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Schatten und Licht

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Samsara
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
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Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 13:53    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Gotti!

Danke für Deinen Beitrag !

Zitat:
Und was nutzt es zu sparen, zu sammeln, und doch heute nicht zu leben!


Da gebe ich Dir vollkommen Recht!

Wir müssen nicht unbedingt wahnsinnig viel Geld investieren, denn die kleinen Lichtblicke am Wegesrand kosten uns oft nur ein Lächeln. Wenn wir mit klarem Blick unterwegs sind, werden wir vieles entdecken, was das Leben heller und uns zufriedener macht.

Mich hatte in den letzten beiden Tagen ein Magen-Darm-Virus fest im Griff und ich musste zu Hause bleiben. Obwohl ich viel geschlafen habe, fühle ich mich noch immer schlapp. Das Wochenende werde ich daher dazu nutzen, wieder auf die Beine zu kommen und mir nicht zuviel vorzunehmen.

Am kommenden Donnerstag darf ich mich mal wieder auf einen Einkehrtag mit Elementen aus der Eutonie und meditativem Tanz freuen. Auch so ein kleiner Lichtblick, der nur einen kleinen Obolus für die Getränke (Wasser, gute Säfte, Tee, Kaffee) kostet. Wer mag, kann noch in Form eines Salats etwas zur gemeinsamen Mittagstafel beisteuern, die dadurch immer sehr bunt und abwechslungsreich ausfällt. Solche Tage geben mir immer wieder Kraft für den weiteren Weg...

Dir und allen, die sonst noch hier vorbeischauen, wünsche ich ein schönes Wochenende Cool

Liebe Grüße,
Schattenspringerin
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Samsara hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
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BeitragVerfasst am: 05.03.2010, 14:04    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf schattenspringerin

schönes erholsames we + gute besserung
viel spass am donnerstag

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben
Samsara
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 28.07.2008
Beiträge: 12702
Alter: 50
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 16.03.2010, 15:06    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Lieber Matthias,
l
Danke für Deine guten Wünsche, die sich vollständig erfüllt haben!

Die Veranstaltung am letzten Donnerstag (das Sonnengebet des indischen Paters Sebastian Painadath ) war für mich belebend, erfüllend, hat mir spirituelle Energie und wichtige Impulse gegeben, die ich mit in den Alltag nehmen möchte. Überhaupt habe ich an diesem Tage wieder sehr viel Herzenswärme von den anderen Teilnehmern bekommen – es war wieder eine schöne Erfahrung.

Liebe Wegbegleiter


Vor einigen Tagen hatte ich etwas Wichtiges über Zeitspannen gelesen, in denen sich bei kontinuierlicher Praxis (hier gings um Yoga/Meditation) längerfristige Veränderungen bemerkbar machen sollen:

40 Tage Umwandlung einer alten Gewohnheit
90 Tage Bestätigung einer neuen Gewohnheit
120 Tage Verinnerlichung einer neuen Gewohnheit
1000 Tage Manifestation der neuen Gewohnheit


Ich denke, dass sich diese ungefähren Werte auf jede Art von Veränderungen alter Gewohnheiten anwenden lässt, die wir in unserem Leben vornehmen. Es zeigt aber auch deutlich, wie lange dieser Veränderungsprozess dauert -wenn wir dran bleiben- ehe er zum festen Bestandteil unseres Lebens wird.

Ebenso wie es bei einer Diät ja nicht darum geht, dass wir mal eben für kurze Zeit fetthaltige und ungesunde Lebensmittel aus unserem Speiseplan streichen, um dann den Schritt zur dauerhaften Traumfigur bei Rückkehr in alte Essgewohnheiten getan zu haben, geht es bei unserer Trockenheitsarbeit ja auch nicht nur darum, den Alk wegzulassen und sonst nix zu tun.

Um unser trockenes Leben auf Zufriedenheit statt auf Verzicht als stabile Basis aufbauen zu können, müssen wir dranbleiben – aus meiner Sicht eine lebenslange Aufgabe, die ich aber gerne angehe, da sie für mich überlebenswichtig ist. Was vorher war, verdiente ja nicht wirklich den Begriff *Leben*..

Mir war es wichtig, mir diese Zeiträume immer mal wieder zu vegegenwärtigen, denn sie zeigen, dass die Hoffnung auf schnelle Erfolge in der Trockenheitsarbeit eher kontraproduktiv ist.

Vielleicht ist dieser Aspekt auch hilfreich für andere Wegbegleiter !

Eine gute Woche wünscht
Schattenspringerin

P.S. Mir geht es gut, auch wenn es immer mal wieder schattige Tage gibt!

Meine tägliche Meditation zeigt Wirkung und hilft mir, auch in stürmischen Zeiten gelassen zu bleiben
Smilie
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Samsara hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben
Gotti
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.02.2008
Beiträge: 3355
Alter: 51
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 16.03.2010, 18:20    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Schattenspringerin!

Vielen Dank für deine Veränderungszeitspannen - angabe.
Mhm ja, da sehe ich auch, dass ich mir noch Zeit geben muss, bis ich so ganz durch bin mit meiner Manifestation.
Es geschehen ja immer noch Rückfälle - bei mir - weil - ja eben noch keine Manifestation geschehen ist, ganz einfach, noch nicht 1000 Tage vorbei sind.

Aber ganz so genau sollte ich diese Angaben nicht nehmen. Sonst verbeisse ich mich irgendwohin?! Oder?
Naja, sind ja nur ungefähre Werte.
Trotzdem Danke für die Gedankenanregung!!!

Schönen Abend, wünscht Gotti.
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Gotti hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben
silberkralle
sehr aktiver Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 04.12.2009
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Wohnort: Wilkau-Haßlau

BeitragVerfasst am: 16.03.2010, 18:29    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

glück auf schattenspringerin - glück auf gotti

ich will mal die zeitangaben bestätigen +- paar tage
das "gemeine" is das man die "arbeit" die ganze zeit ohne unterbrechung / ablenkung zielstrebig durchzieht - sonst wird man weit zurückgeworfen

Sehr glücklich
matthias
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silberkralle hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben
Samsara
sehr aktiver Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 28.07.2008
Beiträge: 12702
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BeitragVerfasst am: 17.03.2010, 15:31    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

iebe Gotti und lieber Matthias,

Schön, dass Ihr mit meinen Überlegungen etwas anfangen bzw. diese aufgrund eigener Erfahrungen bestätigen könnt.

Da jeder von uns in seinem eigenen Tempo unterwegs ist, können es durchaus einige Tage mehr sein – sind ja auch nur Anhaltspunkte, die verdeutlichen sollen, dass in puncto Sucht die Hoffnung auf schnelle Erfolge kein guter Begleiter ist.

Alles braucht seine Zeit und es ist wichtig, dass wir sie uns selbst auch geben. Am Anfang meines Weges wollte ich am liebsten alles auf einmal schaffen und merkte schnell, dass ich überhaupt nicht erzwingen konnte. Wenn man mit dem Kopf durch die Wand will, gibt das nur unnötige Kopfschmerzen......
Durch tägliche Meditation bin ich insgesamt ruhiger geworden und dennoch gibt es manchmal Situationen, in denen es mir sehr schwer fällt, mich in Geduld zu üben.

Da ich als Jugendliche unter Magersucht gelitten habe, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass es wirklich Jahre (nicht nur 1000 Tage) gedauert hat, bis sich mein Verhältnis zum Essen wieder soweit normalisiert hat, dass ich Essen als genussvoll empfinden konnte. Um mich vollständig von diesem Magerwahn-Ideal zu lösen, war ein radikaler Umdenkungsprozess nötig – der hat bei mir einige Jahre gekostet.
Heute koche ich wieder leidenschaftlich gern und kann meine Kreationen auch genießen.

Für alle, die sich aus alten Mustern lösen wollen, ist Kontinuität wichtig. Dranbleiben und nicht aufgeben.

Liebe Grüße,
Schattenspringerin
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Samsara hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben
Samsara
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 28.07.2008
Beiträge: 12702
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Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 18.03.2010, 14:27    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mein lieber virtueller Begleiter,

Am Wochenende habe ich Geburtstag und Geburtstage sind ja immer auch eine Möglichkeit der Rückschau – dies habe ich in den vergangenen Tagen getan...

Als Kind waren Geburtstage immer etwas ganz Besonderes: da wurden Freundinnen eingeladen und beim gemeinsamen Geburtstagsessen in einem Lokal durften wir uns das Lokal aussuchen – bei mir war das meist der Chinese oder ein Restaurant mit Balkanspezialitäten. Es war sehr aufregend, wenigstens einmal im Jahr im Mittelpunkt zu stehen.

Als ich älter wurde, relativierte sich mein Verhältnis zum Geburtstag zunehmend, war es doch ein Tag wie jeder andere auch. Es gab Zeiten, da war es für mich nicht nur ein Segen, geboren worden zu sein......

Mit die schwärzesten Erinnerungen habe ich an meinen 40. Geburtstag – dies hatte aber überhaupt nichts mit der magischen Jahreszahl zu tun. Nach meinem Auszug aus der ehelichen Wohnung hatte ich leider den kapitalen Fehler begangen, meinen damaligen Mann wieder in mein Leben zu lassen und seinen Beteuerungen Glauben zu schenken. So fasste ich einen folgenschweren Entschluss, als Ex am Geburtstag mit einem Strauß Rosen und funkelnagelneuen Eheringen ankam. (die alten hatten wir schon lange vorher abgelegt – als er seinen nicht mehr trug, hab ich meinen auch demonstrativ nicht mehr getragen) Ich ließ mich auf einen vermeintlichen Neuanfang ein, der mich nur noch tiefer in die Katastrophe getrieben hat.

Ich hatte schon länger vor meinem 40. Geburtstag überlegt, mir etwas ganz Besonderes zu gönnen – ich hatte schon sehr viel erreicht und mir ging es wirtschaftlich recht gut – war immer ziemlich sparsam und wir verdienten beide gut. Damals war ich wohl noch ziemlich nach Außen orientiert und dachte, dass ein schickes Cabrio doch das non-plus-ultra sein müsste. Mein Auserwählter war ein Z-Drei und Ex überredete mich in der Phase der vermeintlichen Wiederannäherung, keinen Gebrauchten, sondern einen ganz Neuen zu kaufen. Wir zahlten eine gewisse Summe an und konnten den Rest finanzieren. Ex meinte, wir schaffen das schon...

Ich kann mich noch recht gut daran erinnern, dass meine Freude am Fahren nicht lange währte – dies hing auch damit zusammen, dass ich nicht auf mein Bauchgefühl hörte, das mich warnte, weil ich wieder mit offenen Augen in mein Unglück rannte - weil ich dabei war, mich wieder in eine fatale Abhängigkeit zu begeben. Meine Befürchtungen bewahrheiteten sich ja später auch und bis zum Schluss war das Auto so eine Art Judaslohn in meinen Augen. Ich hab meine gerade erst wieder erlangte Freiheit für einen Nobelschlitten aufgegeben – was hat mich damals nur so geritten?? Wollte ich es mit 40 allen auf diese Weise zeigen, wie gut es mir vermeintlich ging??
Diese unheilvolle Assoziation zu diesem Auto machte es mir bei meinem endgültigen Auszug aus der Ehewohnung dann auch recht leicht, loszulassen und es ihm samt Finanzierung zu überlassen...

9 Jahre später sehe ich vieles mit anderen Augen. Ich habe noch eine Reihe Träume und Visionen, die ich gerne verwirklichen würde. Meine heutigen Wünsche haben daher viel mit innerem Reichtum zu tun und manifestieren sich nicht mehr in materiellen Gütern. Das Geschenk aller Geschenke, das mir zuteil wurde, kann man weder online bestellen und irgendwo käuflich erwerben: es ist meine stabile Trockenheit als Basis für ein zufriedenes und erfülltes Leben. Ich erfreue mich heute an der Fülle kleinerer und größerer Dinge, die mir oft gerade dann zufallen, wenn es passt. Veranstaltungen, nette Worte, eine liebe Geste, unverhoffte Post oder ein *schön, dass Du da bis* – lauter Kraftquellen, die das Leben für mich lebenswert machen.
Cool

Sonnige Grüße,
Schattenspringerin
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Samsara hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben
zerfreila
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 01.01.2009
Beiträge: 9814
Alter: 54
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 18.03.2010, 19:16    Titel: Re: Schatten und Licht Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Schattenspringer,

ich finde Deinen Weg sehr beeindruckend. Und auch, dass Du im Rückblick Schmerzhaftes Dir betrachtest und auch daraus und natürlich im Zusammenhang mit Deinem jetzigen Weg, dem Weg der Freiheit, kraftvoll und voller Träume, Visionen und Ziele nach vorne blickst.

Kurz möchte ich noch einen Gedanken aus Deinem vorletzten Beitrag aufgreifen, wo es um Zeitspannen und Veränderung von Gewohnheiten geht. Die 1000 Tage sprangen mir dabei ganz besonders ins Auge. Ich kenne nämlich diese 1000 Tage aus der Literatur als sogenannte Labilitätsphase im Zusammenhang mit Alkoholabstinenz. Mir sind diese 1000 Tage ganz fest in mein Bewusstsein eingebrannt und sie sind mir täglich Mahnung, nicht leichtsinnig auf meinem guten Weg zu werden. Wenngleich ich sehrwohl bei mir nach nun 650 Tagen schon länger eine Stabilisierung bemerke, so weiß ich doch sehr wohl, dass ich mich nach wie vor in der von Stabilisierung gekennzeichneten Labilitätsphase befinde.

Danke, dass ich nun bei Dir wieder auf diese 1000 Tage gestoßen bin, wenn auch aus einer anderen Richtung kommend, aber in die selbe Richtung zeigend.

Liebe Grüße, zerfreila
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zerfreila hat zum Thema: Re: Schatten und Licht geschrieben

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