| richtig oder falsch? • Trennung mit Ultimatum-brauche Zuspruch! |
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kalle2301 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 13
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Verfasst am: 28.08.2008, 08:12 Titel: Unser Leben zerbricht |
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Hallo,
nachdem ich nun schon eine ganze Weile bei euch im Forum mitlese will ich doch nun auch endlich mal einiges loswerden.
Mein Mann ist der Liebste, verläßligste und auch zärtlichste Mann der Welt.
Leider aber nur wenn er nichts getrunken hat.
Als ich ihn kennen lernte war mir sein Konsum schon etwas suspekt. Er schlief nach ein par Bieren auf Feiern grundsätzlich ein. Wurde er dann wieder wach attakierte er andere mit Worten.
Das war für mich aber noch gar nicht so schlimm, da ich seine Familie kennen lernte und dachte, so kann man da bloß werden.
Dann zogen wir 700km von unserem Heimatort weg. Ich war - nach Aussagen seiner Mutter - Schuld, da ich hier Arbeit bekam. Dass er einige Monate gar nicht zu Hause gearbeitet hat und unser Sohn, gerade mal 1,5 Jahre alt seinen Papa nur am Wochenende sah ist ja egal gewesen.
Mein Mann bekam dann 1 Monat später am gleichen Ort Arbeit. Ihm macht seine Arbeit viel Spaß und er macht auch Sachen für die er gar nicht ausgebildet ist. Nur leider kann er nicht nein sagen. Er bekommt viel zu viel aufgebrummt und sein Chef baut natürlich auf ihn. Ha, Ha. Dieser Idiot kauft sich ne große Maschiene, ein großes Auto und viele Frauen, aber sieht gar nicht wer das erarbeitet.
Na ja, jedenfalls trank er dann abends immer ein Bier, dann einen Schnaps, dann eine Flasche. "Ich brauche das zur Entspannung." Freunde suchte er sich gar nicht und Sport trieb er auch nicht mehr. Trotz allem konnte ich mich auf Ihn verlassen. Morgends war er wieder fit und brachte unsere inzwischen nun zwei Kinder zur Tageseinrichtung, damit ich schon arbeiten gehen konnte.
Irgendwann trank er aber auch am Samstag- und Sonntagmorgen beim Kochen. Er schlief dann danach regelmäßig ein. Jetzt reichte es mir. Ich stellte Ihm einen Koffer hin und zeigte ihm zwei Wege: Alk oder wir.
Ok. Das funktionierte fast. Das war Weihnachten vor zwei Jahren. Nur konnte er es auf den Betriebsfeiern noch nicht durchhalten und trank da.
Ich habe ihm klar gemacht, dass ich das so nicht meinte.
Dann kam das nächste Kapietel. Meine Arbeitszeiten veränderten sich. Ich mußte nun einen vollen Tag in der Woche arbeiten. Das bedeutete, dass er an diesem Nachmittags Kinderdienst hatte. Irgendwann kam ich nach Hause und roch was los war. Stellte ihn zur Rede und er log. Wieder kam die Drohung wir oder der Alk. Er sah das auch immer im nüchternen Zustand ein.
Es klappte. Nun ist sein Vater sterbenskrank und was passiert. Ihr erratet es. Dann kam auch noch beruflicher Streß dazu. Nun hat er Donnerstag getrunken und ist mit unserer Tochter Auto gefahren. Er hat einen Spiegel abgefahren. Ich bin außer mir vor Wut. Wie kann er die Kinder so in Gefahr bringen. Ich weiß nur für sie versucht er vom Alk wegzukommen.
Gestern haben wir zum Millionsten mal geredet. Er muß sich Hilfe holen. Er war bei den AA. Das fand er ganz furchtbar. Dann soll er sich einen Psychologen suchen. Ich habe mir ja auch einen gesucht.
So wie ich das beurteilen kann hat er sogar zwei Probleme Burn out und Alk.
Meinetwegen kann er den Job kündigen und ich gehe volltags arbeiten, dann wäre wenigstens ein Problem aus der Welt.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Was kann ich noch tun?
Klar - jetzt kommt von Euch - Gar nichts. Er muß was tun. Doch es ist doch auch mein Leben. Ich will nicht alles hinschmeißen.
LG
Kalle |
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| kalle2301 hat zum Thema: Unser Leben zerbricht geschrieben
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Susanne Gast
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Verfasst am: 28.08.2008, 08:27 Titel: Re: Unser Leben zerbricht |
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Hallo Kalle,
erstmal herzlich Willkommen hier im Forum .
Auch, wenn DU schon weißt, was kommt , sage ich es Dir in aller Klarheit!
Dein Mann hat nicht wirklich aufgehört, hat es vielleicht nur für Euch getan. ABER....
Die Kinder mit ihm betrunken Auro fahren zu lassen? Hallo, das geht gar nicht! Da solltest Du Dich nicht darauf verlassen, daß er etwas tut, sondern da mußt DU eingreifen, daß er diese Möglichkeit nicht mehr hat.
Etwas, was hier immer wieder geäußert wird( auch ich habe es benutzt ):
| Zitat: | Mein Mann ist der Liebste, verläßligste und auch zärtlichste Mann der Welt.
Leider aber nur wenn er nichts getrunken hat. |
Du kannst das Wesen eines alkoholabhängigen Menschen nicht aufteilen in Gut, wenn nüchtern, weniger, wenn getrunken. Er ist eine Person, dessen Wesen sich nur in der Gesamtheit verändern sollte, wenn er ein Leben ohne Alkohol führt. Täusche dich nicht. Diese weniger Guten werden immer stärker werden, wenn er nichts gegen seine Krankheit tut.
Ich wünsche Dir, daß Du hier ganz viel für Dich herausziehen kannst, um für Dich und Deine Kinder zu sorgen. Viel Erfolg beim weiteren Austausch.
Liebe Grüße
S.Käferchen  |
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| Susanne hat zum Thema: Re: Unser Leben zerbricht geschrieben
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Jenny2 Gast
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Verfasst am: 28.08.2008, 09:15 Titel: Re: Unser Leben zerbricht |
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Hallo Kalle,
erstmal herzlich Willkommen hier.
Alkoholismus ist schon eine ziemlich komplexe Erkrankung, zum Teil denken wir Angehoerigen, derjenige muss nur eine Therapie machen und einsehen, dass er uns wehtut oder in Gefahr bringt und dann kann er aufhoeren. Leider ist das ganze aber viel komplexer. Dein Mann muss von sich aus wollen, dass heisst, es muss bei ihm erstmal wirklich klick machen, er muss nur und wirklich nur fuer sich ganz alleine mit dem Trinken aufhoeren wollen, nicht fuer Dich oder eure Kinder, das bringt gar nichts.
Du fuer Dich und Deine Kinder kannst nur eins machen und zwar eine Loesung fuer euch suchen, damit es euch besser geht, einen wirklichen Einfluss auf Deinen Mann haste nicht wirklich.
Wenn er naemlich schon betrunken mit euren Kindern gefahren ist, wie soll das dann werden, wenn Du ganztags arbeitest, da setzt Du Deine Kinder noch viel mehr Gefahren aus. Du solltest Deinen Mann auch nicht unbedingt in Watte packen und ihm seine Verantwortung abnehmen, denn das ist nicht hilfreich bei einer Suchterkrankung wie dieser. Die einzige Hilfe ist NICHT-HILFE und dass Du konsequent Deine Androhungen durchsetzt und nicht einfach nur drohst und nichts tust.
Alles Liebe,
Jenny |
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| Jenny2 hat zum Thema: Re: Unser Leben zerbricht geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 29.08.2008, 02:41 Titel: Re: Unser Leben zerbricht |
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| kalle2301 hat Folgendes geschrieben: | Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Was kann ich noch tun? Klar - jetzt kommt von Euch - Gar nichts. Er muß was tun. Doch es ist doch auch mein Leben. Ich will nicht alles hinschmeißen.
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Hallo Kalle,
herzlich willkommen und schön daß Du hier bist. Du machst doch schon eine ganze Menge, in der knappen Zeit die Dir bleibt liest Du hier und schreibst. Mach einfach da weiter, es wird Dir helfen und Du kannst hier die Werkzeuge finden, die Dich aus dem ganzen Schlamassel rausführen.
LG kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Unser Leben zerbricht geschrieben
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kalle2301 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 14.08.2007 Beiträge: 13
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Verfasst am: 29.08.2008, 07:33 Titel: Re: Unser Leben zerbricht |
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Hallo an Alle,
und herzlichen Dank für Eure Antworten.
Ich weiß, dass ich nicht Vollzeit arbeiten kann und auch gar nicht richtig will, da mir die Zeit mit meinen beiden viel zu kostbar ist. Aber ich muß Lösungen finden, da wir nun mal ein gemeinsames Leben haben und ich nicht alles aufgeben will was ich mir - auch mit ihm zusammen - aufgebaut habe. Das Haus, den Garten, die Tiere.
Ich habe ihm vorgestern klar gesagt, solange er sich keine Hilfe holt bekommt er die Kinder nicht mehr alleine, zumal er mit ihnen auch noch auf Kur fahren wollte. Mir ist doch klar, dass ich die Kinder vor so etwas schütze. Da werde ich zur Löwin.
Es tut nur manchmal so weh, gerade weil ich ihn noch liebe, ihn wegzustoßen und uns total von ihm zu lösen. Hier im Forum habe ich immer nur die Lösung Trennung gesehen. Hat denn keiner eine andere Möglichkeit gefunden? Kann er denn nicht anders einen Tiefpunkt bekommen, so dass er aufwacht und es für sich will?
Liebe Grüße
Kalle |
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| kalle2301 hat zum Thema: Re: Unser Leben zerbricht geschrieben
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Susanne Gast
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Verfasst am: 29.08.2008, 09:59 Titel: Re: Unser Leben zerbricht |
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Hallo kalle,
| Zitat: | | Hier im Forum habe ich immer nur die Lösung Trennung gesehen. Hat denn keiner eine andere Möglichkeit gefunden? Kann er denn nicht anders einen Tiefpunkt bekommen, so dass er aufwacht und es für sich will? |
Wie ein süchtiger Mensch, und wodurch er an seinen Tiefpunkt gelangt, kann niemand so wirklich sagen. Es muß nicht immer zwangsläufig so sein, aber die Mehrzahl der Betroffenen hier hat diese nun mal gemacht.
Ich kann Dir nur sagen, daß auch ich hier immer gehofft habe, den Weg der *Nicht-Trennung* gewählt habe,aber dabei außer acht gelassen habe, daß das nur Nicht-Trinken nicht ausreichte. Mein Expartner veränderte sich, nachdem er aufhörte, den Alkohol in sich hineinzuschütten, aber sein Denkmuster nicht.
Auch ich machte eine Therapie...und veränderte mich. Letztendlich trennte uns die Veränderung!
kalle, wenn ein Süchtiger wirklich ein Leben ohne Alkohol beginnen möchte, ist damit ein langer Veränderungsprozess nötig.
Was ihn dort hinbringt, mag manchmal einfach nur die Einsicht sein, aber in vielen Fällen halt einfach nur der Wegfall aller gewohnter Muster, unter anderem ein viell.co-abhängiger Partner, der es ihm ermöglicht, weiterhin in seiner Sucht zu bleiben....Weil es ihm leicht gemacht wird.
Aber Trennung muß nicht immer heißen, daß es für immer ist. Aber, wenn Kinder mit im Spiel sind, darf man nicht an sich und seine materiellen Dinge denken. Dabei geht es um das Wohl der Kinder. Mal abgesehen von Deinem Wohl.
Wenn Du hier bei vielen liest, wirst Du feststellen, daß das Wohl der Kinder massivst gefährdet ist, da hilft keine Ausrede:*Will mein Haus etc..nicht aufgeben. Natürlich ist es bitter, aber glaube mir, auch ich habe alles hinter mir lassen müssen, um meine Kinder zu retten. Und jetzt beginnen wir ein glückliches Leben ohne Alkohol. Kleine Schritte, aber weitaus schöner, als immer in Angst und Traurigkeit zu vegetieren. Wir LEBEN!
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für Deinen Weg.
Liebe Grüße
S.Käferchen  |
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| Susanne hat zum Thema: Re: Unser Leben zerbricht geschrieben
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Jenny2 Gast
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Verfasst am: 29.08.2008, 10:54 Titel: Re: Unser Leben zerbricht |
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Liebe Kalle,
Kaeferchen schreibt mir da aus dem Herzen.
Es ist sicherlich schwer, alles was ihr euch aufgebaut zu hinterlassen.
Ein nasser Alkoholiker muss seinen persoenlichen Tiefpunkt erreichen, bei manchen faengt der schon dabei an weil er von der Familie verlassen wurde, bei einigen ist der Tiefpunkt erst erreicht, wenn es mit Blaulicht ins Krankenhaus geht oder wenn man Haus und Hof versoffen hat, bei anderen wird der Tiefpunkt nie erreicht. Wie es bei Deinem Mann ist, kann keiner sagen.
Wichtig fuer uns Angehoerige ist aber, den Fokus weg von der Krankheit unseres Partner zu ziehen und ihn auf uns und unsere Kinder zu richten, dann koennen wir wirklich erkennen, wie wir uns weiterhelfen koennen und welche Schritte wir gehen muessen, um wieder fuer uns gluecklich zu sein. Oft hilft ein Gespraech in der Suchtberatung schon ziemlich weiter, daher wuerde ich Dir das gerne ans Herz legen.
Was ich aber noch zum Tiefpunkt sagen will, ein nasser Alkoholiker wird zum Teil nicht aufhoeren mit dem Trinken, wenn er noch alles hat, Familie, Haus, Arbeit, Geld, Gesundheit etc. denn fuer ihn hat das Trinken keine Konsequenzen und er sieht nicht, dass er ein Problem hat. Meistens erst, wenn etwas einschneidenes beim nassen Alkoholiker passiert, dann erst hat er die Moeglichkeit zu sehen, was fuer Konsequenzen sein Trinken/Sucht mit sich bringt. Sprich wir Co's koennen soviel Reden wie wir wollen, wenn wir bei Worten keine Taten folgen lassen, wird die Sucht dem Alkoholiker erklaeren, dass alles gar nicht so schlimm ist.
Alles Liebe,
Jenny |
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| Jenny2 hat zum Thema: Re: Unser Leben zerbricht geschrieben
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frenzy11 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 12.08.2008 Beiträge: 43 Alter: 40
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Verfasst am: 29.08.2008, 14:29 Titel: Re: Unser Leben zerbricht |
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Hallo Kalle,
wie ist es denn mit Deinem Mann. Ist er freiwillig zu den AA gegangen oder hast Du ihn dazu genötigt? Dann schreibst Du er soll sich einen Psychologen suchen. Sagt das die AA oder möchtest Du dieses?
Ist sich denn Dein Mann bewusst, dass er süchtigt ist? Will er hilfe?
Wenn ja würde ich Dir erstmal keinen Psychologen empfehlen, sondern suche mit ihm eine Suchtambulanz oder ein Fachinstitut auf. Ich musste feststellen, dass diese besser auf die Situation eingehen und Dir konkrete Hilfe SOFORT anbieten.
... mein Mann war vor zwei Jahren beim Psychologen. Mein Mann hat ihm sein Alkoholproblem geschildert. Dieses wurde zum Burn-Out-Syndrom / Depression herunter diagnostiziert, ihm wurden bunte Pillchen verschrieben und er wurde hervorragend im Selbstbetrug bestätigt ... "Ich bin nicht süchtigt. Ich habe meinen Alkoholkonsum unter Kontrolle. Das ist alles noch im normalen Bereich." - Nichts davon war richtig und wir haben zwei Jahre verloren.
Im übrigen muss ich mich meinen Vorrednern anschließen. Wenn Dein Mann von sich aus keine Therapie will, kannst Du nichts aber auch gar nichts machen ... außer für Dich und die Kinder gut zu sorgen.
Ich wünsche Dir in Deiner Situation viel Kraft.
LG Frenzy |
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| frenzy11 hat zum Thema: Re: Unser Leben zerbricht geschrieben
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