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Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr

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Loretta6663
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 11
Alter: 45

BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 11:28    Titel: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo,

bin neu hier und wollte mich vorstellen. Ich heiße Loretta, bin 42 Jahre alt und habe mir endlich eingestanden, dass ich ein Alkoholproblem habe. Sei 14 Tagen trinke ich jetzt nichts mehr, und das soll auch so bleiben. Allerdings fällt es mir sehr schwer. Mit dem Alkohol habe ich schon im jugendlichen Alter angefangen, ohne mir was dabei zu denken, da es in unserer Familie "ganz normal" ist, zum Essen Alkohol zu trinken, ich kannte gar nichts anderes (obwohl keiner Alkoholiker ist). Bloß wurde es bei mir immer mehr (anfänglicher Grund war meine extreme Schüchternheit im Beruf, die ich mit Alkohol bekämpfte). Ich trank fast täglich, versteckte Flaschen, mußte morgendliche Beschwerden mit erneutem Trinken bekämpfen, vergaß Verabredungen, weil ich betrunken einfach einschlief, wachte vollgekotzt auf, hatte Blackouts... also das ganze Programm. Meine Mutter musste was merken, aber sie sagte nie was, wollte es wohl nicht wissen, wegen der Schande, nehme ich an. Zwei Beziehungen gingen deswegen in die Brüche. Ich wollte damals schon was ändern, aber nicht ganz aufhören (das konnte ich mir beim besten Willen nicht vorstellen), sondern weniger trinken. Es gelang mir auch. Ich trank nicht mehr täglich, nicht mehr tagsüber und auch weniger. Ich zog von zuhause weg, lernte meinen jetzigen Mann kennen, bekam drei Kinder (in den Schwangerschaften und Stillzeiten trank ich absolut nichts, komischerweise fiel es mir da gar nicht schwer, ich hatte ja einen triftigen Grund), aber danach ging es wieder los, ich weiß nicht warum. Ich trinke auch nicht wegen Kummer oder so, nur wenn es was zu Feiern gibt, oder um einen schönen Abend, ein gutes Essen noch schöner zu machen. Und wenn ich dann mal angefangen habe, kann ich nicht aufhören. Und damit mein Mann nicht merkt, was mit mir los ist, kaufe ich immer die doppelte Menge des Getränks, das wir zusammen trinken werden an dem Abend. Mit ihm trinke ich langsam, ganz "normal", und dazwischen heimlich die andere Flasche. Er weiß das aber nicht, glaubt, ich vertrage nicht viel, weil ich manchmal doch ziemlich beschwipst bin, von der, wie er glaubt, nicht übermäßigen Menge. Er würde es auch nicht verstehen, für ihn sind Alkoholiker keine Kranken, sondern verachtenswerte Menschen, die sich nicht beherrschen können. Er hatte das mal gesagt, als das Thema im Fernsehen abgehandelt wurde. Daher würde ich ihm NIE!!!! die Wahrheit sagen. Auch sonst weiß in unserem kleinen Dorf keiner davon, das wäre ja die Sensation, die sich in Windeseile herumsprechen würde, um Gottes Willen. Bei Festen und Einladungen trinke ich nie mehr als die anderen, nur daheim, damit keiner etwas mitbekommt.
Kürzlich (mein Mann war auf Geschäftsreise, die Kinder nicht zuhause) habe ich sehr, sehr viel getrunken, ich konnte mich am nächsten Morgen nicht mehr an die Menge erinnern, mir ging es auch sehr schlecht, schlechter als bei eineim normalen Kater, ich dachte, ich müsste sterben. Ich wusste gar nicht, wie ich das Frühstück machen sollte. Meiner Familie log ich eine Magen-Darm-Grippe vor. Da beschloß ich, sofort mit dem Trinken aufzuhören. Und das ist jetzt 14 Tage her. Die ersten zwei Tage waren schlimm (wie ich jetzt hier gelesen habe, war es gefährlich, nicht zum Arzt zu gehen, aber ich habe es überlebt), jetzt geht es mir körperlich gut. Doch ich weiß nicht wie es weitergehen soll. Mein Mann hat natürlich mitgekriegt, dass ich nichts mehr trinke. Als Grund habe ich gesagt, dass ich ein paar Kilo abnehmen will (was ich sowieso schon längst wollte). Das habe ich auch zu allen anderen gesagt, die mich gefragt haben, denn wir waren in den 2 Wochen auf drei Festen eingeladen, wo es natürlich Alkohol gab. Den wahren Grund werde ich nicht nennen, da ja bisher keiner Bescheid weiß, nein, ich würde mich viel zu sehr schämen, das muss ich mit mir allein ausmachen. Aber eine Diät ist ja irgendwann vorbei, was sage ich dann?

Hoffentlich habe ich jetzt nicht viel zu lange geschrieben, aber irgendwie hat sich mein Bericht verselbständigt. Bin halt noch ganz am Anfang und momentan sehr verwirrt, auch was die Grundbausteine betrifft. Weiß gar nicht, wie ich die umsetzen kann.

Liebe Grüße, Loretta
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Loretta6663 hat zum Thema: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr geschrieben
live2008
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 27.05.2008
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 18:38    Titel: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Loretta,

herzlich willkomen hier im Forum.

Ich habe genau so wie du doppelte Mengen gekauft und von meinem Freund versteckt. Hat auch gut funktioniert.
Und ich habe auch erzählt, ich hätte Magen-Darm-Grippe als ich mich übergeben musste. Wow, die Ausrede mit dem Abnehmen hat bei mir auch funktioniert, und viele anderen wie Alergietabletten usw.
Aber ich will dir jetzt nicht weitere Tipps für die Ausreden geben.
Ich habe auch erst vor kurzem aufgehört mit dem trinken.
Nur diesmal anders. Früher habe ich gedacht, ich schaffe es alleine. Aber es geht nicht.
Ich kann dich gut verstehen wg kleine Dorf, jeder kennt sich.
Fahre einfach irgenwie weiter weg und gehe dann zum Arzt, irgenwo hauptsache kennt dich keiner.
Vielleicht wirst du dann sich etwas sicherer fühlen.
Auf jedem Fall solltest du einen Arzt aufsuchen und sich nach Möglichkeiten in deiner Nähe umschauen wie z.B. Beratungsstellen für Suchtkranke.
Ich hatte auch Panik dahin zu gehen aber als ich erstmal da war, war auch die Angst weg. Die Einzehlngespräche sowie Orientierungsgruppen das sind echt hlifreiche Massnahmen, die du dir nicht verbieten solltest.
Und wenn du Angst hast jemandem da zu treffen denn du kennst, erzähle ich dir über meine Angst, die allerdings schon weg ist.
Da ich in Berlin wohne, könnte ich zur SHGs in andere Bezirke fahren, 30 km entfern, das wäre zumutbar.
Aber wozu? habe ich gedacht.
Da ich beruflich sehr viel mit Menschen zu tun habe, viele Kunden betreue zwar im ganzen Berlin und Umland aber das größte Teil meinen Kundenstammes befindet sich in meiner naheliegenden Umgebung.
So, da habe ich zu meinem Berater gesagt, ich habe Angst zu den SHGs zu gehen, da ich vielleicht irgendeinen von meinen Kunden treffen würde und würde mich schämen, dass ich Alkoholikerin bin.
Da sagte er, der Kunde könnte sich genau so schämen wenn nicht sogar mehr.
Mit dem Satz bin ich zur SHG gegangen, die Angst habe ich im Auto gelassen, zwar habe ich niemandem den ich kenne da getroffen dafür aber neue nette Menschen, die das selbe Schicksaal haben wie ich. Alkoholiker eben.
Ich wünsche dir sehr viel Mut, mach den ersten Schritt für sich selbst, geh zum Arzt, danach wenn du es ausgesprochen hast, welches Problem du schon seit Jahren mitschleppst wird es dir besser gehen. Der Arzt wird dich durchchecken und bestimmt gute Ratschläge und Tipps dazu geben, wie es weiter gehen soll.

Liebe Grüße
live2008
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live2008 hat zum Thema: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr geschrieben
Laufschnecke
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 01.08.2008
Beiträge: 639
Alter: 45

BeitragVerfasst am: 13.08.2008, 19:16    Titel: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo, Loretta,
auch bin neu hier im Forum und erst seit Mitte Juni trocken, aber als ich gelesen habe, dass Du ohne Hilfe mit dem Trinken aufgehört hast, war ich platt. Das wäre mir nie gelungen, alle Achtung! Trotzdem war es nicht ungefährlich und ich sehe es genau so wie Live, Du mußt unbedingt zu einem Arzt gehen und Dich durchschecken lassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du Deine Alkoholkrankheit langfristig geheim halten kannst, ohne "Mitwisser" ist eine langfristige Abstinenz sehr schwer.
Nur mit dem Trinken aufzuhören, reicht nicht, das ist meine Erfahrung, den Alltag, den ich jahrelang nur mit Alk bewältigt habe, kann ich heute trocken nicht schaffen. Aber ich will Dir nicht den Mut nehmen, bleib dran, lies im Forum, bleib trocken. Du scheinst eine unglaubliche Kraft zu haben, nutze sie um Deinen Weg weiterzugehen, ich drück Dir die Daumen, Laufschnecke
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Laufschnecke hat zum Thema: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr geschrieben
andreas57
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 22.03.2008
Beiträge: 203
Alter: 55
Wohnort: niederösterreich

BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 07:48    Titel: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Servus Loretta !

Zitat:
Daher würde ich ihm NIE!!!! die Wahrheit sagen


Die Wahrheit ist eine der Grundvoraussetzungen um mit dem Trinken aufzuhören.
Sowohl sich selbst als auch dem Umfeld - vor allem dem Partner - gegenüber ist es absolut unerläßlich zu seiner Alkoholkrankheit zu stehen.
Befreie dich von deinen Notlügen und bekennde dich zu deiner Alkoholsucht. Du bist nicht allein und keiner kann es auf Dauer alleine schaffen.

Zitat:
Er würde es auch nicht verstehen, für ihn sind Alkoholiker keine Kranken, sondern verachtenswerte Menschen, die sich nicht beherrschen können.


Sei mir bitte nicht böse. Aber wenn dies die Meinung deines Mannes ist, dann ist er ein Ignorant ersten Ranges der mit Scheuklappen durchs Leben läuft. Deine Trinkerei kann ihm ja nicht verborgen geblieben sein.
Wahrscheinlich will er sie gar nicht sehen.
Die Alkoholsucht ist eine von der WHO anerkannte Krankheit an der Millionen von Menschen leiden und sterben. Das Unverständnis in weiten Teilen der Bevölkerung ist riesengroß, dass weiss auch ich, aber gerade deshalb ist ein trockenes Leben alleine auf sich gestellt und nur mit Lügen gedeckt nicht möglich. Das beweisen die vielen Rückfälle.

Die Grundbausteine die hier im Forum vertreten werden sind absolut notwendig, wenn es dir wirklich ernst ist mit dem Trockenwerden.
Ansonsten wird dein Lügengebäude bald einstürzen und du weiter abstürzen!

Wünsche dir die rechte Einsicht zu finden!

LG
Andreas
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andreas57 hat zum Thema: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr geschrieben
Loretta6663
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 13.08.2008
Beiträge: 11
Alter: 45

BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 07:57    Titel: Arztbesuch Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo live2008, hallo Laufschnecke,

vielen Dank für Eure ermutigenden Worte. Beim Arzt (hier im Dorf, ein Bekannter meines Mannes) war ich erst vor ein paar Wochen zum Routinecheck, Blutuntersuchung, EKG, Schilddrüsentest. Alle Tests waren in Ordnung. Ich habe mich echt gewundert, denn schlechte Leberwerte hatte ich irgendwie fast befürchtet. Doch dem Arzt habe ich nichts über meine Abhängigkeit erzählt.
Falls ich jetzt noch zu einem anderen Arzt in der Kreisstadt, wo mich keiner kennt, gehen würde, muss der doch die ganzen Tests nochmal machen, oder? Gibt es da keine Probleme mit der Krankenkasse?

Stimmt, Ausreden suchen, warum man nicht trinkt, ist nicht so einfach. Gestern waren wir bei Verwandten eingeladen, ein Geburtstag, und mir wurde gleich am Anfang, wie sonst immer, ein Glas Sekt in die Hand gedrückt. Ich sagte:"Du, gib mir doch bitte einen Orangensaft, da ist einfach gesünder." Und es kam keine komische Antwort, nur ein "Ja, klar, wenn Du möchtest". Ich denke, die Leute werden sich daran gewöhnen, dass ich nichts mehr trinke, auch ohne dass ich jedem auf die Nase binde, dass ich ein Alkoholproblem habe. Es hat mir jedanfalls nichts ausgemacht, dass ich die Einzige war, die keinen Sekt trank.

Ich weiß, dass hier viele der Meinung sind, man müsste trinkende Gesellschaften mindestens ein Jahr meiden. Aber da dürfte ich ein Jahr lang weder meine Freunde noch meine Familie sehen, denn bei Einladungen gibt es immer Alkohol. Und da mein Mann niemals ohne mich auf so ein Fest gehen würde, müssten auch er und die Kinder daheim bleiben. Die Kinder hängen aber sehr an ihrer Oma, ich kann doch nicht sagen, wir gehen da nicht mehr hin, bloß weil ich den Alkohol nicht sehen will. Ich würde auch niemals verlangen, dass Menschen, die zwar auf Festen mal was trinken, aber nicht abhängig sind, wegen mir auf ihr Glas Bier oder Wein verzichten müssen, bloß weil ich nicht zuschauen will.

Ich habe mich entschieden, nicht mehr zu trinken. Es liegt nun an meinem (starken) Willen, das auch zu schaffen. Versuchungen wird es immer geben. Z. B. fahre ich in drei Wochen in den Urlaub, mit zwei Paaren, in ein Ferienhaus. Und ich weiß aus Erfahrung, dass Urlaub und Alkohol ein untrennbares Paar sind, bisher jedenfalls immer. Und es wird, zumindest bei den anderen, auch diesen Urlaub so sein. Klar, ich habe Angst davor. Aber das Haus ist seit einem Jahr gebucht, die Kinder freuen sich wahnsinnig. Ich kann doch jetzt nicht absagen, aus welchem Grund auch immer, und allen die Freude verderben, oder würde das jemand allen Erstes tun? Ich lese hier immer vom Suchtgedächtnis und einer Todesprophezeiung. Aber ich bin doch kein willenloser Idiot, der keine eigene Entscheidung treffen kann. Sicher, ich hätte schon früher aufhören können, hatte das auch schon öfter vor, aber immer nur halbherzig. Diesmal ist es anders. Hoffe ich jedenfalls.

Bin froh, Euch zu haben. Das Lesen hier gibt mir viel Kraft. Danke!

Liebe Grüße, Loretta
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Loretta6663 hat zum Thema: Arztbesuch geschrieben
Hans W
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 26
Alter: 40
Wohnort: Irgendwo

BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 08:24    Titel: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Guten morgen.

@andreas57

warum regst du dich darüber auf das der mann meint es sei eine schwäche der alkoholsucht zu verfallen?

ist jeder säufer morgens aufgestanden und hat gesagt das er ab dem heutigen tage an ein überzeugter säufer ist!!!!!!

ich denke nein.er hat langsam angefangen daran zu arbeiten und wurde dann immer "schwächer" in seinem willem dem alkohol zu entsagen.
solange bis sein wille zu schwach ist sich dem alkohol zu entziehen.

und wenn die who dies schon als krankheit ansieht warum frage ich dann
wird dann nicht genauso massiv gegen alkohol vorgegangen wie mit
anderen drogen.
man nehme sich das beispiel an tabackwaren.
keine werbung etc,etc....

dies alles nur am rande.

wenn der mann meint es ist eine schwäche dann glaube ich kaum das man es diesem mann ernsthaft ankreiden kann.im grunde hat er ja recht.
und bei aller entgegengebrachter verständniss eines alki.
ein alki sollte schnellstmöglich wieder lernen das seine sucht SEIN verschulden ist.und das es seine willensschwäche am anfang war die ihm die "stärke" zum alkohol gebracht hat.
steht das auch bei der who?

achja und dann wieder der spruch

"Das Unverständnis in weiten Teilen der Bevölkerung ist riesengroß, dass weiss auch ich, aber gerade deshalb ist ein trockenes Leben alleine auf sich gestellt und nur mit Lügen gedeckt nicht möglich. Das beweisen die vielen Rückfälle. "

ja klar.der arme alki hat über jahre in seiner sucht(wo er ja nicht klar bei verstand ist)jeden verarscht,ignoriert und gekränkt.
und wenn dann die "bitter böse" umwelt nicht sofort anfängt dem nun "schranktrockenen" ex-säufer wieder das leben zu ebnen dann "muss" ja wieder gesoffen werden.das beweissen ja die vielen rückfälle....

auch ein leben als nichttrinker ist mit lügen und dem anständigen alleine sein nicht möglich,da braucht man vorher nicht zu saufen.
und ein trinker(ex oder aktiv)muss lernen das ER schuld hat daran das er alleine ist.und wenn er weiter lügt und die wahrheit "verschönert" tja....
dann wird er alleine bleiben.

ansonsten wünsche ich dir loretta alles glück der welt dem alkohol zu entsagen.

gruss
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Hans W hat zum Thema: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr geschrieben
andreas57
neuer Teilnehmer


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Beiträge: 203
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BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 09:02    Titel: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Servus Hans W !

Antworte dir ausnahmsweise in einem fremden Thread!

Da du wie ich herausgefunden habe Co-Abhängiger und nicht Alkoholiker bist, hast du auch am eigenen Leibe nie verspürt wie es ist alkohol"krank" zu sein.
Das die Alkoholsucht eine Familienkrankheit ist und Angehörige mitunter ganz erbärmlich darunter leiden, darin stimme ich dir vollinhaltlich zu.
Aber die Sucht als Willensschwäche und alleiniges Verschulden des Betroffenen hinzustellen stimmt meiner Meinung nach nicht.
Aus deiner Antwort spricht tiefste Verbitterung und ich kann mir auch vorstellen, wenn ich die Seiten der Angehörigen lese, was so manche alles durchmachen müssen.

Das uns niemand das Glas oder die Flasche zum Mund geführt haben ist natürlich auch richtig und am Anfang haben wir auch aus freien Stücken zu trinken begonnen. Aus den verschiedensten Gründen. Wenn es aber nicht mehr möglich ist damit aufzuhören hat das mit Willens- oder Charakterschwäche nichts mehr zu tun. Dann ist die "Krankheit" bereits da.

Wünsche dir, dass du niemals in diese Lage kommst!

Lg
Andreas
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andreas57 hat zum Thema: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr geschrieben
Hans W
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 11.08.2008
Beiträge: 26
Alter: 40
Wohnort: Irgendwo

BeitragVerfasst am: 14.08.2008, 09:34    Titel: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

ich wollte nicht darauf antworten

MUSS aber

tut mir leid.

du meinst also du bist nicht alleine schuld das du gesoffen hast.
du meinst also deine bitter böse umwelt hat dich dazu gebracht zu saufen..

klar hat dir dein umfeld nicht die flasche an denn hals gelegt.

aber sie hat ja mindestens mitschuld.
wer war es denn

die böse arbeit,der böse wind,der böse busfahrer oder die böse op

du wirst wahrscheinlich ex sein aber eins höre ich ganz klar raus

die entschuldigung das du ja im grunde nur eine teilschuld daran hast das du gesoffen hast.
ich sage es klipp und klarr

dein wille hat dich dahin geführt.

DAS es nach einem bestimmten zeitpunkt nicht mehr möglich war aufzuhören geht in eine sucht über.
DIE erkenntniss aufhören zu müssen bedeutet doch wieder ein gewisses mass an "willensstärke" oder


also lobe ich hier mal ganz klar die WILLENSSTÄRKE eines jeden ex!!!!!!

aber die "WILLENSSCHWÄCHE" mit dem saufen anzufangen schweigen wir alle tot.
bloss niemals einen "WILLENSSTARKEN" ex auf seine "WILLENSSCHWÄCHE" dem saufanfang ansprechen

wir dürfen ja nicht wuch ex daran erinnern da ja viele rückfalle passieren könnten.

ich wünsche dir das du im leben nicht mehr säufst.

ich wünsche dir auch

das du kapierst das du beim allerersten gedanken an ein glas sprit derjenige warst der die "WILLENSSTÄRKE" verloren hatte.

es ist eine krankheit ja,aber bestimmt eine krankheit die nicht angeboren ist.
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Hans W hat zum Thema: Re: Bin neu hier und seit 14 Tagen trinke ich nicht mehr geschrieben

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