| Bin Verzweifelt • Die Alkoholsucht der Schwiemu macht uns das Leben kaputt |
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Tami76 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 4 Alter: 35 Wohnort: Dortmund
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Verfasst am: 29.07.2008, 20:48 Titel: Hallo...... |
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Hallo,
ich bin 32 und seit 10 Monaten mit meinem Freund, 48, liiert. Wir führen eine Wochenendbeziehung über 250 km
Bereits nach relativ kurzer Zeit ist mir sein maßloser Umgang mit Alkohol aufgefallen. Er trinkt wenn wir Streit haben oder es nicht so gut läuft (er schüttet sich dann regelrecht zu); es kann nie bei einem Glas Wein oder Bier bleiben - er trinkt dann immer zu viel; er trinkt eigentlich beinahe täglich Alkohol (häufig Wein, oft Sekt mit Aporol, Bier - auf Feiern auch immer Schnaps).
Zunächst war nicht mit ihm darüber zu reden ("Du übertreibst, Du trinkst doch auch Dein Gläschen.....").
Im Februar kam es zu sehr unschönen Szenen bei mir zu Hause und im März nach einem offenbar durchtrunkenen Wochenende, als ich nicht bei ihm sein konnte, gestand er sich selbst ein, dass sein Umgang mit Alkohol maßlos sei.
Er besorgte sich einen Beratungstermin bei der Caritas. Danach trank er 4 Wochen nichts - allerdings mit dem Ziel, zukünftig kontrolliert trinken zu können, also hier und da einen Wein oder ein Bier. Dies klappte dann bis Mitte Juni eingermaßen. Er trank überhaupt nichts wenn er noch Auto fuhr und wenig, wenn ich fuhr. Im Juni waren wir im Urlaub - da trank er täglich geringe Mengen - nur 2 Abende (wir hatten Unstimmigkeiten) schoß er sich regelmäßig ab - und versprach, dass es nie mehr vorkäme.
Bis vor 8 Tagen war alles einigermaßen i.O. Auf der Geburtstagsfeier meiner besten Freundin tank er zu viel, zu schnell und auch massig Schnaps. Zudem behandelte er mich wie ein Stück Dreck. Als wir zu Hause waren und ich das Gespräch suchte ließ er mich stehen und schlief im Wohnzimmer. Am Tag darauf war natürlich nichts mit ihm anzufangen. Während der folgenden Woche ging ich telefonisch auf Distanz - es kostet mich enorm Kraft. Er hatte wieder eine Beratung. Dort hat man versucht ihm klarzumachen, dass es defintiv bei ihm nur ohne Alkohol gehen muss, da er kein Maß findet. Er hatte schon andere Suchtprobleme - Rauchen - Spielsucht. Es belastet die Beziehung zunehmend, da ich ihm zur Zeit unter der Wochr nicht vertrauen kann. Er hat Samstag beschlossen wieder aufzuhören und will dies bis zum nächsten Beratungstermin am 25.08. durchziehen- Dann wird man mit ihm die Therapiemöglichkeiten besprechen (ambulante Therpaie?).
Ich weiß einfach nicht, wie ich damit umgehen soll / kann. |
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| Tami76 hat zum Thema: Hallo...... geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 29.07.2008, 21:00 Titel: Re: Hallo...... |
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Hallo Tami,
schön, daß Du auf diese Seiten gefunden hast. Du wirst hier in vielen Bereichen die passenden Antworten auf Deine Fragen finden und es lohnt sich in die Tiefe zu gehen. Freu Dich auf eine positive Entwicklung und betrachte Sie aus der Entfernung mit Abstand. Besprechen ist immer was Gutes, es gibt Firmen, da wird am ganzen Tag besprochen und besprochen und besprochen, meist passiert aber nichts.
LG kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Hallo...... geschrieben
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Tami76 neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 29.07.2008 Beiträge: 4 Alter: 35 Wohnort: Dortmund
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Verfasst am: 29.07.2008, 22:53 Titel: Re: Hallo...... |
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Hallo kaltblut und danke für Dein Feedback.
Wenn ich ehrlichz bin hat mich das etwas starre, beamtenmässige und langsame Vorgehen bisher schon überrascht - im negativen Sinne.
Abstand zu wahren ist natürlich schwer, es ist ja mein Freund, den ich liebe - wenn er nüchtern ist. |
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| Tami76 hat zum Thema: Re: Hallo...... geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 30.07.2008, 06:51 Titel: Re: Hallo...... |
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Hallo Tami,
was meinst Du jetzt: die Terminlagen, das alles was schleppend geht? Nun, die Welt dreht sich nicht um den Abhängigen, da ist eine unendliche Schlange. Was sind da paar Monate.
Um nichts verändern zu müssen, entwickeln sich erstklassige Schauspielerfähigkeiten, vielleicht wartest Du noch in 10 Jahren auf ein Ergebnis. Labern und handeln sind was anderes.
"geringe Mengen" ist ein guten Begriff. "Geringe sehbare bemerkte Mengen" trifft es eher.
Wie lange hattet Ihr denn Urlaub? 2 Wochen, sind so 12 Jahreserholungstage, 1/6 des Jahresurlaubes ausgefallen, eben nur 2 Tage.
LG kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Hallo...... geschrieben
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Ette sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 25.01.2007 Beiträge: 1660 Alter: 55
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Verfasst am: 30.07.2008, 07:02 Titel: Re: Hallo...... |
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Hallo Tami,
ich denke, die Gefühle, die du gegenüber deinem Mann hast, kennen alle, die hier schreiben, zur Genüge. Du fragst, wie du mit deiner Situation umgehen sollst. Wie möchtest du denn, dass du mit der Situation umgehen kannst? Und vor allem, was möchtest du selbst tun, um für dich die Situation zu verändern? Wenn über Nacht ein Wunder geschähe, was sollte am nächsten Tag anders sein? Und woran würdest du merken, dass sich etwas verändert hat?
Wenn wir selbst etwas verändern müssen, macht es uns oft Angst, die ersten Schritte zu tun, denn Veränderung macht nun einmal Angst. Eines ist jedoch feststehende Tatsache, niemand kann FÜR uns etwas verändern. Und wir können niemand anderen verändern außer uns selbst. Also, wenn etwas anders werden soll, müssen wir schon selbst aktiv werden. Das können durchaus kleine Schritte sein. Die Sicherheit, kleine Schritte geschafft zu haben, gibt uns die Gewissheit, dass wir auch größere und weitreichendere Schritte machen und ertragen können.
LG
Ette |
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| Ette hat zum Thema: Re: Hallo...... geschrieben
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