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Die Meerjungfrau

 
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Karsten
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BeitragVerfasst am: 19.11.2005, 20:17    Titel: Die Meerjungfrau Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Abend,

ich habe heute eine Geschichte zugesand bekommen, die zum Nachdenken anregt.
Diese Geschichte ist mit Susanne unterzeichnet.

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Die andere kleine Meerjungfrau

Zu einer Zeit begab es sich, daß in einem dunklen Teil des Ozeans, den noch nie ein Mensch betreten hatte, eine Familie von Meerjungfrauen lebte. Diese Familie war kaum einem anderen Meeresbewohner bekannt, weil es so dunkel war, daß sich niemand in diesen Teil des Meeres hineintraute. Dabei war es eine sehr große Familie, mit vielen Kindern und Kindeskindern. Die Eltern achteten streng darauf, daß die Kinder immer schön im Garten der Familie blieben und nicht irgendwohin schwammen. Eine der kleinen Meerjungfrauen war jedoch sehr neugierig und fragte ihre Eltern, warum sie denn nie die Dunkelheit verlassen dürften. Die Eltern antworteten: "Das ist nur zu eurem Schutz. Hier kann euch nichts passieren. Hinter der Grenze unseres Reiches beginnt das Licht, und die Helligkeit kann euch verletzen oder gar töten!" In der kleinen Meerjungfrau aber brannte der Wunsch, mehr über das Licht zu erfahren. "Wieso ist das Licht denn so gefährlich für uns?" "Weil wir das Licht nicht ertragen können, es ist zu stark für uns. Hier in der Dunkelheit sind wir geschützt. Weißt Du, meine Kleine, wir sind sehr häßlich, und andere Wesen fürchten sich vor uns, wenn sie uns sehen. Sie sehen, daß wir aus der Dunkelheit kommen und verabscheuen uns."
Lange dachte die kleine Meerjungfrau über die Worte ihrer Eltern nach. Aber eines Tages wurde der Wunsch übermächtig, einmal in die Welt des Lichts zu schwimmen. Heimlich zog sie sich ihr schönstes Schilfkleid an, das herrlich in allen Grün- und Blautönen schimmerte, sie wollte ja niemanden mit ihrer Häßlichkeit und Dunkelheit erschrecken, und schwamm, als alle schliefen, bis zur Grenze des Gartens. Sie konnte sich nicht satt sehen an den bunten Farben und den schönen Wesen hinter dem Zaun des Gartens. Schließlich nahm sie all ihren Mut zusammen und schwamm hinüber. Sofort kam ein Schwarm von Mandras angeschwommen, das waren die Grenzbewohner mit dicken schönen Panzern. Sie schauten die kleine Meerjungfrau in ihrem schillernden Schilfkleid prüfend an und luden sie dann ein, mit ihnen bis zu einem Felsen zu schwimmen. Die kleine Meerjungfrau war hocherfreut und glücklich, niemand schien sie abstoßend zu finden, und sie folgte ihnen. Das Licht durchdrang jede Faser ihres Schilfkleides, und sie dachte, sie wäre noch nie so glücklich gewesen.
"Du bist also eine kleine Meerjungfrau", sagte der Älteste der Mandras zu ihr, " wie kommst Du denn hierher zu uns, was willst Du hier?" "Ich finde das Licht schön", entgegnete die kleine Meerjungfrau, "bei uns ist es immer dunkel und kalt." "Ja", sagte der Mandras, "das ist wahr. Aber du weißt doch sicher, daß du hier nicht sein darfst? Du gehörst in die Dunkelheit. Wir müssen dich bestrafen, damit du es nie vergisst, wohin du gehörst." Sprachs und riß das schöne schillernde Schilfkleid entzwei. Die kleine Meerjungfrau spürte einen brennden Schmerz und mußte weinen. "Weine nicht", kleine Meerjungfrau", sagte der Mandras, "du darfst niemandem erzählen, daß du hier warst, du würdest alle nur traurig machen, deine Eltern wüßten, daß du trotz ihres Verbots in das Licht geschwommen bist und würden dich bestrafen."
Die kleine Meerjungfrau schwamm so schnell sie konnte zurück in den Garten der Dunkelheit und weinte bitterlich. Warum hatte sie auch nicht auf ihre Eltern gehört?!

Die Jahre vergingen, doch der Schmerz ließ nicht nach. Und die Sehnsucht, wieder in das Licht zu schwimmen hörte nie auf. Schließlich trat sie zu ihren Eltern und sprach:" Ich muss euch verlassen, ich kann in der Dunkelheit und in der Kälte nicht mehr leben." "Mein Kind", antwortete die Mutter, "unsere Welt kennst du, auch wenn sie dunkel und kalt ist, aber du kennst nicht die Gefahren, die im Licht auf dich warten und dich vernichten können." Im Stillen dachte die kleine Meerjungfrau, oh doch, das habe ich gespürt, aber laut sagte sie nur:" Ich werde aufpassen, Mutter, sei unbesorgt. Aber meine Sehnsucht nach dem Licht ist so groß, daß ich lieber sterben würde, wenn ich nicht dorthin schwimmen kann." "So sei es, also", antworteten die Eltern, "wir haben dich gewarnt!"

Die kleine Meerjungfrau nahm nicht viel mit, nur soviel, daß niemand sie als Meerjungrau erkennen könnte. Und sie machte sich auf den Weg in das Licht.

So lebte sie viele Jahre im Licht, nahm die brennenden Narben in Kauf, die das Licht ihr zufügte, weil sie keinen Panzer wie die Mandras hatte. Die kleine Meerjungfrau hatte entdeckt, daß sie nur eine Zeitlang im Licht bleiben konnte, wenn sie genug Schummer trank. Doch je mehr Schummer sie trank, umso schlimmere Narben trug sie davon. Schummer tranken fast alle im Licht, es half den Panzer stark und geschmeidig zu halten. Da die kleine Meerjungfrau keinen Panzer hatte, leuchteten ihre Schuppen umso bunter, und sie fand viele Freunde.

Es war einmal ein kleiner Prinz, der war der Liebling aller im Königreich seines Vaters. Alles, was er sich wünschte, bekam er auch, niemand konnte ihm widerstehen. Als er erwachsen wurde, kamen aus allen Teilen des Landes Prinzessinnen, um seine Gunst zu erwerben. Seine Schönheit und seine Freundlichkeit machten ihn so beliebt, daß viele Menschen aus fernen Ländern zum Königshof kamen, um ihn persönlich kennenzulernen.

Eines Tages beschloß der Prinz, auf das Meer hinauszufahren, denn er hatte noch nichts von der Welt gesehen. Eines Abends stand er ganz versunken alleine auf dem Schiff, als er etwas herrlich Buntes näher kommen sah. Es war die kleine Meerjungfrau, trunken vor Schummer, die sich von ihren Gefühlen auf den Wellen treiben ließ.
Der Prinz meinte, noch nie so etwas Schönes gesehen zu haben und sprach die kleine Meerjungfrau an. Diese war zunächst sehr erschrocken, sie hatte noch nie einen Menschen geschweige denn einen Prinzen gesehen, und sie war geblendet von all der Pracht auf dem Schiff.
So kam es, daß die beiden sich fortan jeden Abend trafen und sich gegenseitig ihre Sehnsüchte und Träume erzählten.
Nach einer Weile sagte die kleine Meerjungfrau zum Prinzen:" Ich muss wieder zurück ins Licht schwimmen, sonst verkümmere ich." Der Prinz war tief betrübt und nahm ihr das Versprechen ab, daß sie sich wenigstens jedes Jahr einmal treffen würden, denn er hatte sein Herz an sie verloren.
So geschah es, und fortan trafen sich der Prinz und die Meerjungfrau jedes Jahr einmal, und die Freundschaft wuchs. Dann gab es reichlich Schummer, und auch der Prinz, der Schummer nicht gekannt hatte, fand Gefallen daran.

So vergingen die Jahre.
Doch eines Tages sagte die kleine Meerjungfrau zum Prinzen, sie müsse zurück in die Dunkelheit, denn ihre Eltern waren sehr krank geworden. Der Prinz war untröstlich und sagte :" Dann werde ich dich begleiten. Ich möchte immer mit dir zusammen sein!"
Die kleine Meerjungfrau erschrak, denn sie hatte längst bemerkt, daß der Prinz in sie verliebt war. Sie mochte ihn sehr, aber sie liebte ihn nicht. Und sie war sicher, daß der Prinz die Dunkelheit, die sie ja gewohnt war, nicht lange ertragen würde. So sagte sie zu ihm:" Mein Prinz, du bist überall beliebt, du bist schön und du denkst, daß du mich liebst. Schau mich an, ich bin nur bunt, wenn ich Schummer getrunken habe, alle fürchten sich vor mir und spotten über meine Häßlichkeit. Ich komme aus der Dunkelheit und bin nur ein farbloses, langweiliges Geschöpf. Gerne nehme ich etwas von dir mit, aber du solltest nicht mit mir gehen." Da wurde der Prinz ganz traurig und flehte sie an:" Tu mir das nicht an. Du bist das wundervollste Geschöpf, was ich je gesehen habe, und ich liebe dich. Ich werde dich immer lieben, egal was passieren mag!"
So etwas hatte die kleine Meerjungfrau noch nie gehört. Sie war dem Prinzen unendlich dankbar für seine freundlichen Liebesworte und gab schließlich nach, daß er sie begleiten dürfe.

Die nächsten Jahre waren sehr hart für den Prinzen. Er war die Dunkelheit und die Kälte nicht gewohnt und fror manchmal so stark, daß die kleine Meerjungfrau ihn wärmen mußte. Dabei verlor sie zusehends an Glanz. Schon lange hatte sie keinen Schummer mehr getrunken, wozu auch, in der Dunkelheit konnte eh niemand etwas erkennen. Sie bekamen mehrere Meeresprinzen und Meeresprinzessinnen, weil sie sich so fest aneinander klammerten. Der Prinz verzweifelte zusehends, und mehrmals versuchte er, zurück in sein Reich zu kehren, wo die Sonne schien und alle ihn liebten und verehrten. Aber die Liebe zur kleinen Meerjungfrau war stärker, und so kehrte er immer zu ihr zurück.

Nach vielen Jahren in Dunkelheit und Kälte starben die Eltern der kleinen Meerjungfrau. Sie war untröstlich, denn nun stand sie ganz allein auf der Welt. Erst jetzt bemerkte sie, daß sie allen Glanz und alle Pracht verloren hatte. Heimlich holte sie sich Schummer im Licht, doch statt zu glänzen schillerte sie nur schäbig in der Dunkelheit. Der Prinz hatte sich mittlerweile gut in der Dunkelheit und Kälte eingelebt und konnte nicht verstehen, daß sich die kleine Meerjungfrau wieder nach dem Licht sehnte. So sagte er zu ihr: "Trink Schummer, wann immer du willst, aber nicht zuviel, sonst bemerken es die Nachbarn und werden über uns reden." Und er versicherte ihr, daß er der Einzige sei, der sie trotz ihrer Häßlichkeit immer lieben würde.

Die Jahre vergingen. Die kleine Meerjungfrau trank nun jeden Tag Schummer, weil sie ein schlechtes Gewissen hatte, daß sie den Prinzen aus seinem Reich in die Dunkelheit geführt hatte. So schillerte sie noch ein bißchen für ihn, aber sie traute sich nicht mehr in den Garten, wo sie jemand sehen konnte.
Der Prinz schimpfte mit ihr und meinte:" Du kannst ein bißchen mehr auf dich achten. Schau nur, wie unser Haus aussieht und wie unsere Kinder herumschwimmen, es ist eine Schande! Statt dauernd vom Licht zu träumen finde dich endlich damit ab, daß wir hier zu Hause sind. Ich habe schließlich alles für dich aufgegeben, so sehr liebe ich dich."

Die kleine Meerjungfrau schwieg und weinte ob der harten Worte, die ja der Wahrheit entsprachen. Schließlich hielt sie es nicht mehr aus und schwamm zu einem der Weisen, die an der Grenze zum Licht wohnten. Dieser Weise, er hieß Komport, hatte schon vielen Meerjungfrauen und Prinzen geholfen und war geachtet wegen seiner Güte. Die kleine Meerjungfrau erzählte ihm alles, was sie bedrückte. Komport schaute sie an und sagte:" Kleine Meerjungfrau, deine Sehnsucht nach dem Licht ist völlig normal, aber du weißt, daß du keinen Panzer hast. Du wirst nur überleben im Licht, wenn du zulassen kannst, daß das Licht dich vollkommen durchdringen kann. Wenn du aber weiter Schummer trinkst, wirst du zwar glänzen, aber das Licht wird dich töten, denn durch den Schummer wirst du verbrennen."
Da erschrak die kleine Meerjungfrau sehr. Sie schalt sich selber als Närrin und beschloß, die Sehnsucht nach dem Licht aufzugeben.

Viele Jahre lebten der Prinz und die Meerjungfrau nun schon in der Dunkelheit und Kälte. Beide waren sehr unglücklich, aber sie hielten sich an das Versprechen, welches sie sich vor so vielen Jahren gegeben hatten.
Eines Tages erfuhr die kleine Meerjungfrau, daß es eine Gruppe in der Dunkelheit gab, die sich ans Licht gewagt hatten und alle dem Schummer entsagt hatten. Sie bewunderte diese Gruppe wegen ihres Mutes und dachte, ja so wolle sie es auch gerne versuchen. Aber die kleine Meerjungfrau fürchtete sich zu sehr, daß dann alle ihre Häßlichkeit sehen würden.
Eines Tages nahm sie ihren ganzen Mut zusammen und schwamm zur Gruppe der Antischummer hinüber. Sie wurde freundlich begrüßt und willkommen geheißen, das brachte die kleine Meerjungfrau in arge Verlegenheit, denn neben den Antischummern fiel ihre Häßlichkeit umso mehr auf. "Du brauchst dich nicht zu verstecken, kleine Meerjungfrau", sprach einer zu ihr, " wir sind alle nicht schön, aber wir haben gelernt, das Licht durchzulassen, und der Schummer verletzt uns nicht mehr. Wir brauchen ihn nicht mehr. Und du kannst es auch schaffen."
Staunend und ungläubig saß die kleine Meerjungfrau viele Stunden bei den Antischummern, es gab also eine Möglichkeit, im Licht zu überleben. Sie begann wieder zu träumen, und mit jedem Traum merkte sie, wie das Licht sie zu durchfluten begann. Heimlich nahm sie ab und zu ihre Kinder mit, denn auch diese waren ganz verfroren und ängstlich.

Das bemerkte auch der Prinz. Er war sehr niedergeschlagen, als er sah, daß die kleine Meerjungfrau viele Stunden im Licht verbrachte, während er selber in der Dunkelheit und Kälte ausharrte. Und er begann, der kleinen Meerjungfrau Vorwürfe zu machen:" Du denkst nur an dich und deinen Traum vom Licht, uns hast du ganz vergessen. Wir haben hier doch ein schönes Leben in der Dunkelheit. Du bist nie zufrieden mit dem, was du hast! Du hast doch alles hier, was du immer wolltest. Und jetzt muss es unbedingt das Licht sein!"
Niedergeschlagen gab ihm die kleine Meerjungfrau Recht, erst hatte sie ihn in die Dunkelheit gebracht und nun wollte sie selber daraus flüchten. Der Prinz erinnerte sie an ihr Versprechen, zusammenzubleiben, bis daß der Tod sie trenne.
Das nahm die kleine Meerjungfrau sich so zu Herzen, daß sie das Licht von nun an ganz mied. Sie wurde immer schwächer, das Licht fehlte ihr sehr. Sie fühlte ihre Kräfte jeden Tag schwinden. Ohne Schummer erschien ihr ihre Häßlichkeit überwältigend. Kein Wunder, wenn niemand sie lieben konnte. Das Licht war in weiter Ferne, ihre Freunde auch, und so ergab sie sich der Dunkelheit. Und eines Tages fror sie so entsetzlich, daß sie zu sterben begann. Da träumte sie einen letzten Traum, und sie wußte, es würde ihr letzter sein, wenn sie in der Dunkelheit bleiben würde. Mit letzter Kraft schwamm sie an die Grenze zu den Antischummern und bat um Hilfe.

Langsam kam die kleine Meerjungfrau wieder zu Kräften.
Doch immer wieder kehrte sie in die Dunkelheit zurück, zu dem Prinzen und ihren Kindern. Die Freunde hatten ihr geraten, die Dunkelheit zu meiden, aber sie wollte ihre Lieben nicht allein zurücklassen. Und sie war dem Prinzen ja zu großer Dankbarkeit verpflichtet, denn er hatte aus Liebe zu ihr alles aufgegeben.

So schwimmt sie noch heute zwischen Licht und Dunkelheit, die kleine Meerjungfrau. Und wenn sie im Licht zu den Sternen hinaufblickt, dann sieht sie einen ganz besonderen Stern, der ihr immer den Weg weist, auch aus der Dunkelheit heraus. Und sie hofft, daß das Licht stärker ist als die Dunkelheit.

_____________________________
geschrieben von Susanne
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Karsten hat zum Thema: Die Meerjungfrau geschrieben
sara
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 19.11.2005, 23:56    Titel: Re: Die Meerjungfrau Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mein Herz blutet bei dieser Geschichte Weinen
Jetzt ist sie bei den Antischummern und trotzdem sind alle unglücklich.

Was wäre gewesen, wäre der Prinz zuhause geblieben´?
Idee er hätte eine wunderschöne Prinzessin kennengelernt, und die Arme wäre dann immer an 2. Stelle für ihn gestanden. Er würde sich sein Leben lang fragen, was wäre, wäre ich mit der Meerjungfrau geschwommen.

Warum hat sie den Prinzen und die Kinder nicht mit ins Licht genommen-ohne Schummer?
Pfeil Ach ja, sie hat ihn ja nicht geliebt?
Blöd von ihr, es ihm nicht zu sagen, dann hätte die wunderschöne Prinzessin gute Chancen, Nummer 1 für den Prinzen zu werden.

Die Meerjungfrau hatte es in der Hand, alle glücklich zu machen
1: für sich selbst: ein Leben im Licht-ohne Schummer
2: für den Prinzen: eine rechtzeitige konsequente Abweisung, er hätte die Chance, jemanden zu finden , die ihn wirklich liebt, nämlich
3: die wunderschöne Prinzessin

Jetzt sind wohl alle vera****t
1: die Meerjungfrau, hat ein schlechtes Gewissen, und schwimmt zerrissen zwischen Dunkelheit und Licht
2: der Prinz hat ein schlechtes Gewissen, weil die Jungfrau unglücklich ist und wegen ihm so viel schwimmen muss, hat ausserdem noch die armen Kinder, die die Mutter kaum sehen.
3: die wunderschöne Prinzessin heiratet einen armen Schlucker mit fettigen Haaren, und hätte doch einen Prinzen haben können.

Eine gute Geschichte zum Nachdenken, hat bestimmt jeder eine andere Interpretation.
Wer hat eine Idee für ein Happy End?
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sara hat zum Thema: Re: Die Meerjungfrau geschrieben
sara
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 06.09.2005
Beiträge: 34

BeitragVerfasst am: 20.11.2005, 00:30    Titel: Re: Die Meerjungfrau Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Kleiner Nachtrag:

Ja, ich weiss, der Prinz ist der Bremser, könnte ja mit ihr gehen - ins Licht.
Aber sie will ja nicht, nimmt ja nur die Kinder mit. Fragt ihn nicht, ob er mit will. Und was würde es ihm bringen? Er würde nochmal alles aufgeben für sie, und sie würde ihn trotzdem nicht lieben, kann man ja nicht erzwingen.
Er müßte wohl ohne sie gehen, ins Licht.
Aber solange sie nicht zu ihm sagt: Ich liebe dich nicht, habe blos Mitleid mir dir, wird er bleiben und hoffen.
Vergangene Versprechen hin oder her, sie sind auf falscher Basis gegeben worden. Schließlich hat sie damals zu ihm gesagt, er könne nicht mit in die Dunkelheit, weil sie so hässlich ist, und ihm nicht würdig, meinte aber in Wirklichkeit, dass sie ihn nicht liebt. Sehr feige von ihr!

Sehr verfahren die Geschichte, könnte meine sein.
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sara hat zum Thema: Re: Die Meerjungfrau geschrieben
hiippi
Gast






BeitragVerfasst am: 20.11.2005, 23:02    Titel: Re: Die Meerjungfrau Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Fiktiver Ausgang
Die Meerjungfrau wird keinen Schummer mehr brauchen, um Bunt zu schillern„Nichts ist drinnen, nichts ist draußen“ Denn was Innen, das ist auch außen. „Das würde der alte Geheimrat, zu dieser Geschichte sagen“(Goethe )
Sie wird klar und durchsichtig...für jedermann, vielleicht auch für den Prinzen.
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hiippi hat zum Thema: Re: Die Meerjungfrau geschrieben

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