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unereichbarer alkoholiker

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unereichbarer alkoholiker   •    Und nun schaffe ich es  
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Gänger
Gast






BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 12:10    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Kabili,

du schreibst:

Zitat:
... ich weiss das er nicht trinken will , aber er laesst sich eher scheiden , als das er sich hilfe sucht, das ist doch verrueckt, oder? ich sagte ihm vor 3 tagen , ich moechte mich scheiden lassen und seine antwort ist o.k. die ganzen jahre bin ich geblieben obwohl er sich nie hilfe gesucht hat.


und

Zitat:
...ich will diesen mann nie mehr. diese ehe ist nicht heilbar und der einzige grund ist weil er nicht will.

Mir scheint als wärst Du dir mit deinen Gefühlen im Klaren. Und du weißt was du willst, bzw. nicht willst. Das ist meiner Meinung nach schon ein wichtiger Punkt.

Nur tun musst du es. Das kann dir niemand abnehmen.

VG
Oliver
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Gänger hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben
kabili
neuer Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 12:20    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo oliver,

ja, ich weiss was ich nicht will, und was ich will bekomme ich nie mit diesem menschen. sehr traurig , ich habe 18 jahre versucht alleine diese ehe zu fuehren , jeder hat sein limit, meins ist jetzt erreicht .
gruss andrea Sehr glücklich
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kabili hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben
Bopunty
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
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BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 13:31    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Kabili,

dann begrüße ich dich auch herzlich hier in der SHG. Eigentlich wollte ich gar nicht auf deine Frage antworten. Warum nicht? Zum einen ist es so, dass du bis vor kurzen noch dachtest, man sei nur Co, wenn man auch selbst trinke. Ich denke, dir ist mittlerweile klar, dass das Unsinn ist. Zum anderen ist es so, dass es ja für dich auch ganz neu ist, und somit die frage entsteht "wie gehe ich damit um". Und dieses "umgehen" ist rational kaum zu fassen. Es ist nämlich ein langer prozess, der wachsen muss, unzwar in dir selbst.

Als Rückmeldung, sofern du magst, möchte ich dir sagen, dass es kein guter einstieg ist, wenn du die Krankheit deines Mannes begreifen und verstehen möchtest, aber nichts tust, um DEINE Krankheit zu begreifen und zu verstehen.
Die bessere Frage wäre: Was hat mich dazu veranlasst, dass ich mich so lange selbst erniedriege! Aber du fragst eher: Warum macht er das? Antwort: weil er es will, und weil er es kann! Das ist sein gutes recht, er kann in und mit seinem Leben machen was er will - genau wie Du! Und du hast dich freiwillig entschieden bei ihm zu bleiben, also erwarte keinen Dank!

vielleicht magst du dich ja erstmal ein wenig einlesen. Ich schätze, dass ist alles sehr neu für dich. Und wenn es soviele Jahre gedauert hat, dann kann die einsicht und die Umsetzung ja auch nicht über Nacht kommen Winken

Komm erstmal in Ruhe hier an. Das steht in fast jeden Thread, daher ist die Bedeutung wohl etwas unklar. Aber gerade als Co verausgabt man sich gerne am Anfang, und das auch gerne mal in die falsche Richtung. Es geht hier nur um dich, nicht um deinen Mann. Du bist Krank, dass hast du erkannt. Also geht es um deine Gesundung - nicht um die deines Mannes.
Und eine trennung wird immer weh tun, ob nun von einem Alki oder keinem Alki. Trennungsschmerz wird es immer geben. Du wirst hier auch nicht über Nacht deine Gefühle für ihn los, die werden bleiben, und die trauer darum eben auch. Das musst du wissen.

Ich als EKA und Co kann dir sagen, dass diese Krankheit wenig gut ist, und das du ein Leben lang an ihr arbeiten musst, sonst wirst du Rückfällig. Ist dir das klar?

Was wirst du denn jetzt FÜR DICH SELBST tun, damit es dir besser geht?

liebe Grüße
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Bopunty hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben
Bopunty
neuer Teilnehmer


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Beiträge: 266
Alter: 40

BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 13:50    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ui, ich schon wieder!
Das war eine Verwechslung, eine ganz gemeine. Ich habe dich verwechselt, Kalibi, mit einem anderen User! *peinlich*

Jetzt passt das nur noch auszugsweise, aber inhaltlich ist es trotzdem ok Smilie

Ok, ich gehe mich dann jetzt schämen ....
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Bopunty hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2896

BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 14:48    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Kabili,
mir wurde hier an dieser Stelle im Forum sehr geholfen, weil mir das Verhalten eines Suchtkranken (- mittlerweile kann ich mich selber betrachten und mir vieles selber erklären-) verdeutlicht wurde.

Allerdings dürfte unser Co-Problem sein, dass wir hierher stolpern und sagen "der Partner trinkt, das ist das Problem in der Beziehung und wie kann ich das lösen".

Und schon sind wir auf dem Holzweg. Ich selber konnte alles was passierte ebenfalls nicht verstehen bis ich hier hören musste "Alkoholismus hat weder Logik noch ist die jeweilige Handlung nachvollziehbar". So, nun stand ich da wie der große Depp und musste mir nun selber helfen.

Genau da ist die Krux von Alkoholiker und Beziehungssüchtigem (Co.) begraben. ICH - ICH - ICH - Das, was so egoistisch klingt, ist der Ansatz von allen uns hier die ein Manko haben. Denn nur dann, wenn wir unser ICH kennen, können wir auch ein UNS leben.

Ich dachte mich zu kennen, und doch ist nun eine ganz andere Person in mir als die, die ich noch in der Beziehung war. Mein alkoholverzehrender Freund wurde ein anderer als der, den ich kennengelernt hatte. Gekannt habe ich ihn vermutlich nie, da er immer schon (wenn auch kleinere Mengen Alkohol) konsumiert hatte. Somit war er schon damals in einem "angeheiterten" Zustand.

Wir Co sind nur zu genial, wenn es darum geht zu behaupten, wir tun alles für uns und sind ja nicht co. Wir richten uns die Wohnung ein (wer überlegt im Gegenzug vielleicht dass er/sie es für den Partner gemütlich machen möchte, damit dieser nicht trinkt???) Wir behaupten unsere Interessen und unseren Freundeskreis zu leben damit wir leben (und wie oft wird das gemacht um dem abhängigen Partner eine Portion Eifersucht zu vermitteln??) Wir bilden uns ein, wenn der andere nicht mehr trinkt, dann ist alles gut ... Pfeiffendeckel - warum waren diese beiden Partner in einer Beziehung, die krankmachend war? Doch wohl kaum weil es so selbstsichere Menschen waren, die ihre eigene Gesundheit und Autonomität an erste Stelle stellen.

Du weißt, daß er nicht trinken will? Nun, das kann ich leider nicht behaupten, denn ich persönlich habe NULL Ahnung, was in meinem Ex vorging. Hätte er aber wirklich nicht trinken wollen, so hätte es hunderte von Wegen gegeben mit fachlicher Hilfe das "aufhören" zu "beginnen".
Ja, aber wir Co's meinen oft zu wissen was der andere denkt, fühlt oder was ihm gut tut.

Und dann wundern wir uns noch, wenn sie uns vorwerfen "weil Du so bist, trinke ich". Nun, sie finden immer eine Ausrede, klar, aber ganz unrecht haben sie nicht. Egal wie wir es sehen: weil Du mich deckst kann ich trinken, weil Du es nicht willst kann ich streiten um dann zu trinken und so weiter und so fort.

Ich habe mich am Anfang immer betroffen gefühlt wenn das Wort "rumeiern" gefallen war. Aber Fakt ist tatsächlich ob ich mein Leben leben will - und den anderen seines selbstverantwortlich leben lassen will oder ob ich weiterhin - bewußt - in einem Teufelskreis bleibe, der zwei Menschen unglücklich macht.

Tja, und dann sehe ich es für mich mittlerweile so, dass es ein Verrat an der Partnerschaft ist, wenn ich in einer Suchtbeziehung bleibe und dadurch das Aufwachen des anderen verhindere. Das ist für mich - sorry, auch wenn es hart klingt - wie eine Mittäterschaft am Alkoholismus. Die Tatsache weiterhin zu decken, einzustecken und dem anderen seine Verantwortung abzunehmen.

Das gilt nur für mich, das muss sich niemand anderer auf die Fahne schreiben, aber wenn ich doch meine zu "lieben" dann muss mir jedes Mittel recht sein dem anderen zur Erkenntnis zu helfen. und wenn das der grausame Weg der Nichthilfe ist, dann muss ich auch diesen annehmen.

Viel Glück und Kraft wünscht dir
Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben
kabili
neuer Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 19:38    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo bopunty,

kein problem, trotdem vielen dank Sehr glücklich
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kabili hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben
kabili
neuer Teilnehmer


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BeitragVerfasst am: 25.01.2009, 20:23    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo liebe dagmar,

vielen dank fuer deinen input. du hast recht ich bin mitschuldig, ich habe es nie akzeptiert, kapiert, seinen alkoholismus, ich habe es bekaempft von anfang an. abgehauen(nur so um die ecke) ihn rausgeschmissen wieder genommen, und du hast natuerlich recht, wenn er nicht trinkt das ist natuerlich nicht alles friede freude eierkuchen. er hatte auch seine trockenperiode wo alles schrecklich war.
weil er nie an sich gearbeitet hat. er ist so wie er ist und ich muss es einfach so akzeptieren. waehrend einer trockenperiode sagte er mir mal, ich muss die vergangenheit loslassen,das ich immer anfange von der vergangenheit. aber man kann nur loslassen von der vergangenheit, wenn man sie durcharbeitet. er glaubt wenn man sagt nach jahren missbrauch einer person i am sorry, dann ist das genug man kann den schmerz nicht untern teppich kehren. abgesehen vom trinken, glaube ich das mein mann grosse probleme hat zu konnecten, mit seinen mitmenschen, inklusive mir. er ist beliebt, aber alles ist nur oberflaeche.er hat aber nicht mal einen freund. er sagt mir mal er braucht keinen menschen. jeder braucht jemanden.
ja und er hat das recht so zu leben wie er will,was er ja tut,niemand setzte mir ne pistole auf die brust und sagte bleibe. komischerweise hatte ich immer hoffnung, das es besser wird, es war eine illusion. in meiner naiviteat wollte ich einfach nicht wahrhaben, das trotz seines trinken er einfach kein interesse hat an einer beziehung mit mir. wie ein kleines kind, will ich haben, was ich nie haben kann.
ich wollte ihn um jeden preis, leider habe ich mit der haelfte meines lebens bezahlt. und ich hatte ihn trotdem nie. jetzt verstehe ich auch ,keiner gehoert einem, und man sollte auch nicht mit jemanden zusammensein weil man die person braucht, sondern weil man mit der person zusammen sein moechte. und er hat mir gezeigt, das er nicht mit mir zusammensein moechte. ich habe einmal in 18 jahren gesehen das er lieb sein konnte, als es darum ging das er vielleicht in den knast musste fuer ein jahr(trinken und fahren 3mal) und diese angst hat ihn lieb gemacht, aber nur fuer 5 minuten. ja schade so wie er da war, so wuenschte ich mir er waere immer . des menschen natur man vergisst zu schnell.wenn ich ne selbstanalyse achen darf, ich habe das mit mir machen lassen weil ich keinen selbstwert hatte, bin in einem alk haus aufgewachsen ,ich war nciht erwuenscht.
meine story ist lesbar in der co-abhaeng bereich.meine eletern wollten mich nciht, deswegen habe ich mir einen partner gesucht der mich auch nicht will. mein mann ist unschuldig, er ist wie er ist, ich wollte es nur einfach nicht sehen, ich bin die grosse schauspielerin. er ist krank, aber ich bin noch kranker, der einzige unterschied zwischen mir und ihm ist, ich moechte wachsen emotional als mensch und ich will heilung fuer mich. die heilungwird lange dauern, weil diese schmerzen lange waren/ sind, aber ich weiss ich bin auf den weg der besserung, und ich bin so dankbar fuer dieses forum , und hier diese lieben menschen sich offenbaren,und am ende werden wir es schaffen weil wir gewillt sind aktion zu machen, und irgendwann werden wir so sein wie es der liebe Gott fuer uns moechte.

gruss andrea Sehr glücklich
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kabili hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben
dagmar007
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.05.2008
Beiträge: 2896

BeitragVerfasst am: 26.01.2009, 19:06    Titel: Re: unereichbarer alkoholiker Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo, liebe Andrea,
nicht, dass Du mich falsch verstehst: Du bist selbstverständlich nicht schuld an seinem Trinken!!!

Ich persönlich befand MICH für schuldig (du musst Dir nicht meine Stiefelchen anziehen Winken es meinem Ex ganz leicht gemacht zu haben sich in seiner Sucht normal zu fühlen. Das muss nicht für andere Menschen gelten!

So, nun aber zu Dir. Zu einem Menschen, der sehr wohl liebenswert ist, was wohl aber eine gewisse Zeit benötigt, um sich da selber umzuerziehen und bereit zu sein, auch die kleinen positiven Dinge ohne Ängste zu sehen. Das ist schwer, wenn man-/frau es gewohnt ist lieblos behandelt zu werden.

Liebe Andrea, ich denke sogar, Du darfst sein wie Du es möchtest. Wie Du es von Dir und für Dich wünschst. Du hast Recht, es benötigt Zeit - aber schau, so viele Jahre wurden von vielen Menschen in ungute Beziehungen gesteckt - selbige Zeit können wir alle (egal ob trocken oder Co) zukünftig in uns selber stecken um am Ende uns zu finden. Vielleicht sogar, wenn wir mit uns im Reinen sind, den - oder einen neuen Partner.

Für mich selber spielt Partnerschaft derzeit keine Rolle, da ich wohl erst mal mich selber über einen längeren Zeitrhytmus im Auge behalten muss, aber generell scheint mir das eine wichtige Möglichkeit zu sein, die auf uns warten könnte.

Andrea, Du bist noch etwas jünger als ich und hast - ebenso wie ich - bzw. alle anderen hier - die Chance ein zukünftig glückliches Leben zu erhalten. Schritt für Schritt - immer ein Schrittchen zu sich selber und einen großen Schritt weg von den Dingen, die uns wehtun.

Es wird Dir gelingen! Du beginnst für Dich zu erkennen wo die Ursachen zu liegen scheinen, somit wirst Du zukünftig besser auf Dich achten können.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft - und viel Power für Dich und Dein wertvolles Leben.

Lieben Gruß von Dagmar
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dagmar007 hat zum Thema: Re: unereichbarer alkoholiker geschrieben

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