Skye Gast
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Verfasst am: 13.07.2008, 13:21 Titel: Re: Alkohosucht im Endstadium??? |
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Hallo Flipper,
auch von mir herzlich Willkommen hier. Was Du machst ist weder tragbar für Dich noch für Deine Familie. Für Deine Kinder ist es das pure Gift. Einmal zu sehen, was ihr Opa mit sich macht und einmal das Verhalten, dass Du ihnen vorlebst. Ich weiß warum Du es machst und das Du es nur gut meinst und aus Sorge um Deinen Vater handelst. Ich weiß wie schwer das ist zuzuschauen, wenn ein Elternteil sich langsam aber sicher auf Raten umbringt. Ich weiß auch wie schwer es ist, das zu ertragen und was man alles tut in der Hoffnung es hilft. Doch die beste Hilfe bei Alkoholismus ist Nichthilfe.
Flipper, warum sollte Dein Vater den aufhören zu trinken? Was sollte er für einen Grund haben? Er kann saufen und alles funktioniert. Es funktioniert, weil Du dafür sorgst. Er hat Essen, saubere Kleidung, eine saubere Wohnung. Wo ist der Nachteil für ihn, dass er säuft? Er hat keinen, er kann saufen und sein Leben funktioniert, Du stehst ja immer parat. Ist doch prima für ihn. Nur dass Du langsam aber sicher dabei mit drauf gehst.
Die Betreuung die Summer angesprochen hat, hat nichts mit Zwangseinweisung zu tun oder Entmündigung. Das bedeutet nur, dass das Gericht einen Betreuer bestimmt, der sich so weit nötig, um die Belange Deines Vaters kümmert. Der dafür sorgt das er nicht verwahrlost und sich falls notwendig auch um Rechnungen und ähnliches kümmert . Das kann ein Angehöriger sein, muss es aber nicht. Wäre bei Dir auch nicht empfehlenswert, da Du dann vom Regen in die Traufe kommst. Das ist etwas vollkommen anders als eine Zwangseinweisung oder Entmündigung. Vielleicht erkundigst Du Dich da mal nach.
Fahre in Urlaub, genieße ihn, kümmere Dich um Dich und Deine Familie. Und vielleicht hast Du dann auch den nötigen Abstand und die Ruhe und Muße, zu überlegen was Du für Dich tun und ändern kannst.
Gruß
Skye |
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