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sokid
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 04.07.2008
Beiträge: 28
Alter: 33

BeitragVerfasst am: 28.07.2008, 12:50    Titel: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen,

ich "treibe" mich schon einige Wochen bei Euch im Forum rum, außer im Vorstellungsbereich habe ich noch nichts von mir lesen lassen.

Mein Alkoholkunsum hat sich in den letzten 2 Jahren schleichend gesteigert. Ich hatte Anfang 2006 einen neuen Job begonnen, der jede Menge Dienstreisen und Abendveranstaltungen beinhaltet was dazu führte, dass man oft abends in fremden Städten in irgendwelchen Hotelbars saß und mit Kollegen den Abend bei Wein oder Bier beendete. Irgendwie übertrug sich dies auch auf zu Hause, sodass ich auch in der Heimat meinte abends entweder Wein oder Bier zum "abschalten" mir zu genehmigen. Ich trank nicht jeden Tag und ständig aber in einer so gesteigerten Frequenz, dass meine Freundin mich mehrmals darauf ansprach. Wie ich mich rechtfertigte könnt ihr Euch sicher denken. An den freien Wochenende war ich natürlich auch unterwegs, was oft zu sonntäglichen Katern führte.

Mitte Juni hatte ich Urlaub und "auch wenn das schwer vorstellbar ist "gar keine innere Lust Alkohol zu trinken, da ich innerlich das dringende Bedürfnis hatte die freien Tage ausgeschlafen anzugehen und schon während der Vorfreude auf die freien Tage während der Arbeitszeit Pläne bezüglich Sport, ungelesener Bücher usw. geschmiedet hatte.

Pustekuchen!, denn ich musste mir plötzlich eingestehen, dass es "ohne" mit dem Schlafen nicht klappte, ja fast zu Horror wurde. Das gipfelte darin, dass ich nachts um 2 (nach 3 Stunden Schlafversuch) aufstand und mir vor dem Fernseher eine Flasche Rotwein reinzog, die auch die gewünschte Wirkung erzielte. Ich wachte jedoch nach wenigen Stunden schon wieder auf, hatte laut dem Meßgerät vom Discounter einen Ruhepuls von 110 und einen Blutdruck jenseits von gut und böse.

Ich war, auch aufgrund der nächtlichen Eskapade mit der Flasche Wein fix und fertig und offenbarte mich meiner Freundin, dass ich wohl ein massives Alkoholproblem habe. Zwei Stunden später stand ich bei meiner Hausärztin und erzählte auch Ihr völlig neben mir meine Story. Ich kann mich an das Gespräch nur in Fragmenten erinnern, sie schaffte es jedoch mich zu beruhigen. Diagnose war Burn out und Alkohlabusus. Ich hatte innerlich überhaupt keinen Bock auf Alkohol aber panische Angst vor den unruhigen und schlaflosen Nächten. Neben warmen Worten gab es von meiner Ärztin Tabletten die ich für die Unruhe des Tages und zum Schlafen nehmen sollte.

Tatsächlich häuften sich seit dem Arztbesuch so einige Panikattacken an, die ich mit den verordneten Tabletten bekämpfte. Völlig erschreckt musste ich jedoch wenig später nach einiger Informationsrecherche im Internet feststellen, dass es sich bei den Tabletten um Benzodiazepine handelte und ich bekam Horrorpanik von einem Problem in das nächste zu stolpern und habe nach der ersten Packung die zweite meiner Freundin unter Verschluß gegeben um mich nicht jeden Abend mit der nächsten Droge in den Schlaf zu bringen. Die Tage seit dem sind oft unerträglich (Ich muss dazu sagen, dass ich nachdem Arztbesuch, das Gespräch mit meinem Geschäftsführer gesucht habe und meinen gesammelten Überstunden am Stück zur "Genesung" beantragt hatte, was mir auch mit besten Wünschen genehmigt wurde).

Ich sitze zu hause rum und grübel, grübel, grübel... Die Motivation sich von der Couch zu erheben ist trotz aller Möglichkeiten oft null und oftmals kommt eine unbeschreibbare innere Unruhe auf, die ich weder begründen noch erklären kann.

In meinen Gedanken dreht es sich schon, aber nicht primär um den Alkohol.. es ist eher so ein Gefühl der Antriebslosigkeit, dazu kommen bis dato nicht gekannte körperlich Symtome wie derbste Kopfschmerzen und Schwindel. Mein Zigarettenkonsum hat sich in den letzten Wochen verdoppelt obwohl auch Rauchen eigentlich nichtmal Spaß macht. Auf Trinken hatte ich seit der nächtlichen Flasche Wein nicht eine Minute Lust - vielmehr ist es so, dass ich mir in einigen Momenten wünsche so richtig Lust haben möchte mit meiner Freundin auf ein Radler in den Biergarten zu gehen (jedoch stellt sich dieses Gefühl der Unbekümmertheit eben nicht ein) Kann es sein, dass sich bei mir hier gerade eine Depression auftut? Kennt vielleicht jemand von Euch dieses Gefühl?

Termine bei der Hausärztin habe ich wöchentlich, beim Psychotherapeuten erst leider Ende September. Alkohl trinke seit 3 Wochen nicht mehr. Nikotinpflaster liegen noch ungenutzt auf dem Küchentisch.

Vielen Dank fürs Lesen.
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sokid hat zum Thema: My Story geschrieben
Martin
Moderator
Moderator


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 23.01.2007
Beiträge: 10039
Alter: 47
Wohnort: Frankfurt a. M.

BeitragVerfasst am: 28.07.2008, 13:37    Titel: Re: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo sokid,

Zitat:
Kennt vielleicht jemand von Euch dieses Gefühl?


nein, ich kenne es nicht, aber evtl. schreiben ja andere noch was dazu.


Zitat:
dass ich mir in einigen Momenten wünsche so richtig Lust haben möchte mit meiner Freundin auf ein Radler in den Biergarten zu gehen


Das wäre aber ein großer Fehler, du solltest dich in der ersten Zeit von solchen Plätzen fern halten, außerdem ist in Radler auch Alk drin Ausrufezeichen

Es kann dir sonst passieren dass dir dein Suchtgedächnis einen Streich spielt und du wieder zur Flasche greifst.

LG Martin
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Martin hat zum Thema: Re: My Story geschrieben
Tina
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.05.2008
Beiträge: 9247
Alter: 43
Wohnort: NRW + seit 17.05.08 auch bei mir

BeitragVerfasst am: 28.07.2008, 14:53    Titel: Re: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Sokid !
Schön, dass Du nun hier im offenen Bereich schreibst, da will ich Dich doch glatt nochmal willkommen heißen ! Lachen

Da Du Dich im Vorstellungsbereich mit 29 Lenzen vorgestellt hast und nun offensichtlich 30 bist, gratuliere ich Dir auch direkt (nachträglich?) zum Geb.tag ! Hoffentlich stimmt es auch. Verlegen

Martin hat recht: Meide Orte, an denen vorrangig Alkohol konsumiert wird. Dazu gehört nunmal auch der Biergarten. Hast Du eigentlich unsere Grundbausteine schon gelesen ? Falls nicht, sieh doch mal nach, sie sind wirklich hilfreich.

Zu aufkommenden Depressionen kann ich Dir leider auch nichts sagen, wohl aber zu extremen Stimmungsschwankungen am Anfang. Ich war von einer Minute auf die nächste teilweise wie ausgewechselt: Von Himmelhochjauchzend bis zuTode betrübt - alles dabei und teilweise wirklich richtig heftig. Das hat mir Angst gemacht, aber es scheint eine recht normale Begleiterscheinung der ersten nüchternen Tage zu sein.
Nun, nach rund 2 Monaten ohne Alkohol haben diese Schwankungen schon länger stark nachgelassen Lachen Ich will nicht sagen, dass sie weg sind, aber lange nicht mehr so heftig.

Zitat:
Nikotinpflaster liegen noch ungenutzt auf dem Küchentisch
Da liegen sie doch prima ! Oder hast Du auch so´ne Kramschublade, in die all das reinkommt, was man gerade nicht braucht ?
Winken
Im Ernst: Als ich aufgehört habe zu trinken, dachte ich, dass ich ja dann auch gleich mit dem Rauchen aufhören könne. Zwei Fliegen mit einer Klappe sozusagen, ein Abwasch... Selbst mein Mann als Ex-Raucher, der es gerne sehen würde, wenn ich aufhöre, meinte jedoch, ich solle das mal besser lassen. Lieber nacheinander und dafür richtig, als alles auf einmal und nichts klappt !

Liebe Grüße
Biene
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Tina hat zum Thema: Re: My Story geschrieben
Iv395
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 37
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 03.08.2008, 05:02    Titel: Re: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo sokid,

auch ich begrüße dich im Forum herzlich. Wenn du meine Geschichte gelesen hast, wirst du merken, es ist mein 2. Versuch hier und ich bin auch noch ein "Neuling". Bisher habe ich nur von mir berichtet und mit Spannung, die Meinungen und Erfahrungen von anderen gelesen.
Ich habe lange Zeit nicht wahr haben wollen, was mit mir los ist. Und genau die Symptome, die du aufzählst kenne ich zur Genüge. Schlafen, nur mit dem bestimmten Quantum Alkohol. Aber nach 2 Stunden war es schon wieder damit vorbei. Also weiter damit? Ging nicht. Dann. Innere Unruhe. Zigaretten, Eine nach der Anderen, obwohl ich schon längst genug hatte. Trinken ging nicht mehr, musste ja arbeiten. Der Rest der Nacht war jedesmal grausam. Und sie nahm kein Ende. Zwiegespräche mit mir selbst. Schuldgefühle. Endloses Grübeln. Verzweiflung.
Am 6.3.2008 hatte ich dann den totalen Zusammenbruch, psychisch und physisch. Was das kam, war wohl das Schrecklichste, was mir im Leben bisher passiert ist. Ich wurde eingewiesen.
Und dann musste ich erkennen, dass ich depressiv bin und der Alkohol alles noch viel schlimmer machte. Ja, ich habe immer gedacht, na ich doch nicht. Ixch musste mich eines Besseren belehren lassen.
So schlimm, wie alles war. Heute weiss ich, mit Hilfe der Ärzte und Therapeuten habe ich die richtige Entscheidung für mich getroffen. Ich habe eine Langzeittherapie hinter mir und das war das Beste, was mir passieren konnte. Nein, es ist nicht passiert. Ich wollte es so. Es war ein langer, harter und tränenreicher Weg.
Mein Chaos im Kopf ist nun wieder aufgeräumt. Meine Probleme sind noch immer da. Ich sehe sie aber heute ruhiger und gelassener. In der Therapie habe ich gelernt, damit umzugehen. Ich lasse mir Zeit. An den Tagen, an denen es mir nicht so gut geht, schreibe ich alles auf, was mir durch den Kopf geht. So kann ich wieder Ordnung in meine Grübeleien und Gefühle bringen. Kann nachdenken und eine Lösung oder einen Ansatz dazu finden.
Sprich mit deiner Ärztin über alles, was dir zu schaffen macht. Offenheit ist wichtig. Ich habe den Fehler gemacht und eine Fassade aufgebaut. Auch ein Merkmal der Krankheit. Habe mich im Privatbereich total selbst isoliert und zurückgezogen. Das war das Verkehrteste, was ich machen konnte, wie ich heute weiss. Nimm dir ein Fachbuch über Depressionen und lies darin. Vielleicht kannst du dort Antworten finden.
Wie gesagt, ob du Depressionen hast oder nicht, kann nur ein Mediziner oder Psychologe feststellen.
Geh den Weg, den du begonnen hast weiter. Wenn du den Willen hast, wirklich etwas für deine Trockenheit zu tun, dann bist schon einen großen Schritt vorangekommen.
Ich wünsche dir für deinen Weg alles Gute und viel Kraft.
Es lohnt sich. Meine letzten 5 Monate haben mir wieder gezeigt, wie schön das Leben sein kann. Ich hatte es fast schon vergessen.
Einen schönen Sonntag wünscht
Iv
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Iv395 hat zum Thema: Re: My Story geschrieben
Iv395
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 37
Wohnort: Halle

BeitragVerfasst am: 03.08.2008, 05:09    Titel: Re: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ich nochmal,

ich hatte noch vergessen, dass ich nur noch auf Arbeit funktionierte. Zu Haus fehlte mir jegliche Motivation. Ich war total antriebslos und lag den ganzen Tag bei laufendem Fernseher auf der Couch.

Iv
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Iv395 hat zum Thema: Re: My Story geschrieben
Blizzard
aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 11.01.2007
Beiträge: 649
Alter: 32
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 03.08.2008, 10:30    Titel: Re: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Sokid,

aus deiner Geschichte lese ich doch einige Parallelen zu meiner eigenen heraus, weshalb ich dir hier auch gerne antworten will.

Nach allem, was du erzählt hast, liegt die Diagnose "Burn out" wirklich ziemlich nahe. Dabei handelt es sich mMn letztlich auch um eine Art von Depression - und zwar einer geistig verursachten. Was hast du für Gefühle, wenn du an deine Arbeit der letzten Jahre zurückdenkst? Fühlst du dich in deinem Job wohl? Wenn ja: Wird das auch noch der Fall sein, wenn du dich künftig für ein alkoholfreies Leben entscheiden solltest und dann nicht mehr in der Hotelbar trinken wirst?

Eine Depression kommt nicht aus heiterem Himmel - sie hat immer Ursachen. Grob gesagt kann man sie auf körperliche Ursachen (z.B. Schilddrüsenfehlfunktion), psychische Ursachen (Verlust eines Angehörigen, Liebeskummer, traumatische Gewalterlebnisse u.a.) oder aber geistige Ursachen (Sinnleere) zurückführen. Unter letzterer Depression litt ich selber am Anfang meiner Abstinenz. Weil ich in kaum mehr etwas Sinn sah, konnte ich mich auch kaum zu etwas aufraffen.

Du befindest dich in einer Krise. Ich habe vor kurzem gelesen, das Krise auf Chinesisch "wej-ji" heißt, wobei "wej" für "Gefahr" und "ji" für Chance steht.

Eine Krise ist also sowohl Gefahr, als auch Chance für Veränderung.

Geh in dich und schau, wo du dein weiteres Leben siehst - wie möchtest du deine Partnerschaft gestalten, wo siehst du deinen künftigen beruflichen Einsatz? Gibt es vielleicht eine Fort- oder Zusatzausbildung, die du gerne machen würdest? Was möchtest du noch erreichen? Was macht Sinn und was ist Unsinn? Welchen Interessen solltest du in deiner Freizeit möglicherweise künftig mehr Gewicht einräumen? Und letztendlich: Welche Spuren möchtest du auf dieser Welt hinterlassen? Wie soll man dich in Erinnerung behalten?

Wenn du Schritt für Schritt überzeugende Antworten für diese Fragen findest (also Antworten, die dich von deinem eigenen Gefühl her selbst zu überzeugen vermögen), dann wirst du diese Krise im Sinne einer neuen "Chance" meistern.

Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg!

Herzlichst,

Blizzard
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Blizzard hat zum Thema: Re: My Story geschrieben
Tina
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 11.05.2008
Beiträge: 9247
Alter: 43
Wohnort: NRW + seit 17.05.08 auch bei mir

BeitragVerfasst am: 03.08.2008, 10:40    Titel: Re: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Sokid,

hhmmm, irgendwie fände ich es gut, wenn Du Dich in Deinem eigenen Thread auch öfter meldest. Schließlich geht es hier um Dich. Wie geht es Dir ?

Gruß
Biene
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Tina hat zum Thema: Re: My Story geschrieben
sokid
neuer Teilnehmer



Anmeldungsdatum: 04.07.2008
Beiträge: 28
Alter: 33

BeitragVerfasst am: 04.08.2008, 12:43    Titel: Re: My Story Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo zusammen,

Danke für Eure Schilderungen - ich weiß das sehr zu schätzen.

Meine Laune hat sich die Tage schon wieder verbessert, ich habe natürlich immer noch viel gegrübelt , jedoch mit viel Sport kamen auch ein paar freundlichere Gedanken zurück.

Wisst ihr, ich lese hier natürlich viel mit und habe so fast in jeden Thread reingelesen und irgendwie schäme ich mich schon hier von mir und meiner Niedergeschlagenheit zu schreiben, da ich all die Probleme im Leben die in den Threads von anderen Forumusern auftauchen nicht erleben muss. Klar mein Job ist stressig, aber er macht mir Spaß und ist sehr gut bezahlt, ich habe eine tolle Freundin die mir zu Seite steht, anständige Freunde und Zukunftsangst ist mir eigentlich fern. Bin weder Scheidungs- noch Alkoholikerkind und mein Leben hatte bisher viel mehr Höhen als Tiefen. Gerade darum ist es für mich sehr schwer zu verstehen, warum ich jetzt so niedergeschlagen bin und wieso diese letzten 2 Jahre mit soviel Alkoholkonsum verbunden waren.

Morgen habe ich einen Termin bei meiner Hausärztin, ich werde dort mal gezielt das Thema Depressionen ansprechen. Körperlich geht es mir eigentlich ganz gut - Blutdruck und Puls sind im Normalbereich, ich habe vor 5 Tagen dann doch mal mit dem Rauchen aufgehört, klappt eigentlich ganz gut.

Vielen Dank für Eure netten Worte!
Gruß
Sokid
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sokid hat zum Thema: Re: My Story geschrieben

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