| Mein Vater macht einen Entzug - ich hoffe es geht bergauf! • Mal etwas positives... |
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Finchen1986 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 6 Alter: 26 Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am: 13.11.2008, 21:24 Titel: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Er will es nicht verstehen,
sein Leben kann doch auch ohne gehen?
Doch wenn er sich nichts eingesteht,
Ist er der nächste der seinen Weg alleine geht....
er weiß nicht wie weh er mir tut,
würde ihm so gerne sagen, sei vor dem Alkohol auf Hut,
meine Mutter hat er bereits das Leben genommen,
in seinen Augen, ist ihr Tod nur verschwommen,
er belügt sich selbst, sie sei an Krebs gestorben....
Was ist nur aus ihm geworden?
Helfen möchte ich ihm zu gern,
doch seine Gefühle sind mir fern,
er spricht nicht darüber, was ihn zur Sucht getrieben hat,
ich habe das Leben mit ihm so satt,
er wird mich nie lieben und achten,
immer wird der Alkohol nach ihm trachten,
es ist wie ein Kampf den ich nicht gewinnen kann,
ich wünschte mein Vater wäre ein starker Mann,
Ein Mann, der weiß wo es im Leben langgeht,
der hinter mir, seiner Tochter, steht...
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Hallo zusammen,
ich habe mal kurz mit diesem Gedicht begonnen......
Ich habe vor 2 Jahren meine Mutter verloren, sie war Alkoholikerin....
Mein Vater lebt noch und trinkt...... ich habe das Gefühl es wird immer schlimmer...
Meine kleine Schwester lebt noch zu hause, am Montag ist es eskaliert.... ich werde nun mit ihr zum Jugendamt gehen und sie daraus holen....... ich hoffe das geht alles gut... Ich habe Angst, dass ich das nicht schaffe...
Ich bin innerlich kaputt, ein Häufchen Elend, das einfach nicht mehr kann. Ich habe spät gemerkt, dass meine Eltern trinken, mir ist es nicht aufgefallen, für mich war ja alles normal, nun als Erwachsene, merke ich, dass ich in meinem Leben nicht zurecht komme, ich schaffe es nicht eine Beziehung zu führen, gebe mich cool, und tue so, als wäre ich knallhart.
Es ist schon besser geworden ein bisschen, ich habe mir eingestanden, das es so nicht weitergeht, bin nun in Therapie. Traumaverarbeitung.
Ich habe ziemliche Probleme dort, sie sagt, meine Eltern haben mir das schlimmste angetan, was Eltern einem Kind antun können, aber sie waren doch nicht nur schlecht???
Wie kommt ihr mit dieser Zwickmühle klar, wie schafft ihr es, morgens aufzustehen und das Leben in einem gutem Licht zu sehen? Wie schaffe ich es zu akzeptieren, dass ich meinem Vater nicht helfen? Die Theorie habe ich drauf, nur den Rest nicht......... Ich gehe langsam aber sicher zu Grunde, ich möchte nur noch schlafen, ich möchte meine Ruhe, aufgrund meiner Psyche habe ich nun meinen Job aufgegeben, ich schaffe die 8 Stunden arbeiten am Tag nicht mehr.....
Ich möchte wieder die Alte sein, die Fröhliche, die die alles schafft, was sie sich vorgenommen hat, ich möchte wieder ich sein, nur WO BIN ICH??
Dann frage ich mich wieder, ob ich mir zu viele Gedanken mache? Ob ich mich kaputt denke, ob ich nicht einfach in den Tag hineinleben soll, es kommt alles von selbst..... so nach dem Motto....
Ich wüsste gerne wie haben es andere erwachsene Kinder geschafft ihr Leben in den Griff zu bekommen, und wie haben sie Ihre Vergangenheit verarbeitet????
Vielen lieben Dank für Antworten,
euer Finchen ;o) |
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| Finchen1986 hat zum Thema: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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marinajako sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.06.2008 Beiträge: 1404 Alter: 37 Wohnort: daheim
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Verfasst am: 13.11.2008, 22:03 Titel: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Hallo Finchen,
erstmal herzlich willkommen hier im Forum
Am besten gehst Du mit deiner Schwester zum Jugendamt dort können Sie dir mit Sicherheit weiterhelfen eine Lösung zu finden.
| Zitat: | | Ich wüsste gerne wie haben es andere erwachsene Kinder geschafft ihr Leben in den Griff zu bekommen, und wie haben sie Ihre Vergangenheit verarbeitet???? |
Ich selber habe gemerkt das es mir gut tut mir meinen Kummer von der Seele zu schreiben und hier im Forum zu lesen und zu lesen und zu lesen mir hat es einfach gut getan zu sehen ich bin nicht alleine es gibt viele die die Gleichen oder ähnliche Probleme haben wie ich und ich merke bei mir das ich mit der Zeit ruhiger geworden bin und das ich nach und nach meine Vergangenheit verarbeiten könnte.
Lieben Gruß
Marina  |
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| marinajako hat zum Thema: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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Finchen1986 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 6 Alter: 26 Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am: 13.11.2008, 22:21 Titel: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Hallo Marina,
danke für die schnelle Antwort....
Witzig, du heißt wie meine Cousine und fast wie ich...
Ich habe gerade auch ein paar Beiträge gelesen, und musste aufpassen, dass ich nicht anfange zu weinen.... bin gerade nicht zu hause.....
Es ist ein unbeschreibbares Gefühl, dass es tatsächlich Menschen gibt, die so fühlen wie, die mehr oder weniger die gleichen Probleme haben.
Wer kann schon nachvollziehen, dass man sich ständig leer fühlt? Dass das Selbstwertgefühl nicht da ist? Dass man gleich beleidigt ist, wenn Freunde ohne einen etwas machen? Dass man sich lieber mit Problemen anderer herumschlägt als mit den eigenen? ---> Wenn man einfach nicht in der Lage ist? Keiner.....
vielleicht verstehe ich irgendwann meinen Vater, warum er trinkt, auch wenn ich da nicht viel Hoffnung sehe...... Ich kann ja auch nicht wirklich sagen, warum ich rauche, außer dass es mich beruhigt, bin doof, bin erst nach dem Tod meiner Mutter angefangen, mit 20 meint man eigentlich, dass man genug Verstand hat, aber nun, dafür war ich meine Jugend über vernünftig ....
Ich werde dann jetzt mal, ein bisschen weiter arbeiten, bin in der Tankstelle, und da hier, Baustellen sind, ist es hier sehr sehr sehr ruhig.... schlafe schon halb
Liebe Grüße
Carina  |
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| Finchen1986 hat zum Thema: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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clare Gast
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Verfasst am: 14.11.2008, 00:17 Titel: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Hallo Carina,
habe gerade deinen Beitrag gelesen und er hat mich geschockt. In so vielem, was du schreibst, erkenne ich mich wieder, es ist einmal mehr unglaublich, wie viele Ähnlichkeiten da bestehen.
| Zitat: | | Ich möchte wieder die Alte sein, die Fröhliche, die die alles schafft, was sie sich vorgenommen hat, ich möchte wieder ich sein, nur WO BIN ICH?? |
Die Alte? Vielleicht ist aber nur einfach deine Fassade aufgebrochen? Das bedeutet den ersten Schritt zur wahren Heilung.
Dass man nicht mehr beleidigt ist, wenn die Freunde etwas ohne einen machen. Dass man fähig ist, Beziehungen einzugehen. Dass man nicht mehr die Coole spielen muss.
Für mich ist es sehr hart festzustellen, dass doch nicht alles schön und in Ordnung ist. Aber ich glaube wirklich daran, dass eine Änderung nicht möglich ist ohne die Einsicht, dass wir unser Leben doch nicht so gut meistern wie wir dachten und dass wir vielleicht doch nicht so tough sind.
Meine Mum ist vor drei Jahren gestorben. Ich war zwar schon vorher Alkoholikerin (das habe ich damals natürlich nicht gedacht), aber nach dem Tod meiner Mutter ging es erst richtig los mit dem Saufen.
Zwei Monate nach dem Tod meiner Mutter war ich in einer neuen Stadt, habe mein Studium begonnen, neue Arbeit, neue Leute, neue Umgebung. Und ich zugedröhnt. Dachte, ich stecke das weg mit dem Tod meiner Mutter.
Zwei Jahre später war ich komplett verzweifelt. Ich war ein emotionales Wrack, ich wusste nicht, warum und wozu ich bin, was das alles soll. Nach außen hin habe ich noch halbwegs funktioniert, Arbeit und Uni. Heute weiß ich, dass ich so ziemlich am seidenen Faden hing.
Weil ich aber dachte, ich dreh durch, bin ich zum Psychologen gegangen. Ich habe keine andere Möglichkeit gesehen, wie es mit mir noch aufwärts gehen kann. Ich sah nur nach unten.
Das mit deinem Vater und deiner Schwester tut mir sehr leid.
Ich wünsche dir alles Gute und dass du deiner Schwester helfen kannst. Ich bin wegen des Alkoholismus meiner Mutter im Heim gewesen, seit ich zwölf war, und es war eine meiner wichtigsten Rettungen, von denen, die noch folgen sollten. Sonst wäre ich heute bestimmt nicht hier.
Liebe Grüße
Clare |
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| clare hat zum Thema: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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Finchen1986 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 13.11.2008 Beiträge: 6 Alter: 26 Wohnort: Ostfriesland
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Verfasst am: 14.11.2008, 09:22 Titel: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Einen wunderschönen guten Morgen Clare,
..... habe deine Antwort dankend gelesen.
Es ist ein merkwürdiges Gefühl, dass Alkoholiker (innen) irgendwie dieselben Problem zu haben scheinen, wie ich??? Nur dass ich nicht zur Flasche greife...... Das fällt mir schwer zu glauben.. aber es macht es auch ein Stück weit einfacher, vielleicht verstehe ich ja irgendwann die Beweggründe, warum man Alkoholiker "wird" oder irgendwann einfach ist......
Habe es mir sehr zu Herzen genommen, dass meine Fassade aufgebrochen sein soll? Wahrscheinlich ist es so, und sicherlich ist es auch gut... aber ich möchte nicht schwach sein.. Diese junge Frau, die ich momentan bin, bekommt nicht wirklich was geregelt.......
Es wird sicherlich noch ein langer Weg sein, bis ich mich wirklich kenne und vor allem Selbstachtung vor mir habe.....
Ich bin auch in Therapie, Montag ist es wieder soweit, abwarten was passiert, mir tut es sehr gut, dass ich mich hier im Forum ein wenig austausche, auch wenn ich nicht immer Zeit habe mich vor den PC zu setzen, gestern und heute ist Zufall.
Dir wünsche ich alles Gute und hoffe dass du es schaffst.
Wenigstens hast Du es verstanden, dass es so nicht weiter geht, mein Vater wird es nie verstehen........... Da gebe ich auf, er ist 54 Jahre alt, Pegeltrinker, trinkt schon ewig.... und er hat alles, nen Job, ein Haus, drei Töchter..... aber ich weiß auch zu wenig über ihn, man kann nicht mit ihm sprechen, ich könnte genauso gut, dem Stuhl auf dem ich sitze erzählen, "Papa du bist ein Alkoholiker, und hör auf damit".......
Früher oder später steht er alleine da.....
Einen wunderschönen Tag
Liebe Grüße
Carina |
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| Finchen1986 hat zum Thema: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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marinajako sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.06.2008 Beiträge: 1404 Alter: 37 Wohnort: daheim
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Verfasst am: 14.11.2008, 13:01 Titel: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Hallo Carina,
| Zitat: | | Es ist ein merkwürdiges Gefühl, dass Alkoholiker (innen) irgendwie dieselben Problem zu haben scheinen, wie ich??? |
Alkoholismus ist eine Familienkrankheit wo man als Kind leider den Part des Zuschauers hat, man leidet drunter, ist direkt Betroffen kann aber leider selber nichts tun außer sich selber zu helfen.
| Zitat: | | Habe es mir sehr zu Herzen genommen, dass meine Fassade aufgebrochen sein soll? Wahrscheinlich ist es so, und sicherlich ist es auch gut... aber ich möchte nicht schwach sein.. Diese junge Frau, die ich momentan bin, bekommt nicht wirklich was geregelt...... |
Das kenne ich mir ging es auch einige Zeit so man fühlt sich einfach wie gelähmt aber glaube mir das wird auch wieder besser
Schau dich hier im Forum um lese bei den anderen und glaube mir irgendwann kommt die Selbstachtung und das Selbstvertrauen
Lieben Gruß
Marina |
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| marinajako hat zum Thema: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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almacya Gast
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Verfasst am: 14.11.2008, 21:11 Titel: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Hallo Finchen,
ich geh auch zur Therapie, du wirst merken dass das super anschlägt und dann fühlst du dich auch besser und der Therapeut wird dir auch helfen eine vollwertige, gleichwertige Beziehung zu führen.
Meine Eltern haben auch viel Sche*** gebaut. Kannst ja mal meinen Thread lesen. Ich hab keine richtige Liebe bekommen etc. Meiner Mutter war mein Vater und sie selbst wichtiger als ihre Kinder etc.
Es wird eine Phase geben in der du sehr verwirrt sein wirst, eine in der du sie hassen wirst (dann wenn dir selbst ein licht aufgeht was alles passiert ist) und dann eine, wo du akzeptieren wirst dass sie deine Eltern sind und bleiben, das du aber selbst entscheiden kannst was du mit dir lassen machst und was nicht. Die ganzen Konflikte kannst du irgendwann mit Liebe auflösen.
Ich wünsche dir Kraft. |
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| almacya hat zum Thema: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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Schnuddel neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 01.11.2008 Beiträge: 36 Alter: 32 Wohnort: Franken
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Verfasst am: 14.11.2008, 21:32 Titel: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker |
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Hallo Finchen!
Erstmal meinen Glückwunsch, daß du hier zu uns ins Forum gefunden hast. Hab keine Angst davor, daß du durch die Therapie und die Arbeit an dir selber ein anderer Mensch werden könntest, hab keine Angst davor manchmal auch schwach zu sein, denn aus Momenten der Schwäche wirst du stärker als je zuvor wieder "erwachen". Geh deinen Weg, deinen eigenen Weg, lass dir von deinem Therapeuthen helfen so gut es geht und ließ und schreib hier weiter, denn hier bist du nie alleine, wirst immer offene Ohren für deine Sorgen und Nöte finden.
Hab meinen Vater vor zwei Jahren an den Alkohol verloren, er ist mit der Flasche in der Hand für immer von mir gegangen, deshalb kann ich deine Verzweiflung gut verstehen, wenn dein anderer noch lebender Elternteil jetzt auch noch diesem Zeug verfallen ist. Aber er ist erwachsen und selbst für seine Taten verantwortlich, nicht du!
Glaub an dich, denn diese junge Frau, die du momentan bist bekommt meiner Meinung nach sehr viel geregelt, du lässt dir helfen, gehst zur Therapie, setzt dich hier mit dir auseinander und dazu gehört Mut und sehr viel Kraft. Du bist nicht schwach, stärker als du vielleicht glaubst.
Wünsch dir die Kraft die du brauchst auf deinem weiteren Weg und auch um schwach zu sein, muß man Mut und Stärke besitzen.
Gruß Karo |
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| Schnuddel hat zum Thema: Re: Mutter =Tod, war Alkoholikerin, Vater = ist Alkoholiker geschrieben
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