| "Ich will leben..." • unereichbarer alkoholiker |
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zerfreila sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.01.2009 Beiträge: 10354 Wohnort: trocken seit: 07-06-2008
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Verfasst am: 08.01.2009, 15:36 Titel: Re: Hallo |
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Hallo Kleener Punker,
also erst mal Hut ab, dass Du Dich für ein alkohol- und drogenfreies Leben entschieden hast. Zu jung gibt es hierbei nicht. Es gibt z.B. hier im Forum "Die Dania", die auch erst 20 ist und ihren Weg geht. Schau dort mal nach.
Wenn Dir Leute aus Deinem Umfeld sagen, dass Du das eh keinen Monat durchhieltest, so sind dies schlechte Ratgeber; derartige "Ratschläge" bzw. Voraussagen würde ich zumindest ignorieren, da sie Dir rein gar nicht nützen, sondern eher negativ sind.
Da ist dann meist eine ganz klare Abgrenzung notwendig.
Und noch mal ganz kurz zu dem Thema Punker: gerade in der Punkkultur wird großer Wert auf Freiheit und Unabhängigkeit gelegt.
Und der Alkohol bringt genau das Gegenteil, nämlich Abhängigkeit und Unfreiheit.
In diesem Sinne wünsche ich Dir einen guten Weg.
PS: mir selbst hat es sehr viel gebracht, hier immer und immer wieder im Forum zu lesen und mich im realen Leben abzugrenzen, wenn mir dies notwendig erschien.
LG zerfreila |
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| zerfreila hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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Kleener Punker neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.11.2008 Beiträge: 12 Alter: 23 Wohnort: HH
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Verfasst am: 08.01.2009, 19:11 Titel: Re: Hallo |
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joa also zu den meisten meiner alten "freunde" hab ich kein kontakt mehr weils mir einfach zu weit ging das die meinten das wir dann ja nicht mehr zu auswärtsspielen könnten und auch nicht zu konzerten weil ich dann da ja keine lust mehr drauf hab war eigentlich nur lächerlich hatte das gefühl sie haben einfach nur angst das sie nen kumpel verlieren mit den man gut ein trinken kann.
Ich hab mich leider in letzter zeit selber dabei erwischt das ich an mir kurzzeitig zweifel und kurz danach schäm ich mich dafür und denk dran das ich schonmal eine drogensucht erfolgreich entkommen bin...
ich glaube einfach das es vielleicht ne zeit lang echt schwer wird aber naja es wird sich lohnen und das weiß ich ...
es gab mal ne junge frau die irgendwie sagte :
Schwerer wiegt sicherlich dagegen die tatsache,das junge menschen eine leitende,zwingende hand hinter sich spüren wollen und müssen, um nicht nur das zu tun,was sie gerne tun,sondern um auch etwas zu tun, dessen sinn erst viele jahre später offenbar wird...
naja als ich das gelesen hab musste ich irgendwie an mich selbst denken...  |
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dagmar007 sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.05.2008 Beiträge: 2896
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Verfasst am: 08.01.2009, 20:16 Titel: Re: Hallo |
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Hallo, lieber (kleiner oder großer Punker,
ein Freund von mir meinte mal in einer sentimentalen Stimmung:
"weisst Du, ich bin hier der große Clown und Macher. Geht es mir mal schlecht, dann interessiert es keine Sau und es kommt nur der Kommentar ach trink doch einen".
Genau das scheint ein Querschnitt zu sein, was gewisse Bekanntschaften sind. Da diese so und so nicht gerade glücklich machten dürften könnte ich mir vorstellen, dass Du auf lange Sicht in diesen Menschen nichts verloren hast. Denn es scheint ja nicht um Dich zu gehen als Menschen sondern um die Aspekte des Anstoßens, der Trinksprüche ect. pp.
Du findest Deinen Sinn und die Dinge, die Dir etwas bedeuten. Du bist bereits jetzt in der Lage zu erkennen, daß etwas gegen den Strom läuft. Junge, das können viele mit 40 oder 50 nicht!!! Ich fände es toll, wenn Du den Weg weiter gehen könntest und wolltest - allen denen vorleben, was gehen kann wenn man(n)/frau auf dem Weg zu sich selber ist .... was sicher nicht einfach sein wird....
Ich drücke Dir die Daumen
Lieben Gruß von Dagmar |
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| dagmar007 hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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chaosimleben neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2007 Beiträge: 223 Alter: 50
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Verfasst am: 08.01.2009, 20:45 Titel: Re: Hallo |
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Lieber Punker,
mein bester Freund, heute 44 Jahre hatte in deinem Alter das gleiche Problem. Immer mit Kumpels on tour, die Saufgelage wurden immer schlimmer, bis er an einem Morgen aufwachte nicht wusste wie er dort hin kam wo er sich befand und auch nicht wusste was in dieser Nacht passiert war.
Da hat er für sich den Entschluß gefasst, das er etwas ändern muss. Für sich. Da war er 21. Viele Freunde haben ihn belächelt und aufgezogen. Die sind alle auf der Strecke geblieben.
Bis heute hätte er noch ein Glas Alk anzufassen. Er geht seinen Weg bis heute und ist ein super Freund und Kumpel. Ich kann mit ihm lachen, feiern, Blödsinn machen und ihn jederzeit um Hilfe bitten. Er ist ein wahrer Freund und das ohne Alk. Mit ihm habe ich auch mein erstes Alkfreies Silvester gefeiert, und ich habe schon lange nicht mehr so viel Spass gehabt.
Was ich dir damit sagen möchte ist, auch er hat sich in deinem Alter für ein neues Leben entschieden und hat durchgehalten, trotz blöder Sprüche und Unverständnis in seinem Umfeld.
Und heute ist er eine riesen Stütze für mein trockenes Leben. Du siehst hätte er weiter gemacht, würde mir heute ein wichtiger Mensch abgehen.
Mach weiter, lass dich nicht verunsichern. Und wenn das Leben einfach wäre, wäre uns sicher langweilig.
Ganz liebe Grüße
Cora |
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Kleener Punker neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.11.2008 Beiträge: 12 Alter: 23 Wohnort: HH
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Verfasst am: 08.01.2009, 22:53 Titel: Re: Hallo |
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naja das mit dem durchhalten war bei mir schon immer so eine sache aber wenn ich etwas wirklich wollte dann hab ich es auch geschafft und das ich etwas wirklich will ist jetzt der fall ... ich will ein alkohol und drogenfreies leben und nix kann mich davon abhalten.
Ist in der Theorie zwar leicht gesagt aber wäre nicht das erste mal das ich den ganzen leuten die an mir zweifeln in den allerwertesten tret! Ich errinnere mich das mein vater mal im suff zu mir gesagt hat ich würde eh nix auf die reihe bekommen und aus mir wird eh nix und naja schule hab ich geschafft und meine lehre ist auch fast überstanden zwischenprüfung hab ich ja auch ohne probleme geschafft ... und das wichtigste für mich ist das ich weiß das ein paar leute wenigstens noch hinter mir stehen und mich unterstützen  |
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Medicus neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 07.11.2008 Beiträge: 80 Alter: 34
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Verfasst am: 09.01.2009, 00:46 Titel: Re: Hallo |
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Hey,
find es toll, dass du hier bist. Das ist ein guter Anfang. Lass die Leute reden, denn wenn nicht du daran glaubst es zu schaffen Alkfrei zu leben, wer soll denn sonst daran glauben. Alles faengt bei dir an und du hast den Schritt gewagt hierher zu kommen.
Uns allen fiel es anfangs schwer zu schreiben, aber ich kann dich nur ermutigen , weiter offen zu sein fuer Veraenderung in deinem Leben. Lies die Beitraege der anderen....darin liegt viel Wahrheit. Und je mehr du liest, jemehr wirst du verstehen und erkennen...
Trau dich....du alleine hast es in der Hand. Und hier sind viele liebe Menschen, die dir auch in schweren Situationen helfen nicht zu verzagen...
Hier wirst du verstanden und das hilft ungemein.
Die einzige helfende Hand , die dich leitet, ist das Leben selbst....
Das Leben traegt dich, glaub daran!!!
Liebe Gruesse, Tina |
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| Medicus hat zum Thema: Re: Hallo geschrieben
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chaosimleben neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 24.10.2007 Beiträge: 223 Alter: 50
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Verfasst am: 10.01.2009, 11:48 Titel: Re: Hallo |
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Guten Morgen Punker,
wie ich aus deinen Zeilen entnehmen kann steckt schon eine starke Persönlichkeit mit Willenskraft in dir. Das ist eine große Hilfe für dein Vorhaben.
Ich lese aber auch das dein Vater dem Alk wohl auch sehr angetan ist. Eine Tatsache die du oft hier findest. Meine Eltern und meine Großmutter hatten das gleiche Problem. Oma wurde immer belächelt, sie ist schon lange tot, darum kann ich mit ihr darüber auch nicht mehr reden. Meine Mutter ist seit vielen Jahren trocken. Mit ihr rede ich sehr viel über dieses Problem. Sie unterstützt mich wo sie nur kann. Ein Segen für mich. Mein Vater, na ja, der kapiert gar nichts. Da habe ich es aufgegeben. Sein Spruch mit 71 Jahren: Ich brauch das nicht, wenn ich nicht will dann lass ich es. Aber weit gefehlt. Na ja ich kanns und will es nicht ändern.
Was ich damit sagen will, du wirst hier viele Betroffenen kennen lernen, die ebenfalls mit Alk behaftete Eltern oder andere Familienanghörige haben. Das können wir nicht ändern, nur akzeptieren. Und wenn es sich bei deinem Vater auch um einen Alkoholiker handelt, dann darfst du eh nichts auf seine Aussage geben. Er wird nie verstehen worum es dir in deinem Leben geht.
Ich freu mich das du den Weg hier her gefunden hast. Und die Geduld stellt sich schon irgendwann ein.
Lieben Gruß Cora |
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Kleener Punker neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 03.11.2008 Beiträge: 12 Alter: 23 Wohnort: HH
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Verfasst am: 10.01.2009, 15:24 Titel: Re: Hallo |
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ja das problem ist das ich so weit ich denken kann bei meinen eltern immer ne flasche bier auf dem tisch stand und ich hab früher auch öfters mal heimlich dran genippt... schmeckte aber schei... aber irgendwann mit 12 oder 13 fings dann doch an zu "schmecken".
Ich habe bereits versucht mit meinen eltern drüber zu reden aber die blocken da total ab... dann hab ich denen erzählt das ich was gegen meine probleme tun will und da gings dann richtig los von wegen das brauch ich garnicht ich brauch mich nur mal zusamm reißen... aber damit ist es wohl nicht getan mit "einfach mal zusamm reißen". naja ich hab für mich jetzt beschlossen das ich diesen weg einfach ohne meine eltern gehe weil von den werde ich eh nicht unterstützt und so erspar ich mir die dummen kommentare und die diskussionen erstmal... das werd ich mir nicht antun... hab genug probleme um die ich mich erstmal kümmern muss und dann mal weiter sehen
tja alles hat ein ende nur die wurst hat 2  |
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