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Schlafgewohnheiten

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Karsten
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Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 32801
Alter: 49
Wohnort: Eberswalde

BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 12:31    Titel: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

bedingt durch die Alkoholsucht, ist ja zur nassen Zeit die Schlafgewohnheit aus den normalen Rhythmus gekommen.
Die ersten Tage meines nüchternes Lebens hatte sich das nicht geändert, denn von schlafen war kaum die Rede.
Die Ursache war sicherlich in den neuen Lebensstrukturen zu finden, den veränderten Kreislaufsituationen, die durch den Entzug hervorgerufen wurden, aber auch durch die vielen Gedanken, die nun aufkamen, ob ich auf den richtigen Weg bin.
Nach ca. 14 Tagen haben sie die Schlafgewohnheiten dann normalisiert und der Schlaf war eine Befreiung.
Ich lese ja viel hier im Forum, dass es am Anfang der Nüchternheit vielen Menschen so geht.
Vielleicht können wir ja mit unseren Erfahrungen zu den Schlafgewohnheit anderen Hilfesuchenden aufzeigen, das es auch wieder bei ihnen zu normalen Schlafgewohnheit kommt, wenn sie auf den richtigen Weg bleiben.

Gruß
Karsten
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Karsten hat zum Thema: Schlafgewohnheiten geschrieben
luna140485
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 28.08.2008
Beiträge: 37
Alter: 27

BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 13:16    Titel: Re: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Bei mir ist es ähnlich,

meine Schlafgewohnheiten waren auch aus dem Rhytmus gekommen und es hat ein wenig gedauert bis sich das wieder eingependelt hat.

Aber jetzt kann ich viel und wie ein Baby schlafen Sehr glücklich , klar gibt es immer mal Tage wo man nicht so gut schläft aber das ist ja normal, stressbedingt, der Mond, usw.

LG Nathalie
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luna140485 hat zum Thema: Re: Schlafgewohnheiten geschrieben
Minihexe
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.01.2007
Beiträge: 111
Alter: 41
Wohnort: Bayern

BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 13:50    Titel: Re: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich habe auch in der ersten Zeit nach dem Entzug sehr schlecht geschlafen, teils durch die Entziehungserscheinungen, teils durch die vielen Gedanken, die mir durch den Kopf schossen.

Als sehr hilfreich hat sich das Hörbuch-Hören bei mir erwiesen. Je nach Laune eine entspannende Musik, Meditation, "leichte" Geschichten. Das habe ich auch u.a. deswegen begonnen, da ich starken Tinnitus hatte.

Unterstützt wurde sowohl das gute Schlafen, als auch der Rückgang des Tinnitus durch Akupunktur, die die Ärztin in der Klinik damals bei mir zweimal wöchentlich durchgeführt hat. Smilie
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Minihexe hat zum Thema: Re: Schlafgewohnheiten geschrieben
Spedi
Gast






BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 14:23    Titel: Re: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Schlafen war ein seeeeehr leidiges Thema.

Und ich muss gestehen, ich war manchmal der Verzweiflung nahe, weil sich der gesunde und erholsame Schlaf nicht einstellen wollte.

Nicht mit Bädern oder Duschen oder Wickeln oder Düften oder Akkupunktur oder Meditation oder Autogenem Training oder Sport oder oder...

Nicht nach einem Monat, nicht nach einem Quartal, nicht nach einem Jahr.

Mehr als drei Stunden Schlaf pro Nacht waren "nicht drin", und die empfand ich nicht als erholsam.

Aber so ca eineinviertel Jahre nach Beginn meiner Trockenheit wurde der Schlaf "besser" und länger.

Ich habe heute einen Rhytmus gefunden, mit dem ich zufrieden bin. Wie luna140485 sagt, nicht immer und nicht jeder Tag ist gleich, aber "es passt".

Es braucht halt manches seine Zeit... der Raubbau an unserem Körper hinterlässt Spuren... Geschockt

LG
Spedi
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Spedi hat zum Thema: Re: Schlafgewohnheiten geschrieben
Blizzard
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 649
Alter: 32
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 15:18    Titel: Re: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Mein Schlafrhythmus fing an sich zu normalisieren, als ich im Rahmen meines letzten Jobs schon immer um 7 Uhr morgens arbeiten gehen musste. Nach Feierabend um 16 Uhr gings noch 2 Stunden zum Training, dann Essen und ein wenig lesen. Spätestens um 21 Uhr war ich dann so fix und alle, das Schlafen kein Problem mehr war.
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Blizzard hat zum Thema: Re: Schlafgewohnheiten geschrieben
Mandy2
Gast






BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 15:30    Titel: Re: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

bei mir, hat es auch eine Zeitlang gedauert, bis ich meinen Schlafrhytmus gefunden hatte. Lese aber auch noch, bis ich, gut einschlafen kann.

Aber es geht, endlich wieder gut Winken dachte auch immer, mit Alk, ging es besser, ne, das war eher, wie ne Narkose, ohne Erholung.

Ständig, msste ich, dann aufs WC, Heute nicht mehr so oft, das ist echt erholsam Winken

Nun, bin ich Morgens fit und munter, ohne dicken Kopf und Magenprobs, bin sehr froh, das sich das so gut, eingependelt hat.

Was mir, auch sehr hilft, wenn ich irgendwelche Probs habe, schreibe ich Sie in mein TB, das befreit mich dann, so nehme ich meinen Kummer, nicht mehr, mit ins Bett.

MLG Mandy
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Mandy2 hat zum Thema: Re: Schlafgewohnheiten geschrieben
kommal
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 24.06.2007
Beiträge: 6388
Alter: 53
Wohnort: Niederrhein

BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 16:10    Titel: Re: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo "Schläfer",


trocken schlafen bedeutete zunächst mal: Nicht jede Stunde aufstehen "müssen". Ausgeglichenes Leben bedeutete ruhigen Schlaf.

in der Entgiftung habe ich mit Muskelentspannung nach Jacobsen begonnen. Das habe ich jeden Abend im Bett vor dem Einschlafen gemacht. Bis zur LZT. Da habe ich Autogenes Training kennengelernt und das als Einschlafhilfe genommen- mehr zur Übung, denn bei meinen vielen "Waldläufen" war ich abends eh müde.

Heute reicht ein Buch (meistens eine halbe Stunde) und mir fallen die Augen zu.

Mein Schlafverhalten war für mich immer ein Indikator für mein Befinden- nicht nur körperlich- und ich beobachte das immer noch sehr genau.

Fazit: Feste Gewohnheiten ("Rituale) und (zumindest in der Woche) feste "Hinlegzeiten". Und den Tag nach Möglichkeit abgeschlossen haben- erledigen, was zu erledigen ist (da schwänze ich manchmal im Haushalt). Dann können belastende Gedanken nicht aufkommen.

Morgens bin ich fit: Wenn ich wach werde, stehe ich auf und nutze die Zeit für mich. Z.B. HIER. (oder auch mit Haushaltsarbeiten)
Smilie
LG kommal
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kommal hat zum Thema: Re: Schlafgewohnheiten geschrieben
Harry_54
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 22.10.2008
Beiträge: 217
Alter: 57

BeitragVerfasst am: 22.11.2008, 00:26    Titel: Re: Schlafgewohnheiten Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,
danke für eure Beiträge jetzt weiss ich das ich mit diesem Problem nicht alleine bin aber das nicht schlafen können treibt nich bald bis zum Wahnsinn. Maximal 2 bis 3 Stunden in der Nacht und das schon Monate sind einfach zu wenig. Mir wird es so langsam peinlich wenn ich während der Arbeit am PC fast einschlafe. Sportlicher Ausgleich usw hat mir leider noch nichts gebracht. Dazu kommt bei mir noch quälender Juckreiz dazu. Mein Arzt sagte mir das bei alles im grünen Bereich ist und Geduld angesagt wäre. Medikamente will ich keine nehmen aber es kann doch nicht sein nachts topfit zu sein und tagsüber fallen mir die Augen zu
LB Harald
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Harry_54 hat zum Thema: Re: Schlafgewohnheiten geschrieben

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