| Wer kann mir sagen, was GENAU ist CO-Abhängigkeit • Noch einen Versuch |
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Aranha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.07.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 21.07.2008, 00:23 Titel: Nun aber.... |
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Hallo
Nun habe ich tagelang gelesen und gelesen und gelesen...angefangen über mich und meine Situation zu schreiben und es wieder bleiben lassen, da sonst wirklich ein Roman zustande kommt. Also schreibe ich nun hier direkt, vielleicht kann ich mich dann kürzer fassen.
Erst mal zu mir...ich bin 41, lebe mit meiner 17 jährigen Tochter und einigen Tieren zusammen....und seit ca. 9 Monaten mit einem Lebensgefährten....ich möchte ihn nicht meinen Partner nennen, denn so fühlt er sich für mich nicht an.
Das Thema Alkohol hat mich in erster Ehe " gestreift".....mein Exmann entwickelte sich während der rel. kurzen Ehe (wir kannten uns vorher schon 10 Jahre) zu einem Alkoholiker. Damals war ich jung und dumm, erkannte die Anzeichen nicht, war zudem selbst mit der neuen Situation Baby bis Kleinkind sehr beschäftigt, erhoffte mir partnerschaftlichen Beistand und hatte eigentlich zwei Kinder zuhause. Das Thema Alkohol kam erst ziemlich zum Ende der Ehe zur Sprache...vorher hatte ich unbewusst geholfen zu vertuschen, hatte mich für meinen Partner geschämt, wollte auch nicht wahrhaben...am Ende sagte er, er sei Alkoholiker, na und.
Das gab dann den Rest.....denn ich selbst bin ein Mensch, der gut mit meinen Fehlern und den Fehlern andrer umgehen kann. Sobald ich etwas erkenne, versuche ich es auch zu ändern, an mir...bin da auch recht ungeduldig mit mir...mit andren wohl zu wenig...
Ich lebte dann lange Zeit alleinerziehend mit meinem Kind...von kurzzeitigen Beziehungsversuchen mal abgesehen.
Mit Süchtigen, egal welcher Sucht, kam ich beruflich immer mal in Berührung, was mich nicht belastete, da ich nicht persönlich involviert war…
Was beruflich von Nutzen ist, dass ich mich in andre sehr gut einfühlen kann, den Hintergrund des Handelns spüre und auf sie eingehen kann, steht mir privat im Weg….kann es aber nicht einfach so abschalten, mitzufühlen ( nicht mitzuleiden!)
Meinen jetzigen Lebensgefährten lernte ich in einer sehr anstrengenden Phase kennen. Ich brach zu dem Zeitpunkt alles ab, zog 650 km entfernt meiner Heimat, meiner Eltern und Freunde aufs Land….es war mein Wunschtraum seit Jahren, der sich endlich erfüllen ließ…..gleichzeitig natürlich sehr nerven- und kräftezehrend.
Ich glaube, wäre ich zu diesem Zeitpunkt mehr bei mir und mehr bei Sinnen gewesen, es wäre alles gar nicht so weit gekommen….also bestimmt nicht zu einer Beziehung.
Nun war es aber passiert, ich brauchte in diesem Moment auch seine Hilfe….und er zog einfach ein…..was mich sehr überrollte und da schon fast zum endgültigen Bruch führte…allerdings sagte ich mir….“ Naja, bist ja Beziehung und Zusammenwohnen auch nicht mehr gewohnt….gib mal ne Chance und sei nicht so verbohrt…..“
Recht schnell bemerkte ich, dass er Alkohol liebt…ich kann es nicht anders bezeichnen. Ich sah es daran, wie er das Glas Wein hält, wie er trinkt….war ja schon „ geschult“ im Beobachten….
Ich sprach das Thema sofort an, sagte ganz klar, dass ich keine Lust habe, mit einem Alkoholiker zusammenzuleben, das Thema ist für mich durch.
Gleichzeitig spürte ich seine Gier, sein Suchen.
Seine erste Reaktion war, auszuziehen…..ich hinderte ihn daran, da ich der Meinung war, es gibt nicht immer nur einen Wege, es gibt mehrere, auch wenn sie anstrengender sein mögen, und der Eine verlockender ist.
Anfangs gab er sich Mühe…und das meine ich auch so, es bereitete ihm Mühe, seinen Konsum zu verstecken, liebevoll zu sein, seine Umwelt überhaupt an- und wahrzunehmen.
Mir bereitete es Mühe, cool zu bleiben, nicht in Verhaltensmuster wie Kontrolle, Hysterie u.ä. zu verfallen, ihm nichts abzunehmen sondern trotzdem ganz normal seine Verantwortung einzufordern.
Was mir nicht immer gelang…*zwinker*…so manche verbalen Schläge unter der Gürtellinie gingen auch an mir nicht spurlos vorüber.
Er baute sich bei mir ein völlig neues Leben auf, malte, wir organisierten Ausstellungen ( neue Ziele, neue Herausforderungen)….ich war immer ganz direkt und klar zu ihm….hatte er abends getrunken, sagte ich ihm morgens ganz klar, dass er so nicht zu einem Geschäftsgespräch gehen kann, da er einfach aus den Poren stinkt.
Ich war recht unbequem, glaube ich….
Während er trank war er niedlich…also nicht aggressiv, sondern er legte die Verschlossenheit, die er sonst an sich hat, ab…
Aber wer will einen niedlichen Mann?
Ich nahm ihn auch vor Nachbarn oder bekannten nicht in Schutz….außerdem kommen sehr viele Kunden auch zu mir nach Hause, vor denen ich auch keine heile Welt spielte.
Gleichzeitig wühlte ich in mir….stellte mir Fragen und informierte mich….plötzlich lernte ich viele Menschen kennen, die Angehörige von Alkoholiker sind….
Eine Frage wollte ich ergründen. „ warum fühlt sich ein Alkoholiker bei mir wohl, was habe ich an Verhaltensmustern, die ihm ein bequemes Leben ermöglichen?“
Also…die erste Zeit unsres Zusammenlebens beobachtete ich, dann beschwerte ich mich, dann zog ich meine Schlüsse für mich um dann mich zu ändern…es zumindest zu versuchen. Ihn kann ich nicht ändern, aber mich, damit ich nicht das Feld biete, wo es sich klasse leben und saufen lässt.
Es war klar, dass ich nicht ewig bei ihm bleibe, wenn er weitersäuft, das teilte ich ihm auch unmissverständlich mit….auch malte ich ihm aus, wie sein leben weitergeht, wenn er säuft. Ich stellte aber kein Ultimatum, wenn er Flaschen verstecken wollte sagte ich ihm, er soll ruhig offen trinken, dann kann er sich die Mühe sparen, ich sprach viel über mich und wie ich mich fühle……und meine Tochter, die damit gar nicht gut umgehen kann….sie findet Alkoholiker nur widerlich und hat keinerlei Verständnis…..was für sie und ihr Leben auch richtig so ist.
Als ich dann noch zu einer Angehörigen SHG ging, um mehr übe mich und das Thema CO zu erfahren war für ihn das Fass voll….er entschloss sich plötzlich alleine für sich zu einer Entgiftung zu gehen, leierte alles an, dann eine Langzeittherapie zu machen und wartet im Moment auf das OK der Krankenkasse, endlich abzureisen.
Ja…das Endlich kommt von mir.
Er ist im Moment schon von der Entgiftung zuhause….da wir durch diese vielen Tiefs bei ihm noch nimmer nicht fertig mit renovieren sind, schliefen wir noch im zukünftigen Wohnzimmer…..ich schlug vor, dass er alleine ins Schlafzimmer zieht, mit seinem Mal Tisch und allem was er braucht, um die Zeit bis zur Therapie leichter ohne familiäre Konflikte zu überstehen…..denn gerade kleinste Problemchen….oder kleinste Uneinigkeiten…..( die nie in eines Familie ausbleiben) brachten ihn immer dazu, loszufahren um zu trinken. So hat er Ruhe…..und wir auch.
Ja, wir auch….denn im Moment frage ich mich, ob ich wirklich nur an ihn dachte, als ich das vorschlug. Wohl eher nicht…..ich genoss die zeit als er im Krankenhaus war und ich sehen die Zeit herbei, Wenner r auf Therapie geht. Ich fühlte mich frei, einfach klasse…..liebte es alleine im Haus zu sein.
Im Moment sehen wir uns nur, wenn wir uns „ zufällig“ begegnen….ähnlich einer recht harmonischen WG….völlig unähnlich zu einer Beziehung.
Er kreiselt um sich….und ich frage mich, ob er das nicht eh immer in seinem Leben tut…ob mit oder ohne Alkohol….um sich und seine Befindlichkeiten.
Ich habe keine Lust, das Leben für einen Menschen so einzurichten, dass er sich rundum wohlfühlt und dadurch nicht trinken muss….mein leben ist auch nicht immer bequem und trotzdem trinke ich nicht.
Warum muss sich die Umwelt danach richten, dass ein Alkoholiker stark bleiben kann.
Auch denke ich im Moment ständig…das Thema nimmt nie ein Ende.
Beim nassen Alkoholiker dreht sich’s darum, wann er wo den nächsten Sprit herbekommt…beim trockenen, wie er dem Sprit entsagen und ihm ausweichen kann…trotzdem bleibt der Freund Alkohol, der dann zum Feind gemacht wird, immer Thema in der Beziehung, im Leben.
Ich weiß nicht, ob die Beziehung Bestand hat, auch wenn er in Therapien geht….denn den Menschen ohne Alkohol kenne ich noch gar nicht….Wenn er allerdings dem Menschen mit Alkohol sehr ähnelt, leben wir wahrscheinlich zu weit innerlich von einander entfernt…in der Einstellung zum Leben, zum Sein….
Nun ist es doch ein Roman, dabei habe ich noch längst nicht alles geschrieben.*zwinker*…..
Ich wünsch euch noch eine Gute Nacht…
Aranha |
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| Aranha hat zum Thema: Nun aber.... geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 21.07.2008, 06:26 Titel: Re: Nun aber.... |
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| Aranha hat Folgendes geschrieben: | .Wenn er allerdings dem Menschen mit Alkohol sehr ähnelt, leben wir wahrscheinlich zu weit innerlich von einander entfernt…in der Einstellung zum Leben, zum Sein….
Nun ist es doch ein Roman, dabei habe ich noch längst nicht alles geschrieben. |
Guten Morgen Aranha,
schön daß Du hier gelandet bist. Wenn Du noch nicht alles geschrieben hast dann schreib doch noch was, es verkürzt die Entfernung zwischen draußen und drinnen.
LG kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Nun aber.... geschrieben
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Aranha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.07.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 21.07.2008, 10:42 Titel: Re: Nun aber.... |
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Hallo Kaltblut
Was soll ich noch schreiben, vieles ist Vergangenheit. ich weiss auhc nicht, ob ich über gemachte Verletzungen schreiben möchte...das fühlt sich für mich eher wie eine Spirale nach unten an, ein Kreiseln in Dingen die geschehen aber eben Vergangenheit sind.
Aktueller Stand der Dinge ist, dass mein Lebensgefährte noch trocken ist, auf die Therapie wartet und sich ansonsten nichts ändert....im Verhalten zu mir und meiner Tochter. Im Gegenteil, er sondert sich noch mehr ab, das fehlende Wir- Gefühl zeigt sich noch krasser. Natürlich muss er sich jetzt auf sich konzentrieren, andererseits gibt es eben im Leben auch immer eine Umwelt um uns herum, die man doch nicht einfach per Schalter abstellen kann.
Ich merke an mir, wie sich meine Zuneigung immer mehr in eben Zuneigung zu einem Mitmenschen wandelt........das geschieht nun schleichend schon eine Weile, mir wird nur gerade klarer, dass es eben so ist.
Liebe Grüsse
Aranha |
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| Aranha hat zum Thema: Re: Nun aber.... geschrieben
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kaltblut sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 20.06.2006 Beiträge: 4741 Alter: 53 Wohnort: beiM
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Verfasst am: 21.07.2008, 11:58 Titel: Re: Nun aber.... |
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"Warum muss sich die Umwelt danach richten, dass ein Alkoholiker stark bleiben kann." - oder der Co schwach.
Hallo Aranha,
jede Menge verändert sich, wenig müssen wir, aber zufrieden mit uns sein, dann verändert sich einiges mehr. Spiegel und Spirale find ich gut, den Spiegel kannst Du auf den Kopf stellen da pasiert nichts, aber die Spirale mal zu drehen das bringt Veränderung.
LG kaltblut |
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| kaltblut hat zum Thema: Re: Nun aber.... geschrieben
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Diandra sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 26.03.2006 Beiträge: 2177 Wohnort: Düsseldorf
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Verfasst am: 21.07.2008, 12:16 Titel: Re: Nun aber.... |
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Hi Aranha,
| Zitat: | Ich habe keine Lust, das Leben für einen Menschen so einzurichten, dass er sich rundum wohlfühlt und dadurch nicht trinken muss….mein leben ist auch nicht immer bequem und trotzdem trinke ich nicht.
Warum muss sich die Umwelt danach richten, dass ein Alkoholiker stark bleiben kann.
Auch denke ich im Moment ständig…das Thema nimmt nie ein Ende.
Beim nassen Alkoholiker dreht sich’s darum, wann er wo den nächsten Sprit herbekommt…beim trockenen, wie er dem Sprit entsagen und ihm ausweichen kann…trotzdem bleibt der Freund Alkohol, der dann zum Feind gemacht wird, immer Thema in der Beziehung, im Leben. |
Stimmt, das Thema wird nie ein Ende finden.
Allerdings bist Du auch nicht gezwungen, Dich damit zu befassen ! Es liegt einzig und allein an Dir wie Du damit umgehst.
Du bist froh, wenn er nicht da ist ? Du wartest darauf, dass er zur LZT entschwindet ?
Was genau möchtest Du eigentlich von ihm ?
Mir fällt zu Deinem Posting nur eins ein - sorry. Ich hoffe, dass Deinem LG in der LZT die Augen geöffnet werden und das er erkennt, dass er in einer unseeligen Beziehung lebt und sich besser was eigenes aufbaut.
Damit ist Euch beiden wohl am meisten geholfen.
Diandra |
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| Diandra hat zum Thema: Re: Nun aber.... geschrieben
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Aranha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.07.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 21.07.2008, 15:32 Titel: Re: Nun aber.... |
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| kaltblut hat Folgendes geschrieben: | "Warum muss sich die Umwelt danach richten, dass ein Alkoholiker stark bleiben kann." - oder der Co schwach.
Hallo Aranha,
jede Menge verändert sich, wenig müssen wir, aber zufrieden mit uns sein, dann verändert sich einiges mehr. Spiegel und Spirale find ich gut, den Spiegel kannst Du auf den Kopf stellen da pasiert nichts, aber die Spirale mal zu drehen das bringt Veränderung.
LG kaltblut |
Hallo Kaltblut
zufrieden mit mir bin ich, aber nicht zufrieden mit der Situation, der Beziehung.....von Anfang an.
Die Spirale hab ich für mich schon gedreht und mein LG ist gerade dabei seine zu drehen. Deshalb möchte ich sie , auch nicht im Geiste, wieder zu dem negativ erlebtem mit ihm drehen, darin herumwühlen.....nicht im Moment. Dafür habe ich für mich noch Zeit, wenn er in Therapie ist und sich alleine um sich kümmern kann. Jetzt irgendwelche Stimmungsbrüche ins Haus zu bringen, wäre wohl fatal.
Ich stecke einfahc gerade in einer Phase, in der ich mich frage, was die Wahrheit hinter dem Alkohol ist, bei meinem Partner und in der Beziehung an sich. Und in einer " apathischen Wartephase" bis zur Therapie. Die Gemeinheiten seinerseits haben nachgelassen, gleichzeitig hat das Interesse aber auch nicht zugenommen. Und ich weiss nicht, ist das eine grundsätzliche Persönlichkeitsstruktur oder nur dem momentanen Zustand zuzuschreiben.
Ich habe ihn nie abstinent erlebt, er trank täglich und das, wie ich nun bei der Suchtberatung mitbekam schon seit 25 Jahren...er kennt sich selbst nicht ohne Alkohol.
Ich habe wohl von Anfang an mein Herz eh nicht ganz geöffnet, weil cih innerlich durch das Thema nihct wirklich mit ihm zusammen sein wollte.....trotzdem ist da Nähe, sonst wäre es gar nicht so lange gegangen. |
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| Aranha hat zum Thema: Re: Nun aber.... geschrieben
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Aranha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.07.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 21.07.2008, 15:33 Titel: Re: Nun aber.... |
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Ups...liebe Grüsse vergessen.........  |
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| Aranha hat zum Thema: Re: Nun aber.... geschrieben
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Aranha neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 04.07.2008 Beiträge: 9
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Verfasst am: 21.07.2008, 15:43 Titel: Re: Nun aber.... |
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| Diandra hat Folgendes geschrieben: | Hi Aranha,
Stimmt, das Thema wird nie ein Ende finden.
Allerdings bist Du auch nicht gezwungen, Dich damit zu befassen ! Es liegt einzig und allein an Dir wie Du damit umgehst.
Du bist froh, wenn er nicht da ist ? Du wartest darauf, dass er zur LZT entschwindet ?
Was genau möchtest Du eigentlich von ihm ?
Mir fällt zu Deinem Posting nur eins ein - sorry. Ich hoffe, dass Deinem LG in der LZT die Augen geöffnet werden und das er erkennt, dass er in einer unseeligen Beziehung lebt und sich besser was eigenes aufbaut.
Damit ist Euch beiden wohl am meisten geholfen.
Diandra |
Hallo Diandra
Was ich von ihm möchte evrsuche ich zur Ziet herauszufinden....ob da noch Liebe ist oder nicht, ob ich den meschen, der sich entwickelt, lieben kann.....wie schon geschrieben, ich kenne ihn gar nicht ohne Alkohol.
Und ja, ich freue mich auf die Zeit, wenn er in LZT ist, endlich gehen kann. Es liegt eine wartende Spannung im Haus, als hätte man die Zeit und die Erde einfahch mal angehalten für ihn, damit er trockenen Fusses weitergehen kann.
Wir reden noch weniger als vorher und er vergräbt sich ins " Kranksein".
ich bin energiegeladener, renoviere hier wie ein Weltmeister, endlich....vorher ging nichts mehr voran, weil ich auch Kräfte liess.
Ich sehe es als Übergangsphase....Körper entzogen, Geist nicht automatisch nachgezogen. Er sehnt sich genauso nach seiner Therapie wie ich, weil er spürt, dass der Alkohol ihm doch noch sehr nahe ist und es sehr schwer für ihn ist, nicht zu trinken.
Ich habe Verständnis, möchte aber eben das Leben nicht mehr nur auf seine Befindlichkeiten richten, für mich und meine Familie.
Und ich finde es einen Seilakt, die richtige Unterstützung zu finden, die man jedem angedeihen lassen würde, gleichzeitig aber eben nicht auf Co-Verhalten umzuschwenken.
Da fällt es mir im Moment wahrscheinlich leichter, innerlich etwas Abstand zu wahren.
Liebe Grüsse
Aranha |
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| Aranha hat zum Thema: Re: Nun aber.... geschrieben
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