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Zwangsbehandlung?

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Wieso ist es nur so schwer?   •    Würde  
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Yves
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 14
Alter: 55

BeitragVerfasst am: 07.07.2008, 21:16    Titel: Zwangsbehandlung? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Ihr Leute!
Zunächst ein paar Fragen:
1.) Was haltet Ihr von einem Alkohol-Entzug unter Zwang - auf einer Geschlossenen Station - und zwar über mehrere Monate?!
2.) Gibt es überhaupt Kliniken in Deutschland, die sowas machen?
[ Ich weiß: Ausnüchterung, Entgiftung, Entwöhnungsbehandlung - das ist die übliche Reihenfolge, wenn es läuft.]
3.) Kann es sein, daß manchmal die Ausnüchterung und Entgiftung unter Zwang gemacht werden müssen - damit später eine Therapie überhaupt möglich wird?

Hintergrund für Leute, die noch mehr lesen wollen:
Bei einem Kumpel sehe ich, daß er nur noch unter Zwang möglicherweise behandelt werde könnte, sonst trinkt er sich tot:
Er ist noch unter 40 Jahren, arbeitslos mit Hartz-IV, und er trinkt seit Jahren zunehmend hart. Er ist verwöhnt und als Einzelkind bei der Mutter aufgewachsen, hat mehrere Freundinnen, die ihm massiv Geld und Rivotril zustecken, und er neigt dazu, mit starkem Druck und Lamento durchzusetzen, was er will. Er ist halt gutaussehend, ein lieber, starker Bär ... und braucht von Frauen einen Nasenring: Sie ziehen ihn am Nasenring ins Bett und wo sie ihn sonst noch hinhaben wollen ... auch wenn sie unzufrieden mit ihm bleiben ... und er zieht ihnen das Geld und Rivotril aus der Tasche, läßt sich Schnaps bringen.
Nach so um die 70 stationären Entgiftungen ist er mittlerweile fast ausschließlich bei Schnaps, und wird dann nach 1 bis 2 Wochen mit um die 3,5 bis 3,8 Promille zur Entgiftung getragen. (Vor einer Woche allerdings haben sich die Sanitäter geweigert: "Nö, den nehmen wir nicht mit. Keine rechtliche Handhabe. Ist das heute normal? Ich hab ihn dann selber auf die Geschlossene geschafft, und er hatte 3,3 Promille )
Seine 1.000 Probleme will er nicht sehen. Eine stat. Langzeit-Behandlung wäre sein Horror, und er verweigert sie seit Jahren. Nur weil er Sportler war, kann sein Körper das überhaupt noch mitmachen, aber die Leber ... Nach spätestens 2 Tagen Entgiftung will er typischerweise RAUS!, und schiebt dafür 1.000 Gründe vor, redet gut und drängt, bis es läuft. Sein erstes Psych-KG [Aufnahme unter Zwang durch richterlichen Beschluß gemäß dem "Psychisch-Kranken-Gesetz" = PsychKG] hat er gleich rückgängig machen lassen; der Richter fand, er sei genügend "Herr seiner Sinne", und man könne ihn wieder rauslassen.
Die Ärzte in der Universitätsstadt haben ihn "aufgegeben" und da passiert eh´ nicht viel Behandlung während einer Entgiftung..., sie lassen ihn eben gehen - ob von der "Geschlossenen" oder von einer offenen Station in der Psychiatrie oder Inneren Medizin - GLEICH am nächsten Tag - wenn er halt will. (ist sowas bei Kliniken heute normal?) Draußen geht´s zur Tankstelle - und: Schnaps!! Mit Colme und Antabus lief es auch nicht, damit fühlte er sich "nicht wohl".
Ich bin ein ziemlich autoritärer Typ, und denke: Bei dem Burschen ist an ein " selber Wollen" derzeit nicht zu denken, dazu ist er eh´ zu sehr " dauernd drin" und taucht praktisch nur kurz zum Luftholen auf einer Entzugsstation auf.
Ein Arbeitslager á la Chain-Gang in den USA gibt es ja in Deutschland leider nicht. Die Mutter will schon ihr Erspartes opfern, um ihn in der Betty-Ford-Klinik in Bayern privat behandeln zu lassen. Ich halte von dieser Idee nix; bei denen auf der Homepage sieht es aus wie in einem Urlaubsparadies für Reiche - und alles zahlt man selber.

Ich denke in letzter Zeit immer öfter: Das wird nichts mehr, und alle Mühe ist vergebens. Er bringt sich halt um, und ich verschwende meine Zeit mit einem Verwöhnten Gockel, der zwar nett und sogar ziemlich intelligent ist, aber bald einfach draufgeht, weil er´s so will.
Ich weiß nicht ... Was meint wohl Ihr dazu?
Gruß: Yves
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Yves hat zum Thema: Zwangsbehandlung? geschrieben
skybird
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 4106

BeitragVerfasst am: 07.07.2008, 21:37    Titel: Re: Zwangsbehandlung? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hi Yves, willkommen hier im Forum!
Ich hoffe, Du willst ne ehrliche Meinung, denn nur die kannste haben von mir! Und falls nicht, schmeiss sie in den Kübel, ist auch ok.

Zu Deinen Fragen:
1.) Überhaupt garnichts!
2.) Weiss ich nicht, kann ich mir nicht vorstellen und hoffentlich nicht!
3.) Aus meiner Sicht? Nein, kann nicht sein!

Und noch etwas Yves:

Zuerst spricht Du so über die Person, für die Du Dich hier einsetzt:
Zitat:
Bei einem Kumpel sehe ich...


...und dann so:
Zitat:
...und ich verschwende meine Zeit mit einem Verwöhnten Gockel, der zwar nett und sogar ziemlich intelligent ist, aber bald einfach draufgeht, weil er´s so will.


Das empfinde ich als sehr despektierlich und ich frage mich, warum Du Dich überhaupt für ihn - und anscheinend auch noch gegen seinen Willen - so stark machst?

Geht es Dir um ihn oder darum ihm Deine Macht und - wie Du Dich selbst bezeichnest - Autorität zu beweisen?

Das ist meine Meinung
Skybird
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skybird hat zum Thema: Re: Zwangsbehandlung? geschrieben
Yves
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 14
Alter: 55

BeitragVerfasst am: 08.07.2008, 00:01    Titel: Nein. Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Skybird,

Nun, es ist so: Du wirst wissen, was es gesundheitlich ungefähr bedeutet, über 1 bis 2 Wochen mit locker über 2 bist 3 Promille durch die Gegend zu taumeln, zuletzt nur noch kurz zum Einkauf an die Tankstelle zu taumeln, in den Rabatten, auf dem Fußboden und irgendwo im Straßengraben herumzuliegen. Vielleicht kennst Du den Terror, den Leute wie dieser Herr im Taumel zwischen Vollrausch und Bewußtlosigkeit einerseits, und schrecklichem Erwachen mit Durst, Schmerzen, Jammern etc. andererseits gegen ihre Umwelt richten können? - wie es ist, wenn Dir so Jemand vor der Haustür liegt, mit Schnapsfläschchen um sich ... , die Leute anpöbelt ("Dreckiges Pack") die er garnicht kennt ... Dir die Bude stürmt mit Plastik-Tüten voller Schnaps und Bier, heult und flucht und schreit - während Du arbeiten mußt, auf die Frauen der Welt flucht [so schlimm, daß man es lieber hier nicht hinschreibt], auf die Leute flucht, die Arbeit haben; dann irgendwo hin gefahren werden will, "um es dieser .... Frau zu zeigen!". Im betrunkenen Zustand mußt Du Abstand von ihm nehmen, weil er kräftige Männer anpöbelt. Zuhause schreit er so laut, daß man es weit entfernt im Treppenhaus hört mit übelsten Schimpfworteten umher, wenn er grantig wird. Er läuft auf einer schlecht beleuchteten Straße mit ordentlich Autoverkehr Schlangenlinien.
Dann will er sich umbringen, wenn Du nicht machst was ER Dir sagt, will entziehen, will nicht entziehen, will nicht "entzügig werden", wirft xxx mehrfach im Schnapsrausch unkontrolliert ein, während er kaum mehr stehen kann, und einfach umfällt. "Hilfst" Du ihm, wenn er mal merkt, daß er jetzt wirklich entziehen muß, weil er nur noch Schmerzen hat, kannst Du als Kumpel und Chauffeur gleich den halben Tag daransetzen, bis er auf die Station kommt, wenn Du eine findest, die ihn noch nimmt, zumal er er alles Mögliche vergißt und verliert, Schlüssel, Portemonnaie, etc ... Dabei sieht er dann aus, wie aus der Gosse gezogen, eventuell hast Du ihn auch gerade aus der Gosse gezogen .... Und ein paar Tage später ist er draussen und es geht wieder von vorne los ...
Macht? Naja. Ich bin eher für zwanglose Freundschaft, gelegentliche gemeinsame Aktivitäten, gemeinsamen Sport, Wandern gehen, etc. Leute zu drangsalieren, rumzukommandieren, oder zwangsweise irgendwo einzuliefern - liegt mir alles nicht. Seine Mutter versucht, mich zu überreden irgendwie noch einzugreifen, was ich schon oft getan habe ... Sie drückt mir Geld in die Hand Smilie - "Bitte laß mich mit dem Jungen nicht allein, hilf uns!" Aber es hilft bisher alles nichts.
Die Frauen stecken ihm Geld zu und er versäuft es. Faszinierend wie er das schafft, aber tödlich wird es wohl enden.
Dieser Typ ist übrigens wirklich ein fürchterlich verwöhnter Gockel und lieber Bär für die Damen. Er haßt sie und verachtet sie zur gleichen Zeit, es sei denn, es handelt sich gerade um die scheinbar allerliebste Frau auf dieser Welt; das hat sich aber kurz darauf schon wieder geändert, und er beschimpft sie - besonders wenn sie weg ist - übelst.
Dabei ist er eigentlich kein schlechter Kerl. Wenn er wirklich mal ein paar Wochen nichts getrunken hat - was sehr, sehr lange her ist, dann merkt man, daß er ist intelligent ist und mal eine gute Allgemeinbildung gehabt hat. Verwöhnung hat er aber einfach zuviel gehabt. Noch könnte er umkehren, zurückschwimmen ...
Und Skybird, was meinst Du?: Sollen wir paar Leute, die sich noch etwas [wenn´s das eigene Alltagsleben zuläßt] um ihn kümmern, ihn einfach hinausschwimmen lassen? Ich fürchte ernsthaft, wir müssen wohl. Freuen würde mich das nicht.
Yves

edit summerdream: bitte keine medikamentennamen - thx
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Yves hat zum Thema: Nein. geschrieben
skybird
sehr aktiver Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Weiblich
Anmeldungsdatum: 07.01.2008
Beiträge: 4106

BeitragVerfasst am: 08.07.2008, 00:42    Titel: Re: Zwangsbehandlung? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Zitat:
Verwöhnung hat er aber einfach zuviel gehabt
Tja, Yves, so bitter sich das jetzt anhören wird. Im indirekten Sinne hilfst Du ja auch dazu, dass er verwöhnt wird! Mit all den Aktionen, die Du schon unternommen hast um ihm beizustehen, trägst Du dazu bei, dass er weiterhin unselbständig bleiben kann.

Lies ein bisschen hier im Forum...die Geschichten gleichen sich...mal aus der Gosse holen...in der verdreckten Wohnung suchen...gebrochene Nasen, Rippen, Schlüsselbeine, eingeschlagene Türen....und sooooooooo vieles mehr Geschockt

Und in allen Geschichten läuft es auf das Gleiche hinaus. Loslassen - manchmal bedeutet das verlassen, manchmal fallenlassen, manchmal einfach lassen...und:

Zitat:
Sollen wir paar Leute, die sich noch etwas [wenn´s das eigene Alltagsleben zuläßt] um ihn kümmern, ihn einfach hinausschwimmen lassen?


Ja, das wäre vermutlich die Hilfe, die er braucht um entweder umzudenken oder "sich den Rest zu geben". Und wenn er sich für das letztere entscheidet, dann kann niemand das verhindern - auch nicht mit irgendwelchen Zwangsmassnahmen - würde alles nur verzögern...

In diesem Sinn wirst Du wohl eine Entscheidung treffen müssen!
Viel Kraft dazu
Skybird
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skybird hat zum Thema: Re: Zwangsbehandlung? geschrieben
emz
Gast






BeitragVerfasst am: 08.07.2008, 09:27    Titel: Re: Zwangsbehandlung? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

hallo yves,

kommt mir alles soooo bekannt vor. na gut, mein mann hat eine therapie gemacht, freiwillig. und jetzt ist er spiegeltrinker. ist angenehmer für die umwelt, für ihn aber auch nicht besser.

ich will aber eigentlich auf das eingehen, was du geschrieben hast. nimm dir das, was skybird geschrieben hat, zu herzen. ich hätte es nicht so gut sagen können.

früher hieß es immer, ein alkoholiker muss ganz unten sein, bevor er begreift. ich sehe das als waage, auf der einen seite der suff, auf der anderen der wille zur therapie. anscheinend fühlt sich dein freund immer noch im suff wohler als in einer therapie. er hat doch recht, wird er doch von allen seiten bestärkt in form von zuwendung ob nun finanziell oder auch nur, weil man sich ja ach so sehr um ihn sorgt. was soll ihm denn eine therapie erstrebenswert machen? geht doch, so wie er lebt. und ob er dann auch noch diese beachtung bekommt, wenn er trocken ist?

zwangseinweisungen gibt es nur, wenn jemand akut in einem lebensbedrohlichen zustand ist. aber spielen wir das thema mal weiter. angenommen, es gäbe auch zwangsweise therapien. der junge würde doch gar nichts begreifen. der würde doch nur sehnsuchtsvoll darauf warten, wann er endlich wieder raus darf. der gewinnt doch unter zwang keine einsicht.

je länger er säuft, desto mehr wird er körperlich geschädigt. also loslassen, so lange er überhaupt noch eine chance hat, wieder gesund zu werden.

viel kraft - emz
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emz hat zum Thema: Re: Zwangsbehandlung? geschrieben
Yves
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 14
Alter: 55

BeitragVerfasst am: 08.07.2008, 12:47    Titel: Re: Zwangsbehandlung? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Ja, danke Euch beiden. Diese Gedanken hatten sich auch schon an mich angeschlichen. Jetzt habt Ihr ihnen einen Schubs gegeben, und sie sind mir noch näher.
Gruß
Yves
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Yves hat zum Thema: Re: Zwangsbehandlung? geschrieben
Lilly12
Gast






BeitragVerfasst am: 08.07.2008, 12:57    Titel: Re: Zwangsbehandlung? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hallo Yves,

ich halte von Theras, Entzügen etc. unter Zwang garnix.
Ich kann verändertes Denkverhalten nicht erzwingen.
Macht es bei demjenigen nicht "klick" im Kopf, ist alles andere sinnlos.
Das es unsere Krankenkassen auch sehr belastet, ist jetzt ein anderes Thema, da bin ich auch etwas zwiespältig, aber mein Grundgedanke ist und bleibt, JEDEM steht Hilfe zu, egal, wie oft. Manch einer schafft es halt nicht, auf Anhieb, trocken zu werden, ich akzeptiere das so.

Ebenso akzeptiere ich, wenn sich jemand dazu entscheidet, sich zu Tode zu saufen. Auch so ist manchmal unsere Krankheit, sie hat viele Facetten.
Aber es ist kein "schönes" Sterben, an Alkohol stirbt man nämlich nicht, man verreckt elendiglich dran.
In Fällen, wo sich der Betroffene fürs totsaufen entschieden hat, hat er meiner Meinung nach trotzdem ein Anrecht auf würdige Sterbebegleitung.
Er hat eine unheilbare Krankheit, die er nicht stoppen konnte, hatte evtl. nicht den Mut oder die Kraft dazu. Ich empfinde da auch kein "hat-er-selbst-schuld-dran-hat-er-nu-davon", sondern nur Mitleid.

LG an Dich
Lilly
(Alkoholikerin)
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Lilly12 hat zum Thema: Re: Zwangsbehandlung? geschrieben
Yves
neuer Teilnehmer


Geschlecht: Geschlecht:Männlich
Anmeldungsdatum: 07.07.2008
Beiträge: 14
Alter: 55

BeitragVerfasst am: 10.07.2008, 19:29    Titel: Re: Zwangsbehandlung? Antworten mit Zitat Beitrag dem Moderator/Admin melden

Hej Lilly,
Danke für Deine Antwort!

Ich fürchte, bei meinem Kumpel kann man die Verwöhnung durch Mutter und Freundinnen einfach nicht abstellen, denn diese Ladies sind absolut uneinsichtig - so wie der Bursche selber auch.
Ich mache beim Verwöhnen nicht mehr mit. Von mir gibt´s keine Mitarbeit mehr bei der Unterstützung von Unfug, zur Verhinderung von peinlichen Polizei-Einsätzen (Oh nein! - Die Nachbarn!), zur Verhinderung von Kündigungen der Wohnung wegen Ruhestörungen, zur Wiederbeschaffung von besoffen verlorenen Wohnungsschlüsseln, Portemonnaies und Ähnlichem. Ich leihe ihm kein Geld mehr, was Mutter oder Freundinnen bisher im Nachhinein zurückgezahlt haben, und ich besorge für ihn auch keinen Stoff mehr, wenn er nichts mehr hat. Ich denke, Ihr habt ziemlich recht, und es betrifft Alkoholiker wie sonstige Menschenkinder zusammen: Verwöhnung ist gut für Leute im hohen Alter, sonst nicht.

Und liebe Grüße an Dich, Lilly!
Yves
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Yves hat zum Thema: Re: Zwangsbehandlung? geschrieben

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