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wahrscheinlich doppelt Co-abhängig?

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Schwanger und mein Freund ist alkoholabhängig   •    Rückfall  
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almacya
Gast






BeitragVerfasst am: 21.10.2008, 11:00    Titel: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

also da es hier ja nur um mich gehen soll, könnt ihr die Story von meiner Ma, die jetzt so langsam mit dem Trinken anfängt und dem Vater meines Freundes in meinem Vorstellungsthread etwas genauer lesen.

Ob ich von meiner Mutter co-abhängig bin, weiß ich nicht. Ich kaufe weder Alkohol, noch versuche ich ihr Verhalten zu entschuldigen, bin eigentlich nur froh dass sie damit nicht noch andere gefährdet, z.b. betrunken Auto fährt oder sowas. Dass sie ein Problem hat ist mir aber bewusst. Ich weiß nur nicht was ich da machen kann. Argumentieren kann man gegen so einen Mist ja nicht. Wenn ich mit ihr etwas unternehme, dann versuche ich immer Sachen zu finden, wo Alkohol keine Rolle spielt, Spazierengehen, bummeln etc. Ich weiß jedoch nicht, ob ich mich abends noch zu ihr setzen soll um mit ihr Fernsehen zu schauen, denn dann trinkt sie ja.

Dass ich jedoch bereits von meinem Freund co-abhängig bin, wird mir immer mehr klar. Also sein Vater trinkt. Er persönlich trinkt überhaupt nichts.
Ich habe jetzt 2 Jahre versucht ihm zu helfen. Dass er zu hause ausziehen soll, dass er an sich denken muss und nicht an seine mutter etc. Die sieht ihn eh als Partnerersatz und fängt an, gegen mich zu intrigieren. Mein Freund findet jedoch immer neue Ausreden. Langsam kotzt mich das jedoch so was von an, dass ich beschlossen habe, nur noch alle 3 Wochen hinzufahren, anstatt alle 2. Ist ne Fernbeziehung. Mich verpestet die schlechte Atmosphäre da zusehens, und langsam habe ich keine Hoffnung mehr, dass er jemals etwas an seiner Situation ändert. Er macht sich selbst so zum Opfer...
Bei mir hat das inzwischen zu einer mittelschweren Depression geführt. Ich habe mehrere Monate Fresssucht gehabt, die geht aber langsam wieder weg und ich habe 4 Kilo abgenommen. Also ich hab leichtes Übergewicht, aber insgesamt hatte ich so 10 bis 12 Kilo zugenommen.
Ich habe auch Anfang des Jahres selbstverletzendes Verhalten gezeigt und bin deshalb in Therapie gegangen. Inzwischen geht es mir deutlich besser, worauf ich auch sehr stolz bin.
Durch den Kontrollzwang meines Freundes habe ich etwa 90% meiner sozialen Kontakte abgebrochen, was ich jedoch versuche nun langsam, Schritt für Schritt, rückgängig zu machen. Ich habe ihm noch nichts davon gesagt, weil ich immer noch Angst vor der Reaktion habe. Und das ich sowas überhaupt schreiben muss, kotzt mich nochmal an. Geschockt

Ist da ne Trennung unausweichlich und für mich der beste Weg?
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almacya hat zum Thema: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben
almacya
Gast






BeitragVerfasst am: 21.10.2008, 12:35    Titel: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich denke langsam wirklich ohne Trennung wird es für mich nicht gehen. Nur ich schaffe das irgendwie nicht bis ins letzte konsequent zu sein. Obwohl ich kaum noch Hoffnung habe dass er da endlich auszieht und ich mittlerweile auch begreife wie mich das alles verändert hat und runtergezogen hat, schaffe ich diesen Schritt nicht.

Was kann mir Kraft geben?
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almacya hat zum Thema: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben
skybird
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 4106

BeitragVerfasst am: 21.10.2008, 14:04    Titel: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi almacya
Du fragst:

Zitat:
Was kann mir Kraft geben?


Ich habe Dir nur eine Antwort: Die Rückbesinnung auf Deine Bedürfnisse und die Umsetzung derselben.

Du hast Dich schon "verbogen", um Dich Deiner Umwelt anzupassen, Dein Körper zeigt Dir deutlich, dass es bis zum Unerträglichen gegangen ist. Komm zurück zu Dir und wenn das momentan nur durch eine Trennung geht, dann wage diesen Schritt. Sonst wird dir Dein Körper noch mehr Signale senden.

Und nochmals herzlich willkommen hier in der Offenen!

LG Skybird
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skybird hat zum Thema: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben
almacya
Gast






BeitragVerfasst am: 21.10.2008, 17:49    Titel: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Danke für den Tipp. Ich habe mir heute mal den Tag für mich genommen, nicht viel gemacht, aber mich nicht um andere gekümmert. Hat gut getan. Smilie
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almacya hat zum Thema: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben
skybird
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 4106

BeitragVerfasst am: 21.10.2008, 21:21    Titel: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Klasse, almacya, weiter so, Schritt für Schritt - auf dem Weg zu Dir selbst!

LG Skybird
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skybird hat zum Thema: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben
almacya
Gast






BeitragVerfasst am: 21.10.2008, 23:03    Titel: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Heute abend ist folgendes passiert:

Ich habe ihm gesagt, dass ich jetzt nur noch alle 3 Wochen zu ihm fahre, weil mich die Situation bei ihm zu Hause sonst zu sehr belastet. Dann habe ich ein paar Wünsche formuliert: Ich wünsche mir dass er auszieht, sich von seiner Mutter und dem Umfeld löst und mit mir zusammen eine Paartherapie macht.
Antwort war dann natürlich, dass ich ihn erpresse und ihm die Pistole auf die Brust setzte. Ich habe ihm gesagt, dass ich mir das nicht mehr mit angucken will was bei ihm zu Hause abgeht und es auch nicht mehr erleben will. Ich denke dabei an mich und es muss ihm doch daran gelegen sein dass es mir gut geht. Antwort darauf war dann, wenn ich ihn genug lieben würde, wäre das alles kein Problem für mich.

Allein schon wenn ich das so schreibe ist das eigentlich so eine Frechheit, dass mir fast die Hutschnur platzt Böse

Uneinsichtig bis ins Mark. Jetzt bin ich wütend. Die ganze Energie die ich da wieder investiert habe war fürn A....
Naja, vielleicht wurmt ihn das mit den 3 Wochen jetzt so, dass er was ändert.
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almacya hat zum Thema: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben
Lilly12
Gast






BeitragVerfasst am: 22.10.2008, 07:19    Titel: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo almacya,

Mh, also wenn ich das so lese, almacya, handelt es sich hier wohl eher um einen „3-fach-CO-Fall“ Geschockt
Du bist ein CO-Kind, Dein Freund ist ein CO-Kind und nun seid ihr noch gegenseitig Eure CO`s geworden. Geschockt

Du sprichst von Kontrollzwang Deines Freundes, das ist typisch für ein CO-Kind, überlege mal, ob Du selbst davon frei bist ?

Desweiteren versuchen CO`s, andere Menschen zu steuern, das tust Du auch.
Lies Dich mal selbst:
Zitat:
Ich habe jetzt 2 Jahre versucht ihm zu helfen. Dass er zu hause ausziehen soll, dass er an sich denken muss und nicht an seine mutter etc.


Zitat:
Ich habe ihm gesagt, dass ich jetzt nur noch alle 3 Wochen zu ihm fahre, weil mich die Situation bei ihm zu Hause sonst zu sehr belastet. Dann habe ich ein paar Wünsche formuliert: Ich wünsche mir dass er auszieht, sich von seiner Mutter und dem Umfeld löst und mit mir zusammen eine Paartherapie macht.


Zitat:
Uneinsichtig bis ins Mark. Jetzt bin ich wütend. Die ganze Energie die ich da wieder investiert habe war fürn A....
Naja, vielleicht wurmt ihn das mit den 3 Wochen jetzt so, dass er was ändert.


Sorry, aber wenn mir jemand sowas sagen würde, würde ich mir auch erpresst vorkommen und das Weite suchen Verrückt . Egal, ob der andere Recht hat, das würde ich dann in Ruhe für mich selbst überlegen. Aber ich würde aus diesem Verhalten auch Rückschlüsse für später ziehen, wo der andere wahrscheinlich auch versuchen würde, auf Teufel komm raus seinen Kopf durchzusetzen und mich nach seinen Wünschen zu steuern.
Und auf sowas hab ich so gar keinen Bock, denn ich bin erwachsen und kann eigene Entscheidungen treffen und tue das auch. Auf den Arm nehmen

Oder nochmal anders formuliert, Du hast sicher recht mit vielem, aber die Art, wie Du das durchdrücken willst, ist unterste Schublade bzw. CO. Da ich aber weiß, das CO-Abhängigkeit auch ne Sucht ist, weiß ich auch, das Du gar nicht anders kannst, ehe Du Dich nicht aus Deiner Krankheit lösen kannst.
Und die Androhung, nur noch alle 3 Wochen hinzufahren, ist im Grunde die Androhung von Liebesentzug, auch eine beliebte Variante der CO-Abhängigkeit, um den anderen so funktionieren zu lassen, wie man es gern hätte. Geschockt

Almacya, mit Liebe hat das alles nix zu tun, sondern mit „Menschen besitzen wollen“ und sie so zurechtzubiegen, wie man sie gern hätte. Meist mit dem Hintergrund, bloß nix an sich selbst ändern zu müssen, und seine Sucht an ihnen auszuleben, das Helfersyndrom, den Kontrollzwang, die Steuerungsversuche.

Klappt das alles nicht, kommt die andere Nummer, in der man sich gern als armes Opfer darstellt, auch IAS-Syndrom genannt (Ich Arme Sau). „Ich habe doch alles getan, und wie wird es mir gedankt ?“ …. „Du hast schuld daran, das es mir so schlecht geht“ …. Oder in Deinem Fall „Du hast schuld, das ich so viel zugenommen habe !“

Und schau, eine Paartherapie ist nur sinnvoll, wenn sie BEIDE wollen. Du aber willst sie, um Deinen Freund da hinzubekommen, wo DU ihn gern hättest. Was wäre, wenn der/ die Paartherapeut/in Euch zur Trennung raten würde, um an Euch selbst unabhängig voneinander zu arbeiten, weil sie die ganze Nummer durchschaut ? Dann würde sicher auf den Therapeuten von Dir geschimpft werden, weil der dann auch nicht in Deinem Sinne arbeiten würde.

Tja almacya, ich weiß, gefällt Dir nicht, das zu lesen, aber Nicht-CO`s erkennen sehr schnell die typischen Verhaltensweisen, wenn sie sich ein wenig mit der Krankheit CO-Abhängigkeit befasst haben. Und Außenstehende sehen meist eher, was wirklich abgeht, während der Abhängige (noch) nix davon wissen will, gilt im übrigen ebenso für die Alkoholsucht. Man will meist auch nicht sehen, weil man noch ne Weile weiter „rumsüchteln“ will, macht aber natürlich nix besser, sondern man gerät immer tiefer in den Sucht-Sumpf.

Du aber hast bereits einiges erkannt und nun die Chance, an Dir selbst zu arbeiten.
Erkenntnis ist nämlich dazu vonnöten und kann der erste Schritt in die Gesundung sein. Mach was draus !!

LG
Lilly
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Lilly12 hat zum Thema: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben
almacya
Gast






BeitragVerfasst am: 22.10.2008, 11:22    Titel: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Lilly12 hat Folgendes geschrieben:


Mh, also wenn ich das so lese, almacya, handelt es sich hier wohl eher um einen „3-fach-CO-Fall“ Geschockt
Du bist ein CO-Kind, Dein Freund ist ein CO-Kind und nun seid ihr noch gegenseitig Eure CO`s geworden. Geschockt


ja, schöner Mist, nicht?

Zitat:
Du sprichst von Kontrollzwang Deines Freundes, das ist typisch für ein CO-Kind, überlege mal, ob Du selbst davon frei bist ?


ich weiß nicht genau ob ich es in allen Bereichen bin, aber ich weiß wo ich es nicht bin: Ich rufe ihn nicht an, wenn er nicht auf Mails antwortet, ich rufe generell nicht fünfmal am Tag an, ich mache keine Szene wenn er mal was mit nem Kumpel unternehmen will, ich schiebe keine Sorge vor um Kontrollzwang ausleben zu können (hoffe ich).

Zitat:
Desweiteren versuchen CO`s, andere Menschen zu steuern, das tust Du auch.


Ich versuche eigentlich das zu lassen, da ich mir immer mehr bewusst um meine Krankheit werde. Nur irgendwie muss ich mich ja auch selber schützen und ich weiß wie schlecht es mir geht wenn ich da wieder hinfahre. Ich habe eben für mich selber entschieden, dass ich das nur noch alle 3 Wochen erstmal mache, wenn sich nichts ändert kann ich den Turnus ja wieder auf 2 erhöhen, wenn das alles nichts bringt. Und wünsche formulieren darf ich auch nicht? Weinen

Zitat:
Sorry, aber wenn mir jemand sowas sagen würde, würde ich mir auch erpresst vorkommen und das Weite suchen Verrückt . Egal, ob der andere Recht hat, das würde ich dann in Ruhe für mich selbst überlegen. Aber ich würde aus diesem Verhalten auch Rückschlüsse für später ziehen, wo der andere wahrscheinlich auch versuchen würde, auf Teufel komm raus seinen Kopf durchzusetzen und mich nach seinen Wünschen zu steuern.


Ich hab ja jetzt nicht gesagt, wenn du nicht ausziehst, dann mach ich Schluss Traurig ich hab ihm auch erklärt, dass ich das nicht mache um ihm weh zu tun oder ihn zu was zu zwingen, sondern um mich selbst zu schützen. und so fühle ich das auch. Ja, ist bestimmt sehr krass, aber wie soll ich das anders machen?

Zitat:
Und auf sowas hab ich so gar keinen Bock, denn ich bin erwachsen und kann eigene Entscheidungen treffen und tue das auch. Auf den Arm nehmen


Er trifft ja auch selbst entscheidungen für sich. Ausziehen gehört z.B. nicht dazu.


Zitat:
Und die Androhung, nur noch alle 3 Wochen hinzufahren, ist im Grunde die Androhung von Liebesentzug, auch eine beliebte Variante der CO-Abhängigkeit, um den anderen so funktionieren zu lassen, wie man es gern hätte. Geschockt


Ich habe erst gesagt, dass er auch zu mir kommen kann und wir uns dann im 2 Wochen Turnus abwechseln, das ist ihm aber zu teuer und stressig. Also für ihn. Ob mir das zu teuer und stressig ist wird nicht gefragt.

Zitat:
Almacya, mit Liebe hat das alles nix zu tun, sondern mit „Menschen besitzen wollen“ und sie so zurechtzubiegen, wie man sie gern hätte. Meist mit dem Hintergrund, bloß nix an sich selbst ändern zu müssen, und seine Sucht an ihnen auszuleben, das Helfersyndrom, den Kontrollzwang, die Steuerungsversuche.


Ich hab mich in der Beziehung für mich selbst negativ verändert, jetzt wo es wieder "bergauf" geht, mäkelt er, dass ich mich immer mehr entferne usw. Ich löse mich aus der Abhängigkeitsbeziehung und möchte eben eine gesunde Paarbeziehung drauß machen. Er anscheinend nicht. Weinen

Zitat:
Klappt das alles nicht, kommt die andere Nummer, in der man sich gern als armes Opfer darstellt, auch IAS-Syndrom genannt (Ich Arme Sau). „Ich habe doch alles getan, und wie wird es mir gedankt ?“ …. „Du hast schuld daran, das es mir so schlecht geht“ …. Oder in Deinem Fall „Du hast schuld, das ich so viel zugenommen habe !“


LOL. Hab ich nie und da bin ich nicht der Typ für. Außerdem: die Schokolade hab ich ja selber gegessen Winken die hat er mir ja nicht unter Zwang in den Mund gesteckt.

Zitat:
Und schau, eine Paartherapie ist nur sinnvoll, wenn sie BEIDE wollen.


Ja, ich weiß dass das nichts bringt wenn er sie nicht will. Aber ich muss ihm doch wenigstens sagen dass ich das für sinnvoll halte, sonst ändert sich doch nichts? Ich will und kann ihn dazu ja auch nicht zwingen.

Zitat:
Du aber willst sie, um Deinen Freund da hinzubekommen, wo DU ihn gern hättest. Was wäre, wenn der/ die Paartherapeut/in Euch zur Trennung raten würde, um an Euch selbst unabhängig voneinander zu arbeiten, weil sie die ganze Nummer durchschaut ? Dann würde sicher auf den Therapeuten von Dir geschimpft werden, weil der dann auch nicht in Deinem Sinne arbeiten würde.


das wäre wahrscheinlich die beste Alternative. Und ich habe in der Vergangenheit oft auf meine Therapeutin geschimpft, weil ich vieles nicht verstanden habe an ihren Methoden, aber ich habe nicht hingeschmissen und gedacht: naja, die Frau wird schon wissen was sie tut. Und genau so war es auch. Ich bin niemand, der alles hinschmeißt, nur weil mir irgendwas nicht passt. Traurig


Zitat:
Du aber hast bereits einiges erkannt und nun die Chance, an Dir selbst zu arbeiten.
Erkenntnis ist nämlich dazu vonnöten und kann der erste Schritt in die Gesundung sein. Mach was draus !!


Na ich hoffe mal du hast Recht und die Erkenntnis kommt so langsam ^^ Ich hab gleich ne Therapiesitzung und werde mal schauen, ob meine Therapeutin mich auch so schimpft Verlegen
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almacya hat zum Thema: Re: wahrscheinlich doppelt Co-abhängig? geschrieben

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