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Meine Mutter brachte mich in die Hölle...

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Krümel89
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 6
Alter: 23

BeitragVerfasst am: 29.11.2008, 16:38    Titel: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo mein Name ist Esther
Ich bin 19 Jahre alt und Tochter einer alkoholkranken Mutter.
Seit dem ich 9 bin weiß ich das meine Mutter alkoholkrank ist. Aufgefallen ist mir dies nur an Kleinigkeiten. Ich wusste das ich sie abends um etwas fragen musste (geld oder Ähnliches), denn da war sie sehr viel spendabler als morgens wo sie sehr sehr schlecht gelaunt war. Dann kam ihr erster Entzug. Meine Mutter hat immer gesagt sie geht nicht in den Enzug, weil sie mich nicht alleine lassen wollte. Ich habe mich verantwortlich gefühlt, für ihre Krankheit, für ihre Gewichtsabnahme, für die Herzprobleme und das diese Frau einfach fast krepiert ist. Sie ist bis zu dem alter wo ich 16 war ungefähr 8mal im 6 wochen-takt auf entzug gewesen. Meine Mutter stand torkelnd am Herd oder hat den ganzen Tag geschlafen, sie hat mir verboten mit meinen Freunden oder Familienmitgliedern drüber zu reden (ich war 12!!!!). Also habe ich angenfangen den Haushalt zu machen, zu Kochen zu putzen zu Waschen. und so ist es meinem Vater auch nie wirklich aufgefallenl. Erst als meine Freundinnen und meine Brüder mich auf meine schlechten Schulnoten drauf ansprachen hab ich es nicht mehr ausgehalten. so hatte ich mit 13 Jahren meinen ersten Nervenzusammenbruch und auch die ersten Migräneanfälle.
Danach hatte meine Mutter sich relativ gut im Griff, für etwa zwei Jahre. Danach wurde es ganz schlimm. Sie find an zu Haluzinieren, hat meinem Vater vorgeworfen er hätte sie vergewaltigt( was allen ernstes Wahnvorstellungen waren) ihrer Meinung nach hatte ich auch einen schweren autounfall und bin fast gestorben. Dergleichen ist aber nie passiert!! daraufhin hat sie sich getrennt. aber ich wollte bei meinem Vater bleiben (zu dem hatte ich zwar so keinen kontakt,aber bei meiner mutter wollte ich nicht sein). Daraufhin drohte sie mir sich umzubringen und meinte ich sei an allem schuld und ich wäre für den alkohol und die Trennung verantwortlich und so weiter.sie hat ungefähr eine woche mit mir psychokrieg versucht bis ich mkich an meinen bruder gewandt hab (der nicht mehr zuhaus wohnte) das er mich hier rausholen soll.
meine mutter ging daraufhin ein Halbes jahr in Enzug.
und war bis vor einem Jahr trocken, bis ihr vater gestorben ist. Sie ist aber allein kaum lebensfähig.so sehr hat sie sich schon in nden Abgrund gesoffen.
ich habe 3 Jahre gebraucht bis ich bin das erste mal jetzt mich selbst an andere wende. Ich merke selbst ich habe mein Leben nicht mehr im Griff und komme von der Sache nicht los. ich habe angst das ich mir durch meine versaute kindheit auch mein restliches Leben versaue. eins habe ich festgestellt. ich bin nicht beziehungsfähig. ich bringe einfach zu viele Probleme mit in die Beziehung rein mit denen ich selber kaum klarkomme.
danke fürs zuhören und das ich mein Herz bei euch ein wenig erleichtern kann!!
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Krümel89 hat zum Thema: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben
Roa
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beiträge: 614

BeitragVerfasst am: 29.11.2008, 17:47    Titel: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Krümel!

Willkommen hier im Forum, ich hoffe, dass du hier viele Anregungen findest! Eins mit Sicherheit: Verständnis! Wir alle hier kennen viele ähnliche Situationen und teilen ähnliche Probleme.

Also:
Krümel89 hat Folgendes geschrieben:
danke fürs zuhören und das ich mein Herz bei euch ein wenig erleichtern kann!!


Jederzeit Winken

Ich bin auch 19 und meine Mutter ist ebenfalls Alkoholikerin (um hier direkt mal mit den ersten gemeinsamkeiten anzufangen).

Toll wie du es trotz aller Drohungen und Manipulationen geschafft hast an deinen Bruder zu wenden, um dich zu schützen!

Lebst du jetzt bei deinem Vater? Oder inzwischen alleine? Hast du noch Kontakt zu deiner Mutter?

Und wo liegen deine Probleme z.B. in Beziehungen?

Wie geht es dir momentan? Hast du wieder Migräneanfälle?

Ich freu mich, dass du zu uns gestoßen bist Winken

Lieber Gruß, Roa
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Roa hat zum Thema: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben
Linde66
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 14423
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 29.11.2008, 21:58    Titel: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Krümel!

Herzlich Willkommen hier bei uns erwachsenen Kindern!

Wenn du dich hier durch die einzelnen Threads liest, wirst du merken, daß du nicht alleine bist. Viele EK haben ähnliche schlimme Dinge erlebt. Hier ist aber nicht einfach eine Riesensammlung von Gruselgeschichten! Geschockt

Nein, hier hat es auch unglaublich viel Lebendigkeit und Ideen! Beim Gedankenaustausch kann man sich aus den Erfahrungen der anderen das rauspicken, was man für sich selber gebrauchen kann oder einfach mal ausprobieren will.

Schreib hier, lies hier, und deine Gedanken können sich dabei sortieren.

Krümel, was du über deine Kindheit geschrieben hat, hat mich sehr berührt. Vieles kommt mir sehr bekannt vor... Ich bin 42, meine Mutter trinkt, solange ich denken kann.

Vielleicht magst du ja Roas Fragen beantworten. Ich fühle mich hier gut aufgehoben und schätze den Erfahrungsaustausch sehr.

Liebe Grüße,

Linde
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Linde66 hat zum Thema: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben
Krümel89
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 6
Alter: 23

BeitragVerfasst am: 30.11.2008, 11:34    Titel: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Roa.
Ja es ist sehr angenehm die Geschichten von euch anderen zu lesen und zu merken das man nicht allein ist mit solchen Problemen.
Um deine Fragen zu beantworten. Ich lebe bei meinem Vater. Beziehungsweise jetzt durch das Studium lebe ich unter der Woche in meiner eigenen Wohnung 200km von zuhause weg. Das ist auch ein sehr großes Problem für mich. Denn als ich den Halt von zuhause verloren habe damals, hatte ich immer meine Freunde und meinen Handball der mir die Familie ersetzt hat. und da jetzt so rausgerissen zu sein setzt mir sehr zu. es gibt keinen Tag wo ich nicht zuhaus sitze und ein-zwei Tränen kommen, weil ich einfach wieder heim will. Ich merke einfach das ich null selbstbewusstsein hab und das mir das so super schwer fällt. Ich fühl mich sehr sehr einsam. Und da ich da auch sehr viek zeit habe zum nachdenken Winken ist mir halt aufgefallen das ich mich mein Leben lang eig nur für andere da war. Zu beginn zu meiner Mutter danach für meinen Vater das der nicht allein war. ich hab mich wiederrum von meinem Freunden abhänig gemacht von wegen " nur in der Gruppe ist man stark" genauso wie meine beste freundin durch ihre strake Persönlichkeit mir jegliche Art von Entscheidungen abgenommen hat. Und das selbe ist es bei Beziehungen..ich mache mich abhänig und komm sogesehen nicht auf mein Leben klar. ich suche so arg nach Nähe und Zuneigung das ich dann auch von den Jungen nicht loskomme, auch wenn die Beziehung beendet ist. ich komme bis jetzt nicht über meinen Ex hinweg (4Monate her) und wir waren nur 3 Monate zusammen. weil ich bei ihm einfach mal glücklich war...
was hast du denn durchgemacht?
Liebe Grüße
Krümel
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Krümel89 hat zum Thema: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben
Roa
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beiträge: 614

BeitragVerfasst am: 30.11.2008, 19:32    Titel: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Esther!

Ersteinmal wünsch ich dir einen schönen 1.Advent!

Du fährst also jedes Wochenende nach Hause trotz der Entfernung?

Zitat:
Ich merke einfach das ich null selbstbewusstsein hab und das mir das so super schwer fällt. Ich fühl mich sehr sehr einsam.


das kenn ich auch vor ein paar jahren war ich das schüchternste und verschreckteste mädchen. ich hatte zum glück tolle freunde, mit denen ich ganz viel geredet habe und die mir wahnsinnig gut getan haben. und mit der zeit hab ich meiner schüchternheit immer stärker den kampf angesagt.

einsam fühle ich mich dennoch immer noch, ich habe mir insofern die falschen typen ausgesucht, als dass es nie zu einer beziehung kommen konnte. sie waren stets unerreichbar, zu alt, vergeben, hoffnungslos in ne andere verliebt und und und.
wahrscheinlich ist mir einfach keiner über den weg gelaufen der innerlich so unerreichbar war, dass mein unterbewusstsein es zu einer beziehung hätte kommen lassen. denn eigentlich konnte ich nähe nie ertragen, so sehr ich mich danach sehnte. ich wusste nicht damit umzugehen.
inzwischen gelingt es mir schon viel besser, einsam bin ich irgendwie trotzdem noch. aber ich versuche mich im geduld üben.

Zitat:
aufgefallen das ich mich mein Leben lang eig nur für andere da war.


auch mal wieder sehr typisch für uns alle hier.

Zitat:
genauso wie meine beste freundin durch ihre strake Persönlichkeit mir jegliche Art von Entscheidungen abgenommen hat.


das kenn ich auch nur zu gut. ich hatte bis ich 15 war immer freundinnen, die sehr starke persönlichkeiten waren, entscheidungen für mich getroffen haben.

und bei der "nächsten" besten freundin habe ich mich ganz stark von ihr abhängig gemacht. sie war eher ein alleingänger: ich hab mich mit ihr ausgegrenzt und hab nicht gewagt einen jungen, ihren ex-freund, überhaupt anzuschauen, weil sie mich so emotional erpresst hat. aber irgendwann hab ich mich von ihr abgegrenzt inzwischen sind wir wieder sehr gut und eng befreundet.

Was hab ich so durchgemacht? Hm gute Frage, also so einiges findste in meinem thread Winken
Also meine Mutter ist wie gesagt die Alkoholikerin, aber mein Vater war nie fähig mir die Liebe und Anerkennung zu geben die ich dadurch noch um so dringender gebraucht hätte. Ich hab immer gemeint, so schlimm is das alles gar nicht. Aber als ich etwa 10 war, gings mir schon sehr schlecht, schrieb in mein Tagebuch ich wolle sterben. Hatte wenig Freunde, war sehr verschüchtert. Und hab dann durch tolle Freunde irgendwie meinen Weg daraus gefunden. Hab mir auch selber viel Gedanken gemacht zu allem und bin irgendwann zu dem Punkt gekommen, dass ich nicht schuld und verantwortlich bin für meine Eltern. Hab mich also innerlich von ihnen abgegrenzt und bin vor 3 monaten ausgezogen. Seitdem mach ich mir noch mal sehr viel mehr gedanken und ziehe die verbindungen zwischen dem was mich in meinem momentanen leben unglücklich macht. wo mein geringes selbstwertgefühl, die angst vor nähe etc. her resultiert.

ach und ich hatte auch ne phase wo ich selbst viel getrunken hab und hab mich immer unwohler damit gefühlt, gemerkt wie ich damit eigtl nur wieder mal verzweifelt um anerkennung und eine art "normalität" gekämpft habe.

ich geh jetzt in eine selbsthilfegruppe, schreibe hier und tausche mich wieder intensiver mit freundinnen aus, was ich länger nicht getan hatte und rede auch offener mit meiner schwester.

Lernst du denn übers Studium neue Leute kennen? Mit denen du was schönes unternehmen kannst, wenn du dich allein fühlst?

Wie war dein Tag heute?

Liebe Grüße, Roa
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Roa hat zum Thema: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben
Krümel89
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 6
Alter: 23

BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 18:12    Titel: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Roa,
ja mein Tag gestern wie heute war okay. Die Tage rücken immer näher Weihnachten entgegen und von Tag zu Tag kriege ich schlechtere Laune wenn an diese "Feier"tage denke. Aber jetzt bleibe ich bis zum 19ten von zuhause weg...was auf der anderen seite auch sehr hart werden wird für mich,meine mädels nicht mehr sehen zu können. Aber ich werde mich einfach auf meine Bücher stürzen...
Ja ich habe hier ein paar Leute kennengelernt,aber das dauert halt auch ne zeit vertrauen mit anderen zu knüpfen.
ich habe deinen Treat eben mal gelesen,also ich bin ehrlcih, wenn ich feiern gehe dann trinke ich auch mal gut einen. Ich bin seit dem ich 15 bin nie wieder wirklich abgestürzt, ab einem Punkt hör ich einfach auf ( um niemals die kontrolle über mich zu verlieren und immer auf meine Mädels aufpassen zu können)
Allerdings habe ich auch meine Prinizipien. Ich trinke keinen Alkohol wenn ich Stress oder Probleme habe.jedoch bin ich seitdem 15ten lebensjahr Raucher...also einer sucht bin ich doch erlegen...trotz das ich asthma habe.
liebe Grüße
Krümel
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Krümel89 hat zum Thema: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben
Roa
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 30.09.2008
Beiträge: 614

BeitragVerfasst am: 01.12.2008, 18:38    Titel: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Krümel,

Krümel89 hat Folgendes geschrieben:
von Tag zu Tag kriege ich schlechtere Laune wenn an diese "Feier"tage denke.

"Feier"tage - da schreibst du was wahres. Geht mir auch so, bei uns is das immer ein Riesenschauspiel. Werds mir dieses Jahr so schön wie möglich machen und freue mich auf meine Schwester und Freunde, die auch alle nach Haus kommen.

Zitat:
Aber jetzt bleibe ich bis zum 19ten von zuhause weg...

ich auch Winken

Zitat:
Ja ich habe hier ein paar Leute kennengelernt,aber das dauert halt auch ne zeit vertrauen mit anderen zu knüpfen.
ja, fällt mir auch nicht leicht und es haben mich schon nach so kurzer zeit, die ersten enttäuscht, aber ich hab inzwischen drei mädels hier mit denen es schon richtig eng ist Smilie

aber das kommt mit der zeit und dann fühlste dich auch nicht mehr so einsam mit sicherheit Winken

Zitat:
wenn ich feiern gehe dann trinke ich auch mal gut einen. Ich bin seit dem ich 15 bin nie wieder wirklich abgestürzt, ab einem Punkt hör ich einfach auf ( um niemals die kontrolle über mich zu verlieren


ja, die Kontrolle verlieren, all das will ich auch nicht mehr. Darum trink ich bloß noch wenig und wenn mir danach ist

Zitat:
Ich trinke keinen Alkohol wenn ich Stress oder Probleme habe.
und ebenfalls nicht als problemlösung. wenn ich das höre oder merke wie ich es selbst denke (lässt sich nicht vermeiden, schließlich hat mans so lange vorgelebt bekommen, da kommt die idee wie von selbst auf "jetzt was trinken, dann vergisste alles") dann klingeln bei mir alle alarmglocken.

Zitat:
Allerdings habe ich auch meine Prinizipien. jedoch bin ich seitdem 15ten lebensjahr Raucher...also einer sucht bin ich doch erlegen...trotz das ich asthma habe.


ja, ich häng gern viel zu lang vorm pc (sieht man ja bei meinen prompten antworten), auch ne sucht, leider zu schwer bekämpfen, weil ich den pc ja auch benutzen muss, lässt sich also nur einschränken.

ein satz von dir hat mich allerdings aufhorchen lassen: du trinkst unter anderem kontrolliert um...
Zitat:
immer auf meine Mädels aufpassen zu können


das klingt sehr nach typischem co-verhalten. auch deine mädels sind alt genug um einschätzen zu können was alkohol bewirkt. es ist also ihre entscheidung, wenn sie sich betrinken.

ich hab mich auch schon um kotzende freundinnen gekümmert. klar wenns jemandem sehr schlecht geht verweigere ich die hilfeleistung nicht. aber grundsätzlich geb ich acht mich nicht zu sehr zu kümmern.

ich hab schon betrunkenen freunden das glas weggenommen etc. und im selben augenblick gemerkt, dass ich mich verhalte wie bei meiner mutter, versuche den alkoholkonsum der anderen zu kontrollieren. und das tut mir nicht gut.

und ich denke auch es birgt die gefahr später co-abhängig zu werden, vielleicht sogar an einen trinkenden ehemann zu geraten.

ich lass eine betrunkene freundin nicht allein nach haus fahren, wenn ich auch auf der party war und den selben heimweg hab, klar, aber wenn sie sich beim absteigen samt fahrrad hinlegt, dann muss sie sich selbst aufrappeln. und ich sag keinem wie viel er trinken soll und ob überhaupt. ich will den kampf nicht weiterkämpfen. nicht immer wieder die gewohnte situation von zu hause inszenieren...

denn ich weiß ich kann den kampf nicht gewinnen.

meine freunde sind selbst für ihr leben verantwortlich. ich weiß nicht, ob dus gelesen hast, aber ich habe auch leute in meinem bekanntenkreis von denen ich denke, dass sie bereits abhängig sind.

aber das ist nicht mein problem, nicht meine schuld und ich kann es nicht ändern.

Ich wünsch dir einen schönen Abend, Roa
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Roa hat zum Thema: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben
Krümel89
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 28.11.2008
Beiträge: 6
Alter: 23

BeitragVerfasst am: 02.12.2008, 20:58    Titel: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Roa
ich hoffe du hattest einen schönen Tag?! Mir ist heute aufgefallen das ich durch das schreiben hier und das lesen schon kleinere Fortschritte mache...ich halt emir immer vor ich bin nicht alleine und andere habens geschafft und ich schaffe es auch. So lebt es sich schon ein Stück weit besser.
Ja zu meinen Freunden. Ich meine nicht das ich ich ihnen vorschreibe wie sie trinken oder sonst irgendwas sondern,falls sie sich wirklich sooo abschießen das ich ihnen helfen kann heim zu kommen und das sie net in schwierkeiten geraten Smilie
ich will nicht sagen das ich bestimmt co verhalten habe! ich habe mich zuerst immer um meine mum gekümmert dann um meinen dad und nun bin ich das erste mal allein und komm damit zurecht klar ich muss selbst für mich ganz alleinw as tun. ich bin ehrlich mir fällts schwer. ich hab sogar schwieirkeiten damit mir was zu essen zu machen. weil ich es für mich selbst überflüssig finde..ich frage meistens die mädels hier ob se mit mir was essen gehen oder so! damit ich mich vernünftig ernähre und ich bin furchtbar sparsam..
najaaaaa
schönen abend noch
gruß
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Krümel89 hat zum Thema: Re: Meine Mutter brachte mich in die Hölle... geschrieben

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