| Alkohosucht im Endstadium??? • Neu hier und ratlos |
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Cari21 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 13.06.2008 Beiträge: 98
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Verfasst am: 03.07.2008, 13:37 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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Hallo Couchcool
Also ein Patentrezept gibt es ja eh nicht gegen all diese Sachen, da jeder individuell andere Lösungen für sich braucht.
Ich arbeite jetzt seit einem halben Jahr an mir und langsam begreife ich erstmal, was bei mir zu Hause so ablief und ich kann mir meine Verhaltensweisen erklären.
Ich denke, dies ist für den Anfang sehr wichtig; schafft man aber am besten mit einem/r Therapeut/in. Es ist für mich wichtig, dass ich weiss, was los ist, damit ich mich nicht selbst verurteile für Dinge, für die ich an sich nichts kann oder Muster, die ich entwickeln musste, um zu überleben.
Der weit grössere Schritt ist, die Dinge, die ich nicht ändern kann, so anzunehmen wie sie sind und andere Dinge, die ich verändern kann zuerst einmal zu erkennen. Dann kann ich etwas dran ändern.
Werte ich mich z.B. selber ab, dies geschieht ja oft, wenn ich einen Fehler gemacht habe, dann versuche ich mir "Einfühlung" zu geben, dass Fehler erstens menschlich sind und 2., dass ich mich dann nicht anfange zu rechtfertigen vor anderen, sondern selbstverantwortlich dazu stehe. Und oftmals sind die Fehler für einen Co-Abhängigen eh grösser, als es die Realität zeigt (typisch Perfektionist .
Ich versuche nichts mehr zu überspielen; das heisst, wenn mich Leute fragen, wie es mir geht, dann sage ich es auch wirklich, wie es ist.
Vertrauen zu anderen zu haben funktioniert natürlich nicht auf Knopfdruck, aber wenn man jemanden sympathisch findet, kann man sich ja etwas darin üben, ein wenig von sich zu zeigen; d.h. Persönliches zu erzählen.
Sich richtig andern mitzuteilen funktioniert sowieso erst, wenn man sich selbst etwas besser fühlen kann, weiss was mit einem los ist. Je mehr positive Erfahrungen man dann sammelt, desto mehr wächst das Vertrauen.
Das mit dem "es jedem Recht machen" kenne ich auch. Man hilft sogar den Leuten, die es nicht einmal annähernd verdient haben. Und warum machen wir das? Weil wir Angst haben, verlassen zu werden, Angst davor, dass jemand anderes dann böse auf einen ist. Das heisst wir sind abhängig von diesen Leuten, von deren Meinung zu uns usw. Wie kann ich das ändern? Nicht einfach...Wie immer ist es wichtig es in den Momenten zu erkennen, wo ich mal wieder mein "Helfersyndrom" ausgelebt und nach Anerkennung gehascht habe und sich nicht dafür verurteilen! Das war ja die einzige Form, worüber wir in der Alkoholikerfamilie Anerkennung bekamen. Zumindest war es bei mir so.
Ich schaue mir die Leute jetzt genau an, frage mich, ob ich dafür auch etwas zurück bekomme oder schon bekommen habe, ob ich der Person vertrauen kann usw. Ausserdem schaue ich, ob ich diese Aufgabe überhaupt lösen kann/möchte und nicht schon am Anschlag bin. Die Devise lautet - erst auf sich schauen und dann auf die anderen. Natürlich tappe auch ich immer wieder in die Falle .
Mmh...über sich die Kontrolle behalten. Noch so etwas, was ich kenne . Ja nicht heulen, immer stark sein, niemanden um Hilfe bitten, denn wenn ich schwach bin, bin ich ein richtiger Jammerlappen, dann kann ich anderen nicht mehr helfen und dann bin ich wertlos...Ja, ja. Schon traurig, wie selbstverachtend man in so Situationen ist.
Ich habe bestimmt 2 Monate mit mir selber gekämpft, weil ich nicht einsehen wollte, mich mal schwach zu fühlen, müde zu sein und heulen zu müssen. Bis nach und nach alles raus kam. Wenn ich heute weinen muss, dann weine ich, wenn ich müde bin, lege ich mich hin und versuche mich nicht wie früher mit irgendwelchen Arbeiten abzulenken. Ich lasse meinen Schmerz zu, der mir zusteht, ich erkenne ihn an und tue mir dann etwas Gutes.
Nun klingt das alles gar nicht so schwer, oder? Aber es ist hart, so ehrlich muss ich schon sein. Theoretisch weiss ich vieles, aber dies umzusetzen gelingt mir nicht immer. Ich muss vor allem aufpassen, dass ich nicht wieder in die perfektionistische Schiene komme, weil dann muss alles was ich erkenne sofort "funktionieren", ich muss alles wissen und alles können.
So, für heute reicht es erstmal.
Ich hoffe es hilft dir ein wenig. Mir hilft es auf jeden Fall darüber zu schreiben . Selbsterkenntnis tut ja sooo gut.
Alles Gute
Cari |
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| Cari21 hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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couchcool neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.05.2008 Beiträge: 20 Alter: 34
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Verfasst am: 03.07.2008, 20:55 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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Hallo Cari,
in dem Prozess der Selbsterkenntnis befinde ich mich selbst auch schon seit längerem. Während meines stationären Entzugs habe ich das in diesem Forum oft genannte Buch -Alkohol eine Familienkrankheit- gelesen und mir läuft es heute noch kalt den Rücken herunter wenn ich daran denke, wie ich da weinend in meinem Bett lag und plötzlich anfing zu begreifen, warum ich so geworden bin... Du kennst dieses Gefühlschaos zwischen Wut auf andere, ein wenig Erleichterung, mal ausnahmsweise nicht selbst Schuld zu sein und Trauer, wie weit es mit einem gekommen ist, sicher auch.... .
Viele Ansätze, die Du genannt hast, versuche ich auch umzusetzen. Leider wurde mir die Gabe der Geduld nicht gegeben (mir selbst gegenüber am allerwenigsten), so dass ich mich ständig ärgere, nicht schnellere und bessere Fortschritte zu machen. Wenn ich Menschen gut kenne, habe ich bereits gelernt mich so zu geben, wie ich bin. Die mögen mich dann auch noch gerne, das ist dann zwar erschreckend und kompliziert für mich (haben die jetzt Erwartungen an mich, die ich erfüllen muss?, usw..), aber auch ein schönes Gefühl.
Aber bei fremden Leuten ist es eine Katastrophe, die werden von mir in zwei Millisekunden analysiert, in meine vorgefertigten Schubladen gesteckt und ich werde zum Chamäleon (das alle zwei Minuten seine Farbe wechselt). Trotzdem versuche ich mich in letzter Zeit in genau diese Situationen zu bugsieren (Kontakt mit fremden Menschen zu haben), um hoffentlich dazu zu lernen... . Das Szenario ist dann oft ein wenig strange, aber man soll sich doch konfrontieren, oder?
Eigene Fehler, schwieriges Thema, das kostet bei mir dann oft eine Menge Schlaf. Die Situation wird dann gedanklich so oft durchgekaut, bis ich mir sicher bin, der Fehler passiert nicht wieder. Es ist zum ... .
Naja, -am Ball bleiben- heißt wahrscheinlich auch hier die Devise. Ich werd das nochmal durchgrübeln... .
Viel Grüße
Was? Wie es mir geht? Ach so, na bestens natürlich....oh....oh... |
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| couchcool hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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simmie sehr aktiver Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 23.09.2007 Beiträge: 1866
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Verfasst am: 04.07.2008, 07:57 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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hallo couchcool,
ich finde auch, dass es in bezug darauf, vertrauen zu lernen, kein patentrezept gibt. vertrauen heisst für mich, ich kann dem anderen gegenüber offen sein, auch verletzliche seiten von mir zeigen, ohne angst. wenn ich das gefühl habe, ich kann mich schlecht öffnen, muss wesentliche anteile von mir vor anderen verbergen, kann ich auch schwer vertrauen aufbauen. die situation, denke ich, empfindet man selbst nicht so toll. es ist auch nicht so angenehm, sich damit auseinanderzusetzen.
dennoch wird sich nur etwas ändern, wenn ich mich mit mir selbst und meinen baustellen beschäftige und vielleicht in kleinen schritten anfange, mich nicht mehr zu verstecken.
grüße simmie |
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| simmie hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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Cari21 neuer Teilnehmer
Anmeldungsdatum: 13.06.2008 Beiträge: 98
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Verfasst am: 04.07.2008, 09:42 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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Hallo Couchcool
Ja, ja, immer diese Ungeduld, dieser Perfektionismus.
In der Alkoholikerfamilie musste man funktionieren, durfte keine Gefühle zeigen und auch nicht überfordert sein, sonst wäre das "System" zusammen gebrochen.
Ich kenne es nur zu gut, wenn man keine Geduld mit sich selbst hat.
Am Anfang meiner Therapie dachte ich, ich drehe durch, als ich den Berg von "Arbeit" vor mir sah, als ich sah, dass nicht mehr stimmte. Das verunsichert einen und verunsichert darf man ja nicht sein...
Meine Therapeutin sagte dann einmal zu mir: So lange sie gegen sich selbst kämpfen, gegen ihre Gefühle und auch gegen die Zeit, die sie brauchen werden, bis alles verheilt ist, kommen sie keinen Schritt weiter.
Von da an ging es bergauf. Klar habe ich teilweise noch Rückfälle, aber ich versuche mir dann immer diesen Satz in Erinnerung zurück zu führen.
Ich glaube auch, dass man das Handwerkszeug, dass man sich bis jetzt erarbeitet hat, auch erst einmal lernen muss anzuwenden und die Gefühle kommen ja meist nicht so schnell mit, wie der Verstand. Ich glaube, dass es einfach Zeit braucht. Wir haben so viele Jahre gelitten und mussten Muster aufrechterhalten, die nicht gut waren. Aber dadurch bekommt man sie auch nicht innerhalb kürzester Zeit wieder los.
Ich finde es jedenfalls toll, dass du gelernt hast, mehr Leuten dich zu öffnen.
Bei wildfremden Leuten geht es mir auch oft so, dass ich total verunsichert bin, weil man halt auch nicht weiss, wie sie auf einen reagieren. Man versucht sich immer noch anzupassen, wie man es früher getan hat.
Dabei verspielt man sich ja die Chance, dass der andere einen wirklich kennen lernen kann und auch einen selbst so akzeptieren kann, wie man ist. Aber eben; die Verlustangst ist oft grösser.
Ich versuche mir in den Momenten immer bewusst zu machen, dass ich jetzt verunsichert bin und versuche dem anderen gegenüber auch so ehrlich und echt wie möglich zu sein. z.B. passe ich mich nicht mehr an, wenn ich nicht mit einem einer Meinung bin; ich habe meine eigene. Und ich lache auch nicht mehr über Dinge, die ich eigentlich gar nicht lustig finde. Früher habe ich dem anderen zu liebe gelacht, weil ich meinte, der erwartet das jetzt von mir.
Und ich glaube, so kommt man Schritt für Schritt vorwärts.
Ich muss sowieso sagen, dass es besser ist, wenn man langsam vorwärts geht.
Ich hatte einen sehr hektischen Start, dass ich mich teilweise über mich selbst gewundert habe. Sogar meine Therapeutin war erstaunt, mit welchem Tempo ich alles angegangen bin. Ich muss da recht aufpassen, dass ich mich nicht wieder selbst überfordere. Denn so schnell kommen meine Gefühle nicht mit.
Dir möchte ich gerne raten; grüble auch nicht zuviel, sondern tu dir auch etwas Gutes. Wenn ich bei einer Sache nicht weiterkomme, dann stelle ich sie beiseite und mach etwas Schönes.
Liebe Grüsse |
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| Cari21 hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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Lume neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.06.2008 Beiträge: 61 Alter: 25
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Verfasst am: 04.07.2008, 10:58 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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wetterfee , wie süß...
gratulation zu dem wahnsinns-fortschritt, dass du bei bekannten du selbst sein kannst! ich finde das wirklich toll. ich habe es nämlich noch nicht geschafft, lege immer noch jedes wort auf die goldwaage, fürchte, ich könnte im nächsten moment unten durch sein und fühle mich tatsächlich schuldig, wenn ich mir mal sage: ich bin halt so, das ist meine meinung, und wenn das jemandem nicht passt: pech gehabt!
[quote]Aber bei fremden Leuten ist es eine Katastrophe, die werden von mir in zwei Millisekunden analysiert, in meine vorgefertigten Schubladen gesteckt und ich werde zum Chamäleon (das alle zwei Minuten seine Farbe wechselt). Trotzdem versuche ich mich in letzter Zeit in genau diese Situationen zu bugsieren (Kontakt mit fremden Menschen zu haben), um hoffentlich dazu zu lernen... . Das Szenario ist dann oft ein wenig strange, aber man soll sich doch konfrontieren, oder?
ich versteh dich ja so gut... und ich dachte, nur ich wär so bekloppt. halten dich auch immer alle für geisteskrank, wenn du mal (wie übrigens jeder "normale" mensch auch) mit jemand fremden ein gespräch anknüpfst?
prinzipiell würde ich cari zustimmen, dass du nicht zuviel über irgendwelche situationen, in denen du angeblich fehler gemacht hast, nachgrübeln musst. und es ist schön, wenn du dann abschalten kannst, aber ich habe die erfahrung gemacht, dass es eben auch sehr viel übung benötigt, abzuschalten und das eigene wohl wieder ins zentrum zu rücken...
beste grüße an alle |
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| Lume hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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couchcool neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.05.2008 Beiträge: 20 Alter: 34
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Verfasst am: 04.07.2008, 21:30 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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Hallo simmie, Cari, Lume,
ich mache ja auch eine Gesprächstherapie (die nun langsam ausläuft). Hier ging es lange Zeit darum, seine Gefühle überhaupt zu erkennen und auszudrücken. Das musste ich nach meiner langen Zeit, in der ich sämtliche Probleme und Wirrungen des Lebens heruntergespült habe, wie ein kleines Kind (neu) lernen. Jetzt weiß ich mehr über mich und meine Gefühle und kann mich erst den Problemen, die wir hier besprechen, auch stellen. Das wird auch Zeit mit 31, ich denke das Leben hat viel mehr zu bieten und ich kämpfe derzeit mit mir selbst, um es vielleicht endlich mal geniessen zu können. Da mein Alkoholiker-Vater, an dem ich immer sehr gehangen habe, nun seit einem 1/2 Jahr unter der Erde ist, ist der Kopf auch frei dafür.
Die Gefühle konsequent zu akzeptieren und auch auszuleben (wie von Cari und Simmie beschrieben), muss der nächste Schritt sein. Der Verstand ist immer schon drei Schritte voraus, das ist wahr. Gefühl und Verstand in Einklang zu bringen, ist bei mir derzeit noch ein Traum. Das wäre toll, man würde sich nicht mehr ständig mit sich selbst überwerfen und ins Straucheln kommen (z.B. überfordert sein, ausgebrannt fühlen).
Diesen Einklang hatte ich bis jetzt noch gar nicht so klar vor Augen (als Ziel), also zwischendurch mal DANKE für Eure Beiträge und Denkanstösse hier.
Hey Lume, ich glaube für geisteskrank halten Dich und mich niemand. Dafür denken wir ständig viel zu viel über Gott und die Welt nach. Unbeholfenheit oder (ein klein wenig) verschroben trifft es vielleicht eher. Ich versuche mir dann mittlerweile (nach solchen Situationen) immer zu sagen, dass ich halt was besonderes bin, nicht so wie der graue Einheitsbrei... . Und dazu stehe ich auch wirklich, ohne arrogant klingen zu wollen. Vielleicht versuchst Du es auch mal so zu sehen, so wie ich Dich von Deinen Beiträgen her einschätze, bist Du nämlich auch was besonderes.......(trief...). Musste aber mal gesagt werden, das mit geisteskrank geht gar nicht, no way.
Grüsse |
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| couchcool hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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Lume neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 18.06.2008 Beiträge: 61 Alter: 25
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Verfasst am: 06.07.2008, 08:40 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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morgen couchcool,
danke für den "besonderen-status" (falls das ein kompliment war ). "geisteskrank" habe ich auch gar nicht so gemeint, mit "verschroben" oder "exzentrisch" trifft man es ganz bestimmt besser. allerdings steigere ich das in meiner gefühlwelt gerne ins krankhafte. wie du, rede ich mir auch immer ein, etwas einmaliges oder auch sogar besseres zu sein, und einerseits hilft es auch tatsächlich (ich war ja auch tatsächlich immer sehr anspruchsvoll und hatte ...hm.... individuelle hobbys). aber dieser stand ist eben ziemlich einsam, und da wünschte ich eben manchmal, etwas weniger "besonders" zu sein .
wie gehst du damit um? kennst du das problem überhaupt?
nunja, wünsch dir noch einen schönen sonntag
lume |
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| Lume hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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couchcool neuer Teilnehmer
Geschlecht:  Anmeldungsdatum: 21.05.2008 Beiträge: 20 Alter: 34
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Verfasst am: 07.07.2008, 00:26 Titel: Re: Vertrauen lernen |
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Hi Lume,
ich kenne diese Probleme auch - teils lerne ich sie aber auch erst jetzt kennen. Ich war eigentlich immer ein wenig Einzelgänger. Aber ich hatte ja früher eine andere Taktik, immer den Leuten anschließen, die am übelsten drauf waren und dann Sche*** bauen, saufen, kiffen, Techno-Parties mit Drogen feiern.... . Da konnte ich mich hervortuen und dachte das wären alles Freunde, eigentlich waren Sie nur Mittel zum Zweck (aus heutiger Sicht). Sich bloß nicht mit sich selbst beschäftigen zu müssen war das Ziel, denn mit mir stimmte etwas nicht, etwas gewaltiges, das wollte ich lieber gar nicht so genau wissen. Heute stehe ich wieder nüchtern auf Start und muss neue Interessen und Hobbys erschliessen, aber es ist gar nicht so einfach... .
Was viele andere Leute so als Hobby tun, ödet mich meistens an. Bei Dingen die mich interessieren hadere ich nun oft mit mir, ob es überhaupt richtig ist, mich für sowas zu interessiern, weil es oft ein bisschen abseits des Hobby-Mainstreams liegt. Aber ich habe entschieden, egal, es ist wie es ist, ich hätte da doch wichtigere Sorgen..... .
Was für Hobbys meinst Du denn mit nicht ganz normal? Das wäre jetzt mal interessant, vieleicht kann ich Dir ja hier eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen! Die würde dann genau vom Richtigen kommen, oh....oh.... .
Bis dann |
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| couchcool hat zum Thema: Re: Vertrauen lernen geschrieben
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