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Krebsvorsorgeuntersuchung

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Autor Nachricht
Karsten
Administrator
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Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 32801
Alter: 49
Wohnort: Eberswalde

BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 10:52    Titel: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

in letzter Zeit höre ich über die Medien immer wieder, wie wichtig die Krebsvorsorgeuntersuchung ist.
Gerade in meiner Generation ist es ja an der Zeit, sich so einer Krebsvorsorgeuntersuchung öfter zu unterziehen.
Wie haltet Ihr es damit?

Gruß
Karsten
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Karsten hat zum Thema: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben
Vaan
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 15.08.2007
Beiträge: 1400

BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 10:58    Titel: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Alle 2 Jahre in meinem Geburtsmonat hin damit ich es nicht vergesse. Einmal das volle Programm incl. Darmspiegelung. Ich erkläre jeden für verrückt der das nicht macht zumal die Kasse ab einem bestimmten Alter für die Kosten aufkommt. Seit meinem 30igsten geht es da immer hin. Im Selben Monat auch Zahn und Augenarzt. PUNKT !!!

Noch nie gemacht habe ich allerdings Brustkrebsvorsorge (JA DAS GIBT ES AUCH BEI MÄNNNER !!!! wenn auch im Promillebereich) Ich müsste dafür zum Frauenarzt, da Hausärzte mit den Geräten dafür im Regelfall nicht ausgestattet sind. Da war die Hemmschwelle dann doch zu gross.

Gruss Vaan
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Vaan hat zum Thema: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben
Hartmut
Moderator
Moderator


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 13.02.2007
Beiträge: 10675
Alter: 49

BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 12:18    Titel: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten,

ich habe meine Krebsvorsorgeuntersuchung im Frühjahr hinter mich gebracht und konnte Zweifel, die bis zu diesem Zeitpunkt bestanden, für mich erstmal ausschließen. Zudem ein General-Check auch auf andere Krankheiten hinweisen können.

ich habe mich mit dem Trockenwerden für das Leben entschieden und dazu setze ich auch die Gesundheit mit an erster Stelle. Das diese nun von den Kassen angeboten und bezahlt wird , nutze ich dieses, auch wenn mit einem Unruhegefühl ,es könnte doch was sein, gerne.

Solche Vorsorgeuntersuchen sind immer ein Anlass oder Chance zur Selbstüberprüfung und wenn was auffällig wäre , es schon im Anfangsstadium zu behandeln.

Gruß Hartmut
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Hartmut hat zum Thema: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben
Linde66
Moderatorin
Moderatorin


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 08.10.2008
Beiträge: 14422
Alter: 46

BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 16:35    Titel: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo!

Als ehemalige Weißkittel-Beruflerin kann ich nur jeder/m empfehlen, die kostenlosen Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen. Klar sind die Untersuchungen ungewohnt, unangenehm; vielleicht erinnern sie an alte Traumatisierungen.

Grundsätzlich kann jede/r bei seinem Hausarzt alle 2 Jahre den kostenlosen Check up 35+ machen lassen. Das ist eine allgemeine, jedoch recht umfassende Gesundheitskontrolle.

Frauen können bei ihrer Gynäkologin ab dem 20 Lebensjahr jährlich zur kostenlosen Krebsvorsorge. Da Frauen zwecks Empfängnisverhütung bzw. Schwangerschaft "gewöhnt" sind, zum Gynökologen zu gehen, ist für sie der Gang zur Krebsvorsorgeuntersuchung kein großes Hindernis.

Männer sind leider Vorsorge-Muffel. Die bringen eher beim leisesten Geräusch ihr Auto in die Werkstatt, als daß sie selbst zum Urologen gehen... Es erfolgt eine Laboruntersuchung auf Tumormarker, eine Stuhluntersuchung auf Blut im Stuhl, eine Tastuntersuchung des Enddarmes mit gleichzeitiger Prostatauntersuchung. Gegebenenfalls wird eine Koloskopie (Darmspiegelung) veranlaßt. Alle diese Untersuchungen sind ab einem bestimmten Lebensalter kostenlos, noch nicht einmal die Praxisgebühr wird fällig für Vorsorgeuntersuchungen!

Ja klar sind diese Untersuchungen mit Scham behaftet. Die Angst vor etwaigen Schmerzen bei der Untersuchung bzw. die Angst vor einem möglichen Befund läßt viele zögern. Dagegen steht die Chance, einen möglichen Krebsbefund frühzeitig erkennen und behandeln zu können...

Ich selbst nehme alle für mich möglichen Untersuchungsangebote wahr. Ich bin EK, Überlebende von s** Mißbrauch und "trockene" Eßsüchtige, deren Zähne aber infolgedessen sehr angegriffen sind. Meine Kindheit habe ich überlebt. Dann habe ich mich für's Leben entschieden. Für mich gehören Vorsorgemaßnahmen unbedingt dazu. Genauso wie regelmäßige Zahnarztbesuche, die Benutzung einer elektr. Zahnbürste und meine Ernährungsumstellung auf biologische Vollwertkost. Und Sport sowieso.

Wenn man übers Jahr die angebotenen Vorsorgeuntersuchungen machen läßt, "versüßen" manche Krankenkassen ihren Mitgliedern das sogar mit 100€! Nachfragen lohnt sich.

Gruß, Linde
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Linde66 hat zum Thema: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben
Ingeliesi
Gast






BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 17:24    Titel: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten,

nun hast du mich auf meinem Pferdefuß erwischt. Arztbesuch! Bei meinem Mann hat man bei der Krebsvorsorge festgestellt, dass er eigentlich kerngesund ist, nur die Blutwerte waren leicht verändert. Da wurde nachgefasst. 10 Wochen später war er tot. Leukämie, die agressivste Form, die man haben kann. Gestorben ist er letztlich an der Chmo. Danach habe ich mir geschworen zu keiner Krebsvorsorge mehr zu gehen - vorher war ich da regelmäßig. Bis heute habe ich mich auch noch nicht endgültig fürs Lebenwollen entschieden.

Gruß Inge
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Ingeliesi hat zum Thema: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben
Spanijoggel
Moderatorin
Moderatorin


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Anmeldungsdatum: 13.02.2008
Beiträge: 8589
Alter: 70
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 19:06    Titel: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Karsten!

Gute Idee,uns einmal zu fragen!

Für mich ist es klar,eine solche Vorsorge ist ganz wichtig!

Selber werde ich jährlich ganz gründlich kontrolliert,da ich einmal ein Melanom hatte.

Herzliche Grüsse
Yvonne
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Spanijoggel hat zum Thema: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben
kaltblut
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 20.06.2006
Beiträge: 4741
Alter: 53
Wohnort: beiM

BeitragVerfasst am: 11.11.2008, 21:32    Titel: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

habe ich nie was von gehalten, überflüssiger Krams, aber nachdem meine Frau vor 2 1/2 Jahren einen Infarkt bekam, sind die Untersuchungen so normal geworden wie der TÜV-Stempel, nur Autos werden ausgetauscht, wenn ich keinen Stempel mehr bekomme bleiben nur Erinnerungen.

LG Kaltblut
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kaltblut hat zum Thema: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben
Feuervogel
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 19.03.2008
Beiträge: 618
Alter: 54
Wohnort: Norddeutschland

BeitragVerfasst am: 21.11.2008, 19:27    Titel: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,
als angehende Gesundheitsberaterin möchte ich an dieser Stelle gerne über einige Unklarheiten, resp. Mißverständnisse aufklären.

Zunächst einmal hat sich in Bezug auf die genannten Untersuchungen leider der Begriff „Vorsorgeuntersuchung“ eingebürgert, anstatt richtig: „(Krebs-)Früherkennungs-Untersuchung“.

Es handelt sich bei den genannten Untersuchungen um reine Früherkennungsmaßnahmen, d.h. eine Krankheit soll in einem möglichst frühen Stadium erkannt werden – sie wird durch diese Untersuchung aber in keinster Weise im Entstehen gehindert! Dies ist nur durch Vorsorge, d.h. Prävention, möglich.
An der Früherkennung haben natürlich die Krankenkassen ein wirtschaftliches Interesse, lassen sich Krankheiten im Frühstadium doch besser (und damit kostengünstiger) behandeln, als in einem weiter fortgeschrittenen Stadium – wenn überhaupt… Doch auch die Patienten sollten ein Interesse an einer frühzeitigen Entdeckung haben, sind im frühen Stadium doch die Heilungschancen (wenn überhaupt) deutlich größer und die Nebenwirkungen geringer, weil die evtl. notwendigen (medikamentösen, chirurgischen, etc.) Eingriffe in geringerem Umfange stattfinden müssen.

Dennoch: Vorsorge, d.h. Vorbeugung im Sinne von GESUNDERHALTUNG, resp. Vermeidung von Krankheiten sind die Früherkennungs-Maßnahmen nicht!

Wirkliche Vorsorge heißt: durch gesunde Lebensführung Krankheiten vorbeugen, d.h. seine Gesundheit erhalten. Dies kann man durch folgende Maßnahmen erreichen:
- Gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit viel Gemüse, Obst, Getreide, Kartoffeln und wenig Fleisch
- Ausreichend Bewegung!
- Vermeidung von „Genuß“giften wie Alkohol, Nikotin, resp. mäßiger Konsum von Kaffee, etc.
- Erhaltung der seelischen Gesundheit durch Aufmerksamkeit für die eigenen Bedürfnisse, gute soziale Kontakte, Gedankenhygiene.

Die Früherkennungsmaßnahmen der Krankenkassen wären in diesem Zusammenhang eine Ergänzung, resp. Bestätigung durch den Arzt, daß die gesunde Lebensführung tatsächlich einen gesunden Körper erhält Ausrufezeichen Winken

LG
Feuervogel

P.S.
carolinefeifer hat Folgendes geschrieben:
Eine andere Erkennung von Brustkrebs gibt es glaube ich nicht

Doch! 90 % der Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind, haben den Tumor bei einer Selbstuntersuchung entdeckt! Außerdem gibt es noch die Tastuntersuchung durch den Arzt, sowie die Möglichkeit, die Brust per Ultraschall zu untersuchen – alles Methoden, die erwiesenermaßen unbedenklich, preiswert und effektiv sind. Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust und Röntgenstrahlen verursachen nachgewiesenermaßen selbst Krebs. Ob durch Mammographie mehr Krebs im Frühstadium entdeckt wird, als durch die Röntgenstrahlen selbst "produziert" werden, ist bislang nicht bewiesen. Wer dennoch zur Mammographie will, mag es tun...
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Feuervogel hat zum Thema: Re: Krebsvorsorgeuntersuchung geschrieben

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