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Käthe aktiver Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 14.04.2005 Beiträge: 539 Wohnort: Dortmund
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Verfasst am: 29.11.2005, 23:04 Titel: Re: Familie der Alkohol und die Probleme |
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Hallo Luminic,
Du solltest Dir Vitamin/Mineralstofftabletten besorgen, der Alkohol hat bei Dir bestimmt Mangelerscheinungen hervorgerufen.(davon können auch die Krämpfe in der Hand kommen)
Wenn Du nicht isst, kannst Du auch schnell unterzuckern. Der Körper verbraucht bei Stress viel Zucker und Entzug ist Stress. Versuchs mal mit Traubenzucker (Dextro-Energeen oder ähnliches) der wirkt schnell.
Ansonsten viel trinken und möglichst essen, auch wenns nur kleine Portionen sind.
Am allerbesten wäre es allerdings, zum Arzt zu gehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
L.G. Käthe |
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| Käthe hat zum Thema: Re: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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luminic1 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 28.11.2005 Beiträge: 5
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Verfasst am: 29.11.2005, 23:16 Titel: Re: Familie der Alkohol und die Probleme |
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| helfen denn auch diese mutlivitamin brausetabletten, die man bei [b]edit - bitte keine Firmennamen, danke - eidt[/b] bekommt? ich werde zu zwei ärzten gehen, da ich glaube, das ich in berlin auch unterstützung brauche. ich habe angst vor silvester.. |
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| luminic1 hat zum Thema: Re: Familie der Alkohol und die Probleme geschrieben
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