JoeDoe aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 02.08.2007 Beiträge: 612 Alter: 37 Wohnort: Köln
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Verfasst am: 08.09.2008, 13:13 Titel: Re: Denkt ihr an eure Kinder? |
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Hallo Russe,
hier mal ein kleiner unqualifizierter Kommentar von meiner Seite – unqualifiziert, weil mein Erstgeborenes noch im Bauche meiner Partnerin verweilt und ich Dir somit keine persönlichen Erfahrungen mitgeben kann .
Ich hoffe zu verstehen, aus welchem Interesse heraus Du Deine Frage hier gestellt hast, und erlaube mir mal, diese ein wenig umzuformulieren.
Also:
Wer hat seinen Weg in die Trockenheit begonnen, als die eigenen Kinder bereits das Haus verlassen haben?
Wie habt ihr Eure Vergangenheit in Bezug auf Eure Kinder aufgearbeitet?
Habt ihr -vielleicht sogar mit Euren Kindern gemeinsam- die Verletzungen aufgearbeitet?
Habt ihr ein ehrliches, nüchternes Gefühl für das Geschehene bekommen und dies gemeinsam mit Euren Kindern intensiv besprochen?
Konntet ihr durch die eigene Trockenheitsarbeit auch Euren Kindern helfen, einen ‚Schlussstrich’ zu ziehen und Euch langsam und mit Bedacht wieder zu einer Familie entwickeln?
Diese Fragen sind es wohl, die Du Dir wegen Deiner (trinkenden) Schwiegermutter stellst.
Auch wenn ich selbst davon nicht betroffen bin, so würden mich Antworten auf diese Fragen auch interessieren. Vielleicht kommt ja noch etwas aus der großen Kiste der Erfahrungen hier zum Vorschein.
Liebe Grüße
J. |
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dorothea Moderatorin

Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.08.2006 Beiträge: 7461 Alter: 48 Wohnort: Salzgitter
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Verfasst am: 08.09.2008, 13:23 Titel: Re: Denkt ihr an eure Kinder? |
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hallo russe
ich weiß gar nicht ob du das noch liest, du wolltest dich ja zurück ziehen, was ich persönlich schade fände, denn du brauchst hilfe.
du kommst hier sehr agressiv rüber, was ich einerseits verstehen kann, andererseits bekomm ich den eindruck das du nicht hilfe für dich willst sondern uns alkis mal sagen wie sch.... wir doch sind. das wiederum würde ich sehr schade für dich finden, denn dann bist du noch meilen weit davon entfernt gesund zu werden.
es gibt einen ausspruch, "mama ist der name für gott im wortschatz von kindern". und ich war für meine kinder eine zeit lang der teufel, nein das ist eigentlich nicht richtig, nicht ich war der teufel, der wohnte durch den alk in mir.
hab ich während und nach der thera an meine kinder gedacht? selbstverständlich, es gehörte aber dazu erst mal selbst klar zu kommen um dann wieder frei und belastbar für die probleme der kinder zu sein. ich weiß nicht wie du dir vorstellst das ich heute mit meinen kindern umgeh, warum du scheinbar denkst das ich nicht auf ihre probleme eingeh oder ihnen nicht zuhör, so kommt das bei mir jedenfalls an. meinen beiden großen hab ich schon öffter angeboten hier zu schreiben, ihre antwort?! nö mama, wozu? ist doch alles ok jetzt.
ihr solltet euch wirklich dringend noch mal überlegen ob ihr euch wirklich zurückziehen wollt, in euch ist so viel wut hass und traurigkeit die euch am leben hindert. und was ich sehr bedenklich finde ist, wie kathi das schon schrieb, das ihr euer ungeborenes damit belastet. ich hab während der schwangerschaft alk in mich geschüttet, ihr nehmt hass. anderes gift, selbe wirkung, auch wenn du das nu nicht hören willst, im moment seit ihr nicht besser als ne alki mutter. das ist kein vorwurf, ich will euch auch nicht angreifen, ich will euch nur sagen das ihr dringend hilfe braucht. wenn ihr sie hier bei uns nicht annehmen könnt dann sucht sie euch wo anders, aber sucht sie euch.
ich hoffe sehr, auch für euer baby das ihr das einsehen könnt.
doro |
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