| muss ich wirklich tolerant sein? • Angst |
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lobanshee Gast
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Verfasst am: 27.11.2008, 22:03 Titel: Re: Meine Geschichte |
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Hallo Simone,
ein letztes Mal nehme ich mir die Zeit, Dir zu antworten:
| Simone75 hat Folgendes geschrieben: | | Biene du bist super deine Antwort. Warum soll ich euren Weg gehen? |
Das ist nicht "unser" Weg! Das, was Du hier lesen könntest, wenn Du es tuen würdest, ist die geballte Erfahrung ganz vieler, die erkannt haben, dass die Alkoholsucht eine tödliche Krankheit ist und sie nebenbei noch komplett verblödet! Diese Krankheit macht einen blind für das Leben, untüchtig und selbstzerfleischend! Daher ist dieser Weg hier in der Summe der einzig Richtige!
| Simone75 hat Folgendes geschrieben: |
Weil er euch bis jetzt geholfen hat? Nur für wielange wer gibt euch die Garantie das ihr nie mehr trinkt. |
Was wäre denn das Gegenteil? So wie Du es anpackst? Im Zimmer hocken, auf ein Wunder warten? Alles an Erfahrungen und Ratschlägen in den Wind schreiben? Immer nur erzählen von etlichen Therapien, die Du alle nicht anpackst? Immer wieder dasselbe, wenn Du sauer bist, abhauen und nach Tagen hier wieder reinschneien, um einen Rückfall zu berichten, aber dieses mal wirklich der letzte usw.? Und das Spiel geht von vorne los? Wieder Fragen, wie wir das machen und wie wir mit unseren Trinkpausen umgehen?
Bisher hast Du gar nichts begriffen!!
| Simone75 hat Folgendes geschrieben: |
...und ihr könnt mir nicht erzählen das es euch nichts ausmacht |
Genau das ist der Unterschied. Es macht uns nichts mehr aus, aber für jeden hier war dieser Weg bis zum zufriedenen Trockenwerden hart und beschwerlich. Nur eines ist jedem klar, der hier im Forum landet: Er ist sich seiner Sucht bewußt. Davon bist Du weit entfernt. Du leidest unter Verzichtsgedanken und Du leidest unter einer permanenten Unlust, etwas für Dich selbst zu tun. Im Prinzip bemitleidest Du Dich ohne Ende und hast es Dir zur Aufgabe gemacht, alles, was Dich zum Handeln auffordert, konsequent abzulehnen. Wie Mannberlin schon treffend schrieb: Du hast eine ätzende Lebenseinstellung!
Du fragst nach meinen Problemen? Das will ich Dir mal kurz erzählen, Simone! Mit 15 Jahren habe ich schon Verantwortung übernommen, mit 17 fing ich an zu arbeiten, mit 24 bekam ich einen Sohn. Nebenher hatte ich einen Vollzeitjob, den ich jetzt noch ausübe, aber gleichzeitig damals noch einen zweiten. Finanziell sah es in meinem Erwachsenenleben nie rosig aus. Um so weit zu kommen, wie ich jetzt bin, habe ich mich in Abendkursen und privat auf eigene Kosten weitergebildet. Ich habe 6 Jahre meine Mutter gepflegt und jetzt bezahle ich noch die saumäßig hohen Pflegeheimkosten und nun muss ich noch mehr sparen und so fast nebenbei, Simone, bin ich noch trocken geworden.
Die Gründe, warum ich zur Alkoholikerin wurde, sind jetzt und heute völlig Schnee von gestern! Mich interessiert nur noch das neue Leben gänzlich ohne Alkohol.
Wie Karsten schrieb, auch ich bin stolz, trockene Alkoholikerin zu sein und mein Leben neu beginnen zu können. Nur arbeiten und Probleme bewältigen, das musste ich vorher auch!
Du hast bisher noch nichts gemacht, außer rumgejammert und getrunken! Vergleiche Dich bloss nicht mit mir! Es gibt durchaus Menschen, die unverschuldet in Not geraten und aus nachvollziehbaren Gründen trinken, aber sehr viele haben auch begriffen, dass sie nur sich selber helfen können. Diese sind dann auch bereit, Hilfe anzunehmen, egal woher diese kommt.
Ich schreibe Dir hier so eindringlich, weil Du Dir leider immer noch nicht bewußt bist, dass Du es alleine nicht schaffen kannst. Das konnte ich auch nicht, deswegen ging ich in den Entzug, deswegen bin ich hier.
Momentan bist Du hier tatsächlich falsch, denn Du tust nichts, um Dich aus Deiner selbstgemachten Falle herauszuwinden. Daran musst Du dringend arbeiten!
L. |
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| lobanshee hat zum Thema: Re: Meine Geschichte geschrieben
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Rasko Gast
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Verfasst am: 28.11.2008, 00:23 Titel: Re: Meine Geschichte |
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Hallo Simone,
| Zitat: | | Jeder Mensch geht anders mit seinem Probleme der Alkoholsucht um einer schafft es mit Hilfe, einer alleine. Jeder muss für sich den Weg finden, aber man verurteilt niemanden deswegen wie er es macht. |
du willst deinen Weg gehen? Dann geh doch mal los!
Warum schreibst du hier, wenn du selbst weißt wie es für dich besser geht? Es zwingt dich hier niemand zu irgendwas und es schreibt dir auch niemand etwas vor.
Weißt du, ich habe auch meinen Weg gefunden. Der kann aber nicht so aussehen, dass ich hier ständig Beteuerungen abgebe, Ratschläge erwarte und nichts annehme.
Ich habe mich mit meiner Krankheit auseinandergesetzt, mich intensiv mit der Wirkungsweise von Alkohol auf das Gehirn beschäftigt und mich und mein Verhalten analysiert. Es gibt auch heute noch Momente, wo ich denke „och, ein Bier wäre jetzt schön“, aber ich weiß wo es hinführt und dass es mein Leben in keinster Weise bereichert. Daher tangiert es mich auch nicht, an Weihnachten und Silvester oder sonst wann keine Alkohol trinke zu „dürfen“. Wer will mir das verbieten? Ich WILL es nicht und ich MUSS es nicht.
Nicht der „böse Alkohol“ ist schuld an meinen Problemen, sondern meine Denkweise. Alkohol half mir in die Tasche zu lügen. Es entstand ein Kreisslauf: Umstände schlecht – trank ich, die Umstände blieben wie sie waren. War ja doof. Also gab ich dem Alkohol die Schuld – würde der mich jetzt nicht so benebeln, dann würde ich ja was ändern. Schade.
Was ändert sich, wenn du trinkst? Nichts.
Was ändert sich, wenn du nicht trinkst? Auch nichts. Aber nur dann hast du die Kraft und die Fähigkeiten konstruktiv an dir zu arbeiten, Wege zu erkennen und sie zu gehen.
Garantien gibt es nicht, auch nicht durch Therapien, da gebe ich dir recht. Aber man könnte doch mal was lernen? Solange ich nur mache was mir gesagt wird, weil es mir gesagt wird, bringt das nämlich wirklich nichts. Entweder ich denke über Ratschläge nach und befolge sie oder wandele sie auf mein Leben entsprechend um oder ich suche mir eigene Wege. In beiden Fällen heißt das Zauberwort „Handeln“.
Selbsthilfe!
LG Rasko |
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| Rasko hat zum Thema: Re: Meine Geschichte geschrieben
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Andi Gast
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Verfasst am: 28.11.2008, 07:22 Titel: Re: Meine Geschichte |
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Moin Simone,
| Zitat: | | Auch wenn ich wieder rückfällig werden sollte, was ich nicht hoffe dann fange ich von neu an. Wenn ihr wollt das ich mich hier nicht mehr einbringe dann sagt es mir und ich gehe. Gibt genug Forums. |
Jo,dann nochmal und nochmal................
Niemand sagt das Du dich hier nicht wieder melden sollst/kannst/darfst um es mal mit deinen Worten auszudrücken.
Wenn Du der Meinung bist es gibt genug andere Foren,na dann!!
Ich habe auch jahrelang versucht mein Saufen zu legitimieren.
Simone,mir ist das doch schiet egal was Du machst von mir aus kannst Du saufen soviel Du willst,nur dann drehe eben deine Runden alleine,und versuche nicht dein Saufen damit zu legitimieren indem Du schreibst das es eben nicht dein Weg ist,den wir hier gehen,dann musst Du deinen Weg eben gehen von dem Du so überzeugt bist,aber eiere hier bitte nicht rum.
Gruß Andi |
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| Andi hat zum Thema: Re: Meine Geschichte geschrieben
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Glücksbärchjen neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.11.2008 Beiträge: 90 Alter: 24 Wohnort: Graz
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Verfasst am: 28.11.2008, 14:34 Titel: Re: Meine Geschichte |
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Hi Simone!
Als erstes muss ich Andi recht geben ich glaube auch dass du noch nicht wirklich gesehen hast dass du ein Problem hast bzw es nicht sehen willst.
Ich habe auch manchmal den gedanken an ein Kühles Bier doch ich unternehme etwas dagegen was du glaub ich noch nicht wirklich tust. Lass dir helfen den ohne schaffst du dass nicht wenn ich dass einmal so sagen darf. Ohne Hilfe schafft dass glaub ich keiner.
Wenn ich jetzt etwas falsches gesagt habe tud es mir leid.
LG Flo |
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lobanshee Gast
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Verfasst am: 08.12.2008, 23:02 Titel: Re: Meine Geschichte |
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Hallo Simone,
sehe Dich gerade online. Wie geht es Dir denn?
Lobanshee |
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| lobanshee hat zum Thema: Re: Meine Geschichte geschrieben
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