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Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern

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summerdream
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Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 05.02.2007
Beiträge: 6712

BeitragVerfasst am: 08.09.2008, 23:26    Titel: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo ihr lieben

aufgrund des aufruhr's den der thread von totes herz verursacht hat, was letztendlich aber auch immer wieder in den anderen bereichen zu finden is, möchte ich heute ohne einen thread zu mißbrauchen nochmal das thema ansprechen.

ich gebs offen zu, mich hat das ganze sehr mitgenommen. ich war bisher immer der meinung, das wir -wenn auch aus verschiedenen bereichen- alle am selben strang ziehen. das vertrauen wurde die tage erschüttert, aber nachdem ich eine weile drüber nachgedacht habe, bin ich mir sicher das wir diesen weg auch weiterhin gemeinsam gehen können und auch das wir von jedem hier lernen können.

wir sind alle aus dem selben grund hier - alkoholkrankheit!

ob als betroffener oder als angehöriger, die ausgangsposition is diesselbe.

außer dieser offensichtlichen gemeinsamkeit sehe ich aber noch viele andere: selbstvertrauen, offen über gefühle sprechen, nein sagen... ich kenne es selber auch, finde es oft hier im kinderbereich, genauso aber auch in den anderen bereichen...

ich weiß wir können gemeinsam das thema angehen, ich weiß aber auch das es zumindest in gewissen teilen auch ne gratwanderung is.

mir ist bewußt, das ich bestimmt einiges geschrieben habe (vielleicht auch etz noch), wo einen alkoholiker oder co verletzen kann. genauso wie mich besonders am anfang vieles (auch jetzt noch ab und zu) verletzt wenn ich im co- oder alkoholikerbereich lese. in solchen fällen ziehe ich mich aus solchen threads oder auch aus dem ganzen bereich für ne weile zurück, da muss ich entscheiden was mir gut tut und was nicht und dementsprechend handeln.

ich wünsche mir das wir auch die nötige geduld aufbringen, ganz besonders bei neuen mitgliedern. verständnis für die andere seite finde ich wichtig, bei mir kam sie nicht von allein, es war auch nicht vorhanden wie ich mich hier angemeldet habe. bis das entstanden is, das hat ne zeit lang gebraucht und diese für mich nötige zeit wurde mir hier auch gegeben und dafür bin ich sehr dankbar, wie auch für so vieles hier!

liebe grüße -Dani-
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summerdream hat zum Thema: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben
Karotte
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 18.12.2007
Beiträge: 2830
Alter: 36

BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 00:16    Titel: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Liebe Summer, dat haste ganz toll geschrieben. Unterschreibe hiermit virtuell. Und sage DITO

Karotte Sehr glücklich
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Karotte hat zum Thema: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben
Karsten
Administrator
Administrator


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 04.11.2004
Beiträge: 32798
Alter: 49
Wohnort: Eberswalde

BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 07:40    Titel: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten Morgen,

für mich ist dieses Miteinander ein sehr wichtiger Aspekt.
Ich habe ja eigentlich alle drei Dinge in meinem Leben erlebt, die hier angesprochen wurden.
Meine Eltern haben sich ja wegen des Trinkens meines Vaters scheiden lassen, als ich sieben war und er lebte dann auch noch ein Jahr bei uns in der gemeinsamen Wohnung.
Ich habe zwar an die frühen Jahre kaum Erinnerungen, aber es gab da nicht nur schöne Momente. Den Kontakt zu meinem Vater hatte ich aber mit ca. 10 völlig abgebrochen und ihn auch bis zu seinem Tod vor ca. 2 Jahren auch nie wieder gesehen.
Sicherlich mache ich mir auch darüber Gedanken, aber da ich es nicht mehr ändern kann, akzeptiere ich es genauso, wie meine Alkoholkrankheit.

Als ich 1999 trocken wurde, bin ich im Jahr 2000 mit einer ebenfalls damals trockenen Alkoholikerin zusammen gezogen und wir hatten ein schönes Jahr.
Leider fing sie wieder an zu trinken und trinkt auch heute noch. Als ich es bemerkte, redete ich mit ihr, aber weil sie keine Einsicht zeigte, ich viel über die Coabhängigkeit wusste, mir meine eigene Nüchternheit das Wichtigste war, zog ich kurzerhand aus und lebte alleine.

Ich habe schon öfter über meine acht Jahre der Versuche zur Nüchternheit geschrieben, die 1991 begannen erst 1999 auf fruchtbaren Boden stießen.
Für mich war das Leben nicht leicht und es lag, bedingt durch meine Kindheit, sicherlich nicht nur an mir, aber ich habe gelernt, die Vergangenheit zu akzeptieren und lebe mein Leben heute so, wie ich es möchte.

Ich kann es sehr gut verstehen, wenn die Einsicht zur Einhaltung der Grundbausteine
bei trinkenden Alkoholikern noch nicht vollkommen vorhanden ist. Ich wußte es damals auch immer besser und glaubte ein besonderer Alkoholiker zu sein, der es schon irgendwie alleine schafft.

Auch die negativen Gefühle zu meinem Vater sind mir nicht fremd, aber wie ich oben schon geschrieben habe, ich habe die Vergangenheit akzeptiert, was natürlich auch nicht so einfach und vor allem auch nicht so schnell ging.

Ich habe in den letzten Tagen einige PN oder E-Mails bekommen, wo Menschen mit meiner Aussage in den von Dani angesprochenen Thread nicht klarkamen.

Mir ging und geht es nicht darum, Diskussionen abzuwürgen oder zu löschen. Mir geht es darum, das hier alle Hilfesuchenden, ob nun Alkoholiker, Coabhängig oder Kinder von Alkoholikern, eine Plattform finden, wo sie sich gemeinsam austauschen können.
Wo sie gemeinsam das Verständnis und Akzeptanz für die jeweilig andere Seite aufbauen und lernen können. Wo wir alle gemeinsam auf unser Leben schauen und das Leben so gestalten, das wir glücklich leben können.

Gefühle, auch negative Gefühle, sind menschlich und die möchte ich natürlich niemanden absprechen. Dennoch sind wir hier eine Gemeinschaft, wo es um alle geht und daher möchte ich um etwas Verständnis bitten, zu mindestens zu versuchen, die Alkoholsucht als Krankheit zu verstehen.

Kinder sind in jungen Jahren die hilflosesten Menschen, die immer geschützt werden sollten, weil sie sich selbst nicht helfen können.
Das habe ich selbst erlebt.

Ich wünsche mir, dass wir nun alle wieder gemeinsam an unserem Ziel, ein zufriedenes Leben zu erreichen, arbeiten können und uns dabei gegenseitig unterstützen.
Danke.

Gruß
Karsten
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Karsten hat zum Thema: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben
Sleepless72
neuer Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 05.04.2007
Beiträge: 87
Alter: 39
Wohnort: Völklingen

BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 08:24    Titel: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich heute auch mal wieder zu Wort. Ich habe mir lange Gedanken über das gemacht, was hier alles geschrieben wurde - auch von mir. Ich habe auch endlich mal angefangen meine Bücher zu lesen "Um die Kindheit betrogen" und "Ich befreie mich von deiner Sucht".

Niemand soll sich hier im Forum angegriffen fühlen. Das Forum dient ja uns allen zu helfen. Und mir hat es in der Tat schon geholfen. Du hast mal angesprochen Karsten, dass ich noch einen weiten WEg vor mir habe, weil ich das Alkoholproblem meiner Mum nicht als Krankheit ansehen kann. Mir fällt das in der Tat schwer, ich glaube ich sträube mich richtig mit Händen und Füssen dagegen, weil ich jemandem der krank ist helfen will und wenn die Hilfe nicht ausreicht, mir der Mensch dann leid tut. Wenn ich das so bei meiner Mum sehe, die gar keine Hilfe will, weil sie ja "nicht krank" ist und nix trinkt, dann fange ich wieder damit an,d ass sie mir leid tut und ich mir wieder Schuldgefühle einrede. Davon will ich ja weg kommen, also halte ich mir alles fern, was in Richtung Krankheit geht. Ich versuche in meiner Mum zwei Menschen zu sehen. Die Mutter und die Trinkerin. Bei einem fremden Menschen hätte ich damit sicher keine Probleme, aber bei der Mutter....! Das einfach so zu akzeptieren fällt mir schwer, weil ich mit ansehen muss, wie sie immer mehr zerfällt und leugnet und abstreitet und die Flaschen versteckt und unter Vorwänden ins Geschäft rennt und dann ihre Handtasche schwer über die Schulter hängt usw.

Na ja, was ich sagen will ist, dass ich durch euch lernen kann, damit zu leben und für mich meinen Weg geradeaus zu gehen und nicht vor und zurück wie jetzt momentan. Eure Offenheit tut mir unendlich gut, auch wenn ich euch gar nicht kenne.

Ich werde mich jedenfalls nicht zurückziehen, hatte das auch nicht vor. Ich brauchte aber ein paar Tage Abstand und meine eigenen Gedanken und Gefühle noch einmal zu sortieren. Zudem sind meine Kinder krank und mein Mann weiss nicht, ob er seinen Arbeitsplatz behält, also kommen da ja noch andere Probleme hinzu, die gelöst werden müssen und wofür ich stark sein muss. Das sollte ja für mich erstmal im Vordergrund stehen. Aber ich bin sicher, mit meinem positiven Willen und eurer Unterstützung gehe ich meinen Weg nach vorne - geradeaus Smilie

LG Tanja

Ich hoffe, ich hab nicht nur Kauderwelsch geschrieben, hab nur getippert wies mir gerade eingefallen ist.
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Sleepless72 hat zum Thema: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben
kawi
sehr aktiver Teilnehmer


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Anmeldungsdatum: 29.06.2008
Beiträge: 3041
Alter: 41
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 09:04    Titel: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich möchte Euch von meinen Gedanken aus meiner letzten Woche erzählen

Zitat:
In meiner LTZ habe ich eine ältere Dame kennen gelernt, sie war bei den Angehörigen sie sagte "wir sind alle krank, die irgendwie mit Drogen zu tun haben, ob Du oder ich, aber wenn wir wollen können wir es ändern." Ich weiß dass sie damals sehr gelitten hatte, weil ihr Mann keine Einsicht zeigte. Sie aber sprudelte so vor Lebensfreude, sie sagte “ ich tu was für mich, ihn kann ich nicht ändern. Ich freue mich immer wenn ich hier in die Klinik komme, weil ich sehe, andere tun auch was für sich“.
Damals habe ich es nicht verstanden - aber heute .... Sie hatte sich immer sehr gefreut wenn sie mich sah und ich musste ihr vom letzten Jahr erzählen.



Da ich mich in dem angesprochenen Thread geäußert habe, möchte ich es auch hier tun.

Ich kann die Wut verstehen und auch den Hass – aber ich musste lernen, das beides mich im Leben nicht weiter bringt, es reist alte Wunden auf und tut weh. Da ich aber mein Leben gern leben möchte, musste ich lernen damit umzugehen.

Ich finde es hier im Forum interessant weil ich alle Facetten lesen kann und sehr viel Erfahrungen anderer, für mich verwenden kann.
Wenn ich mich hier einbringe möchte ich gern meine Erfahrungen und meine Kenntnisse weitergeben.


Ich persönlich finde es sehr schade, wenn mann/ frau mit bestimmten Äußerungen nicht klar kommt, dies auf der „privaten Ebene“ klären zu wollen.
Jeder hat eine andere Sichtweise und daher auch ein anderes Empfinden. Ich kann für mich nur etwas mitnehmen, wenn ich die anderen Sichtweisen kennenlerne.

Ich habe Karstens Forum so verstanden, dass gemeinsam nach Lösungen, Erfahrungen gesucht werden kann und auch sollten. Jeder kann sich nur selbst aus seiner Situation „befreien“, aber hier kann ich , sehr viel Unterstützung erfahren.

kawi
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kawi hat zum Thema: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben
Weitsicht
Gast






BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 10:31    Titel: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo

als Neuling möchte ich meine Gedanken und bisherige Erfahrungen, als Alkoholikertochter, dazu äussern.

Ich hatte mich am Sonntag hier angemeldet, da mir der Boden unter den Füssen, wegen Streitigkeiten mit meinem Mann, weggezogen wurde. Es ist wirklich eine Lebensaufgabe, Selbstliebe und Selbstwert zu entwickeln, wenn man solch eine Kindheit hatte.

Ich las am Sonntag nach meiner Anmeldung in dem Thread von TH, es stimmte einiges, was sie schilderte, erschrocken bin ich darüber, als ich lesen konnte, dass sie ein Baby erwartet. Bei jedem geschilderten Wutausbruch, kam mir als erstes ihr Baby in den Sinn, wie mag es diesem Jetzt gehen, da Babys jedes Gefühl ihrer Mutter auch wahrnehmen können. Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Aufarbeitung, wenn man trinkende Eltern hatte?

Ich wurde nicht gefragt, sondern hineingeworfen, nach der Geburt meines zweiten Kindes, meiner Tochter, Ängste überfielen mich aus heiterem Himmel. Alles was ich vorher gut verdrängen konnte, holte mich jetzt schlagartig ein. Freiwillig hätte ich mich zu diesem Zeitpunkt, nicht an Aufarbeitung getraut, ich musste: 1. da Ängste eigenes Leben einschränken, 2. meine Kinder mir das Wichtigste sind und waren, und ich sie anders begleiten wollte, als ich es erlebte.

Wut ist ein wichtiger Begleiter, ansonsten würden wir in unseren Ängsten stecken bleiben. Nachdem ich das erstemal Wut zuliess, verringerten sich sofort meine Ängste. Ganz wichtig war für mich zu erkennen, wenn ich die Gefühle meiner Mutter verstehe, kann ich meine eigenen nicht wahrnehmen. Trennung von Personen und jeweiligen Gefühlen war für mich wichtig, um eigene Gefühle zulassen zu können. Damit habe ich heute noch Schwierigkeiten zu unterscheiden wessen Gefühle ich wahrnehme, da ich irgendwie alle verstehen möchte in meiner Umgebung.

Ich hatte immer Angst vor der Wut, da sie in meiner Familie sehr destruktiv ausgedrückt wurde, so wollte ich nicht sein, aber sie sitzt fest in einem drinnen, vor diesem Ausbruch hatte ich schon Ängste, mein Mann bekam sie am meisten ab.
Es ist wichtig Wut herauszulassen, ich musste und konnte es nicht direkt tun, da meine Mutter schon tot war. Aber durch Schreiben oder zu ihrem Bild gesprochen, das hat mir geholfen. Wenn Wut über betreffende Mutter oder Vater nicht ausgelebt werden darf, richte ich sie gegen mich selbst oder gegen meine Kinder. Wer kann das wollen?

Soweit mal meine Erfahrungen die ich mit Wut machte.

lg Weitsicht
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Weitsicht hat zum Thema: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben
caro1969
sehr aktiver Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 01.09.2007
Beiträge: 5934

BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 10:49    Titel: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo dani!

meine gedanken zur GEMEINSCHAFT sind...

es gibt für mich KEINE unterschiedlichen bereiche!

es gibt unterschiedliche menschen
es gibt unterschiedliche probleme
es gibt unterschiedliche meinungen
es gibt unterschiedliche erfahrungen

ja und es gibt den AUSTAUSCH HIER!

wenn ich mich darauf besinne,warum ICH mich hier angemeldet habe,fällt mir wieder ein DAS ICH MIR HILFE ERHOFFTE...

weil ich allein mit meinem leben nicht mehr klar kam

vertrauensvoll wurde ich bestandteil DIESER gemeinschaft

nun frage ich mich WARUM es zu "spannungen"kommen konnte!?

eigentlich ein "unding"...

denn was spielt es für eine rolle,ob ein alkoholiker,ein co-abhängiger oder aber ein erwachsenes kind von alkoholikern SICH MIR ZUWENDET...

wenn ICH BEI MIR und meinem ursprünglichen gründen BLEIBE

KANN KEINE SPANNUNG AUFKOMMEN!

ICH KANN NUR HILFE ERFAHREN...um die ICH gebeten habe

liebe grüsse caro

p.s.übrigens ne schöne idee von DIR dieser thread,lächel
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caro1969 hat zum Thema: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben
KB
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 03.04.2007
Beiträge: 2247
Alter: 45
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 09.09.2008, 11:33    Titel: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Ihr Lieben,

auch ich möchte mich hierzu äußern.

Mein Grundgedanke bei der Anmeldung in diesem Forum war, Hilfe für mich zu finden und dies funktioniert auch.

Sicherlich habe auch ich als Kind eine gewisse Wut in mir aufgestaut gehabt und habe sie teilweise immer noch. Das Schreiben und die empfangenen Hilfestellung, auch mal das Sehen und Erkennen anderer Darstellungen und Meinungen empfand und empfinde ich persönlich als sehr hilfreich.

Eine Trennung sämtlicher Bereiche (Alkis, Co´s und Kinder) in dem Sinne kann ich mir so gar nicht vorstellen. Ich blättere in jedem Bereich und lese mir viel durch. Nicht zu jedem kann ich mich äußern, aber sicher aus dem Grund, da mein Lernprozess noch in keinster Weise abgeschlossen ist. Eine gewisse Wut schwingt sicherlich immer noch mit, aber ich bin dran, einen Alki genauso zu verstehen wie einen Co oder ein Kind.

Wie Caro schon sagt, es gibt hier keine unterschiedlichen Bereiche sondern nur "unterschiedliche menschen, unterschiedliche probleme, unterschiedliche meinungen und unterschiedliche erfahrungen" und das ist auch gut so. Nur so lernt man für sich, das Beste rauszuziehen und zu nutzen.

Irgendwo hab ich mal gelesen, direkt Hass ist es nicht was man empfindet, sondern mehr Mitleid und ich glaube das trifft auch auf mich zu. Ich hasse meinen Vater nicht. Er ist krank und will es nicht einsehen. Vielleicht muss wirklich erst was unvorhergesehens passieren das er aufwacht.

Bei uns in der SHG lernt man in der ich-form zu sprechen. Ist eigentlich sehr wichtig und jeder sollte dies mal für sich ausprobieren. Ist gar nicht so einfach!

Liebe Grüße von Katrin
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KB hat zum Thema: Re: Gemeinsamer Weg zwischen EKA's, Co's & Alkoholikern geschrieben

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